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Dieses Hotel wird gerade von unserem Team beobachtet und überprüft.
Das Hotel wurde in überregionalen Zeitschriften und in regionalen Tageszeitungen intensiv beworben. Das Hotel liegt am Ortseingang aus Richtung Furth i.W. kommend, besteht aus mehreren Gebäudekomplexen mit 213 Zimmern. Der Zustand des Hotels ist ordentlich, die Sauberkeit lässt zu wünschen übrig. In der Werbung wurden im August drei Tage all inclusive für 129,00 Euro/Person angeboten, ein scheinbares Spitzenangebot für 43,00 Euro/Tag/Person. Das Hotel war voll belegt. Die Gäste waren fast ausschließlich deutsch, viele junge Familien mit ein oder zwei Kindern, aber es gab auch ältere Gäste über 60 Jahre, einige davon aus der Region, so wie wir auch. Bei unserer Ankunft wurde ein Gerüst aufgestellt und Malerarbeiten an der Fassade durchgeführt, so dass die Benützung der Terrasse nicht möglich war. Beim Handytelefonieren muss man aufpassen, weil durch die Grenznähe öfter das tschechische Mobilfunknetz benutzt wird (Roamingkosten). Der bayerische Wald ist gerade im August/September für Wanderer ein reizvolles Ziel. Das Burghotel, ganz in der Nähe, das ebenfalls zur Donna Hotel & Resort Gruppe gehört, haben wir schon vor Jahren wegen ständig nachlassenden Leistungen nicht mehr besucht. TIP: Der Bayerwald hat viele sehr gute Hotels, die nur wenige Euros mehr kosten. Für uns ist klar: Nie wieder ein Donna Hotel !!!!!
Die Zimmer sind klein, das Bad winzig, aber zweckmäßig ausgestattet. Die Terasse, unser Zimmer befand sich im Erdgeschoß, von ca. 5 qm musste mit dem Nachbarzimmer ohne Abtrennung geteilt werden. Nach unserer Ankunft wurde ein Gerüst aufgestellt um die Fassade zu renovieren. Somit hat sich auch die Nutzung der Terasse erledigt. Alle zwei Tage erfolgt eine "Reinigung", bei der allem Anschein nach nur das Bett gemacht wird, denn auch danach waren Staub und Krümel noch gut sichtbar.
Wir hatten das All inclusive-Angebot gebucht. Die Sauberkeit im Servierbereich ist ungenügend, niemand fühlt sich hier anscheinend zuständig. Leere Platten werden unzureichend nachgefüllt. Das Frühstück war ausreichend, jedoch wurde das gesamte Speisenangebot lieblos auf Platten geklatscht angeboten. Es gab u.a. Stückkäse zum Selbstabschneiden. Die Wurst bestand aus billigstem Aufschnitt, die Schinken- und Käsescheiben aus Analogware. Das Mittagsangebot haben wir nicht genutzt. Der Nachmittagskaffee war ordentlich, es gab Waffeln und Sandkuchen. Das Abendessen spottet jeder Beschreibung. Es gab zwei Fleischgerichte zur Auswahl, zäh wie Leder, als Beilagen TIKO-Gemüse aus dem Beutel ohne weitere Bearbeitung und Würze. Reis , Kartoffeln und Nudeln waren nicht oder schlecht gewürzt und alles weit über dem Garpunkt, in Bayern sagen wir dazu "lätschert". In einem Satz: Das Abendessen war ungenießbar. In einer Werkskantine oder einem Schnellimbiß schmeckt das Essen besser. Es gab Abendessen in zwei Schichten: 17:30 - 19:00 Uhr, 19:30 - 21:00 Uhr. Wie oben bei Personal schon bemerkt, fehlt es hier besonders. Tische sind nicht gesäubert, Geschirr wird nicht abgeräumt, Überall sind die Tische, die Stühle und der Boden mit Krümel und Speiseresten übersät, kurz gesagt die Hygiene ist mehr als ungenügend. Hier müsste man noch zusätzlich drei Minuspunkte geben.
Der gesamte Service lässt zu wünschen übrig. Dem Personal muss es zwangsläufig an Freundlichkeit fehlen, weil es hoffnungslos überfordert ist. Als grobe Schätzung ist bei einer Vollbelegung des Hotels mehr als doppelt so viel Personal nötig als vorhanden. Dies führt dazu, dass die vorhandene Belegschaft teilweise von 08:00 Uhr morgens bis weit nach 22:00 Uhr eingesetzt ist. Beim Umgang mit Beschwerden, werden die Gäste teilweise pampig abgekanzelt; nach dem Motto: von einem billigen Urlaub darfst du auch nichts besonderes erwarten. Die "Zimmerreinigung" findet alle zwei Tage statt. Das erfährt man aber erst nach der Ankunft. Auch nach der "Zimmerreinigung", - die Betten waren gemacht -, waren weder Zimmer noch das Bad sauber.
Neukirchen bei Hl. Blut, ein kleines Dorf im bayerischen Wald liegt nahe der tschechischen Grenze. Es lebt vorwiegend vom Fremdenverkehr. In der näheren Umgebung fehlt es an guten Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Ca. 30 km entfernt liegt Bodenmais, in dem für Liebhaber geschliffenen Glases eine Glasfabrik ihre Waren anbietet. Dafür aber ist die Region für Wanderer ein Eldorado. Direkt beim Hotel der Hohe Bogen, ein paar Kilometer entfernt der Osser (Lam) und der höchste Berg des Bayerwaldes, der Arber (Bayr. Eisenstein).
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Der Pool im hauseigenen Hallenbad war für Erwachsene tagsüber zum Schwimmen nicht benutzbar, weil durch viele kleine Kinder massiv belegt. (Dies ist keine Kritik!!!). Morgens zu früher Stunde und Abends ab 20:00 Uhr ist der Pool dann auch wieder nicht nutzbar, da geschlossen. Der sogenannte "Fitnessraum" besteht aus zwei Geräten, Tischtennisplatten und einem Kicker. Für das vollbelegte Hotel sind ca 20 Liegen unzureichend. Von Bekannten mit Kindern haben wir erfahren, dass keine Kinderbetreung stattfindet. Wir haben die "Freizeiteinrichtungen" nicht nützen können.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im August 2011 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Robert |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 8 |


