Das Sea Life Resort verfügt über ca. 250 Zimmer, welche sich auf zweistöckige Gebäude zu je 6-8 Zimmern aufteilen. Der Altersdurchschnitt zu unserer Reisezeit war zwischen 20 - 60 Jahren und teilte sich zu 60% Italiener, 25% Deutsche, 10% Russen und 5% gemischte Nationalitäten auf. Wir empfanden die Gästestruktur als sehr angenehm, da von den sonst üblichen Trinkgelagen (bei AI) in diesem Hotel nichts zu sehen war. Die Hotelanlage ist weitläufig und wie ein Park mit einem kleinen See und sehr viel Vegetation angelegt. Das Preis/Leistungsverhältnis ist absolut ok. Bei dem flotten Otto, hilft kein deutsches Durchfallmittel sondern Antinal in Verbindung mit einem Keimtöter (Kosten ca. 15 Euro) aus der örtlichen Apotheke. Unbedingt Schorchelausrüstng und Aquaschuhe mitnehmen.
Wie schon oben erwähnt war unser Zimmer sehr sauber. Die Möblierung ist etwas in die Jahre gekommen aber deswegen nicht schlecht. Wir waren direkt neben dem Theater, wo jeden Aben von 22. 00 - 23. 00 Uhr eine Show stattfand, hat uns aber nicht gestört. Wenn wir müde waren, schliefen wir und wenn nicht, gingen wir sowieso nicht vor 11 ins Bett, also egal! Das Badezimmer war sauber, sehr geräumig, für ägyptische Fliesenleger ok und hatte vor allem eine riesengroße Dusche. Der Elektriker hätte sich mit dem Licht etwas mehr Mühe geben sollen, wogegen aber wahrscheinlich der Fliesenleger war. Alles in allem waren wir mit dem Zimmer sehr zufrieden.
Zu den Mahlzeiten im Hauptrestaurant wurden wir jedesmal zu einem Tisch für zwei Personen begleitet. Getränke werden serviert, das Essen findet in Buffetform statt. Wenn wir auch mal später zum Essen kamen, waren alle Speisen vorhanden und vor allem auch noch heiß. Ein Koch passte immer auf, ob in den Töpfen noch genügend drin war und füllte bei Bedarf nach. Die Quantität und Qualität der Speisen war gut. Im Hotel befindet sich noch ein Japanisches Restaurant, welches wir aber nicht in Anspruch genommen haben.
Unser Zimmer (1215) war super sauber und vor allem geräumig. Die Handtücher wurden jeden Tag gewechselt. Für sehr viel Freundlichkeit und Sauberkeit habe ich dem Zimmerboy mit Süssigkeiten und von mir nicht mehr benötigten T-Shirts eine Freude bereitet. Das restliche Personal im Speisesaal, Rezeption und anderen Bars ist immer freundlich und wir konnten uns auf deutsch, englisch und falls nötig auch italienisch verständigen. Als bei uns der Mechanismus des Abflußstopfens im Waschbecken abgebrochen ist, wurde dieser binnen wenigen Minuten begutachtet und sofort repariert.
Je nach Zimmer ca. 20 bis 150 Meter zum Stand. In der Anlage ist ein kleiner arabischer Basar integriert. Die nächste Ortschaft mit sehr guten Einkaufsmöglichkeiten und Abendunterhaltung ist mit dem hoteleigenen Shuttlebus (zu bestimmten Zeiten kostenfrei) in ca. 20 Minuten zu erreichen. Schnorchelausflüge bucht man am besten bei den Typen mit den roten Polohemden von der ansässigen Tauchbase. Hier kostet ein Tag mit dem Boot zum Ras Mohamed (Nationalpark) inkl. 3 Schnorchelstops und Getränke/Mittagessen 35 Euro. Wir fanden diesen Ausflug sehr relaxed, weil wir auf unserem Boot nur 25 Personen mit 4 Guides, einem Koch und dem Kapitän waren. Auf einem ähnlichen Schiff von Neckermann waren geschätzte 50 Personen, dementsprechend hatten wir sehr viel Platz zum Sonnen auf Deck.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Erfreulich war die sehr dezente Animation, welche einen nach netter Verneinung sofort in Ruhe ließ. Es wurde täglich am Vormittag Morgengymnastik, Beachvolleyball und Bauchtanz angeboten. Der Nachmittag bestand im wesentlichen aus Steppaerobic, Joga, Wasseball und Beachvolleyball. Wassersport wude keiner angeboten, was aber bei diesem tollen Riff auch nicht möglich gewesen wäre. Wir gingen jeden Tag ca. 1 - 1, 5 Stunden am Riff schnorcheln, was jedesmal aufs neue ein Erlebnis war. Die Vielfallt der Fische habe ich noch nirgendwo so erlebt. Am Strand waren immer genügend Liegestühle mit Auflagen vorhanden. Nützlich ist an manchen Tagen auch ein Windschutz, welchen wir von den Beachboys bekamen. Leider sind die Liegenreservierer wie überall auf der Welt auch hier vorhanden. Manchmal habe ich den Eindruck, die Typen leiden an Schlafstörungen und reservieren schon Nachts. Mit guten Kontakten zu den Strandjungs können die LRS von mir aus schon Mitternacht reservieren (haha). Der Strand ist naturbelassen und wir waren sehr froh um unsere Aquastampfer. Der Steg über das Riff ist leider ziemlich weit weg und deshalb gehen viele zu Fuß über die Korallen, was natürlich nicht besonders gut ist. Die bessere Möglichkeit ist auf der rechten Seite des Strandes eine Art Gasse ohne Bodenkontakt zum Riffende zu schnorcheln (Wassetiefe ca. 1, 5 m). Die Riffkante selbst ist nur für geübte Schwimmer zu empfehlen, weil hier die Wassertiefe (laut den Jungs mit den roten Poloshirts) 250 m beträgt und es Überwindung kostet, beim Schnorcheln an der Kante ins "blaue Nichts" zu gucken. Reines Baden ist also hier nicht so leicht. Der Pool ist sehr groß und für jedermann geeignet.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im März 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gaby Und Udo |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 6 |
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