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Olaf (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Oktober 2004 • 2 Wochen • Strand
Schöner Familienurlaub
4,6 / 6

Allgemein

Die genaue Hotelbeschreibung kann sich jeder im Prospekt durchlesen, was dort aufgeführt ist, enspricht den Gegebenheiten. Das Äußere der Anlage ist sehr ansprechend gestaltet, weitere Bilder kann man auf der Internetseite des Hotels unter www.gouvespark.gr ansehen. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt und auch im Außenbereich mit Pflanzen schön angelegt, die regelmäßig bewässert werden. Es gibt zwei Poolanlagen, ein sogenannter Actionpool, an dem sich hauptsächlich dei Animation abspielt, mit drei Pools, die höhenmäßig voneinander abgesetzt sind, das Wasser wird jedoch vom oberen über den mittleren in den unteren geführt. Die Wassertiefen sind unterschiedlich, in dem unteren können sich aber auch Kleinkinder aufhalten und spielen. Der Ruhepool ist ca. 100 m entfernt. Hier ist ein größerer Poll für Schwimmer und ein kleiner, der für Kinder geeignet ist, da nur eine geringe Wassertiefe gegeben. Ist. Das Wasser war immer sauber und übermäßige Chlorverwendung konnten wir nicht feststellen. Unser großer Sohn (8 Jahre), der mit den Augen sonst sehr empfindlich ist, hat sich täglich im Pool aufgehalten und auch mit offenen Augen getaucht. Es gab keine Probleme. Auch unser kleiner (23 Monate) konnte sich bedenkenlos im Wasser aufhalten. In vielen Berichten werden die Wohnungen im Erdgeschoss kritisiert. Wir hatten sweine solche Familienwohnung mit zwei getrennten Zimmern und haben uns sehr wohl gefühlt. Vom Balkon aus konnten wir direkt auf den Actionpool sehen. Es war aber nie so laut, dass man sich im Zimmer nicht aufhalten konnte. Unser kleiner konnte ordnungsgemäß seinen täglichen Mittagsschlaf halten. Die Zimmer kann man mit Vorhängen ausreichend abdunkeln. Da wir für den kleinen immer einen Buggy benutzt haben, war uns die Wohnung im Erdgeschoss sehr recht, da wir damit keine Treppenstufen fahren mussten. Die Kritik an der Lage der Zimmer kann ich sowieso nicht ganz verstehen, wir haben uns dort nur zum Umziehen und Schlafen aufgehalten. Der Safe kostet pro Woche 15 €, was ich für etwas zu teuer halte. Für die Fernbedienungen von Klimaanlage und Fernseher ist eine Kaution von jeweils 20 € fällig, die aber am Ende des Urlaubs zurückerstattet wird. In jedem der beiden Zimmer befand sich sowohl ein Fernsehgerät, als auch eine Klimaanlage. Die Zimmer wurden täglich gut gereinigt, entgegen der Hotelbeschreibung werden die Handtücher sogar täglich gewechselt. Da wir am letzen Tag erst um 18.00 Uhr abgeholt wurden haben wir die Wohnung für 25 € nachgebucht (bis 24.00 Uhr hätte das 40 € gekostet). Es erfolgte aber keine Reinigung und kein Handtuchwechsel mehr. Bei der Schlüsselabgabe haben wir das reklamiert. Man hat sich dafür entschuldigt und mitgeteilt, dass diese Leistungen bei einer Nachbuchung normalerweise beinhaltet sind. Offensichtlich hat die Kommunikation innerhalb des Hotels hier versagt. Soweit wir festgestellt haben, waren nur deusche Gäste in der Anlage, wobei alle Altersklassen vertreten waren. Es sind aber viele Familien mit Kindern dort gewesen. Man sollte sich auf jeden Fall die Insel mit einem Mietwagen ansehen und auch ins Landesinnere fahren. Hier findet man wirlich noch Orte, in denen das ursprüngliche Leben stattfindet. die Einwohner sind überall sehr freundlich. Telefonieren ist mit Telefonkarten (ab 3,-€) am günstigsten. Die Karten bekommt man in jedem Markt. Wir waren in den Herbstferien auf Kreta und von dem Wetter sehr positiv überrascht. In den zwei Wochen hat es an einem Tag ein kleines Gewitter gegeben und deshalb ca. 30 Minuten geregnet. Ansonsten nur Sonnenschein oder leichte Bewölkung. Es war aber am Tag immer warm, so dass wir nur kurze Hosen und T-Shirts gebraucht habe. Am Abend war es dann etwas kühler und man konnte auch eine lange Hose und Strickjacke vertragen. Das Klima ist aber sehr mild gewesen und wir waren täglich im Pool oder am Strand. Ein großer Negativpunkt erhält von uns aber der Flughafen in Heraklion. Am Abflugtag waren wir zwei Stunden war der Abflugzeit dort. Im Gebäude herrschte ein totales Gedränge, auf kleine Kinder wurde so gut wie keine Rücksicht genommen. Da sehr viele Flüge in kurzer Zeit abgefertigt werden mussten gab es einige Verspätungen. Unser Flug startete 30 Minuten später als geplant, da noch nicht alle Fluggäste eingecheckt waren und das hat nicht an den Leuten gelegen. Der Flughafen ist einfach zu klein. Unser Pilot hat nur gemeint: "Jetzt sind wir endlich dem griechischen Chaos entflogen".


Zimmer
  • Gut
  • Ich glaube zum Zimmer habe ich schon alles geschrieben, außer dass noch ein Kühlschrank vorhanden war.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Es gibt zwei Gastronomieräume, die direkt aneinander anschließen. Weiterhin kann man die Terrasse nutzen. In den Rüumen sind die Tische mit Tischdecken bestückt, auf der Terrasse nicht. Die Tischdecken werden nach jedem Wechsel der Besetzung ausgetauscht. Teller und Besteck sind nicht immer in einwandfreiem Zustand, ich fand es aber nie eklig. Es war immer ausreichend Geschirr und Besteck vorhanden wobei man sich das für sich geeignete auswählen konnte. Alle Mahlzeiten wurden in Buffetform angeboten. die Auswahl hielten wirr für total ausreichend. Zum Frühstück gab es immer gekochte Eier (4 oder 8 Minuten), Rühreier, verschiedene Müsli, Brötchen, Toastbrot (ein automatischer Toaster ist vorhanden), Honig, Quark, Kase, Wurst usw. usw. Mittags und Abends gab es warmes Essen, wobei dies landestypisch nur lauwarm ist. Wer heißes Essen bevorzugt kann sich eines Mikrowellenofens bedienen. Abends steht immer ein großer Topf mit heißer Suppe bereit. Das Essen würde ich schon als landestypisch bezeichnen, es gab auch mal Gyros, Suflaki und Bifteki. Sogar Pommes wurden gereicht. Wer von dem Angebot für sich nichts passendes gefunden hat, der wird auch sonst überall verhungern. Das zu viel zubereitete Speisen in anderer Form weiterverarbeitet werden halte ich nicht für ungewöhnlich und wird sicher auch bei vielen zu hause so praktiziert oder werfen alle Leute übrig gebliebenes Essen weg? Zu viel gekochter Reis kann sich sicher in einer Suppe wiederfinden oder Nudeln als Gratin weiterverarbeitet werden. Also immer locker bleiben. Die Buffets wurden auch immer wieder aufgefüllt. So hat man noch alle Speisen zur Auwahl wenn man zum Abendessen erst um 20.00 Uhr erscheint obwohl das Restaurant schon um 18.30 Uhr geöffnet hat. Da viele Kinder in der Anlage sind ist es klar, dass auch mal ein Teller mit Spaghetti auf dem Boden landet. Das wird aber immer sofort beseitigt wobei man sagen muss, dass bei voll besetztem Restaurant die Kräfte auch manchmal etwas überfordert sind. Es macht mir aber nichts aus, meinen Teller auch mal selbst wegzuräumen oder einen schon von mir benutzten Teller noch einmal zu benutzen. Mann sollte auch hier nicht zu empfindlich sein. Festhalten muss man sicher, dass man ein Vier-Sterne-Restaurant in Deutschland nicht mit dem Restaurant im Gouves Park vergleichen kann. Es würden dann sicher nur noch zwei übrig bleiben. Wichtig für Familien ist zu wissen, unsere Kinder sind immer satt geworden, auch der kleine hat sich nur vom Buffet ernährt.


    Service
  • Eher gut
  • Entgegen vieler Bewertungen habe ich alle Bediensteten des Hotels als freundlich empfunden. Bei der Ankunft an der Rezeption hat man Deutsch gesprochen, ansonsten kommt man überall auf der Insel mit Englisch sehr gut klar. Wir hatten ein Problem mit dem Kinderbett, dies wurde problemlos sofort getauscht. Ein Arzt hält sich täglich ab 13.00 Uhr im Hotel auf, wir haben ihn glücklicherweise nicht benötigt.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Zum Strand geht man ca. 10 Minuten wobei man über die normale Straße oder teiwleise über einen holprigen Weg gehen kann, der etwas kürzer ist. Der Strand ist sehr klein, dafür aber sauber. Wenn man etwas weiter gehen will und kann, geht man an den Strand einer ehemaligen Kaserne der US-Armee. Hier ist ein Zaun mit einem Tor. Man kann aber ungehindet hinein und dies ist auch erlaubt, Soldaten sind schon lange nicht meher dort. Der Ort Gouves ist nicht sehr groß, hat aber eine kleine "Einkaufsmeile"; mit Geschäften und Restaurants, über die man spazieren kann. Vom Hotel sind es aber auch ca. 10 Minuten zu Fuß bis dorthin. Transferzeit zum Flughafen ca. 20 Minuten. Die Flugzeuge fliegen beim Landeanflug direkt über die Analge, das hat aber nie gestört sondern war interessant. Strände auf Kreta sind immer öffentlich, nur die Liegen muss man bezahlen. In Gouves ist aber auch genug Platz um sich auf ein Handtuch oder eine Strandmatte zu legen. Es handelt sich auch um einen Sandstrand und nicht wie sonst üblich um Kies. Ein Dusche ist am Strand nicht vorhanden, die gibt es im Hotel aber an allen Pools. Wir hatten für fünf Tage einen Mietwagen, er hat uns inklusive Vollkasko und Kindersitzen 100,- € gekostet, was für den Hyundai Accent mit vier Türen nicht teuer war. Wir haben außerhalb der Anlage gebucht, direkt gegenüber der Sportsbar. Es gibt aber in der direkten Umgebung als auch im Ort verschiedene Vermieter, man sollte sich einfach Angebote einholten. Busfahren ist sehr günstig. Erwachsene zahlen für eine einfache Fahrt nach Heraklion 1,60 €, Kinder bis 6 Jahre sind kostenlos. Die nächste Bushaltestelle ist jedoch ca 10 - 15 Minuten zu Fuß entfernt.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Animation wurde am Vor- und Nachmittag geboten, wobei diese nie aufdringlich war. Die Shows am Abend waren einfach Spitze. Kinderclub ebenfalls. Ein Spielplatz für kleine Kinder, jedoch ohne Betreuung, ist da.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Olaf
    Alter:36-40
    Bewertungen:8