Recht großes und gemütliches Hotel mit viel Grün gestaltet. Die Anlage ist aufgeteilt in Haupt- und Nebenanlage, wobei die Nebenanlage mit Pool und stufenförmig angeordneten, zweistöckigen Häusern angelegt ist und die Hauptanlage ein recht hoher Komplex ist, in dem sich eigentlich das Haupttreiben abspielt. Das Nebenhaus und das Haupthaus sind von einem recht schönen Tunnel getrennt, der verhindert, dass man die vielbefahrene Straße überqueren muss. Das Hotel und die gesamte Anlage sieht sehr gepflegt aus, die einzigen Makel die mir aufgefallen sind, sind ein wenig abblätternde Farbe an den Brücken über dem Pool und an mehreren Balkonen ein riesiger Riss...ich kann allerdings nicht beurteilen, ob diese zum Absturz eines solchen führen können oder einfach nur oberflächlich sind. Grundsätzlich wird sich in der gesamten Anlage um große Sauberkeit bemüht. Die Preise im Hotel sind nicht gerade gering, man hat jedoch auf Grund zahlreicher Supermärkte und Mini Bar im Zimmer die Möglichkeit, z.B. Getränke außerhalb des Hotels zu holen. Am Strand für zwei Liegen mit Schirm 5 Euro finde ich eigentlich noch recht in Ordnung, da bezahlt man in manch anderem Urlaubsort mehr. Was mir aufgefallen ist, dass sich unwahrscheinlich viele verschiedene Nationalitäten unter den Hotelgästen befinden. Es sind recht viele Engländer, Osteuropäer (Tschechen, Rumänen?) und vereinzelt Franzosen im Hotel. Obwohl diese - besonders die Engländer - allgemein einen schlechten Ruf in den Urlaubsregionen haben, kann ich mich nicht negativ über diese äußern. Da hauptsächlich Familien mit Kleinkindern und ältere Leute (50 aufwärts) in dem Hotel sind, geht es sehr gesittet und ruhig in dem Hotel zu und man muss nicht befürchten, über besoffene Engländer am Strand zu fallen oder von lärmenden Hotelgästen belästigt zu werden. Das Hotel bietet also auf jeden Fall viel Raum zur Erholung und bemüht sich, den Hotelgästen einen angenehmen Aufenthalt zu schaffen. 1. Chania besuchen! 2. Die Cocktailbar (und Internetcafe) gegenüber des Galini Hotels (nur wenige Meter vom Santa Marina Hotel entfernt, in Richtung Stalos), leckere Cocktails und sehr nette Bedienung. Bei jedem Besuch erhielten wir einen Schnaps gratis und bei der Wahl des Cocktails wurden wir auch ohne unser Nachfragen beraten. Ein Cocktail kostet 5,00 Euro, besonders empfehlenswert der "Rainbow"! Des weiteren ist eine große Leinwand aufgebaut, wer sportinteressiert ist, kann das dort gut verfolgen. 3. Zigaretten nicht vorher in Deutschland kaufen. Eine Stange Marloro kostet auf Kreta "nur" 27,00 Euro, in Deutschland 36,00 Euro! 4. Es gibt zwei sehr schöne Minigolfplätze in beide Richtungen vom Hotel. Der eine ist in Stalos, der wohl etwas größer zu sein scheint. Der schönere ist jedoch in die entgegengesetzte Richtung, der auch etwas näher ist. Dort bezahlt man zwar pro Person 5,00 Euro, aber für solch schöne und auch besondere Bahnen bezahlt man das ausnahmsweise mal ganz gerne. Es lohnt sich! (Und sollte man eine zweite Runde spielen wollen, bezahlt man pro Person 3,00 Euro). Abends lange geöffnet! 5. Mittel gegen Mücken(-stiche) mitnehmen! Im Zimmer sind von Anfang an zahlreiche Mücken gewesen. 6. Gute Sonnenschutzmittel mitnehmen, wer will kann dort extrem braun werden...oder auch rot, wir haben sogar im Schatten Sonnenbrand bekommen.
Wir haben Zimmer 507 bewohnt, d.h. wir hatten einen Balkon und Blick auf die Landseite, der nicht der schönste war, aber wenigstens sehr früh für den Rest des Tages im Schatten lag. Ansonsten hatte das Zimmer alles was man braucht: einen großen Schrank, viele Ablageflächen für Koffer, Minibar, TV (mit RTL), zwei zusammengeschobene Betten, ein nichtfunktionierendes Radio und Badezimmer mit kleiner Badewanne, die man als Dusche nutzen kann. Jedoch ist diese äußerst klein und eng und so gebogen, dass man die Füße kaum gerademachen kann. Dafür ist der Wasserstrahl wie in Deutschland! Die Stromversorgung im Zimmer ist nicht schlecht. Der Schlüsselanhänger des Zimmerschlüssels fungiert als Magnet, welches man in eine Art Steckdose stecken muss und erst dann die Stromversorgung im Zimmer funktioniert. Die Klimaanlage und Licht geht also nur dann an, wenn man das Magnet in die Dose gesteckt hat. Das widerum hat Vorteile, da man nie daran denken muss, das Licht beim Rausgehen auszumachen und es angeht, wenn man das Magnet (gleich vorne an der Tür) in die Dose steckt. Die Klimaanlage funktioniert übrigens auch sehr gut. Man hat die Möglichkeit, diese mit drei Stufen selbst zu regulieren, ich habe meist nur die niedrigste Stufe benutzt, da diese völlig ausreichend war. Vor der Balkontür befindet sich zudem eine weitere verdunkelte Tür, sodass sich bei Sonneneinstrahlung auf den Balkon das Zimmer nicht erhitzt. Also Zimmer mit durchschnittlicher/standartisierter Einrichtung, jedoch mit dem riesen Pluspunkt der absoluten Sauberkeit!
Frühstück gibt es täglich von 7.30 Uhr - 9.30 Uhr. Kaffee, Orangensaft, Pampelmusensaft, Milch und Tee gibt es kostenlos. Ansonsten ist das Frühstück auch recht reichlich. Von Quark, Müsli, einigen "Kornflakes"-Sorten, mind. 8 verschiedenen Marmeladen, Nutella, Honig, Spiegelei, Rührei, gekochte Eier, verschiedenes Brot, Würstchen, 3 verschiedene Wurstsorten, Käse und Kuchen, sollte für jeden etwas dabei sein. Das einzige was täglich wechselt morgens sind, dass es entweder frische Croissants, Schokocroissants oder ähnliche Hefeteilchen gibt, die auch recht lecker sind. Oft standen auch morgens frische Früchte wie Melonen oder ein Fruchmix, wie man ihn aus den Dosen kennt, bereit. Normalerweise bekommt man von 19.00 Uhr-21.00 Uhr Abendessen, man hat jedoch die Möglichkeit, Mittagessen statt Abendessen zu bekommen. Sollte man dies wünschen, muss man das jedoch einen Tag vorher schriftlich an der Rezeption anmelden. Das Abendessen an sich ist sehr reichlich und vielfältig. Eigentlich sollte auch hier für jeden etwas dabei sein, da es täglich ein sehr großes Salatbüffet, Nudeln, Kartoffeln, manchmal Reis (1 mal gabs sogar Pommes!), einige verschiedene Fleischsorten, manchmal Fisch, Gemüse (oft Rosenkohl) gibt. Oft ist auch mal ein landestypisches Gericht beim Büffet vorzufinden. Für den Nachtisch stehen meist Früchte (Melonen, Apfelsinen), Kuchen, eine klebrige Mousse und Eis zur Verfügung. Außer der Früchte ist beim Nachtisch allerdings nichts empfehlenswert. Allgemein kann ich auch nur abraten, Eis zu essen, sowohl im Hotel als auch in Restaurants außerhalb, da diese einfach nur ganz künstlich schmecken und man anhand der übertriebenen Farbe nur erraten kann, um welchen Geschmack es sich handeln soll. Wie gesagt, ansonsten ist das Essen im Hotel recht gut und vielseitig, auch wenn man (uns ging es zumindest so) nach einigen Tag das Essen ein wenig über hat, da von Tag zu Tag betrachtet nicht wirklich eine Vielfalt zu erkennen war. Aber grundsätzlich ist das Essen schon ganz gut!
Über die Freundlichkeit des Hotelpersonals bin ich recht zwiegespalten. Einerseits sind die meisten Mitarbeiter sehr bemüht, freundlich zu sein, dennoch gibt es zahlreiche Ausnahmen. Im Restaurant schleicht sich das Personal häufig von hinten an und äußert meist ohne nette Begrüßung kurze Wortfetzen wie beim Frühstück: "Coffee?"... oder beim Abendessen stehen diese häufig nur da und warten, bis man von selbst sagt, ob man etwas trinken möchte und welche Raumnummer man hat. Ich sage gleich dazu, dass man im Hotel lieber nichts trinken sollte. An den Bars im Hotel oder im Restaurant abends kostet eine Cola (0,33 l) 2,00 Euro, in der Mini Bar stehen Getränke, die täglich neu aufgefüllt werden. Eine Dose Sprite kostet da beispielsweise 2,00 Euro, eine mittelgroße Flasche Wasser 1,30 Euro. Aber wie oben ausgeführt bieten sich die Supermärkte in unmittelbarer Nähe an, Getränke außerhalb des Hotels zu kaufen. Ebenfalls kann man in einigen Supermärkten deutsche Zeitungen (Bild, Die Welt, FAZ) vom selben Tag (!) erhalten und eine Stange Marlboro kostet auf Kreta nur 29 Euro (in Deutschland 36,00 Euro). Um nun aber noch einmal zur Freundlichkeit zu kommen, bis auf die Mitarbeiter im Restaurant und der an der Rezeption arbeitende Christus, der sehr wechsellaunig zu sein scheint, sind von der Putzfrau bis zum Barkeeper alle überaus nett und zuvorkommend. Es wird grundsätzlich englisch gesprochen, an der Poolbar ist uns jedoch ein Mitarbeiter begegnet, der mehr oder wenig flüssig deutsch sprechen konnte und äußerst nett war! Dieser hat uns an unserem ersten Abend auch gleich einen Raki ausgegeben. Besonders Kinder wurden von sämtlichen Mitarbeitern sehr nett behandelt und fast vergöttert. Besonders hervorzuheben ist die Sauberkeit im Hotel! Die Putzfrauen putzen täglich und zwar gründlich! Es werden täglich die Böden komplett gewischt, alle Ablagen aufgeräumt und abgewischt, Betten bezogen, Handtücher gewechselt, Badewanne, Toilette und Waschbecken gereinigt usw.. Der Nachteil an der beinahe übertriebenen Sauberkeit war, dass persönliche Sachen oft einfach umgeräumt wurden, was ich nicht so toll fand. Man wusste aber wenigstens, dass gründlich geputzt wurde und in all den Tagen wurde auch nichts geklaut, man konnte den Putzfrauen wohl vertrauen.
Das Hotel könnte eigentlich kaum besser gelegen sein! Die Hauptanlage liegt unmittelbar am Meer und dem wunderschönen Sandstrand, der allerdings um die Mittagszeit herum so heiß ist, dass man selbst mit Badelatschen aufpassen muss, dass man sich nicht verbrennt. Der eigentliche Knaller jedoch ist das Meer, welches am Privatstrand des Hotels unglaublich klar und sauber ist. Nicht eine Alge war zu sehen und nicht ein Stein befand sich in dem feinen Sand im Meer. Wunderschön auch für Kinder, da das Meer sehr flach ist und erst nach ca. 50 Metern langsam tief wird. Auch die tatsache, dass man sich in einem sehr touristischen Ort befindet, hat zwar den Nachteil, dass in den Supermärkten des Ortes die Preise mit Sicherheit höher liegen als sonst, dennoch findet man in diesen genau das, was man als Tourist vielleicht sucht (Souvenirs, Postkarten, besonders schöne Flaschen mit Raki oder Ouzo usw.). Ansonsten gibt es auch noch einige Dinge zum Zeitvertreib für Touristen, aber dazu später mehr. Schön ist auch, dass gleich vor dem Hotel eine Bushaltestelle ist und dort dauernd Busse nach Chania fahren. Für 1,20 Euro/Person kommt man in die wunderschöne nur 8km entfernte Stadt, die man sich unbedingt anschauen sollte. Der Busbahnhof ist zwar etwas chaotisch in Chania, aber man findet überall nette Leute, die einem weiterhelfen (am besten am Kartenhäuschen nachfragen, die Busse werden in der Bahnhofshalle ausgerufen). Der einzige Nachteil an der Lage des Hotels ist die vielbefahrene Straße, die vor allem stört, wenn man am Pool liegt. In Griechenland sind ja allgemein viele Roller/Mofas unterwegs und es wird im Minutentakt aus diversen Gründen gehupt. Im Hotel ist man jedoch nicht so sehr vom Straßenlärm gestört und am Meer hört man überhaupt nichts mehr von der Straße. Etwas nervig waren die Heuschrecken oder Grillen, die im Sommer wohl auf ganz Kreta recht laut sind. Aber nach einer Zeit gewöhnt man sich auch an diese und nimmt diese zunehmend weniger wahr.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Im Grunde ist im Hotel nicht viel los. An der Poolbar waren abends höchstens 3-4 Tische besetzt und Animation gab es, wie auch in der Hotelbeschreibung nicht anders angekündigt, nicht. Es gab jedoch einen Diavortrag über Schildkröten...naja...und ich habe gesehen, dass ein paar Tage nach unserem Aufenthalt im Hotel ein Tanzabend veranstalltet werden sollte, bei dem wohl Livemusik gespielt werden sollte. Es gibt wohl einen Fitnessraum, den ich in der ganzen Woche jedoch nicht gefunden habe (habe aber auch nicht wirklich intensiv gesucht). Wer gerne Wassersport haben will, muss ein paar Meter am Strand entlang gehen und findet dort einige Möglichkeiten dazu. Der Pool im Hotel ist auch nicht der Beste. Abends ist dieser zwar recht nett anzuschauen und zum hin- und herschwimmen ist dieser auch ganz nett, aber für ein solch großes Hotel ist dieser ein wenig klein und ich fand auch nicht gut, dass man im Schwimmerbecken nicht eine Möglichkeit hat, sich mal auf den Boden zu stellen - nicht mal am Rand des Pools! Aber bei einem so schönen Meer wäre man eh dumm, wenn man sich an den Pool legen würde, zumal dort auch nicht gerade viele Liegen bereit stehen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Claudia und Marco |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |


