Das Hotel ist im Bungalow Stil aufgebaut. Die Gesamtanlage ist flächenmäßig sehr groß, wenn man das Glück hat, seinen Bungalow in Strandnähe zu haben, ist es gut gelöst, für die anderen entfaltet sich eine kleine Völkerwanderung zum Strand. Die Anlage ist aber für die dortigen Verhältnisse relativ sauber, alle Reparaturen an der Anlage (Gehwege udgl.) werden zwar durchgeführt, aber man merkt, dass man nur das nötigste unternimmt und das eher sehr lieblos. Tipps haben wir nur einen, bitte meiden und vielleicht darauf achten, in einem solchen Land keine Anlage unter 5 Sterne ins Auge zu fassen, wenn man wenigstens ein bisschen verwöhnt werden möchte, sonst kann man eigentlich gleich Zelten gehen.
Die Zimmer, wir hatten eine Familiensuite (entspricht 2 getrennten Schlafzimmern mit jeweils einem Bad/WC) sind geräumig, aber spartanisch ausgestattet, also nur was fest verbaut und verschraubt ist ist da, kein Föhn, keine Minibar, Klimaanlage nur durch Aufpreis (und das in einem so heißen Land), generell einfach so, dass man darin schlafen kann, mehr aber nicht. Ein Lob allerdings für die Putzfrau, die macht wirklich das Beste aus der Sache, jeden Tag frische Bettwäsche, liebevoll hergerichtet, viel mehr, als der Rest eigentlich wert ist.
Die Gastronomie ist völlig indiskutabel. Ich konnte und wollte es einfach nicht glauben, aber es ist tatsächlich war, ist gibt jeden Tag praktisch absolut dasselbe zu essen, und dabei von essbar bis lächerlich ungenießbar alles dabei. Diese Anlage disqualifiziert sich allein durch die Gastronomie von vornherein. So etwas ist uns noch in keinem Land passiert, nicht einmal annähernd. Wer nicht bereit ist, eine ganze Woche (geschweige denn 2 Wochen) jeden Tag absolut dasselbe in sich hineinzustopfen, der muss dieses Hotel meiden. Gott sei Dank waren wir nur eine Woche dort. Auch die Getränkeauswahl ist einfach ein Witz, so bekommt man gerade einmal die gängigen Sachen wie Wasser, Cola, so etwas ähnliches wie Sprite, eine, vielleicht zwei verschiedene Cocktails (auch hier nur das einfachste vom einfachen) und das war es dann tatsächlich. Mensch muss dieser Laden arm sein (oder armseelig).
Die Freundlichkeit an der Rezeption hält sich in Grenzen, hier wäre wesentlich mehr möglich. Die Bedienungen sind sehr bemüht und sehr freundlich, man muss sich einfach daran gewöhnen (aber das gilt für alle Länder), nicht zu geizig zu sein. Ein paar Euro am ersten Tag gut plaziert wirken Wunder, wir wurden vom Personal immer sehr willkommen behandelt, unser Tisch wurde immer reserviert und es wurde immer nachgefragt, ob wir noch einen Wunsch (Trinken) haben. Man merke sich einfach: Ein paar Euro (Dinar) am ersten Tag und eine Kleinigkeit alle paar Tage tut keinem weh und es gebietet auch der Anstand. Wie gesagt, es wirkt Wunder, und das nicht nur in Tunesien. Wer geizig ist, sollte generell besser zu Hause bleiben.
Ausflugsmöglichkeiten bestehen immer, das Ort selbst bietet jedoch nicht viel, um etwas zu erleben muss man sich schon in ein Taxi oder einen Bus setzen und in die größeren umliegenden Städte reisen. Der Transfer zum Flughafen von Monastir ist relativ unkompliziert und kurz.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auch dieses Kapitel ist eines für sich. Die Billardtische kann man höchstens zum Erbsenzählen verwenden, für ein Dinar / Spiel auf völlig desolaten Tischen (die Queus sind schlechter als frisch geschlagene Tomatenstangen) schon eine ziemliche Frechheit. Internetzugänge (sofern man nicht die Muße hat, im Urlaub abzuschalten) kosten ebenso ein Vermögen, aber mal ehrlich, im Urlaub braucht man doch weder Zeitung noch Internet. Die Show-Bühne (oder zumindest die Darbietungen) sind wirklich unterstes Niveau, man sollte sich das nicht antun oder höchstens ein mal, damit man weiß, wovon man spricht. Ausser laut wird wirklich absolut nichts geboten, zumindest nichts, das man mit einem Durchschnitts-Intelligenzquotient mehr als einmal über sich ergehen lassen möchte.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Markus |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 5 |
Lieber Markus, Wir haben Ihren Kommentar auf Holiday Check mit größter Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen und danken Ihnen dafür. Wir bedauern aufrichtig, mit Verspätung von Ihrer Enttäuschung erfahren zu haben. Dennoch teilen wir Ihnen mit, dass wir sofortige Korrekturmaßnahmen ergriffen haben. Wir hoffen aufrichtig, Ihr Vertrauen zurückzugewinnen und Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen, um Ihnen einen Aufenthalt zu bieten, der Ihren Erwartungen voll und ganz entspricht. Schreiben Sie uns direkt eine E-Mail an gr.clubselima@elmouradi.com und wir würden gerne mehr darüber sprechen! Mit bestem Gruß. Alia Nasri Öffentlichkeitsarbeit


