Mein persönliches Highlight war der Hintern von der Animateurin Catarina, Der ist härter, als der Aufschlag von Boris Becker. ... oder von Lady Di. Nur dadurch waren die Shows sehenswert. Oftmals war Fremdschämen angesagt und man hoffte nur "Hoffentlich werden die gut bezahlt". Es war oft unfreiwillig komisch, so dass es dann doch irgendwie einen amüsiert hat. Die Show der afrikanischen Tänzer, welche alle 10 Sekunden ihre Zunge rausstreckten und so eher an frei gelaufenen Lurchen erinnerten - war "komisch". Die haben sich verrenkt bis zum geht nicht mehr und na ja, konnte man halt gucken. Die Ein oder Andere Single-Reisende hat gegrölt als gäbe es kein Morgen mehr. Ich hätte meiner Nachbarin am Liebsten ein Föhn gereicht, wenn ihr versteht, was ich meine..... Die Michael Jackson-Show ist unterirdisch. Der ist so textsicher, wie Sarah Connor bei der Deutschland-Hymne und tanzt wie ich, wenn ich mit 2 Promille versuche gerade zu stehen. Was uns verwundert hat war, dass es bei dieser Show das selbe Video-Intro gab, wie letztes Jahr in Ägypten.
Die Zimmer sind klein, aber ausreichend. Wir haben uns mehrere Zimmer angeschaut,- teilweise waren die Bäder nicht modernisiert und wirkten sehr "oll". Wir hatten ein Doppelzimmer mit Zustellbett. Jenes Zustellbett hatte ein wenig Couch-Charakter, war aber völligst zufriedenstellend. Bei anderen Zimmern gleicher Kategorie, erinnerte das Zustellbett eher einem Krankenhausbett und war sehr unansehnlich. Unser Zimmer hat durchgehend (ja, auch vor unserem Besuch) sehr unangenehm gerochen. Es hatte etwas von Schimmelgeruch - wohl gemerkt - lediglich der Geruch. Schimmel konnten wir nicht vorfinden. Der Geruch nasser Wäsche, welche zu lange in der Waschmaschine lag, trifft`s besser als Özil.
Die Säfte bestanden nur aus Konzentrat, Massigst (Superlativ) Zucker und Chemie. FRISCHEN Orangensaft gab es nur gegen bares Geld. Von wegen ALL INCLUSIVE..... Alkohol gab es nur in 2 Bars (kein Scherz) und schmeckte so scheußlich, dass wir nüchterner waren, als das Essen. Und das ist schon eine Leistung. Gewürze sind nur optisch vorhanden. Pommes etc. werden erst gar nicht gesalzen. Da ist es kei nWunder, warum die Salz- und Pfefferstreuer ständig leer waren. Es war lustig mit anzusehen, wie die Gäste schon vor dem Probieren pauschal alles selbst gewürzt haben. Die Peking-Ente schmeckte grandios (Punkt). Ansonsten schafft es die dort ansässige Gastronomie den Begriff "totes Fleisch" dort neu zu definieren. Trocken, geschmacksneutral, ohne Eigengeschmack. Alles wird einfach weggekocht. Der Rinderbraten war so tot, dass ich beinah schon meine Häände zwecks Wiederbelebung draufgedrückt hätte. Die Buletten waren "okay". Vor Allem die Variation mit Senf und Kartoffelbrei hat uns gemundet. Cocktails kosten allesamt extra (!), ein bisschen Getränke-Deko a la orangen etc. gibt es nicht. Die Plürre lassen sie sich dann auch noch für rund 5 Euro je Drink zahlen.
Die Bedienung ist sehr aufmerksam und sehr schnell. Hier gibt es nichts zu beanstanden. Der Kundenservice in Gestalt von Herrn Ossmann war jederzeit um das Wohl bemüht. Er spricht sehr gut Deutsch und war für mich - nicht nur vom Personal her - das Highlight des Hotels. Ich wünsche ihm gute Genesung. Er half u.a. unsere Liegen wieder zu bekommen, welche unsere dort einheimischen Freunde einfach mal so klauen wollten (inkl. verstecken von den Handtüchern, persönlichen Sachen, welche von uns darauf lagen). Respekt für so viel Courage. W-Lan kostet übrigens 20 Euro für 14 tage und 3 Euro für 24h
Wenn wir mal dabei bleiben und wie die weiblichen Bewertungen hier Entfernungsangaben in Minuten angegeben werden, dann lässt sich hierzu folgendes sagen: Das der Weg zum (Sand-)Strand 15 Min+x dauert, kann ich mir nur durch die körperliche Verfassung der Durchschnittsbesucher erklären. Am ersten Tag sind es ca. 5 min Entfernung. Mit bleibender Aufenthaltsdauer kann man grob sagen, dass die Entfernung je Tag um eine Minute zunimmt. Das das Hotel an der Hauptstraße liegt (und dort tatsächlich die Einheimischen anscheinend nur ein Pedal kennen, merkt man in der Anlage nicht, Alles in Allem gute 4 von 6 Sterne.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Den Zoo haben wir bis heute nicht entdeckt, die gelbe Rutsche MUSS vor unserem Aufenthalt abmontiert sein, In dem Werbe-Video der Lobby ist sie noch vorhanden. Ansonsten gibt es ein paar Rutschen und halt die "Fluss-Schwimmfläsche mit einer schönen Höhle. Jene hat den typischen Swinger-Charakter und wurde ausgiebig auch so genutzt. Nur so lässt sich auch erklären, warum AB dem Nachmittag dort konstant das Licht aus bleibt. Uns war oft langweilig. Die Animation war wirklich unterirdisch, Das Fitnessstudio ist zeitgemäß und der Jorge González- Verschnitt gibt sehr hilfreiche Tipps. Nun ja. ... Zu einem Gast sagte er im gebrochenem Deutsch, wenn du mit deinen 25 noch so ausschaust, dann helfen nur noch Spritzen. Das ist schlicht weg nicht wahr und unprofessionell. Aber wie gesagt, schön großes, recht modernes Fitnessstudio. Das tolle an den Gästen des Hotels ist, dass man das Studio meist ganz für sich alleine hat.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2016 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martin |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 3 |


