Auf den ersten Blick war die Anlage recht ordentlich. Doch bei näherem Betrachten vielen sehr viele negative Details auf. Bei der Ankunft war die Rezeption geschlossen und wir wurden im Restaurant abgefertig. Nie wieder!!
Das Appartment war zweckmäßig aber sehr abgewohnt. Das Sofa war durchgebrochen, bei den Matratzen kamen schon die Federn zum Vorschein. Der Schuhschrank war nicht zugebrauchen, da er zerstört war. Die Stühle auf dem Balkon hatten Risse, so dass man Angst hatte durchzukrachen. Im Bad war die Decke über der Dusche verschimmet. und das Wasser lief beim Duschen unter der Duschtasse heraus. So dass man nach dem Duschen im Wasser stand.
Der Begriff Bahnhofshalle umschreibt das Ambiente. Es wurde alles lieblos hingestellt, so dass man schon keinen Appetit hatte. Das Frühsstück bestand aus 2 Sorten Billigmarmelade. 4 Sorten Wurst die schon unangenehm gerochen hatte. Hartgekochten Eiern und 2 Sorten Käse. Dosenfrüchte standen auf dem Tisch und 2 Sorten Yoghurt. Wenn man nicht pünktlich um 8 Uhr zum Frühstück kam musste man sich das Besteck zusammenbetteln. Auch wurden die Tische zum größten Teil nicht abgeräumt, da nur eine Dame für das Frühsstück zuständig. war.Beim Abendessen erlebten wir dann den Horror pur.Die Semmelknödel waren so hart, dass man einen Nagel mit ihnen hineinschlagen konnte. Nachdem wir uns beschwerten, fragte die Bedienung ob wir schon jemals Semmelknödel gegessen hätten. Der Höhepunkt war dann das italienische Buffet. Es gab fast verbrannte, harte und in der Friteuse gebackene Schuhsohlen (Schnitzel). Die Spaghetti, waren in Tomatenketchup geschwenkt, die Tortellini waren ohne Salz und beides so verkocht, dass man keine Zähne brauchte. Es waren 2 Sorten Soße vorhanden, man konnte weder vom Geschmack noch vom Aussehen erkennen, welche Sorte es war. Danach hatten wir genug und gingen nie wieder zum Essen.
Das Hotelpersonal "bemühte sich redlich". Aber ich glaube dass sie einfach nur mit dieser Situation (Übernahme durch einen neuen Besitzer, der unserer Meinung nach, nur Geld rausziehen möchte) überfordert sind. Der Koch war die Krönung. So wie das Essen von ihm gebracht wurde, konnte man Glauben er würde die Schweine füttern.
Die Lage ist für Ruhesuchende sehr schön. Allerdings war man auf den Wagen angewiesen, wenn man etwas unternehmen wollte.
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| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2011 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 2 |


