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Dieses Hotel wird gerade von unserem Team beobachtet und überprüft.
Das Hotel hat über 200 Zimmer, die sich über mehrere, teilweise nicht miteinander verbundene Häuser verteilen. Es hat den Charme einer Kurklinik oder Jugendherberge, und wer im Haus A (ein reines Bettenhaus) untergebracht ist, muss über den Innenhof, wenn er zur Rezeption, zum Essen, ins Hallenbad oder sonst irgendwo hin will. Bei zweistelligen Minusgraden ist also immer dickes Anziehen angesagt, und im Speiseraum reichen dann die Garderobenständer nicht aus, sodass die Jacken manchmal über die Stuhllehne gehängt werden müssen Was das einzige echte, dafür aber auch ein großes Problem ist, ist die Parkplatzsituation. Es gibt eine Tiefgarage mit einigen wenigen Stellplätzen für 3 €/Nacht. Auf dem Hotelgelände gibt es einige weitere Stellplätze.Wir waren in den Winterferien da, und das Hotel war rappelvoll, sodass die Parkplätze hinten und vorn nicht reichten. Man hatte also entweder die Möglichkeit, ab Mittag nicht mehr wegzufahren oder abends dann irgendwo an der Straße, teilweise weit im Ort zu parken. Die Verwaltung der wenigen Tiefgaragen-Plätze bereitetete dem Personal größte Schwierigkeiten. So wurden Stellplätze doppelt vergeben, während andere leer standen. Unser Fazit: Das Preis-/Leistungsverhältnis ist super, das Hotel vor allem für Familien mit Kindern auch gut geeignet. Ob man die Massenabfertigung zu den Mahlzeiten mit dem zugehörigen Geräuschpegel verträgt, muss jeder selbst entscheiden.
Wir hatten ein Maissonette-Zimmer, was von der Größe her für 3 Personen ausreichend war. Die Einrichtung war sauber und ziemlich neu. Im Eingangsbereich gab es eine Mini-Küche mit Kühlschrank, Spüle, 2 Kochplatten und mehreren Schränken. Leider waren diese leer.Da wir AI hatten, brauchten wir sie aber auch nicht, aber einen Tee oder Kaffee hätten wir uns trotzdem gern mal gemacht. (Laut Info-Mappe auf dem Zimmer kann man sich eine Geschirr-Kiste für 4 Personen gegen 50 € Pfand und 5 € für die Reinigung an der Rezeption bestellen.) Das Bad bestand aus einem Guss (wie in einem Wohnmobil), komplett aus Plastik. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber zweckmäßig. Ein Problem hatten wir mit der Heizung. Dadurch, dass das Zimmer paktisch über 2 Etagen ging und nur von einem großen Heizkörper beheizt wurde, stieg die ganze Wärme nach oben. Unten war es recht kühl, und oben beim Schlafen bekamen wir fast Atemnot. Hätten wir die Heizung zurückgedreht, hätte unser Kind, was unten schief, aber gefroren.
Es gibt einen zweistöckigen Speisesaal und einen zusätzlichen Essensraum für die Hauptmahlzeiten und eine Bar. Wir hatten den Eindruck, dass man die ersten Tage etwas überfordert war mit den vielen AI-Gästen, denn immer wieder wurden die Töpfe leer, ohne dass zeitnah aufgefüllt wurde, und die Schlangen wurden lang und länger... Nach unseren ersten 2 Tagen hatte man die Sache aber weitgehend im Griff. Das Essen fanden wir sehr gut und abwechslungsreich. Zum Frühstück gab es immer viele verschiedene Brötchensorten. Obwohl es am Mittag nur einen Snack geben sollte, war es doch immer ein vollwertiges Essen. Zum Kaffee waren wir nur am ersten Tag. Dabei spielten sich tumultartige Szenen ab, weil erst der Kaffee alle war, es dann keine sauberen Tassen mehr gab und sich alles auf die paar Kekse+Waffeln stürzte, die dort ausgeschüttet wurden. Vielleicht war es an den nächsten Tagen nicht mehr so schlimm, wir waren nicht wieder dort. Abends gab es immer 2 Sorten Fleisch, 2 Sorten Gemüse und 2 Beilagen, dazu eine Suppe und ein Salat-Büffett sowie Brot, Butter und Käse, also wirklich für jeden etwas dabei, und geschmeckt hat es auch.
Das Personal ist überwiegend freundlich. Beim Essen wurden die Tische schnell für die nächsten Gäste fertig gemacht, und auch das schmutzige Geschirr wurde zügig abgeräumt. Dass es hier und da mal nicht sofort sauber war, ließ sich bei den Massen Gästen, die dort waren, wohl leider nicht vermeiden. Die Zimmer wurden alle 2 Tage gereinigt, was wir persönlich als ausreichend empfanden.
Die Anlage liegt am Ortseingang, unmittelbar an der Hauptstraße und gegenüber der bekannten Wallfahrtskirche, der Schule und einer Tankstelle. Es gibt im Ort einen REWE- und einen Netto-Markt sowie diverse kleinere Geschäfte, Gaststätten und Banken. Das Skigebiet "Hohenbogen" erreicht man mit dem Auto in ca. 5 Min., neben Ski- kann man auch gut Schlitten fahren.
Beliebte Aktivitäten
- Sport
Das Hallenbad haben wir nicht benutzt, da es immer ziemlich voll war. Es gibt im Hotel kostenloses WLAN, was allerdings nur in der Halle und z. T. noch in der Bar oder im Speiseraum funktioniert. In den Zimmern geht es leider nicht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3-5 Tage im Februar 2012 |
| Reisegrund: | Winter |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Katrin |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


