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Spontan und sehr kurzfristig buchten wir über Reisenaktuell drei Übernachtungen in diesem Hotel für ein verlängertes Wochenende. Natürlich hatten wir uns bereits vorher über diverse Angebote des uns persönlich unbekannten Veranstalters informiert. Dabei stachen mehrere preisgünstige Offerten mit eigener Anreise ins Auge und wir bereuen unsere Entscheidung für diese Anlage auf keinen Fall, wenn wir denn auch das Preis – Leistungs – Gefüge berücksichtigen. Wir waren uns allerdings nicht zu schade, unser Bett einmal selbst herzurichten, da am ersten Tag kein Zimmerservice agierte. Ansonsten achteten wir auch im Urlaub darauf, dass wir unser Zimmer in einem ordentlichen Zustand verließen. Dass wir bei einem Essen in Büffetform selbst an diesem anstehen, unser Gericht selbst zusammenstellen und eigenhändig zu unserem Tisch transportieren müssen, wussten wir aus anderen, auch erheblich höherpreisigen Urlauben vorher. Daher hätte uns eine andere Vorgehensweise überrascht. Damit unser Kaffee nicht überschwappte, ließen wir unterhalb des Tassenrands noch einige „Jonglierzentimeter“ frei und brachten ihn sogar, als wir einmal unseren Tisch oben hatten, unbeschadet auf der schmalen Treppe hoch. Der Großteil der Gäste blickt altersmäßig auf ein ausgedehntes Arbeitsleben zurück und gönnt sich zu Recht wohl ab und zu hier eine Auszeit vom Alltag. Schön fanden wir, dass dabei zahlreiche Enkelkinder Omas und Opas belustigten und / oder auch im reifen Alter auf Trab hielten. Wenige junge Pärchen mit und ohne Kinder rundeten das insgesamt harmonische und ruhige Miteinander ab. Das schon wiederholt beschriebene Problem fehlender Parkplätze lösten wir, indem wir in einer Seitenstraße parkten. Trotzdem haben wir die wenigen Schritte Fußweg unbeschadet überlebt. Wenn man sich vor der Buchung entsprechend informiert, kann man eigentlich nicht enttäuscht sein. Es sei denn, man interpretierte die Beschreibung falsch bzw. färbte sie rosarot.
In unserem circa 50 qm großen, offensichtlich renovierten Zimmer konnten wir uns unbeschwert ausbreiten. Zwei vorhandene identische doppeltürige Kleiderschränke mit ausreichend Kleiderbügeln lassen darauf schließen, dass wir offensichtlich in einem Familienzimmer untergebracht waren. Ausreichend Platz und ruhigen Schlaf ermöglichte uns das breite Boxspringbett. Im Flachbildfernseher konnten wir aus einer Vielzahl von Programmen das uns passende auswählen und störungsfrei genießen. Wenngleich wir den eingebauten Kühlschrank gerne nutzten, verstanden wir den Sinn der vorhandenen Kitchenette nicht wirklich, da absolut kein Geschirr vorhanden war und wohl die wenigsten Urlauber dieses von zuhause mitbringen. Auf unseren geliebten „Kaffee zwischendurch“ mussten wir auch verzichten, da kein Wasserkocher vorhanden war. Ein Haartrockner fehlte im kleinen, sehr zweckmäßig eingerichteten Bad mit Einzelwaschbecken und Toilette. Sicher können junge, schlanke und gelenkige Urlauber in der beengten Kabine mehr als nur duschen, ältere Semester allerdings müssen ihre Knochen schon erheblich strapazieren, um nicht ständig an die gläserne Umrandung zu stoßen und ihren Körper halbwegs unbeschadet auf Vordermann zu bringen. Sicher wird dabei von vielen der fest installierte Duschgel Spender ebenso gerne genutzt wie der am Waschbecken montierte Seifenspender.
Auch hier gilt: Allen Menschen recht getan, … Zum Frühstück konnten wir zu Kaffee oder Tee die verschiedenen frischen Brötchen und Brotsorten mit Wurst- und Käseaufschnitt belegen oder auch Rührei, gekochte Eier bzw. warme Wiener wählen. Neben abgepackten Marmeladesorten, Honig, Nutella, Müsli und verschiedenen Joghurts wurden auch Äpfel und Bananen angeboten. Wenn sich Gäste ohne Scheu davon für unterwegs zusätzlich noch unverblümt Teile in die Hosentaschen stopfen und gleichzeitig darüber mokieren, dass diese wohl aus Geiz nicht ganz, sondern halbiert waren, verwundert dies aber schon. Zwar gestaltete sich hier die Suche nach einem freien Tisch nicht ganz einfach, doch wenn man etwas Geduld aufbrachte, fand man auch einen passenden Platz. Da wir tagsüber oben angedeutete Ziele besucht haben, können wir weder über den Mittagssnack noch über das am Nachmittag inkludierte Kaffee-, Tee- und Gebäckangebot etwas berichten. Am Aufgang zum Restaurant konnte man bereits während des Tages auf der „Speisekarte“ auswählen, was man an dem zugewiesenen Tisch zum Abendessen speisen möchte. Wir würden das Angebot hier als gut bürgerlich bezeichnen. Wem das Zapfen eines frischen Biers zu umständlich war, der holte dies einfach aus der darunter liegenden Bar.
Der Service in dieser Anlage reduzierte sich im Wesentlichen auf vier Orte, nämlich Barbereich, Restaurant, Rezeption und Zimmer. Ein ganz großes Lob gebührt hier dem „Barkeeper“, der während der Öffnungszeit sehr freundlich, flott und zuvorkommend die gewünschten Getränke erstellte oder zapfte. Im zweiten Bereich füllten die jungen Damen ausschließlich fehlende Speisen am Büffet nach und räumten benutztes Geschirr ab. Möglicherweise ist ihr reserviertes, dennoch aber freundliches Auftreten auf mangelnde Fachkenntnis oder unzureichende Berufserfahrung zurückzuführen. Die Antworten der recht unsicheren beiden jungen Damen an der Rezeption führen wir entweder auf Desinteresse, falsche Berufsauffassung oder schlichtweg Unsicherheit aufgrund von Unkenntnis zurück. Darüber, dass der Zimmerservice nette Figuren auf unser Bett zauberte, freuten wir uns jedoch.
Das Hotel liegt unmittelbar am Ortseingang des Oberpfälzer Wallfahrtsortes im Landkreis Cham. Direkt gegenüber kann man den leer gefahrenen Tank problemlos befüllen, im nahe liegenden Einkaufsmarkt alles Notwendige besorgen. Langeweile kommt hier angesichts des breiten Freizeitangebots in naher und weniger naher Umgebung wohl kaum auf. Kulturinteressierte besuchen sicher die gegenüberliegende Wallfahrtskirche mit der angegliederten Klosterkirche der Franziskaner ebenso wie die St. Annakapelle in unmittelbarer Nähe. Ob sie anschließend noch durch den kostenpflichtigen Klostergarten schlendern, müssen sie selbst abwägen. Sicher spielen nicht nur Kinder auf den sieben Stationen des Klangwegs und lauschen den dabei erzeugten Klängen, wenn sie nach dem einfach gestalteten Naturlehrpfad zur Abrundung auf diesem zurückkehren. Bei schönem Wetter und klarer Sicht lockt die Aussichtsplattform am Hohen Bogen sicher ebenso wie eine Rundwanderung um den Drachensee bei Furth im Wald. Da die Arber Bergbahn während unserer Reisezeit überholt wurde, bestaunten wir auf unserer Wanderung um den Großen gleichnamigen See letzte Schneereste und die uns unbekannten „Schwingrasen“. Sicher kommt beim Nachwuchs keine Langeweile auf, wenn Eltern und / oder Großeltern mit ihnen nach dem Blick auf die darunter liegende Landschaft vom schwingenden Waldwipfelweg bei St. Englmar noch gemeinsam auf dem darunter liegenden Lehrpfad der Natur auf die Spur kommen oder optische Phänomene erklärt bekommen. Vielleicht versteht im Anschluss daran manches Kind besser, weshalb im „Haus am Kopf“ alles anders als gewohnt aussieht. Damit die Erwachsenen im Weinfurtner Glasdorf in Arnsbruck ungestört alles Mögliche rund um den Bereich Glas bestaunen können, dürfen sich die Kleinen in einem eigenen Kinderbereich mit Rutschen, Schaukeln und Streicheln von Tieren die Zeit vertreiben und sich austoben.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im April 2018 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Werner |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 92 |


