Das Sea Life Resort war für uns auf Grund der vielen lieblichen und verspielten Details ( Baustil der Häuser oder der Teich mit Springbrunnen aus Krügen in der Gartenlandschaft ) eine Augenweide. Die entzückenden Häuser - 22 zweistöckige Blöcke mit 274 Zimmer - welche in liebevoll gepflegten Grünoasen eingebettet sind, verteilen sich links und rechts des Hauptweges, der zum Strand führt. Gleich nach dem Eingang des Hotels befindet man sich im Aussenbereich der Lobby Bar. Hier findet man auch die Eingänge zur Rezeption und zum Hauptrestaurant. Danach ist man schon auf dem Hauptweg, mit herrlichem Blick auf das Rote Meer und auf die wunderschöne und top gepflegte Gartenanlage. Zunächst führt dieser Weg am Teich vorbei, später am Amhitheater und an der Poolanlage, bis man schließlich den Strandbereich betritt. Abends, wenn alles beleuchtet ist, kommt man in den Genuss eines ganz besonderen Flairs! Während unseres Aufenthaltes nahm ich hauptsächlich italienische Gäste wahr und trotzdem war die Atmosphäre sehr angenehm. Links neben dem Sea Life ist das Sea Club Resort und dahinter ( die hoteleigene Strasse liegt dazwischen ) das Sea Garden Resort. Sea Life und Club haben direkte Strandlage. Alle Einrichtungen der Schwesternhotels können genützt werden. Wer einen schönen und erholsamen Urlaub verbringen möchte, ist im Sea Life richtig! Nicht zu vergessen sind Badeschuhe, da der kies- und korallenversetzte Sand auch schmerzlich sein kann. Wenn es die Strömung zulässt, sollte man von der Stegleiter ins Meer steigen und nicht am Riffdach umherturnen, weil dadurch der Lebensraum vieler Tierarten zerstört wird und jede Menge Kleintiere unbemerkt getötet werden.
Wir bewohnten ein grosses Zimmer mit Doppelbett und hatten einen riesigen Balkon mit wunderschönem Ausblick zum Meer und zum Teich. In den ausreichend grossen Kleiderschränken befindet sich auch der Safe. Ich würde die Möblierung als rustikal bezeichnen, aber es war alles in einwandfreiem Zustand. Auch das Badezimmer mit WC und Bidet bot genügend Platz und die Dusche war riesengroß. Einzig die Lampen im Zimmer, wie auch im Badezimmer, leuchteten sehr schwach. Es gibt zwar genügend Lichtquellen, aber die müsste man alle einschalten, damit der Raum nicht düster wirkt. Wenn man abends im Bett noch lesen möchte, könnte es mühsam werden! Dasselbe gilt für die Beleuchtung der Spiegel! Kosmetikspiegel nicht vergessen! Eine Steckerleiste mitzunehmen, kann auch nicht schaden! TV gibts mit guter Bildqualität und drei deutschen Programmen (Ard, Zdf und Rtl). Der Föhn funktionierte gut und die Zimmer waren auch nicht hellhörig. Ausser der Nachbar knallte die Tür zu, das hörte man dann gut. Vielleicht dies noch: Bis ca. 23: 00 hört man die diversen Abendveranstaltungen ganz gut im Zimmer. Wer es ruhiger möchte, müsste sich ein Zimmer in einem Block links in der zweiten Reihe geben lassen. Shows haben wir uns nicht angesehen ( verstehen leider kein italienisch ) und in den Lobby Bars gab es wechselnde Musikunterhaltung.
Wenn man möchte, kann man die Hauptrestaurants aller drei Hotels nützen. Wir frühstückten morgens im Sea Life, aber mittags und abends waren wir stets im Sea Club Restaurant, weil wir dort die Kellner sehr mochten. Frühstück gab es von: 7: 00 - 10: 30 Mittagessen von: 12: 30 - 14: 30 Abendessen von: 19: 00 - 22: 00 (Im Sea Club schon ab 18: 30) Snacks werden an der Pool Bar angeboten. Morgensnacks von: 10: 30 - 12: 30 Nachmittagssnacks: 14: 30 - 17: 30 Tee, Kaffee und Gebäck gibt es von 17: 00 - 19: 00 an der Lobby Lounge. Mit Getränke versorgt wird man: - an der Lobby Bar des Sea Life ( gemütlicher Aussenbereich ) - an der Lobby Bar des Sea Club ( schöne Terrasse mit Blick auf das Meer ) - an der Lobby Bar des Sea Garden (sehr schöner Aussenbereich ) - an den Pool Bars von Sea Life und Sea Club - an den Beach Bars von Sea Life und Sea Club Zudem gibt es noch einige a la carte Restaurants, welche wir jedoch nicht besucht haben und eine Discothek im Sea Club. Sauberkeit wurde in den Restaurants groß geschrieben, Qualität und Quantität der Speisen und Getränke waren bestens. Wie ich schon erwähnte, nahmen wir das Mittag- und Abendessen im Restaurant des Sea Club ein. Die Kellner dort waren allesamt supernett, flink und ordentlich! Wir hatten noch nicht mal unsere Gläser geleert, wurden wir schon gefragt, ob wir noch etwas wünschen! Wir haben diesen tollen Service genossen und die Jungs haben sich jeden Pfund Trinkgeld redlichst verdient - Aber auch ohne Trinkgeld arbeiten sie wie die Bienen!!! Zum Frühstücken blieben wir im Sea Life. Auch dort waren die Kellner sehr aufmerksam und nett! Allerdings in der Lobby Lounge des Sea Life fiel uns ein Kellner sehr unangenehm auf! Man konnte sich dort den Kaffee selbst zusammenmixen, was wir auch taten. Mit den beiden Kaffeetassen in der Hand bestellte ich völlig unbedarft zwei Cola dazu. Na,...das war aber ein Fehler! " Zweiiiiii Cola?????", fragte dieser mit bös' erhobener Stimme (natürlich in Englisch), während er noch böser auf unsere beiden Kaffeetassen starrte. "Ist das zu viel?", entgegnete ich ziemlich erschrocken. Woraufhin er meinte: "Ja, das ist zu viel!!!" Noch immer hoffte ich auf ein Augenzwinkern seinerseits - leider vergeblich - der Kerl meinte das bitter ernst! Wir bekamen dann zwar doch unser Cola serviert, jedoch mit einem verächtlichen Blick. Wären wir nicht so unter Schock gestanden, hätten wir die Gläser zurückgeschickt. Denn gleich darauf las er einem anderen Paar die Leviten, die ein ähnliches Ansinnen wie wir hatten! Von da an waren wir meistens in der Lobby Bar des Sea Gardens. Abgesehen davon, dass es uns dort ohnedies besser gefiel, waren im Sea Garden die Kellner lustiger und zuvorkommender!
Wir kamen gegen 12: 00 mittags an und unser Check-in war in wenigen Minuten erledigt ( *lach* eingecheckt haben ja auch nur wir und ein weiteres Paar ). Der Rezeptionist sprach mit uns zu unserer Verwunderung in respektablen Deutsch und unser Zimmer konnten wir auch sofort beziehen. Dort angekommen, lernten wir "unseren" Roomboy kennen, der uns fortan täglich mit Blumen, Blüten, Herzen und Schwänen verwöhnte, unser Zimmer immer tadellos reinigte und der zudem ein charmantes, wenngleich zurückhaltendes Wesen hatte. Aber als sehr aufmerksam, charmant, stets lächelnd, witzig und überaus kompetent möchte ich auch alle Kellner, mit denen wir "zu tun hatten", bezeichnen! ( Bis auf eine einzige Ausnahme, aber dazu später.) Und auf gar keinen Fall darf folgendes unerwähnt bleiben: Am 2. Urlaubstag läutete unser Zimmertelefon. Am anderen Ende meldete sich die freundliche Stimme einer Dame, welche sich nach unserem Befinden erkundigte. Auch, ob wir mit dem Zimmer zufrieden sind, dem Zimmerservice, der Sauberkeit, Freundlichkeit und der Funktionalität aller Dinge. Wir sind heute noch begeistert, wenn wir darüber sprechen, denn solch eine nette Geste erlebten wir zum ersten Mal in Ägypten! Fast hätte ich es vergessen: Wäscheservice haben wir in Anspruch genommen und waren sehr zufrieden! Gibt man dem Zimmerboy morgens den Wäschebeutel, bekommt man die gereinigte Wäsche am Nachmittag zurück. Preisliste unter "Urlaubsbilder" ersichtlich. Um es nun auf den Punkt zu bringen: Wir haben uns in diesem Hotel sehr, sehr wohl gefühlt!
Das Resort ist ungefähr 6 km vom Flughafen entfernt, daher sehr kurzer Transfer. Bevor man das Hotel bucht, muss man wissen, dass es sehr abgeschieden liegt. Die nächst gelegene Einkaufsmöglichkeit bietet ein kleines Shoppingcenter in Nabq Bay ( Vom Hauptausgang des Resorts nach rechts gehen und dem Strassenverlauf rechts folgen = ca. 2 km ). Ansonsten fährt 2 mal täglich ein kostenloser Shuttlebus vom Sea Life bzw. 3 mal täglich vom Sea Club zur ca. 25 km entfernten Naama Bay. Dafür sollte man am Vortag reservieren. Aber auch im Sea Life oder Club gibt es einige Shops. Der Strand vom Sea Life ist in wenigen Gehminuten erreicht, auch von den hintersten Blöcken.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zu Wassergym. im Pool, Bodengym. beim Pool oder Volleyball am Strand riefen die Animateure regelmäßig auf ( nur in italienischer oder russischer Sprache). Auch Tennis oder Billiard konnte man spielen. Im Sea Club Resort befindet sich der Fitnessraum. Nur funktionierten die meisten Geräte nicht! Liegen und Windschutz gäbe es genügend, wären da nicht die Scharen von Liegenreservierer gewesen, die täglich auf den selben und natürlich schönsten Plätzen (aber leider auch erst irgendwann) anzutreffen waren! Mit "Whisky", dem Kamel, kann man entlang des Strandes reiten. Sein "Herrchen" ist ein lustiger und netter Bursche. Aber bitte noch vor dem Ritt den Preis aushandeln, sonst nennt er nach dem Ritt utopische Summen! Noch ein Detail am Rande: Als Sea Life Gast trägt man ein blaues Ai-Bändchen. Allerdings bekommen Italiener und Russen dunkelblaue Bänder. Als hellblau bebändertes Wesen wurde man weder von der Animation noch von den Ausflugjungs angesprochen. Man könnte nun von Diffamierung anderer Völker sprechen - Aber wir fanden es klasse, denn das war unser erholsamster Strandurlaub!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im April 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Irene |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 10 |
Lieber Gast, Zunächst möchten wir Ihnen für Ihren wunderbaren Bericht danken, den Sie nach Ihrem kürzlichen Aufenthalt in unserem -Hotel geteilt haben und wir freuen uns zu lesen, dass es uns gelungen ist, Ihren Urlaubserwartungen entsprochen zu haben. Beste Grüße, Charmillion Club Team.


