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Britta (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2007 • 1 Woche • Wandern und Wellness
Mit Zitronen gehandelt
3,0 / 6

Allgemein

Das Hotel besteht aus mehreren Appartment/Wohnkomplexen unterschiedlichen Alters, die entsprechend mehr oder weniger verwohnt auf einer recht großen Anlage verteilt sind. Wir hatten ein Appartment im 200er Komplex, der einigermaßen neu ist (Wenn man vom See aus auf das Hotel blickt, rechts). Andere Bereiche der Anlage wirkten allerdings schäbig und heruntergekommen (vom See aus links). In der Hotelanlage war alles leidlich sauber aber nicht besonders gepflegt. Man war untergebracht, mehr eigentlich nicht. Das Hotel ist nicht besonders familienfreundlich, für ältere Kinder gab es einen Raum mit einem Flipper und ähnlichen Gerätschaften, sonst nichts. Man kann im Hotel Halbpenison oder nur die reine Übernachtung buchen (unsere Empfehlung: besser ohne Verpflegung). Außer uns waren, wie fast am ganzen Gardasee, nur 'Tedesci' und vereinzelt einige englische Gäste im Hotel. Da das Hotel nicht wirklich teuer ist, denken wir das das Preis-Leistungverhältnis im Großen und Ganzen ausgeglichen war.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Unser App. war recht groß, ca. 35-40qm. Der Wohnbereich war gefließt, im Schlafbereich auf einer Galerie, lag ein sehr neuer Teppichboden. Die Dusche im Bad war recht neu und auch schimmelfrei, dafür war das Holz der Badezimmertür ca. 4 cm hoch abgefault. Dadurch, dass der Rest des Bades einigermaßen neu war, stach einem diese Tür noch deutlicher ins Auge. Das Sofa war durchgesessen, die Betten durchgelegen. Die Küchenzeile hätte ich nicht benutzen mögen, Schmutz und Dreck an allen Enden. Vom Balkon aus hatte man einen traumhaften Blick auf den See, den man sich quasi Backe an Backe mit den Zimmernachbarn teilte, da die einzelnen Balkone nicht voneinander getrennt waren. War in unserem Fall auch nicht schlimm aber Privatsphäre ist etwas anderes.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Das 'Restaurant', in dem ein Großteil der Gäste 'abgefertigt' wurde, hatte den Charme einer schlechten Kantine. Die Tischdecken wurden zu festen Zeiten getauscht, nicht, wenn sie dreckig waren. Und sie waren oft dreckig. Tassen und Tellen waren ramponiert und abgeschlagen, nicht ein Teil passte zum anderen. Wenn man zum 'Restaurant' die Treppe hinunterstieg, kam einem schon ein Dunst aus Fisch und gekochtem Gemüse entgegen, der den Appetit dämpfte. Das Frühstücksbuffett war schlecht: harte Brötchen, abgepacktes Vollkornbrot, Cerialien. Toastbrot, das noch am besten schmeckte, war meist weg und wurde zu selten nachgelegt, wie es eigentlich bei allen Sachen gehandhabt wurde, die gern gegessen wurden (z. B. Croissants). Kaffee und Tee wurden von den Bedienungen aus Kannen ausgeschenkt. Da diese zur Hauptzeit überfordert waren, konnte es schon einmal vorkommen, dass die Tasse nur einmal gefüllt wurde und man sonst auf dem Trockenen saß. Und selbst wenn nachgeschenkt wurde, geschah das in solcher Eile, dass regelmäßig Kaffee/Tee/Milch über den Tassenrand/die Tischdecke schwappten. Der Saft zum Frühstück war übrigens in Wasser aufgelöstes Getränkepulver, Geschmack Blutorange (?) und Grapefruit (?). Was den Obstkorb angeht, so kann ich nur dem Kommentar einer englischen Dame beipflichten: 'Disgusting'. Einfach widerlich, was da lag: nicht nur faule, sondern schimmelige Früchte. Das Abendessen verdiente seinen Namen nicht wirklich. Zwar gab es am Buffett Fleisch, Fisch, Garnelen und auch mal Muscheln, hauptsächlich wurden jedoch die Reste diverser Vortage verwurstet, als Salate mit ordentlich Mayo. Das Gemüse zum Salat war oft verdorben, der Rucola war komplett ungewaschen. Besonders schlimm waren die Gerichte, die dem 'deutschen' Gaumen munden sollten (grauenhaftes Gulasch aus Schwarte und Knorpeln). Die italienischen Vorspeisen (2 Sorten Nudeln oder Reis) wurden am Tisch 'serviert' (d. h. es liefen Kellner mit Schüsseln herum, die einem das Essen in ähnlichem Tempo wie beim Kafffeeausschank auf die Teller klatschten) und schmeckten noch am besten, leider gab es davon selten einen Nachschlag. 'La dolce vita' für deutsche Urlauber, zum abgewöhnen.


    Service
  • Eher gut
  • Das Hotelpersonal war nett und bemüht, man sprach deutsch und englisch. Ich denke, dass dieser Faktor auch immer vom Verhalten des Gastes abhängt (wie man in den Wald ruft...) Wenn es etwas zu bemängeln gab, dann nicht unbedingt das Personal, sondern das zur 'rush hour' der Essenszeiten wenig Leute zu viele Aufgaben hatten. Unser App. wurde täglich gereinigt, allerdings haben wir sieben Tage lang auf ein riesiges Spinnenetz in der Nähe unseres Bettes geschaut, dass nicht entfernt wurde (und das wir uns nicht zu entfernen trauten). Die Handtücher wurden täglich gewechselt. Informationen über Ausflugsziele, den Wetterbericht, Zeitungen etc. fand man an der Rezeption, es wurden auch Busausflüge angeboten, die allerdings recht teuer waren. An 2 Abenden gab es Musik, die aber nicht so nach unserem Geschmack war, deutsche Schlager (nach dem Wunsch der Mehrzahl der Gäste). Es gab auch vom Hotel aus ein Bewertungsformular, in dem positives wie negatives vermerkt werden konnte.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Für uns war die Lage/die Aussicht mit das Beste am Hotel! Es liegt außerhalb von Limone recht steil am Berg, mit toller Aussicht. Man kann den Ort in ca. 15 Minuten zu Fuß erreichen. Wenn man schlecht zu Fuß ist, kann man 1x stündlich mit dem Shuttlebus in den Ort, der 1€ kostet. Limone ist ein kleiner Ferienort, von dort aus kann man per Boot in verschiedene andere Orte am Gardasee fahren, es gibt viele Touristenläden (eigentlich nur die) und ein kleines Museum über die Geschichte der Limonen/Zitronenzucht, das ganz nett ist. Zum Wandern fährt man am besten nach Tremosine, von dort aus gibt es zahlreiche Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Sehr nett ist es, mit dem Boot nach Malcesine überzusetzen (18€ hin und zurück) und dort mit der Bergbahn auf den Monte Baldo zu fahren (16€ hoch und ´runter). Die Urlaubsorte am Gardasee sind nach unserem Ermessen ansonsten ziemlich identisch.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Es gab einen unbeheizten Außenpool, das "Hallenbad" war 3x7 Meter groß, also nicht so toll. Zusätzlich gab es ein ebenfalls unbeheiztes Babybecken neben dem Außenpool. Der Wellness-Bereich, für den wir einen Gutschein hatten, machte einen gepflegten Eindruck, wir haben ihn jedoch nicht genutzt, weil dort keine Handtücher auslagen und man mit den Tüchern aus unserem Zimmer nicht in die Sauna gehen konnte (kein Frottee, sondern eher Handtücher für die Küche). Es gab zusätzlich einen Mini-Markt, der aber immer, wenn wir daran vorbei gingen, geschlossen war.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Oktober 2007
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Britta
    Alter:26-30
    Bewertungen:1