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Eberhard (66-70)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • Dezember 2016 • 1-3 Tage • Strand
Ferien am "Ballermann"
4,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Das in eine sehr schöne tropische Gartenanlage eingebettete "Chaweng Beach" zählt zu den besseren Strandhotels am "Ballermann" Ko Samuis und könnte für Gäste, die der Trubel und die üblichen massentouristischen Begleiterscheinungen am Hauptstrand Ko Samuis nicht stören, eine gute Wahl für einen Urlaub unter Palmen sein. Ich war vom ruhigen Maenam Beach für 2 Tage hierhergekommen und mußte erst einmal einen Kulturschock verdauen. Nichtsdestotrotz ist das aus zwei einstöckigen Haupthäusern und verschiedenen, im dichten Grün versteckten Bungalows und Häuschen keine unattraktive Anlage, in ihrem dschungelartigen Garten spürt man auch nichts vom Remmidemmi drumherum und so kann ich es für Leute, die gerne mitten im Geschehen sind und auch mal die Nacht zum Tage machen, auch empfehlen. Ruhe suchende Gäste hingegen sollten auf Chaweng und Lamai Beach generell verzichten, an beiden Orten findet man schon lange kein authentisches Thailand mehr und alles sieht aus wie an Europas Mittelmeerküsten während der Hochsaison.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Das Hotel verfügt über 140 Zimmer und Suiten, ich hatte mich für einen Deluxe Bungalow entschieden und war mit dem Komfort angesichts des relativ günstigen Preises einigermaßen zufrieden. Große Ansprüche sollte man nicht stellen, die Zimmer sind eher klein und angesichts der die Bungalows umgebenden dichten Vegetation und hohen Bananenstauden auch recht dunkel. Meine offenbar neu renovierte Unterkunft - es roch noch nach Farbe - besaß einen Teakholzboden, gutes Kingsize-Bett mit härterer Matratze und 1 Zudecke, Designersessel, winzige Schreibtischplatte, Kleiderschrank, großen Flatscreen (Deutsche Welle) und Schiebetüre zur aus Holzplanken gestalteten Terrasse. Hier ein Wäscheständer sowie eine große, allerdings sehr ungemütliche Sitzcouch. Ein Unding war die direkt über dem Bett positionierte Klimaanlage, bei Betrieb blies sie direkt auf den Schlafenden - viel Vergnügen am nächsten Morgen! Ziemlich ungewöhnlich auch die Position des Safes, der sich im untersten Viertel der Garderobe befand und so nur knieend (!) bedient werden konnte. Das sehr kleine Bad verfügte über eine verglaste Duschkabine, Designer-Waschtisch mit einigen Shampoos, Haarföhn, WC und ordentliche Hand-und Badetücher. Die Mängel waren insoweit verschmerzbar, als man sich meistens im Freien aufhielt und das Zimmer nur zum Schlafen aufsuchte. Anzumerken ist noch, daß derzeit und sicher noch bis 2017 hinein an und in den Zimmern Renovierungs- und Bauarbeiten stattfinden, schweres Gerät jedoch nicht eingesetzt wird und sich die Belästigungen somit in Grenzen halten dürften.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Das Hotel hält mit dem an der Straße gelegenen "Red Snapper" und dem Beach-Restaurant zwei gastronomische Einrichtungen vor, dazu an den beiden Pools je eine Bar. Ich nahm im Hotel lediglich das Frühstück ein, dieses ist ab ca. 6.30 Uhr im luftigen Restaurant über dem Strand aufgebaut und bietet eine gute Auswahl an warmen und kalten Gerichten aus Asien und dem Westen. An den verschiedenen Stationen ging es schon in aller Früh sehr betriebsam und leger zu, wer in Ruhe und in einem bestimmten Rahmen frühstücken möchte, ist hier vielleicht nicht an der richtigen Stelle. Die Kaffees holt man sich am Automaten, alles geschieht in reiner Selbstbedienung. Außerhalb des Hotels gibt es unzählige Möglichkeiten zum Essen, die Preise sind generell viel höher als im übrigen Thailand, die Qualität aber nicht zwangsläufig gut und oft am Massengeschmack ausgerichtet. Neben einigen guten Erfahrungen in Thai-Lokalen habe ich auch weniger gute gemacht, z.B. beim nahegelegenen Italiener "Prego", wo zu europäischen Preisen Miniportiönchen serviert werden und das Preis-/Leistungsverhältnis geradezu mit Füßen getreten wird.


    Service
  • Eher gut
  • Man wird höflich empfangen und auch während des Aufenthaltes sind die Mitarbeiter freundlich und durchaus serviceorientiert. Der letzte Schliff oder eine besondere Aufmerksamkeit dem Gast gegenüber fehlen jedoch, wer sich also "pampern" lassen oder einfach nur einen perfekten Service genießen möchte, sollte z.B. ins 5-Sterne "Santiburi" gehen - über dieses Hotel habe ich eine separate Bewertung eingestellt. An Dienstleistungen wird alles für einen Urlauber Notwendige angeboten, vieles davon benötigt man jedoch nicht, da es außerhalb der Anlage wesentlich günstiger kommt (z.B. Wäscherei, Taxis etc.). Ein Taxiservice zum Flughafen könnte jedoch hilfreich sein, dieser kostet 400 Baht für zwei und 300 Baht für eine Person und sollte ein paar Stunden vor der Abreise angemeldet werden.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt etwa 5km vom Flughafen entfernt, hinter den Gepäckbändern trifft man auf einen Schalter mit ausgehängten Transfertarifen. Der Minibus-Transfer kostet 150 Baht/Person und ist mit nicht so großem Gepäck die beste Lösung, das Taxi verlangt für die Strecke um die 300 - 400 Baht. Auf der Insel selbst bewegt man sich, wenn man nicht ein Motorrad etc. gemietet hat, mit den ständig die Insel-Ringstraße auf-und abfahrenden Pick-ups (Songthaews), man hält das Fahrzeug an, steigt hinten ein und klingelt, wenn man aussteigen möchte. Die Straße vor dem Hotel wird von diesen Pick-ups wenig befahren, man muß bis zu einer Kreuzung gehen und dann auf der eigentlichen Ringstraße warten. Außerhalb des Hotels gibt es unzählige Reisebüros, Restaurants, Bierbars, Wäschereien, 7 Eleven, Massagesalons etc., , die übliche Infrastruktur eines Massenzieles eben.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Chaweng Beach gilt mit seinem puderzuckerweichen Sand als Traumstrand, von so einem kann jedoch zumindest vor dem Chaweng Beach Hotel nicht gesprochen werden. Der Beachbereich ist relativ schmal und hätte zumindest während meines Aufenthaltes mehr Pflege vertragen können (Müll). Auch befinden sich schon kurz nach Wassereintritt größere Steine im Meer, an denen man sich unter Umständen heftig verletzen kann (Selbsterfahrung!) Recht attraktiv hingegen die beiden Pools, jener am Meer gilt als Familien-/Kinderpool und ist ständig stark frequentiert, während das ruhigere Gartenbecken trotz vieler defekter Fliesen und zunehmend desolater Holzplanken fast eine tropische Oase ist. Holzliegen mit Auflagen stehen in genügender Zahl am Beckenrand - und auch auf dem Strandabschnitt -, die Badetücher holt man sich beim Poolboy am Hauptpool. Desweiteren gibt´s auchnoch ein schönen Spa-Bereich sowie einen gut ausgestatteten Fitnessraum.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
    Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:1-3 Tage im Dezember 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Eberhard
    Alter:66-70
    Bewertungen:548