Das Hotel ist die reinste Katastrophe. Angefangen von unfreundlichem Personal (ausge-nommen Putzfrau und Kellner) bis hin zu maroden Wänden, grauenvollem Essen und ein sehr schlechter Reiseservice von LIDL und BIG EXTRA. Wir haben zwei Wochen in diesem Hotel, über Lidl mit dem Reiseveranstalter Big Extra, gebucht. Als wir ankamen, fielen uns sofort die katastrophale Parkplatzsituation und der wahnsinnige Anstieg zum Hotel auf (meine Mutter ist Asthmatikerin). Es handelte sich nicht, wie in der Broschüre beschrieben, um einen kleinen Abhang sondern um mindestens 400 Meter Höhenunterschied in ca. 500-700 Meter. Dementsprechend kann man sich vorstellen, dass man dort ordentlich ins Schwitzen gerät und dies nichts für "Unsportliche" oder gar Asthmatiker ist. Als wir nun glücklicherweise noch einen letzen Parkplatz mitten im Weg gefunden haben, sind wir zur Rezeption, wo wir schon unfreundlich empfangen wurden und direkt eine Kurtaxe von 56 Euro bezahlen mussten, wovon niemand etwas wusste. Wir bekamen weder Beleg noch einen Zettel, dass wir diese Kurtaxe bezahlt haben. Es wurde auch nie mehr danach gefragt. Als wir nun unsere Zimmerschlüssel bekamen, fiel uns sofort auf, dass die Zimmer von meiner kleinen Schwester und mir sehr weit von dem meiner Eltern entfernt war. Auf Nachfrage von uns, wurde uns schnippisch geantwortet: "Das ist nicht unser Problem. Wir können nichts machen". Nor-malerweise sollte man sich wundern, wieso Italiener eine Familie auseinander reißen, obwohl sie selbst so familiäre Menschen sind, aber nun gut. Wir waren schon schlecht drauf, wollten uns den Urlaub aber nicht vermiesen lassen, schließlich hatten wir unsere Zimmer noch nicht gesehen. Wir mussten also aus der Rezeption und wieder einen steilen Anstieg hinauf zu unserem Zimmer gehen (Ich weise hierbei auf die Temperaturen hin: es waren die kompletten 2 Wochen immer mindestens 32-36 Grad) und fanden diese auch recht schnell. Im Flur kam uns schon ein Schwall von einem komischen Geruch entgegen. Die ganze Anlage roch nach einem Putzmittel, was für mich wirklich schwer auszuhalten war. Denn trotz lüften usw. der Gestank verschwand nicht und nach einer Nacht dort, roch man selbst danach, was in mir Übelkeit hervorrief. Überall im Flur waren schwarze Flecken an den Wänden. Man erkannte sofort, dass es sich hierbei um tote Insektenreste handelte. Wir betraten als erstes unser Zimmer, das Zimmer der Mädchen. Fazit: Riesen Löcher in den Wänden, verwackelte Fernsehkanäle, defekte Klimaanlage, Holzdecke im Badezimmer wo sämtliche Ungeziefer und Spinnen-weben lauerten, auf dem Balkon fehlten Fliesen und die Wände waren voll mir schwarzen, fetten Flatschen. Wir waren schon mit diesem Zimmer total unglücklich, doch dann sahen wir das Zimmer meine Eltern, welches eine totale Katastrophe war. Man erreichte es über einen winzigen Zugang, (wie zu einem Abstellraum) der nach draußen führte, wo die Re-genrinne einem Schweizerkäse glich und der Eingangsbereich einer Ruine. Ganze zwei Zimmer befanden sich in diesem Abstellraum. Das meiner Eltern und das der Nachbarn, die, wie sich nach ein paar Stunden später herausstellte, auch sehr unglücklich waren. Wir kamen also gerade an und wollten dieses Schmuckkästchen bewundern, als uns schon ein Salamander, der scheinbar in dem Türrahmen lebte, herauskrabbelte... Und als wäre das nicht genug, öffneten wir die Tür und innen sah es fast genauso katastrophal aus wie draußen, vor der Tür. Marode Möbel, Kaputte Fliesen im Badezimmer, Verdreckte Fenster, wieder riesen große Flatschen an der Wand und eine Holzdecke, diesmal im kompletten Zimmer, sodass über dem Bett riesen Spinnenweben und Insekten lauerten. Die Terrasse war noch im Bauzustand. Die Außenwände waren nicht gestrichen (es war nur der Putz an den Wänden) und die Fliesen auf dem Balkon waren überall querbeet eingerissen. Die Klimaanlage war auch hier defekt. Wir gingen sofort zur Rezeption, beschwerten uns über den Zustand der Zimmer und den getrennten Schlafmöglichkeiten. Wir wurden behandelt, als hätten wir sonst was getan. Total desinteressiert und unfreundlich winkte uns der Hotelchef ab und wir konnten nichts machen. Lidl und Big Extra haben uns auch nicht geholfen. Denn es sollte noch schlimmer kommen. Abends setzte die Klimaanlage für zwei Stunden ein und gab danach den Geist für eine Woche auf…bei einer Außentemperatur von 35 Grad und einer stickigen Innentemperatur von mindestens genauso viel Grad. Wobei wir Kinder noch nicht mal Lüften konnten, da wir uns den Balkon mit den Nachbarn teilen mussten und man das Fenster oder die Tür nicht auf Kipp machen konnte, sodass jeder nachts in unser Zimmer hätte eindringen können. Wir haben gehofft, dass wenigstens die gute italienische Küche ein bisschen Frust wegnimmt, aber ich kann Ihnen sagen, da haben wir umsonst gehofft. Wir durften nur nach unten in den Speisesaal, da wir gelbe Kärtchen hatten. Die grünen Karten durften nach oben in einen viel viel tolleren Speisesaal. Es gab weder Klimaanlage noch Ventilatoren im gesamten Hotelbereich (Lobby, Speisesaal usw.). Zum Frühstück gab es jeden Morgen das gleiche. Eine Sorte trockener Brötchen, ein Toast was in der Mitte durchgeschnitten wurde und auch nach dem Durchschieben im Toaster immer noch weiß war und eine Scheibe vertrocknetes Brot, was bei uns nur noch die Enten bekommen würden. Es gab meist Salami (fettig ohne Ende), Käse (der fast durchsichtig war), Schinkenwurst, Marmeladendösschen (außer Erdbeere), Nußcremedösschen und Croissants mit Puderzucker bestäubt, die als einziges wirklich lecker waren. Zusätzlich haben Sie noch verschiedene Eivariationen angeboten. Ein normal hart gekochtes Ei, Spiegelei und Rührei (wenn man es so nennen kann). Es handelte sich bei diesem Rührei um ein mit Pulver angerührtes Durcheinander, was triefte und mit sämtlichen Gemüse versetzt wurde. Wirklich sehr ungenießbar, genauso wie der dazu gehörende Bacon. Die-ser bestand nur aus Fett, war weiß, viel zu kurz in der Pfanne und triefte vor Fettflüßigkeit. Kommen wir nun zum Kaffee. Ich trinke wirklich gerne und viel Kaffee und bin auch nicht sehr penibel. Aber dieser Kaffee roch nach verbrannten Bohnen und sah schon beim Eingießen aus wie Teer. Mal abgesehen davon, dass einem das Frühstück sowieso nicht schmeckte und man schon übelgelaunt und schwitzig in diesem Speisesaal sitzen musste, war es auch noch erforderlich sich in langen Schlangen einzureihen und manchmal bis zu 10 Minuten warten zu müssen, bis man ein Spiegelei oder ein Croissant erwischt hatte, da das Hotel viel zu wenig auftischt. Zudem kam man sich vor wie in einer Großraumkantine oder einer Jugendherberge. Die Geräuschkulisse ist bei so vielen Menschen natürlich ziemlich störend (worüber ich aber hinweg sehen könnte). Die Kellner dort sind sehr freundlich, räumen die Tische schnell ab und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Das Abendessen war noch grauenvoller als das Frühstück. Man hatte Glück wenn man den letzten Tisch im Speisesaal ergattert hat. Dann heißt es erst mal warten, bis jemand nach den Getränkewünschen fragt. Zeitgleich gehen zwei Kellner mit jeweils einem anderen Nudelgericht herum und legen einem als Vorspeise einen Löffel davon auf den Teller. Bei diesen Nudeln kann man sich wirklich nicht beschweren. Diese waren eigentlich immer genießbar. Hatte man danach noch Hunger, wie es bei wirklich jedem der Fall war, also stellte man sich am Buffet an. Ich habe auf das Essen verzichtet, nachdem ich gesehen habe, was mein Vater auf dem Teller hatte. „Gulasch“ mit Resten von Innereien, im Fett triefende Kartoffelscheiben… Ich habe mich am Salatbuffet „ausgetobt“ und das ganze zwei Wochen lang. Es gab Salatblätter, Grüne Tomaten, Mais, Bohnen und Möhren. Der Nachtisch konnte sich wieder sehen lassen. Denn die gefüllten Windbeutel waren der Knaller. Kommen wir nun zum Pool: Ja, ich gebe allen Recht, das Hotel hat einen kleinen Pool, mit ca. 40-50 Liegen, für ins-gesamt 600 Gäste. Stellen Sie sich vor, wie es dort aussieht und bis wann man eine Liege abbekommt. Wer nach 08.00 Uhr zum Pool kam, hatte keine Chance. Wie Sie sehen, ich könnte ständig so weiter machen. Ginge es nach mir, würde ich dieses Hotel vorübergehend schließen, alles sanieren und einen neuen Koch engagieren. Zudem würde ich die „höheren Chefs“ auf ein Höflichkeits-seminar schicken. Ich rate jedem ab, dieses Hotel zu buchen, da Sie nur enttäuscht werden können. Zudem sollten Sie niemals eine Reise mit Lidl oder Big Extra buchen, da diese Reiseun-ternehmen nicht für einen da sind und ihnen wörtlich „Alles egal ist“! Wir werden auf jeden Fall den Anwalt einschalten, da so ein Hotel nicht an Kunden ver-mietet werden darf und erst recht nicht, wenn alles in der Hotelanzeige gelogen war. Wir sind auch früher abgereist. Buchen Sie dieses Hotel nicht!
Ist oben ausführlich erklärt.
Ist oben ausführlich erklärt.
Bedienung und Putzfrau war sehr nett. Der Rest: sau schlecht!
Entfernung zum Strand in Limone: ca.4 km Entfernung zu Limone: 2,5 km Lage: Mitten im Berg (sehr hoch gelegen) Anbindung: Man konnte sich mit einem "Shuttlebus" nach Limone fahren lassen. Pro Strecke und Person 1 €, abends 2 €.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Pool: 1 normales Becken und 1 Kinderbecken. Alles sehr sehr eng. Nur 50 Liegen für 600 Badegäste.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Daniela |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 2 |


