Das 5 Sterne Hotel white sand and riviera besitzt mehrer, sehr schön angelegter 3stöckige Häuser. Die Anlage ist sehr weitläufig un lädt zu schönen Spaziergängen ein. Die Häuser sind eingebettet in einen wunderschön gepflegten riesigen Garten, in dem allerhand Tierarten ihr Zuhause finden. Neben vielen bunten Vogelarten, spazieren auch schwarze Leguane durch die Anlage. Im Hotel wird all inclusive angeboten, was auf jeden Fall zu empfehlen ist. Dieses Hotel ist mehr oder weniger in der Hand der Amerikaner und Kanadier, die hier, wie einem oft scheint, von ihrem scheinbaren Hausrecht oft Gebrauch machen. Deutsche bzw. deutsch sprachige Gäste sind stark in der Minderheit. Familien findet man hier eher selten, obwohl das Hotel sich sehrwohl für Kinder als kleines Paradies entpuppen könnte. Hat man die Möglichkeit, außerhalb der Ferienzeiten der Amerikaner zu fahren, sollte man dies nutzen, da ansonsten der Urlaub leicht getrübt werden kann. Wir waren in der ersten Woche in einem ziemlich ausgebuchten Hotel, was nicht unbedingt erholsam war. Wir sind um 7 zum Frühstück, damit wir in Ruhe essen konnten und auch abends erst nach 9 Uhr zum Essen. Die Liegen am Strand und auch Pool waren um 7 Uhr morgens noch frei, jedoch später dann nicht mehr, da wir wohl leider überall, sogar für die Badetaschen eine Liege im Schatten benötigt wurde. Die zweite Woche, nach Ostern, war dann sehr viel angenehmer, auch wenn das Essen immernoch ein Abenteur neben einem Tisch Amerikaner war, d.h. lautes Reden, nicht selten rülpsen und haarsträubendes Benehmen waren dann an der Tagesordnung.Leider. Allerdings betrifft das nicht alle amerikanischen Gäste!!! Wir waren in der TRockenzeit dort, ab Juni regnet es da öfters, wer etwas Scheu vor Spinnen hat, sollte ab September etwas auf der Hut sein. Wir haben erfahren, dass ab dieser Zeit die Spinnen wieder aktiv werden. Das Telefonieren sollte man möglichst vermeiden und wer doch eine Karte schicken möchte, sollte die dann am Flughafen einwerfen oder gleich erst von Deutschland aus verschicken, da die meisten Karten etc. ga nicht erst das LAnd verlassen und in irgendeiner Versenkung für immer verschwinden. Man sollte sich auch daran gewöhnen, dass das Gießwasser in der Anlage, etwas streng riecht, eventl. ist es Wasser aus der Sanitär-Kläranlage. Es riecht nur während des Gießens streng, wirkt sich aber positiv auf die Mosquitos etc. aus, die gibts dort nämlich nicht. Zumindest zur TRockenzeit haben wir nicht eine im Hotel gesehen. Balkontüren sollten immer geschlossen bleiben, da es kleine Ameisen gibt, die dann überall hinkrabbeln. Doch durch das täglische Wischen wird dies kein Problem im Zimmer.
Die Zimmer sind sehr großzügig geschnitten. Wir hatten eine Juniorsuite, die mit Wohnund Schlafbereich ausgestattet war, zusätzlich sogar 2 Fernseher. Das Bad hatte eine riesige Dusche und auch einen Jacuzzi. Die Zimmer bzw. Häuser sind etwas Hellhörig, obwohl es dabei auch immer auf die anderen Gäste ankommt. Hnadtücher etc. werden ständig bei Bedarf ausgewechselt, wie in jedem guten Hotel.
Es gibt im white sand zwei große Büffetrestaurants und auch 6 à la carte Restaurants, sowie an jeder Ecke eine Bar. Das Angebot der Büffets ist reichhaltig und wird meist frisch zubereitet und ständig nachgefüllt. Man braucht also keine Angst haben, nicht satt zu werden. Zu den à la Carte Restaurants gibt es nur zu sagen, den Japaner und Brasilianer unbedingt zu besuchen. Man sollte daran denken, dass man sich einen Tisch reservieren muss, um dort essen zu können. Dies geht nur in der Lobby des Riviera oder Collonial. Das Essen der Büffets ist sehr auf die amerikanischen Besucher ausgerichtet, wobei man aber auch landestypische Speisen probieren kann. Leider ist die Atmosphäre beim Essen nicht die, eines 5 Sterne Hotels, da es Gäste gibt, die die Bemühungen des gesamten Personals bzw. Hotels mit ihrem sehr fragwürdigem Benehmen zu nichte machen. Schade. Trinkgelder sind immer und überall gern gesehen.
Das Personal ist umwerfend freundlich, sie sind alle stets bemüht, ihre Gäste zur vollsten Zufriedenheit zu bedienen. Im Hotel wird meist nur englisch gesprochen, wer spanisch sprechen kann und sei es, nur ein paar Worte der Höflichkeit, der wird bemerken, dass dies das Personal sehr freut. Deutsche Gäste sind sehr willkommen. Die Sauberkeit ist nicht unbedingt mit unserer deutschen Reinlichkeit gleichzusetzen, jedoch sind alle bemüht, auftretende Mängel schnellstmöglich zu beseitigen. Man sollte ab und zu über ein paar Flecken in der Tischdecke hinwegsehen können. In jeden Hotelkomplex existiert ein Arztzimmer, alles ist ausgeschildert und auch an den Rezeptionen ist man stets sehr hilfsbereit.
Das Hotel liegt etwas abgelegen von den Touristenzentren, was sich jedoch bei Ausflügen nicht als negativ auswirkt. Tulum liegt nur einen Steinwurf entfernt und auch viele der angebotenen Tagesausflüge führen direkt am Hotel vorbei. Wen die Stadt jedoch reizt, sollte ca. 30min. Fahrt enplanen, die nächstgelegenere größere Stadt heißt Playa del Carmen, Cancun liegt ca 60min entfernt. In Hotel selbst befinden sich mehere kleine Geschäfte, in denen man die typischen Touristenartikel kaufen kann. Eine kleine Auswahl an Lebensmitteln und auch Medikamenten bekommt man im Supermarkt, der in beiden Teilen des großen Hotelkomplexes existiert. Man sollte jedoch daran denken, es sind alles amerikanische Preise, d.h. es ist alles sehr teuer. Sollte man doch mal eine Shoppingtour machen wollen, werden Kurztrips vonden Veranstaltern angeboten, Vorsicht, die Anzahl der Mitfahrer ist entscheidend für die Durchführung und auch werden bei solchen Fahrten oft die typischen Märkte nur kurz angefahren, um danach in den teuren Markengeschäften einkaufen zu müssen. Es ist also angenehmer, wenn man in einem Kollektivtaxi in die Stadt fährt und selbst bestimmt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sportmöglichkeiten gibt es genügend, und reichen vom Basketballplatz über Volleyballfelder, Minigolfanlage bishin zum Jetskiverleih, Katamaransegeln und Surfen. Ein Wellnessbereich befindet sich in der Nähe der white sand Lobby. Am Pool wird Animation angeboten, leider nur in englisch, jedoch nicht so aufdringlich, dass ma sich gestört fühlen könnte. Der Strand ist teilweise sehr steinig durch das vorgelagerte Riff, welches zum Schnorcheln einlädt. Man sollte beim Sonnenschutz mit mindestens Faktor 30 beginnen und lieber die erste Zeit unter einem der Schirme am Starnd bzw. Pool ausspannen, da der ständig gehende Wind über die Stärke der Sonne hinwegtäuscht. Achtung, Liegen im Schatten sind Mangelware, vorallem, wenn in Amerika Ferien sind. Bis 8 oder 9 Uhr bestehen jedoch noch gute Chancen. Für Kinder werden nicht sonderlich viele Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten, Spielplätze bzw. Rutschen oder eine Kinderbetreuung sind uns nicht aufgefallen. Positiv zu erwähnen sind die fast überall existierenden Toiletten und Duschen am Pool. Am Strand gibt es nur selten Duschmöglichkeiten, jedoch immer saubere WC´s.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im April 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anke & Tom |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |

