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Jeanette (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2014 • 2 Wochen • Strand
Sommer, Sonne, Sonnenschein, Coriva Beach
4,5 / 6

Allgemein

Kleine Hotelanlage im Village-Stil (ca. 50 Bungalowzimmer) mit typisch kretnischer Architektur und Deko . Wie schon mehrfach angesprochen, wirkt alles sehr gepflegt und ordentlich. Der parkähnliche Garten versetzt einen sofort in Urlaubsstimmung! Herrlich blühende Oleanderbüsche, Feigenbäume, Olivenbäume-traumhaft! Im August waren viele Familien mit Kindern hier im Urlaub, einige Pärchen, hauptsächlich Griechen und Deutsche. WiFi, Klimaanlage und Safe werden kostenlos zur Verfügung gestellt:) Wie viele andere Gäste hatten auch wir Halbpension gebucht. Über Telefonkosten kann ich nicht wirklich berichten, da wir eine EU-Flat für 5 Euro fürs Handy gebucht hatten. Zum Baden ist die Sommerzeit sicherlich optimal, wer jedoch Wanderungen unternehmen will, sollte vielleicht auf den Herbst ausweichen, da die Sonne schon sehr intensiv scheint. Die Ausflugsprogramme der Reiseveranstalter lassen sich entspannter und günstiger mit dem Mietauto unternehmen. Wenn man mal einen Tag am Sandstrand erleben will (und nicht Crissi-Island teuer machen will), sollte ca. 15 min Richtung Makrigialos fahren. Der dortige feine Sandstrand ist zwar nicht besonders breit, dafür bietet er aber gerade für Kinder ein ideales Plätzchen um Sandburgen zu bauen und um weit ins flach abfallende Wasser zu laufen. Außerdem gibt es einen großen kostenfreien Parkplatz und genügend Tavernen dort;)


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Erster Eindruck nach 2,5 Std. Transfer: Katastrophe! Als Familienbungalowzimmer gebucht, stand man in gefühlten 15 qm. Ein Doppelbett (140 cm) und gleich daneben ein Einzelbett für Junior. Dazwischen gerade mal ein kleiner Nachttisch, auf dem das Telefon stand. Der TV ist an der Wand befestigt und wurde aus Mangel an Sendern (nur ZDF, Sendersuchlauf gesperrt) nicht genutzt. Ein Kühlschrank war vorhanden (sehr praktisch, allerdings auch schön laut, da ja fast direkt am Bett), der gleich als Tisch umfunktioniert wurde, da es sonst nur einen winzigen Minitisch gab und die Ablage unter der Klimaanlage feucht war, da die Klima tropfte (hat bei den Temperaturen suboptimal funktioniert). Der vorhandene Schrank war rustikal und sehr klein für eine Familie, die 2 Wochen Urlaub machen will - kaum Stauraum. Der Safe ist zwar klein (unmodern mit riesigem Schlüssel), aber unsere Sachen haben reingepasst (Fotoapparat, Tablet etc). Das Bad ist ebenfalls klein, mehr als 2 Leute gleichzeitig passen da nicht hinein. Die Badewanne konnte mit einem Duschvorhang optisch vom Rest des Bades abgetrennt werden und es schwamm nicht alles, wenn man duschte. Ablagemöglichkeiten für Badutensilien gab es nur auf der Badewanne oder auf dem winzigen Vorsprung, auf dem die Zahnputzgläser standen. Ein neuer Anstrich und etwas Dekoration (Bilder etc.) oder etwas Farbe täten dem Zimmer sicherlich gut. So wirkte es schon eher rustikal und stallartig, da die Terrassentür auch noch zweigeteilt mit einem Schieber zu öffnen war. Der dünne weiße Vorhang war auch nicht wirklich hilfreich, wenn es ums Verdunkeln des Zimmers ging. Da wir aber sowieso keinen Platz für unsere Koffer hatten, wurden diese als Rolloersatz ins Fenster gepackt und schon war es dunkel und man konnte schlafen, bis die Grillen uns geweckt haben (oder der Hund auf dem Nachbargrundstück mal wieder schlechte Laune hatte). Was man aber sagen muss: das Zimmer war pikobello sauber! Nicht ein Fussel auf dem Boden und von Ungeziefer kann keine Rede sein! Was uns vor allem entschädigt hat, war eine riesige Terrasse, die größer als das Zimmer war und auf der man sich wirklich wie im Urlaub fühlte. Ringsherum herrliche Pflanzen, die Grillen zirpten den ganzen Tag, die Katzen schauten auch immer mal vorbei und man konnte die Seele baumeln lassen oder das WLan-Netz nutzen, was im Zimmer oft streikte. Wir verbrachten jedenfalls mehr Zeit dort als im Zimmer selber;) Fazit: eine Renovierung und frische Möbel und schon sieht das Ganze anders aus.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Zum Frühstück konnte man wahlweise auf einer Terrasse mit Meerblick oder im Frühstücksrestaurant sitzen. Das Angebot zum Frühstück war ok. Es gab eigentlich von allem etwas-Wurst, Käse, Marmelade, Tomaten, Rührkuchen, Obstsalat, Müsli, Quark usw. Zutaten für Dakos standen außerdem parat. Im täglichen Wechsel Rührei und Spiegelei. Außerdem jeden Tag etwas anderes Gebackenes (Kuchen, Krapfen, Strudel). Bergtee und Kaffee waren lecker. Die beiden Säfte eher süß. Einziges Manko: es gab nur Brot: Weissbrot, dunkles Weizenbrot und wenn es nicht alle war: Vollkornbrot. Mittagessen konnte man in der Strandtaverne, die ich der Atmosphäre her doch eher als Beachbar bezeichnen würde, da viele Besucher mit Badesachen dort herumsaßen und aßen. A la carte Essen war sehr lecker-ganz landestypisch mit vielen frischen Zutaten (selbst angebautes Gemüse). Preise sind auch sehr human (haben meist 20 Euro zu dritt bezahlt und waren pappsatt). Eine große Auswahl an Eissorten freute besonders die Kinder. Wer aufs Mittagessen verzichtet hat, konnte direkt am Strand bei der Strandschönheit kleine Sandwiches oder Obst oder nur mal einen Frappe bestellen. Abends gab es Buffet für die Halbpensiongäste. Melone/Obst und eine Süßspeise als Nachtisch, Salate und verschiedene Gemüse als Vorspeise. Leider gab es nur einmal in zwei Wochen Tsatsiki, was doch für ein griechisches Hotel sehr ungewöhnlich ist. Verschiedene Warmspeisen mit vielen Gemüsen gab es außerdem. Ich würde es jetzt nicht als typisch kretisch bezeichnen, eher international. Man fand auf jeden Fall immer etwas Leckeres zu essen. Ab und zu wiederholten sich die Speisen in den zwei Wochen, was aber nicht so schlimm war, da man manches gern ein zweites Mal gegessen hat.


    Service
  • Eher gut
  • Im Service muss ich ein paar Unterschiede machen. Allen voran muss man hier die Zimmermädchen erwähnen: superfreundlich, immer gut gelaunt und sehr gründlich (täglich Wischen, neue Bettlaken, Handtücher). Auch die Frühstückskellner wuselten emsig umher, um alles wieder aufzufüllen. Die Strandbedienung war ein Superservice, denn man konnte seine Getränke/Snacks direkt an die Liege liefern lassen! In der Taverne allerdings hatte man manchmal das Gefühl, dass man als deutscher Tourist nicht wirklich gesehen wird. Die griechischen Urlauber wurden da schon mal geherzt und umsorgt und selber wartete man noch auf die Bestellaufnahme. Schade! Außerdem hat mir die familiäre Atmosphäre, die ich von anderen griechischen Inseln gewohnt war, gefehlt. Weder wurde man herzlich begrüßt (was nach 2,5 h Fahrt ja nett gewesen wäre), noch bekam man irgendwelche Infos zu Hotel oder Umgebung. Von angekündigten Wandertouren mit Touristen ganz zu schweigen. Traurig war ich, dass selbst mein Geburtstag ignoriert wurde;( Selbst bei der Verabschiedung war nur ein Zimmermädchen anwesend. Hatte ich mir anders vorgestellt.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Vom Flughafen muss man leider mit ca. 2,5 h Transferzeit zum Hotel rechnen, obwohl es nur reichlich 100 km sind. Der nächste größere Ort ist Ierapetra, der ungefähr 9km entfernt ist und den man mir dem Mietauto in 10 min erreichen kann. Das Hotel selber ist in einem parkähnlichen Garten mit vielen schattenspendenden Pflanzen gelegen und zieht sich über mehrere Terrassenabschnitte zum Meer hin. Der Kieselstrand liegt so ziemlich genau vor der Haustür und ist der sauberste Strand, den wir je gesehen haben-glasklares Wasser und bunte Fische! Günstigerweise sollte man Badeschuhe anziehen, da die Steine verdammt heiß werden können. Gerade für Kinder wichtig! Zwei kleine Supermärkte findet man außerdem in der Nähe des Hotels (ca. 100 m), in denen man alles, was man so braucht, kaufen kann. Direkt davor fährt auch der Bus ab, mit dem man nach Ierapetra fahren kann bzw. in die andere Richtung. Ansonsten sollte man sich ein Mietauto nehmen, um ein wenig die Umgebung zu erkunden.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Auf dem Hotelgelände kurz vor dem Strand ist ein kleiner Pool vorhanden, den hauptsächlich die griechischen Urlauber genutzt haben. Ich denke, das lag an der sonnigen Lage;) Am Pool und auch am Strand gab es je eine Dusche, um sich vom Salz zu befreien. Auch die Sanitäranlagen sind gleich neben dem Pool gelegen. Am Strand gibt es ausreichend Sonnenschirme und Liegen, so dass man eigentlich immer ein Plätzchen fand. Die Schirme sind allerdings durch den recht steil abfallenden Strand teilweise nicht wirklich hoch, so dass man sich fast täglich den Kopf am Schirm gestoßen hat. Am Wochenende allerdings musste man schon mit den vielen Einheimischen klarkommen, die ebenfalls Liegen, Strand und auch Pool in Beschlag genommen haben.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2014
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jeanette
    Alter:36-40
    Bewertungen:16