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Tanja (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2017 • 2 Wochen • Strand
Es bleibt bei diesem einen Besuch.
3,0 / 6

Allgemein

Ein 4-Sterne "Holiday Resort" haben wir uns anders vorstellt. Wie vorausgeahnt und jetzt bestätigt, lassen sich 4 Sterne in Deutschland nicht mit 4 Sternen in Griechenland vergleichen. Für Familien, die mit "Hauptsache weg" zufrieden sind, kann der Gouves Waterpark eine gute Wahl sein. Für uns (2 Erwachsene, 1 Kind) wird es bei einem Besuch bleiben. Der allererste Eindruck war ernüchternd, aber dennoch hoffnungsvoll.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten Glück mit a) der Lage und b) Beschaffenheit des Familienzimmers. Es war recht gut erhalten, nicht allzu verwohnt, die Matratzen waren "es geht so", aber alles in allem waren wir zufrieden. Ein gut ausgestattetes Schlafzimmer mit TV, Klimaanlage (die man anlassen konnte während Abwesenheit), mit vielen Schränken und Schubladen. Es gab ein weiteres Zimmer mit Doppelbett und Küchenzeile, die aber bis auf den Kühlschrank nicht gebrauchstüchtig war. Die Küchenschränke haben wir für Klamotten genutzt. Geschlafen haben wir ganz gut, andere Gäste hatten es schlechter angetroffen. Pech hatten wir mit dem Badezimmer, das viel zu klein war. Ein Teil der Tür musste heraus gesägt werden, damit sie nicht mit dem Waschbecken kollidiert. Der Waschtisch und der dazu gehörige Schrank waren neu und praktisch, mit viel Stauraum. Allerdings musste man sich zur Toilette zwischen Waschbecken und Dusche hindurchzwängen, ein stämmiger Mensch würde dort nicht zurecht kommen. Die Dusche ist gewöhnungsbedürftig und nur temporär zu ertragen. 1 x 1 m mit verkalkten und rostigen Armaturen und Abfluss und altem, müffelndem viel zu kurzen Duschvorhang, der beim Duschen am Körper klebt. Igitt. Wir haben den Vorhang immer im Handtuchhalter an der Wand eingeklemmt, denn man hat das Bad bei jedem Duschgebrauch unter Wasser gesetzt, ob mit oder ohne Vorhang. Ein Safe (klein und altmodisch mit Schlüssel) war vorhanden, kostete aber €/Woche 20,- bzw. €/Tag 4,-.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Man findet immer was. Man wird satt. Die Küche ist sehr auf die englischen Gäste fokussiert, demnach wird viel in "Sud und Soße" angeboten, zum Frühstück mit baked beans, wabbeligem bacon und sausages. Typisch griechisch waren vielleicht ein paar Salate und der Tsatziki. Wenig Rind, Schwein und Geflügel, vereinzelt und nicht vielfältig Fisch (in Sud und Soße) und Lamm. Geschmacklich angereichert wird nahezu alles mit Ziegenkäse. In Reinform im Salat oder überbacken. Der Grill in der Ecke hatte nichts Herausragendes zu bieten, auch hier wieder viel in "Sud und Soße". Der Service im überfüllten und lauten Speisesaal ist gut. So gut, dass einem der Suppenteller unterm letzten Löffel entrissen wird. Besteck liegt nicht aus, deshalb verwahrt man das alte und legt es neben (!) den leeren Teller, denn der ist - zack - weg, sobald der letzte Bissen getan ist. Tellerständer gibt es, zumeist sind sie leer oder gerade mit heißen tropfenden Tellern bestückt. Das Besteck und das Geschirr ist so rar, dass es entweder fehlt oder gerade aus der Spüle kommt. Wir haben lange gerätselt warum nicht aufgerüstet wird. Es muss an Platzmangel in der Küche als auch im Restaurant liegen. Das gleiche gilt für die Kaffeetassen. Hier wird die Kaffeelust am Morgen auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Sehr wuselig, dort im Restaurant. Mit Servietten wird sehr sparsam umgegangen, jeder erhält nur eine 2-lagige Serviette. Mit matschenden Kindern ein wahres Fest. Resümee hier: drinnen Kantinenflair unter Klimaanlage inkl. lautem Stühlerücken, draußen eine nettere Atmosphäre unter (fast) freiem Himmel. Der Gang zum Buffet gleicht allerdings einem Slalom. Tische und Stühle müssen dicht an dicht stehen, der Menschenmassen wegen. All inclusive: Getränke an der Bar bis max. 23:00 Uhr. Das angebotene Eis zwischen 16:00 und 17:00 Uhr gab es nicht. Dafür aber Kühlschränke voll teurem Stiel-Eis (2 Eis über €5,-). Die Kinder spielen abends gerne an den Spielautomaten, die sich direkt an der Bar befinden. In der anderen Ecke gibt es Air-Hockey und Billard. Alles kostet pro Spiel €1,-...! Chips, Flips & Co. gibt es an der Bar, natürlich gegen Bares. All inclusive? Nope.


    Service
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer wurden täglich gereinigt - Punkt. Shampoo, das (von mir) an der Wand im Bad klebte, habe ich nach Tagen abgekratzt. Der erste Blick bedeutete einem "sauber", aber nach dem zweiten Blick ging man doch lieber nicht barfuss - vor allem nicht im Bad. Für unser Trinkgeld wurde sich mit einem netten Handtuch-Arangement bedankt. Allerdings nur einmal. Fortan wurden die Handtücher wieder lieblos und deplatziert auf einem unserer ausgepackten Koffer nahe der Eingangstür gestapelt. Die Dame an der Rezeption (deutschsprachig) war sehr nett und hilfsbereit und konnte einem bei Fragen und Problemen rasch weiterhelfen, sofern sie nicht durch ankommende Telefonate abgelenkt und das Gespräch unterbrochen wurde. Ein junger Mann an der Rezeption sprach nahezu kein Englisch oder gar Deutsch, die Kommunikation war also unmöglich, ein anderer junger Mann sprach dagegen ein gutes Englisch. Für ein Hotel mit derart vielen englischen Gästen (80 %) sollte das gesamte Servicepersonal sich zumindest in dieser Sprache verständigen können. Für deutsche Urlauber ein erhebliches Problem: man wird nicht verstanden. Ein bezeichnendes Beispiel ist der Kinderclub. Viele Kinder gehen nicht dorthin, weil sie einfach nichts verstehen. Die Ansprechpartnerin im Kinderclub - Faye - (übrigens die Einzige, die sich namentlich vorgestellt hat) versteht und übt zwar Deutsch, spricht und erklärt aber lieber in Englisch. Für manches Kind eine Herausforderung. Das Animationsteam - allen voran Léon - war sehr zugänglich, bemüht die Gäste zu "mehr" zu motivieren, für alle Fragen offen, sonst aber sehr zurückhaltend. So zurückhaltend, dass wir andere Namen nicht nennen können, weil wir sie schlichtweg nicht wissen. Die junge Dame vom AquaGym hat ihre Sache auch sehr gut gemacht, außerdem ist sie die wohl beste Tänzerin des Teams. Doch, ein Name fiel noch: Curry. Er als Vertretung beim AquaGym war super lustig. Überhaupt war er sehr präsent, immer mit einem Lächeln auf den Lippen.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Vom Flughafen waren es mit dem Bus ca. 30 Minuten Fahrtzeit, entlang der Küste - eine schöne Aussicht. Das Hotel liegt in einem recht trostlosen Gebiet - mitten in "der Pampas". Zum Meer sind es ca. 7 - 10 Gehminuten, der Weg führt teilweise durch die Hotelanlage, und dann wieder durch trostloses Gebiet. Der Strand ist überraschend schön! Im Wasser geht es sehr flach ab, gerade für Kinder zum Plantschen ideal. Der Abschnitt für die Liegen ist nicht sehr breit (eher ein schmaler Gürtel), so dass max. 4 Reihen Sonnenliegen neueren Models (pro Tag €5 für 2 Liegen mit Schirm und einer Flasche stilles Wasser im Flaschenkühler) dorthin passen - bevor das Wasser die Badeschuhe unter der Liege wegspült. Die Badeaufsicht ist sehr emsig bemüht. Sollte man sich allerdings den Felsen schwimmend nähern, wird man zurück gepfiffen. Zur Shoppingmeile geht es ca. 15 Minuten zu Fuß über asphaltierte Feldwege, vorbei an brachliegenden Häusern, wie allgemein üblich in südlichen Ländern und nicht weiter schlimm. Ein wenig verlassen, so scheint es. Rund um die Einkaufsstraße herrscht zeitweise reger (!) Verkehr - also aufgepasst. Shoppen, flanieren und einkehren kann man dort genug, also auf jeden Fall einen Abendspaziergang wert. Ausflüge kann man bequem per Taxi unternehmen oder eben per Bus. Die Bushaltestelle liegt auch ca. 15 Minuten vom Hotel entfernt, das Busticket bis z.B. Heraklion kostet €2,40 one way. Bitte nicht wundern, wenn die Fahrpläne zeitlich nicht eingehalten werden, man ist in Griechenland und da ticken die Uhren anders. Wenn ein Bus zu voll ist, hält er nicht. Bitte nett winken und auf den nächsten warten.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Für die Kinder gibt es einen Rutschenpark, der allerdings erst um 12:00 Uhr - und damit bei praller Mittagssonne mit Sonnenbrandgarantie bei langen Rutschwartezeiten - öffnet. Somit verlagert sich ein Teil der Urlauber vom Hauptpool dorthin. Liegen werden frei! Die Liegen sind übrigens ab 6:00 Uhr morgens mit Badetüchern belegt. Vormittags kommt die "Reservierungs-Polizei" vorbei, sammelt Badetücher ein und schmeißt sie auf einen Haufen. Die entsetzten Gesichter der vom Strand oder von Ausflügen kommenden Gäste - köstlich. Die Poolanlage(n) lassen sehr zu wünschen übrig. Es gibt an verschiedenen Orten der Hotelanlage verschiedene Pools. Aber: für diese Anzahl von Menschen sind alle zu klein, zu eng, zu schnell cremig (Sonnencreme). Zwei von dreien unserer Familie haben Infektion davon getragen. Info nebenbei: der Hotelarzt kommt täglich um 10:00 und 16:00 Uhr und ist nett, spricht Englisch. Behandlung kostet - ich denke egal, was man hat - €100,-. Gezahlt wird sofort in bar oder per Kreditkarte, die Belege hierfür erhält man 2 Tage später bei einem erneuten Arztbesuch zur Kontrolle, der allerdings nichts kostet. Die Apotheke befindet sich auf der Einkaufsmeile (15 Minuten zu Fuß), allerdings besteht die Möglichkeit den Bringdienst der Apotheke in Anspruch zu nehmen, dies geht allerdings nach Ladenschluss, wann immer der ist. Es gibt Wassergymnastik, die kurzweilig und gut ist. Es gibt am Hauptpool (Artemis-Bar) zum Teil zu laute Musik. Das Abendprogramm ist sehr dürftig, wenn man andere Hotels kennt, aber die 6 Animateure geben ihr Bestes. Die Kinderdisco findet sehr spät statt. Manche Abendveranstaltungen finden ausschließlich in der Smilebar am Strand statt, derweil ist im Hotel auf der Bühne Sendepause. Achtung: in der Smilebar kein all inclusive.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2017
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Tanja
    Alter:41-45
    Bewertungen:2
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Gast, Es ist wirklich schade, dass Sie nicht Ihre Urlaub genossen konnten bei uns..Es kommt immer darauf an, was die Gaeste vom Hotel erwarten. Wir machen alles was moeglich ist fuer unsere Gaeste und wir versuchen immer uns zu verbessern Mit freundlichen Gruessen Valia Barkatsa Guest Relations Manager