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Lisa (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • August 2009 • 2 Wochen • Strand
Fünf Sterne, wird weiterempfohlen
4,8 / 6

Allgemein

Für den Zustand der Anlage: Großen Respekt. Diese ist einfach umwerfend gestaltet, mit einem sehr gepflegten, riesigen Garten. Man kommt sich ein bisschen vor wie auf einer kleinen Südseeinsel. Auch in Sachen Sauberkeit kann ich nur sagen: Daumen hoch. Die Pools wurden jeden Abend gereinigt, und das auch recht gründlich (was wir selbst mehrfach beobachtet haben). Auch der Strand war gut gepflegt, kein Müll, kein Dreck. Grob überrissen würde ich sagen, der Großteil der Gäste waren Deutsche. Ansonsten einige Franzosen, einige Holländer, hier und da ein Brite. Was ich am Grand Side sehr kritisieren muss, ist das System mit der Zahlkarte, die man beim Einchecken bekommt. Damit zahlt man Dinge, die nicht im All-Inclusive inbegriffen sind. Das ist meines Erachtens aber alles andere als gut gekennzeichnet. Das Paradebeispiel lieferte man uns beim Frühstück am dritten Tag. Es gab frisch gepressten O-Saft für einen Euro pro Glas. Da das so auf dem Schild stand, dachten wir, das könnten wir mit "gewöhnlichen Euros" zahlen. Tatsächlich sollte man dazu aber die Karte benutzen. Geschrieben stand das nirgends. Am nächsten Tag nahmen wir die Karte also mit, um unseres O-Safts endlich Herr zu werden. Fazit: "Problem mit der Karte!" Schlussendlich war das Ding irrsinnig nervig und hat uns beinahe zum Wahnsinn getrieben, weil jeder nur die Karte, aber kein Geld sehen wollte. Viel zu umständlich!!


Zimmer
  • Gut
  • Zur Sauberkeit siehe unter "Service". Die Lösung mit dem Safeschlüssel fand ich sehr mühselig, da ich ihn immer und überall bei mir getragen habe. Ein Zahlencode hätte das vereinfacht. Die Klimaanlage kühlt gut runter, sodass es nach einiger Zeit sogar schon zu kalt wird. Aber da kann man ja selbst Abhilfe schaffen. Der Preis fürs Telefonieren lag bei 23 Cent die Minute (nach Deutschland) - annehmbar. Die Bettdecken und die Kissen fand ich persönlich furchtbar. In weiser Voraussicht hatte ich mir im Koffer ein eigenes Kissen mitgenommen, was sich als richtige Entscheidung erwies. Die Bettdecke erinnert eher an ein größeres Duschhandtuch, und fühlt sich auf der Haut auch so, äußerst unangenehm, an. Die Größe des Zimmers ist ausreichend, die Einrichtung in Ordnung. Die Farbgebung ist mir persönlich zu dunkel (in grüngrau und blaugrau gehalten). In der Minibar hätte ich mir etwas mehr gewünscht als nur eine Flasche Wasser.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Die Quantität der Speisen war schier gigantisch, die Qualität größtenteils gut. Dass man Dinge drin hat, die mal nicht so dem persönlichen Geschmack entsprechen, ist ganz natürlich, würde ich sagen. Allerdings hatten wir nach fünf, sechs Tagen trotzdem die Nase voll vom Essen. Abwechslung ist zwar genug drin, doch trotzdem schmeckt es vom Prinzip her ähnlich. Beim Frühstück fehlte mir übrigens etwas Nutella-ähnliches, und ich war nicht die Einzige. Bei so vielen deutschen Urlaubern könnte man da doch sicher was organisieren. Sämtliche Säfte aus dem Automaten (Orange, Apfel, Pfirsich, Kirsch) sollte man besser gar nicht erst probieren - das ist Zuckerwasser mit Geschmack, alles andere als lecker. Über die Sauberkeit in den Restaurants konnten wir uns nicht beschweren, alles tiptop. Dass es Gäste gibt, die unschön in den Nachspeisen rumwühlen, kann man leider nicht vermeiden. Während der neun Tage, die wir im Club Grand Side verbrachten, gab es drei Themenabende: Türkisch, Italienisch und Chinesisch/Japanisch (etwas von beidem, bin mir da nicht mehr sicher).


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal war an allen Ecken ausgesprochen freundlich - wenn's nur danach ginge, würde ich hier volle Punktzahl geben. Alle Angestellten sprachen Deutsch, der eine besser, der andere weniger gut. Verständigungsprobleme gab es allerdings nur äußerst selten. Wer es verdient, besonders hervorgehoben zu werden, ist Mehmet - einer der Kellner im Hauptrestaurant. Ein netter Achtundzwanzigjähriger, ein bisschen mehr auf den Hüften, vorwiegend draußen im Nichtraucherbereich unterwegs. Mehmet ist unglaublich lieb, zuvorkommend, und charmant. Zum Beispiel brachte er uns aller paar Minuten ungefragt das nächste Getränk, selbst wenn das vorherige Glas noch nicht mal halb leer war - das empfand ich jedoch keineswegs als störend. Trinkgeld haben wir erst am letzten Tag unseres Urlaubs gegeben - damit hatte es also gewiss nichts zu tun. Einziger Kritikpunkt bei den Kellnern: Stellenweise waren sie ein wenig übereifrig. Man hatte kaum das Besteck niedergelegt (bzw. war ich stellenweise sogar noch beim Essen), als einem schon der Teller weggezogen wurde. Das finde ich beim ersten Mal noch witzig, und danach nur noch nervig. Auf den Fotografen vorn neben der Silyon Bar (in den neun Tagen unseres Aufenthalts trug er immer ein blaues T-Shirt, das wird wohl weiterhin so sein) sei auch mal hingewiesen. An sich ausgesprochen nett, doch leider auch sehr aufdringlich. Die Zimmerreinigung ließ stellenweise sehr zu wünschen übrig. Aufgrund einer Sonnenallergie hielt ich mich zweimal im Zimmer auf, während die Dame da war, und war sehr erstaunt, dass sie nach fünf Minuten wieder davonwuselte. Ich habe selbst längere Zeit in einem Hotel gearbeitet (seinerzeit Azubi), und mir hätte man aber was geflüstert, wenn ich nur das Bett gemacht und einmal grob durchs Waschbecken gewischt hätte. Die Bodenfliesen im Bad wurden nicht gewischt, ebenso wenig wie der restliche Boden im Zimmer, und auch die Badewanne hätte bis zum Schluss gleich ausgesehen, wenn ich nicht mal selbst Hand angelegt hätte...


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Entfernung zum Flughafen in Antalya beträgt mit dem Bus etwa eine Stunde - das finde ich in Ordnung. (An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass der Bus selbst in einem Top-Zustand war - da saß ich in der Vergangenheit schon in ganz anderen Kisten. Veranstalter war ITS.) Die Entfernung zum Strand war mir persönlich fast zu lang, ich bin allerdings schlecht im Schätzen... 800 Meter dürften es bestimmt gewesen sein (zudem lag unser Zimmer recht nah bei der Rezeption im vorderen Teil des Hotels). In der Hitze zieht sich diese Entfernung ganz schön. Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Hotel selbst, und direkt gegenüber vom Hotel auf der anderen Straßenseite (dort der "übliche" türkische Basar). In der hoteleigenen Boutique lohnt sich eine Unterhaltung mit Marianne aus Köln, der Verkäuferin! In den 9 Tagen, die wir in Side verbracht haben, waren wir fast jeden Tag bei ihr, nur zum Quatschen. Marianne ist toll! :) Der ITS-Reiseleiter Marcel hatte zwar einige Ausflugsziele in seinem Köfferchen (Fire of Anatolia, Delfinschwimmen, Rafting, etc.) - unternommen haben wir allerdings nichts. Für unseren Geschmack war nichts dabei.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Animation am Tag haben wir kaum mitbekommen, doch die Abendanimation war ganz große Klasse. Selbst die Mini Disco fand ich richtig gut gemacht. Sicher, es waren immer dieselben Lieder für die Kids, doch da steckt ja System hinter. Was ich sehr empfehlen kann, ist die Michael-Jackson-Show! Sehr authentisch, sehr verblüffend, und leider war sie mit knapp einer Stunde leider viiel zu kurz ;) Die Pools waren allesamt top. Allerdings ist der große vorn am Hauptrestaurant nichts, wenn man wirklich seine Ruhe haben möchte - dafür halten sich dort zu viele Kinder auf. Dann doch eher der kleine Pool an der Silyon Bar, da geht es wesentlich ruhiger zu, und schwimmen geht trotzdem.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:2 Wochen im August 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Lisa
    Alter:36-40
    Bewertungen:1