Weitläufige Hotelanlage mit 438 Zimmern, verteilt auf das Hauptgebäude sowie den Bungalowtrakt. Gepflegte Gartenanlage. Über die Sauberkeit in allen Bereichen kann ich nur positiv berichten. Die Anlage ist nicht behinderten- oder kleinkindergerecht, da überall Treppen überwunden werden müssen. Der Großteil der Urlauber stammt aus Russland (unauffällig, keine Trinker), einige Briten, wenige Deutsche. Wir waren dort mit 5 Erwachsenen. Mein Bruder und Schwägerin waren bereits vor zwei Jahren dort. Es hatte ihnen damals ausgesprochen gut gefallen. Leider ist das Hotel heruntergewirtschaftet. Dies merkt man in den Punkten Gastronomie sowie Instandhaltung. Diesen Eindruck bestätigten auch Stammgäste, mit denen wir uns unterhielten.
Es gibt Zimmer verschiedener Größen, entweder mit zwei Betten oder Kingsize-Bett. Die Betten waren gut. Mein Zimmer war groß und geräumig. Das Bad mit Duschwanne wirkte im Vergleich dazu klein, aber ausreichend. Ein gut funktionierender Fön war vorhanden. Außerdem gab es einen großen, sinnlosen Raum mit Waschbecken war im Zimmer. Zimmer und Bad waren sauber. Täglicher Handtuchwechsel. Das Mobiliar wies deutliche Gebrauchsspuren auf. Im Kleiderschrank befanden sich 6 Kleiderbügel, d. h. drei Bügel pro Person. Stauraum war ausreichend vorhanden. Eine kleine Sitzecke mit 2 Sesseln gehört zum Inventar. Als ich das Zimmer bezog, funktionierten weder TV-Gerät, noch Schreibtischlampe noch Minibar. Der Grund war eine defekte Steckdose. Fernsehen mit 4 deutschen Sendern (ARD, ZDF, VOX, RTL 2). Klimaanlage in Ordnung. Kostenloser Safe (entweder im Zimmer oder an der Rezeption). Leider hatte ich ein Zimmer mit Terrasse bekommen. Privatsphäre ist dort nicht vorhanden. Durch diesen Umstand musste ich stets darauf achten, die Vorhänge zu schließen, da ansonsten jedermann hineinschauen konnte. Die Balkon- und Terrassenmöbel haben Sperrmüllwert.
Das schlechteste AI-Buffet, das ich bisher hatte. Das Buffet ist lieblos angegerichtet und ebenso präsentiert. Die warmen Speisen lagern in einer Art Brotkasten oder Trögen mit Deckel, die Chronischer Geschirrmangel. Während man Frühstückt, werden die Tassen und Gläser regelrecht entrissen. Das Frühstück ist stark auf den englischen Geschmack ausgerichtet. Frühstück mit vertrocknetem Käse und unappetitlicher Wurst-Auswahl. Nur Schafskäse war empfehlenswert. Highlight: Frisch zubereitete Eierspeisen. Mittags- und Abendbuffet sind fast identisch. Keine Abwechslung, 14 Tage das Gleiche. Lachhaft sind die Buffetbezeichnungen wie „Asian Buffet“. Dies bedeutete, dass man Glasnudeln als Beilage findet. Ebenso lächerlich: Rice with Mushrooms. Dies bedeutet, dass ein einziger Pilz in den Reis geschnippelt wurde. Einzige Abwechslung: Einmal „Ägyptischer Abend“ pro Woche. Auch das Showcooking vermag nicht über die schlechte Qualität der Speisen hinwegzutäuschen. Vergräteter Fisch, hartes, zähes Fleisch und Hähnchen, Hähnchen, Hähnchen (gegrillt, geröstet oder gekocht) und das jeden Tag ohne Abwechslung. Nudeln und Kartoffeln waren stets kalt. Pommes Frites gibt es nur mittags am Hauptbuffet. Nur Reis und Kartoffelpüree waren empfehlenswert. Ein Großteil des Gemüses war heiß, aber nicht gar. Sattessen muss man sich am sehr guten Nachspeisen- und Obstbuffet. Aber was macht derjenige, der keine Torten oder Obst mag?
Je nach eingesetztem Rezeptions-Personal wird deutsch verstanden, oder auch nicht. Weiter kommt man mit englisch. Ich hatte um ein vernünftiges Zimmer kämpfen müssen. Gebucht war ein Zimmer mit Meerblick. Bekommen sollte ich ein Zimmer hinter dem Strandrestaurant ohne jegliche Aussicht aufs Meer. Nein Danke! Die Roomboys leisteten gute Arbeit. Ich kann nichts Negatives sagen. Allerdings gibt es auch Reinigungspersonal, das durch aufdringliche Tür-Klopfereien stört, während man duschen oder relaxen möchte. Der Getränkeservice funktionierte im Großen und Ganzen gut. Alleinreisende Frauen werden bei Getränkebestellungen von den „einfachen“ Kellnern öfters ignoriert. Der Chef des Strandrestaurants sowie die Oberkellner (gute Deutschkenntnisse) hingegen sind sehr bemüht. Beim Guestservice konnte man für die A la Carte-Restaurants vorreservieren. Dies nahmen wir nicht in Anspruch. Internet vorhanden. Telefonieren ab Hotel sehr teuer.
Terrassenförmig angelegter Strand mit Liegen auf mehreren Ebenen. Der Strand ist für Nichtschwimmer ungeeignet. Das Hausriff ist das Highlight des Hotels. Ins Meer gelangt man über einen schwimmenden Badesteg, da das Riff nicht betreten werden darf. Leider wird der Einstieg ins Meer durch diesen abbruchreifen Steg erschwert. Der Steg neigt sich bedenklich beim Überqueren, so dass man Gefahr läuft, aufs Riff zu stürzen. Ein Mini-Grobsteinstrand mit winzigem Badeabschnitt befindet sich beidseitig des Badestegs (Wasser bis zu den Knien). Liegenreservierung am Strand gegen Bakschisch. Toiletten am Strand werden regelmäßig gesäubert. Zur Na’ama Bay etwa eine Viertelstunde per Taxi (rd. 7 Euro pro Fahrt). Kostenloser Hotelbus bis Schwesterhotel Rosetta am Rande der Na’ama Bay (mit Vorreservierung) vorhanden. Flughafen etwa 2 km entfernt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Großer Swimmingpool (lausig kalt), kleiner erwärmter Pool (dort findet die Animation statt). Handtuchservice am Pool und Strand. Motorisierte Wassersportarten wie Bananenboot gegen Gebühr. Massagen oder Glasbodenboot-Fahrten werden regelmäßig angepriesen. Abends Klamauk und unspektakuläre Shows.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Karin |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 75 |


