Eine wunderschöne große Hotelanlage mit allem Komfort und auch Sauberkeit, die man sich nur wünschen kann. Natürlich kann man es nicht mit einer Fünfsterne Anlage bei uns vergleichen, denn da würde man ein vielfaches des Hotelpreises bezahlen, aber dort würden wir uns auch nicht wohl fühlen. Das Gros der Gäste kommt aus Nordamerika, was ja auch zu verstehen ist, liegt es doch direkt vor denen ihrer Haustür, noch dazu ist für denen der Urlaub sehr günstig, denn bei uns schlagen sich die hohen Flugpreise zu buche. Wenn man nicht zu eigenbrötlerisch ist, kann man mit denen auch sehr schöne Freundschaften schließen, was wir auch genutzt haben. Wie schon erwähnt waren wir zu einer Zeit dort, wo das Hotel nicht ausgelastet ist, sodass es nirgends zu Engpässen kam. Auch bei den Spezialitätenrestaurants gab es keine Wartezeiten, auch wenn wir nicht Royalgäste waren. Der Preis kommt einem eher hoch vor, was aber hauptsächlich durch die Flugkosten entstehen. Für das was man geboten bekommt ist der Preis durchaus angemessen. Das Wetter war eigentlich bis auf ein bis zwei Tage, wo es bewölkt und kurz geregnet hat sehr schön, jedoch immer windig.
Wir hatten eine Mayasuite im White Sands Bereich. Am Tag unserer Ankunft war es schön geschmückt und auch ein großer Obstkorb stand bereit. Die Minibar wurde täglich aufgefüllt, und man erkannte auch, dass wir sehr viel Wasser tranken, sodass man uns sogar zusätzlich Wasser auffüllte. Das Bier in der Minibar schmeckt besser als am Strand von Punta Emilia, wo es einfach nur grauslich war. Das Zimmer ist riesig, mit Flat Tv, wenn auch wie schon oft erwähnt kein guter Empfang ist. Aber wir waren aber auch nicht zum Fernsehen dort. Wir nutzten ihn dazu unsere eigenen Bilder oder Filme, die wir machten anzuschauen. Dazu gibt es ein großes Bad mit Whirlpool, Doppelwaschbecken, Toilette, Bidet und im Außenbereich eine Mayadusche, welche am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür später ein Genuss war.Das Beste aber ist die Terasse am Wasser, mit zwei Liegen und Hängematte, welche wir am Spätnachmittag, wenn am Strandabschnitt zuviel Wind war, viel genützt haben.
Wer bei diesem riesigen Angebot nichts Passendes findet ist selber schuld. Wie schon oft beschrieben gibt es mehrere Buffetrestaurants, welche wir aber nicht genützt haben. Wie uns schon vom Palladium in der Domenikanischen Republik bekannt war, gibt es neun Spezialitätenrestaurants mit Bedienung. Bis auf das Chinesische und das Punta Emilia, das einzige mit Reservierung, haben wir alle genutzt. Die etwas weiteren Wege in die Restaurants der Nachbarhotels haben wir als schöne Spaziergänge im abendlichen Dschungel genützt, obwohl man auch den hoteleigenen Transport in Anspruch nehmen kann.
Also wir können nur das Beste berichten. Sehr freundliches Personal mit guten Englischkenntnissen, nur unser Roomboy tat sich etwas schwer mit der englischen Sprache, dafür hatten war unser Bungalow immer top gereinigt. Jeden Tag gab es eine andere Handtuchdekoration, was bei 16 Nächten nicht einfach ist. Beschwerde hatten wir nur einmal, als unsere Klimaanlage undicht wurde. Es wurde aber umgehend behoben, und auch die Reinigung unseres Bades folgte prompt.
Die Anlage liegt genau in der Mitte von Playa del Carmen und Tulum. Direkt außerhalb der Hotelanlage gibt es außer Dschungel nichts. Wir haben aber Taxi und auch den Collectivo genutzt, um nach Tulum zu den Ruinen, oder auch mal nach Akumal zum Schnorcheln mit den Schildkröten zu gelangen. Auch waren wir ganz in der Nähe in der Cenote Tos Ojos schnorcheln, was laut unserem Reiseführerbuch Marco Polo ein Geheimtipp ist. War ein tolles Erlebnis. Es ist überhaupt nicht notwendig irgendwelche Ausflüge zu buchen. Es ist viel interessanter es auf eigene Faust zu versuchen. Englischkentnisse vorausgesetzt, wobei ein bischen Spanisch nicht schadet. Uns hat es sehr gefallen, dass man sich auch außerhalb der Hotelanlage frei bewegen kann, was in der Domenikanischen Republik nicht der Fall war.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Hauptsächlich waren wir im Riff am südlichen Strandabschnitt schnorcheln. Dort gelangt man direkt ins Riff und man trifft bereits ab zwei Meter vom Strand allerlei Fische, Stachelrochen und auch schöne Korallen. Man kann im ganzen Abschnitt stehen, sodass es auch für etwas ungeübte Schnorchler geeignet ist. Oberstes Gebot ist nicht auf einen Rochen zu stehen oder etwas zu berühren, denn wir haben dort sogar einen großen und einen kleine roten Feuerfisch angetroffen, und die sind sehr giftig. Aber es gibt auch ganze Schwärme von verschieden Fischen, die uns sogar immer gegrüßten und mit uns schwammen, wobei sie schon auch mal bis an die Brille oder an den Lippen schwammen, was immer wieder ein schönes Erlebnis war. Liegestühle, Schirme und Schattenplätze gibt es genügend, ein Reservieren ist absolut nicht notwendig und auch nicht erwünscht. Am Strandabschnitt beim Collanial ist der Schwimmbereich, wo aber Schwimmschuhe von Vorteil sind, jedoch nicht dringend erforderlich. Durch den hohen Wellengang trifft man etwas weiter draußen kaum noch Schwimmer an. Wir haben es aber genossen. Für Sportbegeisterte gibt es Kanus, Trettboote, Surfbretter oder kleine Hobbiecats. Es macht sogar Spass mit den kleinen Katamaran zu segeln, da meisten guter Wind ist. Für die Poolliebhaber gibt es aber jede Menge an Pools, wo sich bestimmt jeder etwas findet. Mit ein wenig Geduld findet man auch die zwei kleinen und ruhigen Relaxpools von Kantenah und Collonial, da sie versteckt im mitten im Dschungel sind. Für alle Cocktailliebhaber ist der Erwachsenenpool im White Sands zu empfehlen. Dort wird man mit Musik beschallt und auch die Bar dort scheint sehr beliebt sein. Wir haben dies immer mitgekriegt, da unser Balkon von unserer Mayasuite gegenüber war.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jo |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 18 |

