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Carola (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2010 • 2 Wochen • Strand
Sehr gepflegte, reichlich bepflanzte Anlage
4,5 / 6

Allgemein

Die Anlage ist terrassenförmig angelegt. Sie umfasst mehrere Gebäude und Grünflächen mit Oliven-, Granatapfel- und Zitronenbäumen. Auf ein Haupt- und mehrere Nebengebäude aufgeteilt, die höchstens zwei Etagen umfassten, befinden sich 111 Zimmer, viele davon Familienzimmer, alle mit Balkon oder Terrasse. Alles befand sich in einem tadellosen Zustand, sowohl Gebäude als auch Grün- und Poolanlagen. Verpflegung fand im Rahmen von All Inclusive statt. Deutsche, Niederländer, Slowaken, Österreicher, Engländer, Schweizer und Griechen waren als Gäste anzutreffen - viele Familien mit Kindern, (ältere) Ehepaare und auch junge Paare. Im Juli und August sollte man darauf achten, Anti-Mücken-Spray einzupacken, da man sonst abends von Mücken zerpflückt wird. Sollte jemand erstmals nach Kreta fliegen, so ist es unbedingt empfehlenswert, sich schon zuhause über die zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten auf und um Kreta herum zu informieren, weil von der Reiseleitung vor Ort, die völlig demotiviert und überfordert gewesen ist, lediglich Verkaufsangebote, aber keine Informationen zu bekommen sind.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Größe und Einrichtung der Familienzimmer ist zweckmäßig. Die Duschwanne, mit Vorhang versehen, ist so klein, dass bei der kleinsten Bewegung selbst bei einem duschenden Kind der Vorhang sofort am Körper kleben blieb. In den ersten Tagen fanden wir Ameisen im Bad auf dem Boden vor, die nach unserer Beschwerde an der Rezeption nur noch vermindert auftraten, aber so, dass man damit leben konnte. Die Klimaanlage erledigte ihre Arbeit. Der im Schrank eingebaute Safe war für 40 Euro für 2 Wochen zu mieten. In einem der beiden Räumen in unserem Familienzimmer im Altbau befanden sich zwei "Betten", bei denen man selbst als Kind Gefahr lief, beim Umdrehen aus dem Bett zu fallen. Die anderen beiden Betten im anderen Raum waren breiter. Anstelle von Lattenrosten befanden sich Bretter unter den Matratzen, was zur Folge hatte, dass man hart lag und morgens erst einmal die Knochen sortieren musste.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Im Restaurant gab es zu jeder Mahlzeit immer ausreichend freie Tische. Man konnte sowohl drinnen als auch draußen (überdacht und schattig!) speisen. Zuzüglich zum kalt-warmen Buffett am Abend wurden häufig gegrillte, meist griechische Spezialitäten zubereitet. Des Weiteren gab es abends frisch gebackene, verschieden belegte Pizzen. Das Restaurant war stets sauber. Manchmal waren die Tische noch nicht ganz von den Spuren der Gäste zuvor befreit, was aber umgehend nachgeholt wurde. Samstags war griechischer Abend (ausschließlich griechische Spezialitäten) und auch sonst wurde täglich eine Auswahl von griechischen Speisen unter das Buffett gemischt. Bei den Getränken wurden manchmal leider die Konzentrate nicht rechtzeitig aufgefüllt und die Getränke schmeckten infolge dessen dann verwässert. Sowohl im Restaurant (zu den Mahlzeiten) als auch an den beiden Poolbars (11-18 Uhr) und an der Mainbar (ab 18 Uhr) waren bis 23 Uhr kostenlos Getränke zu erhalten, bis 1 Uhr nachts an der Mainbar gegen Bezahlung. Von 21 bis 22 Uhr jeden Abend gab es den "Cocktail des Tages" an der Mainbar. Sobald im Restaurantbereich dem Personal etwaige Verschmutzungen aufgefallen oder gemeldet (worden) sind, wurden diese umgehend beseitigt, sodass stets ein ordentlicher Gesamteindruck herrschte. Mittags und abends im Restaurant sowie nachmittags an der Poolbar Posidon gab es Eiscreme zum selber portionieren. In einigen Bewertungen dieses Hotels ist zu lesen, dass das Speisenangebot zu wünschen übrig ließe. An dieser Stelle muss ganz klar gesagt werden, dass zu jeder Mahlzeit jeder irgendetwas zum Verzehr gefunden hat. Letztendlich darf man nicht vergessen, dass man sich in einem südlichen Land befindet, in dem die Esskultur anders ist als in Deutschland. Wem das bei der Buchung eines Urlaubs in ein südliches Land nicht klar ist, sollte sich den heimischen Teller beschauen und bei Sauerkraut und Klößen bleiben!!!


    Service
  • Sehr gut
  • Bei Ausflügen, bspw. Samaria-Schluchtwanderung, die sehr früh beginnen (05:15 Uhr), ist es möglich, zu einer frei wünschbaren Zeit im Hotel im Restaurant zu frühstücken (04:30 Uhr), was wir als sehr großen Pluspunkt im Service werten. Auch wurden reichlich gefüllte Lunchpakete mit auf die Wege zu den Ausflügen gegeben, wenn man am Vortag diese beiden Dinge an der Rezeption anmeldete. Das Personal ist stets sehr freundlich und zuvorkommend gewesen. Viele sprachen deutsch, und die, die es nicht konnten, verstanden englisch, sodass man zu keinem Zeitpunkt vor einem Kommunikationsproblem stand. Die Zimmerreinigung wurde gewissenhaft durchgeführt, Handtuch- und Bettwäschewechsel fast jeden Tag. Unserer Beschwerde bezüglich Ameisen im Badezimmer wurde umgehend nachgegangen und es wurden Gegenmaßnahmen getroffen, einem Stromausfall in unserem Zimmer wurde ebenso zügig Abhilfe verschafft. An der Rezeption war (fast) immer jemand deutschsprachiges als kompetenter Ansprechpartner anzutreffen. An dieser Stelle möchten wir Nikos (Poolbar Posidon), Anna (Restaurant), Norman (Mainbar Dionisos) und Jiannis (Mainbar Dionisos) herzlich für ihre stets freundliche Zugewandheit danken. Leider hielt es der Maitre d'Hotel mit seiner Arroganz und Ignoranz nicht für nötig, dem Restaurantpersonal an einem Tag, an dem ein Mitarbeiter ausfiel, unter die Arme zu greifen und selbst einen Tisch ab- bzw. neu einzudecken. Stattdessen scheuchte er sein Personal durch die Gegend und gab Anweisungen.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Zum Strand waren es etwa 250 m, die man über eine viel befahrene Straße und durch den Ort Stalís zurücklegen musste - alternativ auch durch einen Tunnel, wenn man einen Umweg akzeptierte. Nach Stalís kam man schnell, wie gesagt, durch den Tunnel oder über die Hauptstraße - weniger als 200 m. Dort befinden sich zahlreiche Geschäfte oder Restaurants/Bars, zum Teil mit Meerblick. Zum Airport Heraklion waren es 40 Autominuten. Leider hörte man von unserem Zimmer aus - lagebedingt - Straßengeräusche, an die man sich aber schnell gewöhnt hatte. Über die Reiseleitung, lokale Anbieter in Stalís oder über die Rezeption bot sich die Gelegenheit an, diverse Ausflüge zu buchen. Ein Ausflug zu einem Wasserpark mit diversen Rutschen ist z. B. über die Rezeption buchbar, Wandertouren durch die im Westen gelegene Samaria-Schlucht über die Reiseleitung (Vorsicht! Busfahrt 4,75 Stunden und Wanderung durch die Schlucht 5-7 Stunden, zzgl. Rückfahrt selbiger Dauer der Hinfahrt). Mietwagen im Ort oder bei der Reiseleitung buchbar.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die beiden Pools (beide mit separatem Kinderpool) waren sauber und erfrischend kühl (24°C). Liegen und Schirme waren hier reichlich und kostenlos vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten waren wie oben beschrieben schnell erreichbar. Zwei Internetzugänge waren gegen Gebühr nutzbar. Der Strand ist wie oben beschrieben zu erreichen gewesen, die Nutzung von Liegen war hier aber nur gegen Entgelt bei einem lokalen Anbieter (etwa 4 Euro für einen Tag für 2 Liegen und Schirm). Der Grund, warum wir dieses Ressort nur mit einer Sonne bewerten, ist weder Strand noch Pool, sondern vielmehr die Animation. Drei Animateure, zwei Männer und eine Frau, führten gelangweilt und lieblos die geplanten Tagesaktivitäten (Stretching, Tischtennis, Wasserpolo, Volleyball, abends Shows und Spiele (Bingo, Quizze, Casinoabend u.ä.)) durch. Tagsüber ließen sie einen in Ruhe, wenn man die Frage, ob man dies oder das machen wollte, verneinte. Abends fand man sich in einer Lagune von drei aberwitzigen Animateuren wieder, die auf englisch und deutsch zu erklären versuchten, was jetzt gleich für eine halbe Stunde zu tun sei. Auf die Frage eines Gastes nach einer etwas anspruchsvolleren Animation hin, antwortete einer der männlichen Animateure, man könne keine bessere Animation leisten, da Griechenland in der Krise sei. Wie berichtet, fand samstags der griechische Abend statt, an dem leider keiner der Animateure mal auf die Idee kam, mit den Gästen einen Sirtaki zu tanzen. Schade! Besonders schlimm war der Animateur, der scheinbar keinen Namen hatte und der ausreichend damit zu tun hatte, sich im schlechtesten Englisch selbst den Gästen zu präsentieren. Wenn man abends in der Bar etwas trinken wollte, kam man um diese aufdringliche Abendanimation leider nicht herum. Wir fanden diese lieblose, von den Animateuren als Pflicht veräußerte Art von Animation einfach schlecht und haben soetwas noch nie in einem anderen Hotel erlebt. Wer auch immer diese Animateure bezahlt: Es ist rausgehauenes Geld, das besser in den Löhnen von Restaurantpersonal angelegt wäre. Minidisco gab es auch jeden Abend, die Beteiligung war hier je nach Zeit verschieden.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Mehr Bilder(2)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Carola
    Alter:46-50
    Bewertungen:5