Das Hotel besteht aus einem zweistöckigen Haupthaus und einer Bungalowanlage, im Haupthaus sind die Rezeption, das Spa, das Hauptrestaurant, das Ala Card Restaurant und die Bar untergebracht. Weiterhin gibt es dort einen Minimarkt und einen Geldautomaten der alle geläufigen Karten annimmt. Die sehr schönen Bungalows sind in der sehr weitläufigen Gartenanlage verteilt. Die Hotel-/Gartenanlagen sind sehr gepflegt. Nach Auskunft der Hotelkette wurde das Hotel im Jahr 2002 errichtet, es ist durch eine moderne Architektur geprägt, die sich in großen Wasserlandschaften widerspiegelt. Der Außenbereich des Hauptrestaurants scheint dabei auf einer Wasserfläche zu schwimmen. Das Hotel war nur als Halbpensionshotel buchbar, was die lästigen Armbändchen ersparte. Wir besuchten das Hotel vor dem großen Gästeansturm in den letzten beiden Juni-Wochen. Das Hotel war vor allem von deutschsprachigen, englischsprachigen und französischsprachigen Gästen besucht. Die russischen Gäste, die zum Glück nur etwa 1% der Gäste ausmachten, schienen sehr verloren. Bei unseren TUI-Touren kamen wir an weiteren Hotels vorbei, aber die passierten (Auch 5-Sterne-Häuser) schienen keine echte Alternative. Meist hatten diese keine direkte Strandlage und der Weg zum Strand, war verglichen mit dem Kos Imperial sehr weit. Wir hatten stets guten Handyempfang und hätten wenn wir wollten sogar türkisches Netz wählen können. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmte auf jedenfall. Nur die Getränkepreise waren ein wenig zu hoch gestocHen. Wir werden jetzt nur noch in ein Grecotel fahren. Uns schien der Juni als geeigneteste Reisezeit die Temperaturen waren noch nicht so hoch, stets 27-35°C und es wehte meinst ein beständiger Wind, der einem nicht zum Schwitzen brachte. Wir konnten an keinem Tag eine Wolke direkt über der Insel ausmachen, nur über dem türkischen Bodrum türmten sich immer wieder riesige Gewitterwolken auf.
Wir bewohnten eine Suit mit Meerblick, das Zimmer bestand aus zwei Räumen einem großen Wohnzimmer mit Fernsehen und Stereoanlage und einem Schlafzimmer mit Himmelbett und TV. An das Schlafzimmer schloss sich das große Badezimmer mit Eckbadewanne an. Die Suit war ansonsten sehr gut möbliert, es gab sehr viel Stauraum. Im Wohnzimmer gab es ein Sofa und einen bequemen Fernsehsessel mit Ohren und einen Beistelltisch sowie einen Kühlschrank und ein paar Schränke. Im Schlafzimmer gab es zwei Kleiderschränke mit Safe und eine Kommode. Alle Möbel waren auf Antik getrimmt. Die Klimaanlage war in allen Räumen individuell regulierbar. Die Terrasse war sehr groß, es gab einen Zugang vom WZ und vom SZ. Es gab im Zimmer zwei Telefone eines im SZ und eines im Badezimmer. (Room-Service) Es konnten folgende deutschsprachige TV-Programme empfangen werden: ARD, ZDF, RTL, Sat1, Super RTL, VIVA und EuroSport. Die Betten waren sehr bequem, starke Federung mit zwei formfesten Kopfkissen. Wer weiche Kopfkissen bevorzugt, der fand solche im Kleiderschrank. Das Bad war sehr groß, leider sind die Griechen nicht bekannt für ihre Sanitärbauten, so kam es dass sich das daneben gelaufende Wasser immer um den Kanal herum sammelte. Man bedachte wohl nicht, dass Wasser stets bergab und nicht bergauf läuft. Aber dies nahmen wir eher mit einem Schmunzeln hin, da das zu den netten Eigenschaften der Griechen passt, stets nicht zu überregulierend. Im Badezimmer gab es eine große Eckbadewanne mit den o. g. Problemchen und zwei Waschbecken an einer drei Meter langen Marmorplatte. Es gab einen leistungsschwachen Fön mit Steckdose. Die Zimmer waren nicht sehr hellhörig, von den weiteren Bewohnern merkte man nichts. Die Handtücher wurden auf Wunsch täglich gewechselt. Im Vorraum der Suit gab es zudem noch zwei Zustellbetten. Im Hotel waren überall Steckdosen nach DIN vorhanden. Unsere Suit befand sich in zweiter Reihe, da das Gelände jedoch sehr leicht abschüssig war konnte man trotzdem von jedem Ort der Terrasse auf das Meer und die türkische Küste schauen.
Im Hotel gibt es ein Hauptrestaurant, in dem die Halbpensionsleistungen eingenommen werden, eine Pool-Taverne mit verschiedensten zusätzlichen Angeboten, eine kleine Bar mit Fischrestaurant am Strand, ein Ala Card Restaurant und eine Bar im Haupthaus. Das Essen war stets sehr gut, es gab morgens, wie abends eine griechische Ecke und auch internationale Speisen. Die Auszeichung der Speisen erfolgte in Griechisch, Deutsch und Englisch. Während unserer zwei Wochen Aufenthalt gab es vier Themenabende, spanisch, asiatisch, italienisch und griechisch. Morgens waren in der Halbpension folgende Getränke enthalten: Kaffee, Sekt und Konzentrat-Säfte. Abends mussten alle Getränke über die Zimmernummer bezahlt werden. Das Restaurant war sehr sauber, einziger Makel war, dass teilweise nicht ganz sauber gewordenes Geschirr/Besteck auf den eingedeckten Tischen landete. Das liegt wohl daran, dass zu wenig Personal vorhanden war und das Personal überfordert war mit der Masse an zu betreuenden Gästen. Das Buffet war sehr sauber , Schmutz wurde schnell durch das Personal beseitigt. Die Atmopshäre im Hauptrestaurant war sehr schön, wir saßen immer draußen direkt an der Wasserlandschaft. Leider waren dort die Tische teilweise zu eng gestellt, so dass man sich die langen Beinen schon mal gestoßen hat. (Die meisten Griechen sind sehr klein und deshalb fiel das wohl nicht so auf) Insgesamt war das Hauptrestaurant edel bestückt mit Lederstühlen und Lederbänken, nur draußen war es verständlicher Weise etwas wetterfester. (Modern geschmiedete Stühle und Tische) Die Getränkepreise waren selbst für ein 5-Sterne Haus schon zu teuer, €4, 50 für eine 0, 7Ltr-Flasche Wasser fanden wir da nicht mehr angebracht.
Das Personal war immer sehr freundlich, hilfsbereit und kometent. Überall, außer im Sunstore konnte man mit den Angestellten Deutsch sprechen und wenn es mal nicht weiterging kam man mit Englisch sehr gut weiter. Unsere Suit wurde täglich gereinigt, die Putzfrau war täglich ca. 25min dort und putzte, leider ist die Terrasse kein einziges Mal gewischt worden. Der Check-In verlief sehr schnell, wir wurden von der Rezeption aus in unser Zimmer begeleitet, während das Gepäck sich mit einem Elektroauto auf den Weg zum Zimmer machte.
Das Hotel ist direkt, am für Griechenland typischen, Kies-/Sandstrand gelegen. Durch das Hotel werden kostenlos Liegen und Sonnenschirme bereitgestellt. In der unmittelbaren Umgebung des Hotels befindet sich keine Siedlung, die nächsten Siedlungsgebiete sind die Vororte von Kos-Stadt. Schräg gegenüber vom Hotel gab es einen Minimarkt, der im Schnitt bei Getränken 50Cent günstiger war, als der hoteleigene "Sunstore". In unmittelbarer Nähe des Hotels gab es kaum andere Hotelanlagen. Nördlich des Hotels befindet sich eine große wilde Wiese und südöstlich ebenfalls, erst an diese Wiese schließt sich ein weiteres Hotel an. Die nächst größeren Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten findet man in Kos-Stadt, die Stadt ist mit dem Bus sehr schnell zu erreichen eine einfache Fahrt kostet €1, 40/Erw. Die Transferzeit zum Flughafen betrug ca. 70min. Das Grecotel Kos Imperial wird als letztes Hotel angefahren, da es sehr weit von den üblichen Hotelansammlungen auf Kos entfernt liegt. Die TUI bietet eine ganze Reihe von Ausflugszielen an, wir haben an der Inselrundfahrt und an Nissiros-Spezial teilgenommen. Die erste Fahrt fanden wir grausam, es ging nur ums Verkaufen (Besuch eines alten Bergdorfes, von dem man nicht viel sah, da alles mit Touristenshops zugestellt war. Dann ging es zu einer Weinprobe mit Kellereibesichtigung, die Kellereibesichtigung musste möglichst schnellgehen, da noch Wein verkauft werden musste. Anschließend Weiterfahrt in den Insel-Süden, wo es eine viel zu lange Pause, in einem von der TUI speziell ausgesuchten Restaurant gab, es war grässlich, danach ging es weiter zu einer Windmühle, wo schon fünfzig weitere Busse und Touristenshops warteten, Nachmittags war man dann wieder im Hotel). (Oma Grätchens Kaffeefahrt ließ grüßen) Das einzig schöne an der ersten Tour war die Besichtigung der Wirkungsstätte des Hiprokrates, diese ist sehr zu empfehlen und besser auf eigene Faust zu erkunden. Die Nissiros-Spezial-Tour war dagegen wunderschön, man startete erst mittags, man fuhr mit den Bus in den Insel-Süden, von dort aus ging es weiter per Schiff (1h) auf die Vulkaninsel Nissiros. Die Gruppe wurde dort in kleine Busse eingeteilt, mit dem Bus fuhren wir dann den Vulkankrater hinauf, dabei hat man eine wunderbare Aussicht auf das Meer und die Ortschaften der Insel, am Kraterrand angekommen ging es dann hinein in den Krater, wir fuhren durch einen langen Vulkankrater der zunächst von typisch griechischer Landwirtschaft geprägt war. Abrupt endete die Vegetation und die Landwirtschaft und wir fuhren durch eine typische Vulkanlandschaft. Die Felswände hatten verschiedenste Farben, braun, rot, gelb, weiß, etc... Am noch aktiven Teil des Vulkans hielten wird dann an und konnten auf eigene Faust (beschilderte Wege) in den Vulkankrater hinabsteigen. Bei dem Vulkanteil der besichtigt werden konnte handelte es sich um kein lavaspeiendes Loch, sondern um einen Vulkan in dem schwefelhaltige Gase austraten und es an verschiedenen Stellen zu "Wasserexplosionen" kam. Man merkte deutlich die Wärme unter seinen Füßen und die Hitze die von den Wänden abstrahlte. Ein faszinierendes Erlebnis. Neben dem besichtigen Teil gibt es noch s. g. Lavatürme, diese waren aus Sicherheits- und Naturschutzgründen aber abgesperrt. Diese Tour können wir jedem empfehlen, doch folgendes sollte nicht fehlen: Eine Kopfbedeckung, eine Brille (z. B. Sonnenbrille) und ein ggf. feuchtes Tuch, um möglichst wenig Bimsstein-Staub einzuatmen. Anschließend wurde noch ein altes Bergdorf besichtigt, welches genau auf den Kraterrand des Vulkans gebaut worden war, hier gibt es ein geologisches Museum und viele schöne Dorfgässchen. (Keine Touristenshops)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt am Hotel eine Wassersportstation, Tennisplätze und ein Volleyballfeld. Das Vorhandene Spa können wir nicht bewerten, da wir es nicht genutzt hatten. Jedem Gast wird folgendes kostenlos gewährt: eine Stunde Tennisschnupperkurs, eine Stunde Windsurfingkurs, eine Stunde Tauchkurs. Zudem gab es alle zwei Tag eine incl. Frühwanderung um 07: 30h in die nahegelegenen Berge. Die Animation war nicht aufdringlich, die Sportzeiten sind an einem Schwarzenbrett im Haupthaus ausgehangen und kein Animateuer lief schreiend über den Strand. Ein besonders Kinderprogramm haben wir nicht gesehen, nur die abendliche Kinderdisco. Dies war auch nicht erforderlich, da Kaum Kinder im Hotel anzutreffen waren, es war sehr ruhig.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


