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Peter (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2013 • 1 Woche • Strand
Totalausfall La Limmonaia
1,3 / 6

Allgemein
  • Behindertenfreundlichkeit
    Eher schlecht
  • Zustand des Hotels
    Sehr schlecht
  • Allgemeine Sauberkeit
    Sehr schlecht

Wir bewohnten das Zimmer #206, das dem Charme einer Unterkunft im ehemaligen Osten Deutschlands vor 20 Jahren sehr nah kommt. Ein Sammelsurium von Möbeln, die nicht nur wild gemischt, sondern teilweise auch in einem äußerst desolaten Zustand waren. Schwarze Ränder in der Dusche, ein defekter Klositz, wild verputzte Stellen in verschiedenen Ecken, Brandflecken in den Sitzmöbeln die über dies Flecken aufwiesen, die von einem direkten Kontakt abrieten. Fliesen auf dem Balkon liegen lose herum und drohten einfach runter zu fallen. Aber von Anfang an Als gelernter Hotelkaufmann z.Zt. tätig als F&B und Bereich Gastronomie & Event Consulting - Optimierung von Qualitätsstandarts - Inspektionstätigkeiten im Rahmen von Spotchecks in Hotels und Restaurationen - Prozessoptimierung - Personal Coaching & Controlling habe ich früh gelernt, das der erste Eindruck den der Gast von einem Hotel hat, ein sehr wichtiger und bleibender ist. Die Begrüßung an der Rezeption nach 14 Stunden Anreise mit jeder Menge Stau, Hunger im Bauch vermischt mit Müdigkeit und einem Fußmarsch die Hotelauffahrt rauf, die einer Eskaladierwand alle Ehre macht, fiel sehr bescheiden aus. Nach einer im Staccato abgewickelten Aufnahme und Einweisung mittels Kopie vom Hotelgelände, forderte die“ Empfangsdame“ € 42,-- Kurtaxe Da dieser Betrag einfach so kassiert werden sollte, fragte ich nach einer Quittung/Rechnung, die mir nicht gegeben werde konnte. Leider stellt sich mir die Frage wo bleibt dieses Geld wirklich? Schnell noch eine grüne Karte überreicht auf der unsere Zimmernummer vermerkt war, die wir zum Frühstück und Abendessen vorzeigen sollten. Wer jetzt glaubt, dass ein gutgelaunter Hotelboy die Koffer zum Zimmer bringt hat wohl den falschen Film gesehen. Ein beschwerlicher Gang durch ein Treppenlabyrinth zu unserem Zimmer, das ich mehrfach wiederholen musste, da ich meiner kranken Frau dieses Schleppen der Gepäckstücke nicht zumuten konnte. Endlich mit allen Gepäckstücken angekommen mussten wir feststellen, dass die Klimaanlage zentral gesteuert wird (Kostengründe) und somit nicht zu regulieren ist. D.h. Abends ab 18.00h wird sie angeschaltet und Morgens wieder abgeschaltet. Das unser zweistöckiges Appartement im oberen Bereich frische kühle Luft gebraucht hätte, ist für das Hotel ohne Belang. „Leute wir hatten eine lange beschwerliche Fahrt, lasst uns mal etwas Essen gehen, dann geht es und evtl. schon wieder besser und alles wird gut“ Edler Gedanke, aber leider FALSCH! Nix wird gut, weil selbst das, was Italien so sehr auszeichnet, in diesem Hause mit Füßen getreten wird! Beim Betreten des Restaurants wurden wir recht schroff nach der grünen Karte gefragt, um uns zu legitimieren und an diesem außergewöhnlich kulinarischen Genuss teil zu haben. „Buongiorno!, Karte?“ OTon Es gibt am Abend zweierlei Pastagerichte serviert, den „Rest“ bekommt man am Buffet. Da wir als einer der ersten Gäste dort waren, sollte die servierte Pasta doch wohl heiß sein ....... Nein! Lauwarme Nudeln weit von „al dente“ entfernt an einer langweiligen Tomatensoße oder wahlweise: Schinken-Sahne Ravioli geschmacksneutral, da auf den Einsatz von Gewürzen verzichtet wurde. Außerdem war der Schinken so gut versteckt das er nicht zu finden war. Na ja wer glaubt jetzt schon alles überstanden zu haben, der irrt. Das Buffet sollte zeigen, das man nicht bemüht ist hier kulinarische Freuden aufkommen zu lassen. Der Fisch ist sinnlos zweimal gestorben, leider war das aber auch schon der Buffethöhepunkt. Ansonsten wie in Italien üblich gab es Sauerkraut mit Hühnerklein, einen Krautsalat mit Schinkenfetzen und ein Kartoffelgratin. Das Dessert bestand aus einem Obstsalat der sich bereits seit Tagen in der Aufzucht befand, denn sonst kann Obst nicht so zerfallen und matschig sein, zudem war das leise knistern verräterisch. Eine Etage tiefer spielt jeden Abend ein wechselnder Alleinunterhalter auf. Dieser sorgte dafür das auch die härtesten Fälle von * wir wollen nur ein schönen Abend haben* vertreibt. von den lt. Personal 500 Gästen, saßen 13 an den Tischen. Also hungrig ins Bett mit dem Vorsatz: „Einmal probieren wir das noch aus, sonst gehen wir lieber auswärts Essen“ Nach einer Nacht im fremden Bett, umgeben von stickiger Luft, freute sich jeder von uns auf ein gutes Frühstück. Die Karte zur Legitimation in der Hand betraten wir den Frühstücksraum. Sofort wurden wir von einer der Bedienungen auf diese angesprochen „Buongiorno! Karte?“. Erstmal Kaffee ! Den Kaffee muss man sich selber holen an einem dafür bereitgestellten Tisch voll mit besudelten Thermoskannen. Eine kurze Beobachtung gab schnell Auskunft über den Zustand der Kannen. Sowohl Personal als auch Gäste kippten immer locker ein paar Reste zusammen, wobei nicht darauf geachtet wurde ob und wie viel dabei nebenher lief. Für einen Kaffeetrinker wie ich es bin ein Schlag ins Gesicht. Da offenbar keine weitere Möglichkeit bestand Kaffee zu bekommen bediente ich mich auch dort. Das was sich allein optisch dabei in meiner Tasse abspielte lies nichts Gutes hoffen. Es bildete sich sofort ein schwarzer Rand an der Tasseninnenseite, ein wohliger Dampf oder gar ein Aroma war nicht zu erkennen. Mit dieser tief schwarzen Brühe zurück an unserem Tisch schaut meine Frau mich fragend an. Weil ich nichts unprobiert lasse, versuchte ich den Kaffee um zu prüfen ob er dem optischen Endruck stand hält ..... Jawohl das tat er. Weil Frühstück und Kaffee eine besondere Bedeutung für mich haben, fragte ich eine Bedienung freundlich ob es möglich sei einen trinkbaren Kaffee zu bekommen. „ Nein! Das ist das was wir haben! Maschine macht Kaffee!!“ Das ich nach endlosen Reisen um die Welt ausgerechnet in Italien zum Teetrinker werde hätte ich nicht gedacht. Aber Obacht, durch mein berufliches Betätigungsfeld s.o. bin ich es gewohnt zu beobachten. Schnell wurden einige Dinge klar - In diesem Hotel wird überproportional häufig zum Teebeutel gegriffen - Die Bedienung holt gegen ein EXTRA Geld (so eine Art Schutzgebühr denke ich) auch trinkbaren Kaffee von der Bar - Wer italienisch spricht bekommt einen Terrassenplatz Das Italien nicht das Land des Brotes ist weiß man, doch dazu eine lieblose Wurstauswahl bestehend aus Mortadella (nicht org.), eine Salami(sehr fettig) und einem Scheibenkäse (dünn wie Pergament) machte es zu einer schwierigen Aufgabe. Weiter gab es ein Rührei das eher einem Eierstich ähnelte, auch wenn der wahrscheinlich lockerer ist. Die Spiegeleier wurden im „Slow Food Verfahren“ produziert so das nicht wirklich jeder Gast eines wollte. Zu diesen Eierspeisen reichte man Speck der die Pfanne nur kurz von weitem gesehen hatte. Die oft von Heinz Horrmann geforderten Röstaromen wichen einem fettigen, öligen und fahlem Glanz. Es gab noch etwas frisches Obst (nicht zu vergleichen mit dem, was an örtlichen Obstständen angeboten wird), und dann noch der Obstsalat vom Vorabend und ein paar Cornflakes. Fazit an Tag 1 Das Einzig typisch Italienische in diesem Haus ist die Arroganz und der Stolz, des zumeist nicht italienischen Personals. Klar gibt es Ausnahmen, die gibt es immer, aber in diesem Fall nicht messbar. Ich weiß was so vernichtende Urteile und Kritiken auslösen, denn das sehe ich oft. Jetzt kommt es darauf an, was macht man damit und wie geht man damit um? Es geht bei meiner Tätigkeit immer um das aufdecken von Missständen und weiter dann um die Suche nach Lösungen. Die Schuldigen werden wir nicht finden aber evtl. Verantwortliche die ein Interesse daran haben das dieses Haus mit seiner einzigartigen Aussicht über den See wieder zu einem guten Hotel wird. Ich bemühte mich, weil ich einfach wissen wollte wer für diesen Mist in erster Reihe steht, um ein Gespräch mit Verantwortungsträgern. So konfrontierte ich z.B. den „F&B“ mit dem Abendbuffet und fragte ihn, ob er a.) wisse was das Buffet an Speisen hergibt b.) ob er bereit sei es selber zu versuchen. Nach ein paar Sätzen wurde sein Deutsch schlechter, die Verwirrung bei ihm größer, als er dann keinen anderen Rat wusste, fing er an mich meiner vermeintlichen Ahnungslosigkeit zu belächeln. Sag mal wie dumm ist das denn? Oder wird hier eine gnadenlose „food cost control“ durchgezogen, die in keinem Verhältnis steht und zu Lasten des Gastes geht? Ein lustiges Detail sei an dieser Stelle noch erwähnt. Beim Check-in haben wir einen Fragebogen bekommen um das Hotel zu bewerten. Eine Frage nach Verbesserungsvorschlägen war schnell beantwortet. Was können wir verbessern? Spontane Antwort meiner Frau „ Abreißen und neu Bauen“ Ich könnte hier noch so viele Missstände aufzeigen die „La Limonaia“ von guten Hotels unterscheidet, doch nehme ich in der Regel Geld für diese Aufklärungsarbeit. Ich werde versuchen Verantwortliche für diesen Totalschaden, was sich Hotel nennt, zu finden und bin gerne bereit mich bei einer kompletten Umorientierung einzubringen. Klar jetzt werden die „Stammgäste des Hauses“ lt. Berichten im Netz gibt es Leute die sich diesen Mist bis zu 8 mal angetan haben fragen; „ Warum, wenn der doch Profi ist, fährt der dahin?“ a.) Kein Profi vermutet so einen Totalschaden hinter einem Hotelprospekt, das an Irreführung nicht zu überbieten ist. b.) Ich habe eine gute Urlaubsministerin die in der Regel alles checkt c.) Im Familienurlaub wird nie die ***** Klasse gebucht Wo ist also der Fehler passiert? Klare Antwort: „Zum ersten mal haben wir auf das Lesen von Kritiken verzichtet!“ Sicher gibt es immer Leute die total überziehen oder übertreiben, dann gibt es gekaufte Leute die immer wieder etwas gutes schreiben, dann welche die in der Schule nur Singen und Tanzen hatten, aber aus dieser Essenz kann man sehr wohl einiges herausfiltern. Deshalb auch mein kleiner Bericht zur Aufklärung derjenigen die sich mit dem Gedanken tragen „La Limonaia“ zu buchen. Finger weg ... dangerous ... erspart Euch diesen Mist Wir sind eine Woche früher als geplant abgereist, weil ein längerer Aufenthalt einer Strafe gleichgekommen wäre und dabei sollte es doch Urlaub sein. Abkassiert wird extra: - W-Lan: Verbindung (funktioniert aber auch nur in der Lobby) - Safe: Bietet keinen Schutz und keine Versicherung, denn den hebelt jeder mit einem Schraubenzieher von der Wand, das ist eine bessere Keksdose - Fahrten mit dem Hotelbus, weil der Berg einfach sch... ist - Guter Kaffee am Morgen - Kurtaxe Das klingt doch fast wie das Buchen eines vermeintlichen Billigfluges, der mit allen Extras plötzlich nicht mehr billig ist. Wenn ich in unserem Fall noch hinzu rechne was Ausgaben in externen Restaurants betrifft ,weil das Essen einfach schlecht ist, komme ich auf eine Summe die bösartig ist.


Zimmer
  • Sehr schlecht
    • Zimmergröße
      Sehr schlecht
    • Sauberkeit
      Sehr schlecht
    • Ausstattung des Zimmers
      Sehr schlecht

    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Sehr schlecht
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Sehr schlecht
    • Essensauswahl
      Sehr schlecht
    • Geschmack
      Sehr schlecht

    Service
  • Sehr schlecht
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Sehr schlecht
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Sehr schlecht
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Sehr schlecht

    Familien
    • Kinderbetreuung oder Spielplatz
      Sehr schlecht
    • Familienfreundlichkeit
      Sehr schlecht

    Lage & Umgebung
  • Schlecht
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Sehr schlecht
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Eher schlecht

    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
    • Freizeitangebot
      Sehr schlecht

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pool
    • Zustand & Qualität des Pools
      Sehr schlecht

    Strand
    • Entfernung zum Strand
      Schlecht
    • Qualität des Strandes
      Sehr schlecht

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Eher gut

    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im August 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Peter
    Alter:46-50
    Bewertungen:1