Meine Frau und ich hatten 4 Tage eine Turmsuite L im Goldberg gebucht. Die Darstellung und Beschreibung im Internet hatten uns ühberzeugt. Umso enttäuschender waren die realen Erfahrungen, die uns nach nur 1 Nacht zur vorzeitigen Abreise und Wechsel in ein anderes Hotel veranlasst haben, da wir uns nicht 4 Tage lang arrangieren und ärgern wollten. Aus Kommentaren der Hotelleitung zu Bewertungen in einem anderen Portal ist zu schließen, dass man sich nur als sehr bedingt kritikfähig erweist. Wir haben jedenfalls von der Hotelleitung niemanden zu Gesicht bekommen. I.E.: Die Anreise war lang. Nach check-in war ich überrascht, dass kein Page für das Gepäck da war. Auf entsprechende Hinweise und Beschwerden früherer Gäste hat die Hotelleitung angemerkt, dass in Österreich erst ab 5 Sterne- Hotels ein Page zwingend sei. Bemerkenswerte Reaktion. Ich habe noch in keinem Hotel, dass sich selbst so geprießen hat Hilfe beim Gepäck vermissen müssen. Das Zimmer ist groß, allerdings, ebenso wie das Hotel nach unserem Empfinden insgesamt, in erster Linie zweckmäßig und lieblos gestaltet. Keine Blume, wenig Farbe (nur der Retro-Teppich im Gang stach ins Auge). Die Sitzgelegenheit sind ausnahmslos unbequem. Im Bad unter dem Hocker lagen bei unserer Anreise etliche Hundeleckerli, offensichtlich vom Vorgänger. Das darf bei der ordentlichen Reinigung des Zimmers aber an sich nicht übersehen werden, zumal nach der Beschreibung in der Turmsuite überhaupt keine Hunde mitgebracht werden dürfen. Der Prosecco aus der Minibar war viel zu warm. In jeder Hinsicht nicht gut ist die Speisesituation. Der Speisebereich ist von der Tischanordnung viel zu eng. Alle Gäste haben nur vorsichtig flüsternd kommuniziert, was nicht angenehm ist. Es herrschte eine unangenehme Stille. Tischdecken gibt es keine (man erläuterte uns, dass das konzeptionell auch nicht gewollt sei). Die Tischläufer lassen ungehinderten Blick auf die Gastrotische zu, die kenen Designpreis verdienen. Das Essen war so làlà; es hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Weinkarte ist umfangreich, aber in der Breite viel zu teuer und zum Ambiente und Essen nicht passend. Zum Schluss besuchten wir das "Käsebuffet". Ein Brettchen mit einigen Stücken bzw. winzigen Resten, die längst hätten weggeräumt gehört hätten. Beschämend und keiner Rechtfertigung zugänglich. Wir sind dann noch an die Bar. Wir sind allerdings um kurz nach 22 h als letzte gegangen. Im Zimmer und bei Dunkelheit bemerkte man die sehr nahe am Hotel vorbei fahrende Bahnlinie, die auch einigermaßen rege befahren wird. Schlafen bei offener Balkontüre (an sich in dieser Umgebung eine Selbstverständlichkeit) ist schwierig, da laut. Zudem schienen die Züge von der einen Seite kommend ins Fenster, was ebenfalls stören kann. Die Qualität der Betten war gut; die Nachtruhe insgesamt nicht. Das Frühstück am angestammten Tisch war atmosphärisch etwas besser. Das Buffet selbst schlicht und ergreifend deutlich unterdurschnittlich, aus unserer Sicht schlecht! Nicht nur die Auswahl war dünn, sondern auch die Präsentation war ungenügend. Wurst und Käse lieblos gestaltet (auf späteren Hinweis wurde erwidert, dass ansonsten der Schwund zu groß wäre). Besonders bemerkenswert. Die Brötchenkörbe am Eingang waren teilweise komplett leer/unbenutzt und in den 2-3 anderen warennur sehr wenige Brötchen von mäßiger Aufbackqualität. Warum wird denn hier nicht ständig geschaut und nachgefüllt? Wir waren gegen 9h frühstücken, weshalb nach uns noch mit einigen anderen Gästen zu rechnen gewesen ist. Wir haben uns ohne langes Zögern zum vorzeitigen Abbruch unseres Aufenthaltes nach nur 1 Nacht und insgesamt weniger als 18 h Aufenthalt entschieden, weil wir keine Aussicht auf für uns entspannende Tage gesehen haben. Wir sind durchaus anspruchsvoll und kennen eine Menge guter und sehr guter Hotels, so dass wir wissen. was wir erwarten dürfen und was nicht! Anspruchsvolle Gäste sind ja auch die Zielgruppe des Hotels, nicht wahr?! Ich habe an der Rezeption Nachricht gegeben und meine/unsere unbefriedigenden Eindrücke sachlich und konkret beschrieben. Ich bat um Klärung, wie man seitens des Hotels vernünftig und angemessen unserem Entschluss zur Abreise noch am Vormittag zu entsprechen gedenkt. Später sprach mich in der Lobby unser Kellner Axel an und besprach sich, wohl stellvertretend für die Hotelleitung, mit mir. Er war nett, wie die anderen Mitarbeiter ebenfalls. Seine Erklärungsversuche haben allerdings nicht überzeugt. Ich bekam später einen Anruf auf das Zimmer, wo man mir zunächst "entgegen kommend" anbot, dass 10,-- € p.P./Tag von dem Buchungspreis abgezogen werden könnten. Ich habe mein Unverständnis zu diesem in jeder HInsicht ungenügenden Angebot, das die Ursachen unserer Unzufriedenheit gar nicht berücksichtigte, zum Ausdruck gebracht. Letztlich habe ich eine weitere Nacht voll bezahlt, somit insgesamt mehr als € 650,-- für einen kurzen Abend, eine nicht ungestörte Nacht und ein wirklich schlechtes Frühstück. Schade um das Geld. Wir sind in einem Hotel in Leogang derselben Kategorisierung untergekommen und dort haben wir tatsächlich endlich die Ruhe und Erholung, Essen und Betreuung auf hohem Niveau erhalten, die man uns im Goldberg auch versprochen hatte. Und auch ein Page für das Gepäck war unaufgefordert parat! Ich empfehle der Hotelleitung einmal einen spontanen Besuch dort, um lediglich (aber vielleicht auch exemplarisch) das dortige Frühstück mit dem eigenen Angebot und der Darbietung zu vergleichen. Eher 3 Sterne Unterschied als nur deren 2! Ich frage mich, wie die genannte Klassifizierung von 4 Sternen Superior erlangt wurde? Aus einer Anmerkung der Hotelleitung zu einer ebenfalls kritischen Gäste-Bewertung lässt sich herauslesen, dass es sich lediglich um eine Selbstklassifizierung des Goldberg handeln könnte. Das wäre das Tüpfelchen auf dem i. Fazit : Äußerst enttäuschend und den Preis nicht wert. Das Hotel benötigt dringend Support, um Seele zu erhalten. Das bedeutet nicht, dass man das Konzept über den Haufen werfen muss. Aber Kritik hören, verstehen, bewerten und diese zur Verbesserung nutzen, ist zwingend erforderlich, zumal wir ja nicht die ersten waren, die das Hotel sehr kritisch beurteilt haben. An sich hätte ich erwartet, dass ich bei meiner Rückkehr eine Nachricht der Hotelleitung vorfinde! Fehlanzeige! Ehrliche 3 Sterne und dafür zu teuer!
großzügig, schlicht, zweckmäßig, eher lieblos. Keine bequemen Sitzmöglichkeiten. Hundeleckerli im Bad vom Vorgänger!
Viel zu enge Tischanordnung, ungeachtet der Konzeption des Hotels ohne echte Atmosphäre. Essen ohne bleibenden Eindruck. Frühstück schlicht inakzeptabel.
Das Personal ist nett, manchmal vielleicht überfordert
Grundsätzlich schön. Aber die direkt am Hotel vorbeiführende Bahnlinie stört nachts doch sehr. Außenanlage und Parkplatz müssen noch wachsen
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im Mai 2014 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |
Werter Herr G. Wir bedanken uns für Ihre ausführliche Bewertung. Wir bedauern, dass Sie die Nacht bei uns nicht genossen haben. Wir sind gerne für Kritik bereit und möchten hier kundtun, was wir bereits Ihnen persönlich per e-mail mitgeteilt haben. Zum einen entschuldigen wir uns nochmals, dass wir am Vormittag Ihrer vorzeitigen Abreise aus familiären Gründen verhindert waren mit Ihnen persönlich zu sprechen. Die Rezeption hatte uns informiert und wir haben unseren Restaurantleiter gebeten, stellvertretend Ihre Beschwerde aufzunehmen und an uns weiterzuleiten. Am Montag nach Ihrer Abreise haben Sie uns telefonisch kontaktiert und wir haben Ihnen unsere Entschuldigung nochmals schriftlich mitgeteilt. Somit würden wir bitten, dass Sie den Eintrag, dass wir uns nicht persönlich bei Ihnen gemeldet haben entfernen. Auf Ihre weitere e-mail, die teilweise sehr vorwurfsvoll und beleidigend war, haben wir nicht mehr geantwortet, deshalb haben Sie uns auch diese weitere Bewertung geschrieben. Entschuldigen möchten wir uns hier nochmals für die „Hundeleckerlies“. Sie haben Recht, so etwas darf nicht übersehen werden! Die Zimmer werden alle vor Bezug nochmals kontrolliert. Weiters ist uns noch bis heute unbekannt, wie die Hundeleckerlies in die Suite gekommen sind, da wir- wie Sie bereits anmerken – Hunde in den Suiten nicht erlauben und uns auch nicht bekannt ist, dass vor Ihrem Aufenthalt ein Hund in der Suite war. Betreffend der Klassifizierung des Goldbergs: Wir verzichten wie viele anerkannte Hotels in Österreich bzw. weltweit bewusst darauf, eine Sterneklassifizierung anzugeben. Auf KEINER der von uns verwalteten Seiten oder in Broschüren finden Sie die Angabe 4 Sterne superior oder gar 5 Sterne. Für Angaben, die auf Seiten von Reisebloggern gemacht werden, können wir leider auch nichts, wir haben aber aufgrund Ihrer Bewertung nochmals gegoogelt und an die angesprochene Seite angeschrieben und um Berichtigung gebeten. Auf Online Buchungsseiten ist es häufig erforderlich, eine Sterneklassifizierung anzugeben, hier geben wir jedoch immer 4 Sterne an. Weiters bieten wir allen unseren Gästen einen Gepäckservice an, ein Page steht aber nicht 24 Stunden am Hoteleingang (das würde für 5 Sterne zutreffen) Manche Ihrer Kritik gehört zur Philosophie des Hauses. Wir sind ein Naturhotel und decken die für uns angefertigten schönen Holztischplatten (von Ihnen als Gastrotische bezeichnet) nicht mit Tischdecken ein, sondern verwenden Tischläufer. Wir bedauern, dass Sie das Konzept bzw. das Hotel und die Suiten sowie deren Ausstattung als lieblos, ungemütlich und farblos empfinden. Unser Wunsch beim Neubau des Hotels war es, das Gegenteilige zu erreichen. Die Wurst beim Frühstücksbuffet wird gestappelt, damit Sie frischer bleibt, nicht damit wir weniger Schwund haben. Betreffend der Eisenbahnlinie, die durch das Gasteinertal führt, möchten wir anmerken, dass wir dafür Vorsorge getroffen haben. Alle unsere Fenster sind 3-Schicht verglast und wir bieten auch die automatisierte Raumluft im gesamten Hotel an. Bei offenem Fenster geben wir Ihnen Recht, hören Sie die Bahn. Herr G., dürfen wir auch ein FAZIT anmerken? Wir denken, Ihren Unmut tun Sie deshalb auf den verschiedenen Portalen kund, da Sie mit unseren Stornierungsbedingungen nicht einverstanden waren. Sie hatten 4 Nächte gebucht, hatten unsere Mitarbeiter auf die Bewertungsportale aufmerksam gemacht und letztendlich hat man Ihnen nur 2 Nächte verrechnet (dieser Vorschlag kam außerdem von Ihnen). Wir verstehen, dass Sie als Rechtsanwalt Recht behalten möchten. Wir haben den Beruf als Hotelier gewählt, weil es unsere Leidenschaft ist und wir Gäste begeistern möchten. Kritik nehmen wir jederzeit entgegen und Sie können darauf vertrauen, dass es keinesfalls unsere Absicht war, Ihnen ein anderes Gefühl zu vermitteln. Wir wünschen Ihnen alles Liebe Herzlichst Vera & Georg Seer und DAS.GOLDBERG Team


