- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr schlecht
Goldenes findet man in diesem Hotel leider nur noch im Namen. Die goldenen Zeiten sind im GOLDEN CLUB längst vorbei und man hat den Eindruck, dass da auch nichts mehr investiert wird, nur noch verdient! Das Hotel besteht aus einem alten, bereits in die Jahre gekommenen Teil und einigen etwas abseits gelegenen neueren Teilen. Bei letzteren handelt es sich wohl um ursprünglich für den Verkauf vorgesehene Appartements. Weil das mit dem Verkauf nicht so klappte, werden diese inzwischen auch als teurere sog. Superior-Zimmer angeboten. Was die Außenanlagen um diese neueren Gebäude, aber auch vieles in deren Inneren betrifft, scheinen sie nie fertig geworden zu sein. Fazit: Überwiegend sehr hässliche baustellenartige Wohnumgebung (siehe Foto!)! Man sollte sich dort auf fehlende oder nicht funktionierende Fahrstühle einstellen. Das bedeutet, dass man seinen Koffer notfalls bis in den 3. Stock selbst hochschleppen muss! Wegen der Hässlichkeit der Zimmer im alten Gebäudekomplex, zahlen manche Gäste anscheinend gerne einen nachträglichen Aufpreis, um es gegen ein „Superior-Zimmer“ einzutauschen. Wurde mir deshalb ein besonders hässliches Zimmer zugewiesen? Wer weiß! Im Altbau fallen neben den abgewohnten Zimmern vor allem die dunklen Flure und abgetretenen Teppichböden auf (siehe Foto!). Von freundlicher Atmosphäre kann dort nirgendwo die Rede sein. WLAN (WiFi)-Bereich: mangelhaft, was Empfang und Kommunikationsmöglichkeiten (Skype) anbelangt! Belegung überwiegend durch große Reisegruppen aus F, NL, E, ...,. Diese verursachen einen Lärm, dass es sich empfiehlt, Ohropax mitzunehmen. Kein Hotel für Singles!!! Sehr weiter Weg zum Restaurant, das eher an eine Kantine erinnert. Wehe wer diesen Weg im Regen gehen muss. Wegen einer fehlenden Überdachung des Weges wird man ohne Schirm ziemlich nass und an den Füßen sowieso, denn der Weg ist übersät von tiefen Pfützen, die im Dunkeln (siehe Foto!) wegen der völlig unzureichenden Beleuchtung nicht zu erkennen sind! - Eine Zumutung! - Auch auf dem Weg zu den neueren Gebäuden oder von dort aus zum Restaurant hat man bei Regen absolut schlechte Karten! Mangels einer Überdachung auf dem Gelände der Außenbar gibt es bereits nach einem kurzen Regenschauer keine trockenen Plätze mehr. Nach einem etwas längeren Regen wurde diese dann komplett dicht gemacht und blieb auch dauerhaft geschlossen. Sein AI-Getränk bekam man dann nur noch nach langem Schlangestehen an der Innenbar, - doch dann im Innenbereich einen Sitzplatz zu finden, war an an solchen Tagen wegen Überfüllung so gut wie ausgeschlossen. Da dann nicht nur ich, sondern viele Gäste gezwungen waren, in Ermangelung einer Sitzgelegenheit ihr Zimmer aufzusuchen, ist das natürlich eine sehr gute Methode, dass es bei den AI-Leistungen zu Einsparungen kommt, von denen einzig und allein das Hotel etwas hat! Der Gast ist jedenfalls der Angeschmierte und je weiter sein Zimmer von dieser einzigen Bar entfernt liegt, um so angeschmierter ist er! Wer nach einem Regenschauer nach der Rückkehr der Sonne draußen sitzen möchte, muss sich Tisch und Stühle selbst abtrocknen. Die vorhandenen Plastikstühle, bei denen das etwas bringen würde, stehen dann allerdings nicht mehr zur Verfügung, dafür aber ungünstige Stühle mit Holzsitzen, die dauerhaft nass sind, ohne dass man es ihnen ansieht. Das Resultat solcher Stühle: ein nasser Allerwertester! Eine größere Plastiktüte zum Unterlegen sollte man an Tagen mit Regenschauern daher auf jeden Fall ständig bei sich haben! Wegen allerorts schlechter Beleuchtung im Außenbereich, aber auch durch fehlende Geländer besteht an mehreren Stellen große Unfallgefahr, weil man gar nicht sehen kann, wohin man tritt. Ich konnte mehrfach beobachten, dass dadurch Gäste um ein Haar fast gefallen wären. Das hätte böse enden können und dazu geführt, dass mancher den Rest seines Urlaubes nicht mehr am Pool vom GOLDEN CLUB, sondern im Krankenhaus verbracht hätte.
Als allein reisende weibliche Touristin ist man in diesem Hotel eindeutig am falschen Ort. Das mir zugewiesene Zimmer war eine Zumutung: Wand an Wand mit der Rezeption und der Eingangshalle mit sehr hohem Lärmpegel. Paterre! Da fragte ich mich, wann erhalte ich nachts über den Balkon ungebetenen Besuch? Hinzu kommt, dass auf diesen Balkon noch nie ein Sonnenstrahl gedrungen ist. Fährt man dafür in den sonnigen Süden? Das Laub, das von den direkt am Haus stehenden Bäumen täglich auf meinem Balkon landete, musste ich selbst wegfegen, - vor meinem Balkon sorgten indessen fleißige Gärtner dafür, dass dort jedes herabgefallene Blatt unverzüglich entfernt wurde, - nur dass ich davon nichts hatte! Auch allgemein gesehen war mein Zimmer eine einzige Zumutung: Durch seine Lage im Dauerschatten von Bäumen innen stets düster, war es abgewohnt und antiquiert. Vergammelte Armaturen im Badezimmer und in der Wanne eine auf der Unterseite vollständig verschimmelte Badematte war längst nicht alles, was es dort zu beanstanden gab. Kein Wunder, dass es auch im ganzen Zimmer nach Schimmel roch! Ausreichend Toilettenpapier gab es bei mir auch nur auf Anfrage, zumal sich die Reinigungskräfte an manchen Tagen gar nicht sehen ließen! Akzeptable Alternativangebote wurden mir leider nicht gemacht.
Das Essen kann als reichhaltig bezeichnet werden, wobei man aber regionale Küche mögen muss. Beim Frühstück gibt's außer abwechselnd Rührei u. hartgekochten Eiern täglich 3 gleiche, billige Aufschnittsorten, plus 1 Käsesorte. Aber auch Müsli ist vorhanden! Die Getränke incl. Wein und Bier sind frei. Aus Automaten gibt es verschiedene Kaffeesorten (Selbstbedienung). Das Personal ist freundlich, beschäftigt sich jedoch überwiegend mit dem Leerräumen der Tische. Achtung: auch wenn Sie etwas noch nicht weg haben wollten, fehlt es garantiert, wenn Sie den Tisch verlassen, um sich etwas nachzuholen! Siehe Näheres zum Restaurant auch unter "Tipps"!
Was die Rezeption anbelangt, so werden dort Beschwerden zwar angehört, doch gebracht hat es zumindest in meinem Fall nichts! Obwohl ich mit meinem Zimmer nicht im geringsten zufrieden sein konnte (siehe dazu weiteren Verlauf meiner Ausführungen!), wurden mir (nach 1 Woche!) ersatzweise 2 andere angeboten, die sich jedoch von dem Zimmer, das ich zunächst beziehen musste, so gut wie überhaupt nicht unterschieden. Einen Umzug konnte ich mir aus diesem Grunde sparen (siehe hierzu auch „Hotel allgemein“, 4. Absatz!). Auch der Service in meinem Zimmer war eher ein Ärgernis, - viel zu unregelmäßig und bzgl. der Reinigung zu oberflächlich! So wurde mein Spiegel im Bad oder der Tisch im Zimmer in 3 Wochen nicht ein einziges Mal abgewischt oder geputzt. Siehe hierzu mehr im Kapitel „Zimmer“!
Gute Busverbindung nach Tavira, wo aber auch nicht viel los ist! Ansonsten ist man eher an das Dörfchen Cabanas gebunden, wo abends die Bürgersteige hochgeklappt werden! Mit anderen Worten: Vor allem für Singles und alle Alleinreisenden zumindest Ende September/Anfang Oktober absolut "tote Hose"!
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Animation und Abendprogramm (zumindest im Oktober) absolut mangelhaft. Kein Mangel dagegen an Liegestühlen und Sonnenschirmen am Pool. Der Strand ist einer der wenigen Lichtblicke, die es im Zusammenhang mit diesem Hotel zu erwähnen gilt. Man erreicht ihn per Boot und anschließendem kurzen Fußweg durch die Dünen. Das Boot ist kostenlos. Der Strand ist (zumindest im Oktober) überwiegend menschenleer. Sonnenschirme oder Liegen sind bereits abgebaut. Ich brauchte sie zum Glück nicht! Ideal zum Spazierengehen. Das Mini-Hallenbad macht morgens viel zu spät auf und abends viel zu früh zu. Badekappenzwang!!!
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Alleinreisend |
Dauer: | 3 Wochen im Oktober 2014 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Karla |
Alter: | 66-70 |
Bewertungen: | 2 |