Zunächst betone ich, dass ich hier den Leisure Lodge Club bewerte. Ich bemerkte nämlich, dass einige Bewertungen des Hotels hier beim Club landeten. Wenn man über den Club schreibt, dann sind das die Bustani Zimmer und die Bustani Suiten.Und für diesen Teil des Leisure Lodge bezahlen wir merklich mehr als die Hotelgäste. Leisure Lodge besteht schon seit über 35 Jahren. Es gibt Gäste, die über 40 bzw. 50 Mal hier Urlaub machten, was ja auch seinen Grund haben muss. Wir haben im Club 13 Mal Urlaub gemacht und werden wohl auch im nächsten Jahr wieder kommen, obwohl sich vieles nicht immer positiv geändert hat. Man kann aber nicht alles auf die afrikanische Mentalität sprich pole pole zurückführen. Wir haben uns heuer mal andere Hotels wie The Maji Beach,Afrochic, Ocean Village Club angesehen. Beim Preis-Leistungsverhältnis, beim Strand und beim Garten kommt man halt am Leisure Lodge nicht vorbei. Wenn auch in den letzten Jahren die Preise stetig nach oben, ist das Preis-Leistungsverhältnis noch gut. Früher gab es noch 4 Wochen bleiben und drei Wochen zahlen o.ä. Jetzt sind es halt 28 = 24. Wir reisen meist im März/April, weil da die günstigere Reisezeit B ist. Das Wetter ist immer warm und sehr heiß und wird mal mit einem Gewitter oder Schauer unterbrochen. 32 Grad sind so meist zu ertragen. Die Führungskräfte des Resorts wissen schon, dass Konferenzen und Hochzeiten in großem Ausmaß für das Überleben des Hotels sorgen. Man bemüht sich schon, den Urlaubsgast so wenig wie möglich zu belasten. Das gelingt natürlich nicht immer. Nach unserem Abreisen gab es ein Megakonferenz von angesagten 3000 Leuten! Bombastisch!
Das Problem an den Zimmern ist, dass sie von der Qualität nicht alle gleich sind. Das bezieht sich auf versch. Arten von Klimaanlagen (laut oder leise), Dusche oder Badewanne, deren Zustand auch sehr verschieden ist. Wir haben uns eine Flasche Essig gekauft und den Duschkopf selbst gereinigt. Die Größe der Zimmer ist jeweils mit ca. 50 qm gleich großzügig. Auch die großzügigen Kleiderschränke begehbar sind nicht wegzudenken. Die Toiletten getrennt vom Bad sind inzwischen alle überholt und funktionieren einwandfrei. Die Betten sind einwandfrei werden regelmäßig frisch bezogen. Dass die Handtücher bei uns im Club am Tag zweimal gewechselt werden, müsste nicht sein. Und mit dem Zimmer, das wir dieses Jahr beziehen konnten, waren wir sehr zufrieden.
Das Resort hat sehr viele Möglichkeiten für das Abhalten von Buffets, die meist im Freien stattfinden. Ansonsten gibt es ein großes Hauptrestaurant, wo zuletzt immer das Frühstück angeboten wurde. Wer über das Frühstück schimpft, über den kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das sind meist die, die eine Stofftasche mit allerlei befüllen, um dann am Strand ein zweites Frühstück einnehmen zu können.Und wenn manche über einen Quietschkäse berichten, dann haben sie sogar recht. Uns schmeckt dieser künstliche Käse sogar, aber auch Camenbert oder Frischkäse werden angeboten. Wenn der Chef der Frühstücksküche Ali da ist, dann funktioniert auch alles. Und wenn man dann auch noch draußen auf dem Balkon sitzen kann und man einen herrlichen Blick auf das Meer hat, dann ist der Tag schon gerettet. Bei den Buffets gäbe es manchmal zu kritisieren, dass vieles schon erkaltet ist. Landestypisches wird eigentlich immer angeboten, obwohl es glaublich gar nicht so gefragt ist.
Wer nach Kenia kommt, muss wissen, dass es eines der ärmsten Länder ist. Der Großteil des Servicepersonals verdient nicht viel und ist sehr auf ein Trinkgeld angewiesen. Feste Verträge haben nicht viele, so dass ihnen jederzeit gekündigt werden kann. Und dennoch sind sie meist immens freundlich und liebenswert. Viele haben sich deutsche Sprachkenntnisse angeeignet. Zimmerreinigung, da gibt es öfters Probleme. Wenn man sieht, mit welchen Arbeitsgeräten sie gute Ergebnisse erbringen sollen, dann ist so manches erklärlich. Wenn aber öfters unter dem Kopfkissen ein Scheinchen liegt, dann hilft das meistens. Beschwerden bei Managern sind äußerst schwierig, da man sie fast nie mehr zu Gesicht bekommt. Früher war das anders. Wenn uns was nicht gefällt, dann wenden wir uns an den Verursacher, der dafür dankbar ist. Wir waren heuer mit der Zimmerreinigung sehr zufrieden.
35 km Entfernung vom Mombasa Airport zum Hotel können auf Grund des Verkehrs und der Fährüberfahrt lang werden. Das Resort selbst liegt direkt am Indischen Ozean. Den Strand erreicht man über Treppen oder auch über einen behindertengerechten Zugang. Wer Shopping oder Nightlife sucht ist hier vielleicht fehl am Platz. Einkaufsmöglichkeiten gibt es mehrere. Ebenso gibt es einige empfehlenswerte Restaurants, wohin sie abgeholt und auch wieder heimgebracht werden. Verkehrsmittel sind für den Urlauber Taxis, Matatus, Tuk Tuk und wer es möchte das Motorrad.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Grundsätzlich, Sportangebote sind hier sehr spärlich angeboten. Die Tennisplätze mussten dem Congresszentrum weichen, bleibt Tischtennis Boccia übrig. Ach ja ein ärmliches Volleyballnetz steht auch noch rum. Da fehlten in diesem Jahr die Spieler. Letztes Jahr konnte ich ins Diani Reef Hotel ausweichen, aber auch dort gab es keine Spieler. Und so blieben mir die täglichen Walkingausflüge um 06:00 Uhr am Strand. Am Strand kann man sich Liegen für den gesamten Urlaub aussuchen. Wenn man morgens zum Strand kommt sind die Liegen mit zwei Tüchern bestückt. Die Strandboys sorgen auch für einen sauberen Strand. Da ist alles bestens für die vielen Stunden, die man am Strand verbringt. Wenn mal der Wind zu stark wird, kann man auf einen der beiden schönen Pools ausweichen, wo man genauso gut bedient wird.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 4 Wochen im März 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Germar |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 39 |


