Der Leisure Lodge Club ist eine wunderschöne Anlage, die über eine herrliche Garten- und Poollandschaft verfügt. Den Clubgästen stehen zwei große gesonderte Pools (einer davon mit Poolbar) zur Verfügung, die nie wirklich ausgelastet waren und somit ein ungestörtes Schwimmvergnügen jederzeit möglich war. Die Zimmer sind aufgrund des Alters, vor allem das Bad, renovierungsbedürftig. Dieses machte uns jedoch nichts aus, da alles sehr sauber und gepflegt war. Von unserem Bustani-Zimmer Nr. 15 konnten wir mit nur wenigen Schritten von der Terrasse aus sowohl den Pool als auch den Frühstücksbereich erreichen. Den Altersdurchschnitt würden wir mit 45-60 bezeichnen (also nicht unbedingt etwas für absolute Feiermeier). Die Nationalitäten waren mit Deutschen, Indern, Schweizern, Italienern, Engländern und auch Afrikanern bunt gemischt. Es war zwar nicht alles barrierefrei und somit behindertengerecht, aber Hilfestellung war vom Hotelpersonal jederzeit gewährleistet. Wir hatten Vollpension (Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee und Abendessen) gebucht. Im Nachhinein würden wir uns jedoch aufgrund der Reichhaltigkeit für Halbpension entscheiden. Bitte keine Muscheln/Korallen kaufen oder sammeln, da die Ausfuhr unter hohen Geldstrafen steht. Mit den Beachboys grundsätzlich (mindestens 50% Nachlass) handeln, egal ob es sich um Souveniers oder Ausflüge handelt. Auf jeden Fall Tabletten gegen Durchfall mitnehmen. Als Malaria-Prophylaxe nahmen wir Malarone und es gab auch keinerlei Probleme damit. Wenn man schon einmal in Kenia ist, sollte man auf jeden Fall auch eine Safari mitmachen. Wir waren vier Tage im Tsavo-West bzw. -Ost und Amboseli. Trotz relativ schlechten Wetters durch Verschiebung der Regenzeit hat uns die Safari viel Spaß gemacht und wir konnten viele Tiere sehen. Da Kenia ein sehr sehr armes Land ist, sollte man kleine Geschenke wie z. B. Kugelschreiber/Buntstifte, T-Shirts, Plastiktüten, Feuerzeuge/Streichhölzer, Haarbänder o. ä. im Reisegepäck berücksichtigen. Was das Trinkgeld betrifft, haben wir rd. 50 US-$ in Ein-Dollarscheinen mitgenommen. Wegen der Korallen, See-Igel, Steinfische usw. sind Badeschuhe dringend zu empfehlen. Vorsicht vor der hohen Sonnenintensität. Lichtschutzfaktor ab 25 ist empfehlenswert.
Die Bustani-Zimmer (50 qm) sind geschmackvoll eingerichtet und verfügen über zwei nicht durchgelegene Betten (Doppelbett sowie Einzeilbett), Badezimmer mit Wanne und zwei Waschbecken, separate Toilette, gemütliche Sitzecke mit Polstermöbeln, Terrasse oder Balkon mit Tisch und Stühlen, Schreibtisch, Klimaanlage, TV mit Deutscher Welle und zusätzlich zu bestimmten Zeiten deutschsprachige Spielfilme, Wasserkocher zur Zubereitung von Kaffee und Tee, Zimmersafe und Minibar. Handtücher wurden bei Bedarf täglich gewechselt. Wir haben uns sehr sehr wohl gefühlt.
Das gastronomische Angebot war qualitativ und quantitativ hervorragend. Wir waren beeindruckt von der Vielfältigkeit an Speisen, der Kreativität bei der Dekoration und dem Ambiente. Es gab im täglichen Wechsel Buffet und Menu-Auswahl, welches abwechselnd draußen unter Palmen im Bustani-Garden bzw. im Restaurant stattfand. Im Hintergrund spielte oft eine Live-Band. Ebenfalls wurden Themenabende wie Mongolische Nacht, Europäisches Dinner, Barbecue am Strand usw. durchgeführt. Eine besondere Atmosphäre bot das tägliche Mittagessen am Strand. Für die Getränke haben wir pro Person nicht mehr als 10 Euro am Tag ausgegeben.
Von der allzeit freundlichen und herzlichen Art aller Hotelangestellten waren wir sehr beeindruckt. Auf Nachfrage wurde sofort ein Moskitonetz in unserem Zimmer angebracht. Von unserem Roomservice (der nette Edward) wurde das Netz dann auch jeden Nachmittag über unserem Bett ausgebreitet. Einen Steckdosenadapter erhält man an der Rezeption. Es gibt einen Wäscheservice, den wir jedoch nicht nutzen brauchten. Man sollte der englischen Sprache einigermaßen mächtig sein (Schulenglisch reicht aus), da man nur mit Deutsch sicherlich Schwierigkeiten hätte.
Der wunderschöne hoteleigene Strandbereich grenzt direkt an die Gartenlandschaft. Es stehen ausreichend bequeme Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, Liegen für die Dauer des Urlaubs kostenlos zu reservieren. Die Liegen wurden täglich mit je zwei Badetüchern vom Personal eingedeckt und zwischendurch wurden sogar gekühlte Handtücher sowie frisches Obst zur Erfrischung gereicht. Der Strandabschnitt des Leisure Lodge ist sicherlich einer der schönsten am Diani-Beach. Von den bereits mehrfach erwähnten Beach-Boys sind auch wir nicht verschont geblieben. Hieran kann man sich jedoch gewöhnen und je länger der Urlaub dauerte, desto seltener wurden wir angesprochen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt einen Tennisplatz, den wir auch genutzt haben. Dieser ist zwar nicht im allerbesten Zustand, jedoch für Hobby-Spieler ausreichend (Ausrüstung kann kostenlos ausgeliehen werden). Es gibt im Hotel einige Souvenier-Läden in denen man auch Postkarten und Briefmarken kaufen kann. Für die Club-Gäste ist die Internetnutzung kostenlos. Wir haben einen sehr schönen zweistündigen Schnorchelausflug bei der Tauchschule neben dem Hotel gebucht. Er kostete rd. 17 Euro pro Person und die Ausrüstung war inklusive. Es wurde tagsüber Animation angeboten, die wir jedoch nicht genutzt haben. Abends gab es häufig Aufführungen von Tanz- bzw. Akrobatikgruppen oder auch Chören. Die Band lud abends auch zum Tanzen ein.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anja & Andreas |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


