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Gernot (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2009 • 1 Woche • Stadt
Mit dem neuen Team nicht mehr zu empfehlen
3,8 / 6

Allgemein

Das ehemalige Sanatorium wirkt imposant und hat einen großzügigen Charme. Durch das Zusammenlegen zweier Sanatoriumszimmer sind sehr große Doppelzimmer entstanden, die alle mit einer Sitzgruppe/Couch ausgestattet sind. In unserem Fall schlief auf der ausgezogenen Couch ein Kind, trotzdem ist Platz immer noch reichhaltig. Die Renovierung wurde 2001 abgeschlossen und aus der Zeit stammt das Mobiliar in einer Mischung aus zweckmäßig, aber freundlich. Insgesamt ein vornehmes Ambiente, besonders mit den Kronleuchtern im Speisesaal. Das Hotel an sich ist zu empfehlen, aber ohne Verpflegung. Für eine auswärtige Verpflegung liegt es allerdings zu abgeschieden. Es wird seit Februar von einer neuen Mannschaft betrieben (Komplettaustausch der Geschäftsführung und des Personals). Wir waren das vierte und damit letzte Mal hier. Weiterhin ist anzumerken, dass die zeitlich vor uns abgegebenen Bewertungen für den Reisezeitraum August 09 sich inhaltlich und sprachlich sehr ähneln, die besonders hervorgehobene Gastronomie existiert nicht. Da wir bei 3 Aufenthalten vorher unter alter Leitung vom Feinsten bekocht worden sind, war die Enttäuschung beim Essen diesmal sehr groß.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind wie anfangs erwähnt, sehr schön und geräumig, es befindet sich kein Safe, keine Minibar und ein recht kleiner Fernseher darin. Es ist sauber und man sogar im Sommer die Heizung anstellen. Die Betten sind pro Person 80 cm breit und Federkernmatratzen sind auch nicht jedermanns Sache. Das Hotel ist sehr ruhig, man wir nicht durch andere Gäste geweckt. Keine besonderen Extras, aber in der Größe sonst nicht zu haben.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Hier sind wir bei dem großen Schwachpunkt angekommen. Das Frühstück ist bei geringer Gästezahl auch in der Auswahl eingeschränkt; es gibt nur vorher eingeschweißten Aufschnitt und Käse aus dem Supermarkt, nichts Frisches, an nur zwei Tagen konnten wir auch Croissants bekommen. Wer mit Halbpension gebucht hat, bekommt jeden Abend ein warmes Essen, mehr leider nicht. Es ist nicht gut, wenn der Koch nicht kochen kann. Er kann jedoch für eine Kraftbrühe mit feiner Einlage das Glas mit Instantbrühe bemühen und ein wenig Gemüse hinein werfen. Bei einer Tomatencremesuppe kann er die bei Aldi erhältliche Dose öffnen, erwärmen und mit 5 Croutons verzieren (die Suppe von Aldi schmeckt wirklich gut, nur das können wir auch zu Hause). Bei Fleisch-/Fischgerichten ist der Anteil desselben sehr übersichtlich, insgesamt mit einem deutlichen Hang zu Tiefkühlhähnchenbrustfilet in Flüssigwürzung, das gab es fast täglich. Kartoffeln mag er nicht so, dafür um so mehr Pommes, Kroketten und Rösti, Nudeln gehen auch. Die angepriesene Thüringer Küche beschränkte sich auf 1x Rostbratwürstchen, Harzer Küche wurde nicht geboten. Es wir hier nicht gekocht, sondern gekaufte und erwärmte Zutaten werden irgendwie zusammen gestellt. Anzumerken ist, dass wir eine Familie sind, die mit dem Speiseangebot eines spanischen 3*-Hotesl ganz gut zurecht kommt. Als Halbpensionsgast erhält man leider keinen Tisch am Fenster, diese sind den á la carte essende Gästen vorbehalten. Positiv anzumerken ist das Getränk zum Essen, das absolut frei wählbar ist. Wer nach 20.00 Uhr essen geht, kann der Gaudi des männlichen Personals, verstärkt durch die Bedienung, in der Küche live beiwohnen. Die Getränke bewegen sich im normalen Hotelpreisbereich, wer allerdings wie wir gern den Kirsch-/Bananemix trinkt, erhält ein 0,3 l Glas, berechnet wird allerdings 2x 0,2 l, das ist nicht in Ordnung. - Nicht wundern, in der Bar ist nie etwas los.


    Service
  • Eher gut
  • Mit der Zimmerreinigung waren wir zufrieden, die Betten wurden zwischendurch nicht bezogen, Handtücher muss man durch Bodenwerfung kenntlich machen, aber das ist in Ordnung. Das Personal ist freundlich, aber unpersönlich. Wie schon von meinen Vorbewertern beschrieben, gibt es wirklich keinen Mobilempfang, jedoch steht kostenloses WLAN um die Rezeption herum zur Verfügung. Der mit der Pauschalreise gebuchte Gutschein für einen Schwimmbadbesuch wurde erst auf Nachfrage überreicht.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Dieses Hotel sollte man nur mit einem Fahrzeug anfahren; man darf nicht vergessen, dass zu DDR-Zeiten hier Sperrgebiet war, es liegt in der nördlichsten Spitze von Thüringen, im Dreiländereck zu Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Es ist regelrecht einsam, sehr ruhig und ideal für Wanderurlauber. Wir selbst haben ausgiebig Städtetouren gemacht (Nordhausen hat sehr viel zu bieten), sind z.B. ab Niedersachswerfen mit der Harzer Schmalspurbahn gefahren. Das Hotelgrundstück ist nicht so sehr gepflegt, man sieht, dass immer etwas geschehen soll, aber es kommt nicht voran. Es gibt einen verschlafenen Teich, die Minigolfanlage ist in der jetzigen Verfassung nicht nutzbar. Die gute Luft des ehemaligen Kurorts ist aber immer zu schnuppern.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Kultur & Erlebnis
    • Ausgehen & Nightlife

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Juli 2009
    Reisegrund:Stadt
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Gernot
    Alter:41-45
    Bewertungen:1