- BehindertenfreundlichkeitSehr gut
- Zustand des HotelsSehr gut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Lage des Hotels und Hotelbeschreibung Das Hotel Hampton (drei Sterne) befindet sich in der Innenstadt von Berlin. An einer Seitenstraße des Kudamms. Etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Zoo entfernt. Vom Bahnhof Zoo fahren in kurzen Abständen gleich mehrere Busse innerhalb von 15-20 Minuten zum Flughafen. Also eine ideale Verkehrsanbindung. Die Lage in der Seitenstraße mag sich ruhig anhören. Nur sieht die Realität leider anders aus. Denn direkt hinter dem Hotel befindet sich die Bahnlinie. Regelmäßig rauschen dort Züge vorbei. Die Geräusche sind bei geschlossenem Fenster kaum hörbar. Wer allerdings lieber bei geöffnetem Fenster schläft oder bei kleinen Geräuschen schnell aufwacht, der wird mit jedem vorbeifahrenden Zug unsanft aus den Träumen gerissen. Das Hotel ist ein schöner Neubau mit rötlich-grauen Klinkersteinen. Sieht bereits auf den ersten Blick sehr ordentlich aus. Mein Check-In verlief problemlos und erfolgte nach kurzer Wartezeit. Die Angestellten waren außerordentlich freundlich und hilfsbereit. Leider konnte ich gegen 11:00 Uhr das Zimmer noch nicht beziehen. Das Hotel war augenscheinlich sehr gut gebucht. Ich wurde darauf vertröstet um 15:00 Uhr noch einmal zurück zu kommen. Dann wäre das Zimmer bezugsfertig. Mein Gepäck konnte ich solange zur Aufbewahrung abgeben. Ich wurde auch darauf hingewiesen, dass in der angrenzenden, durchgestylten Business-Lounge (mehrere) Computer, Internet und Drucker zur kostenfreien Nutzung stehen. Der W-Lan Zugang (für mitgebrachte Notebooks) war darüber hinaus während des gesamten Aufenthaltes kostenlos. Mein Zimmer befand sich im vierten Stock. Das Stockwerk war über zwei geräumige Aufzüge erreichbar. Die Aufzüge ließen sich nur mit entsprechender Hotel-Zimmerkarte in Bewegung setzen. Der Weg durch einen mit modernem, blauem Teppich ausgelegten Flur war recht lang. Das Zimmer selbst ließ sich mit der bereits erwähnten Key-Karte öffnen. Das Zimmer Der erste Eindruck vom Zimmer war direkt freundlich. Der Raum für ein Hotel dieser Lage ausreichend groß und hell. Der Zugang des Badezimmers, sowie ein großer Schrank befanden sich auf der linken Seite vom Eingang. Auf der rechten Seite war ein türgroßer Spiegel angebracht. Geradeaus ging es in den Schlaf/Wohnbereich. Kleines Problem: Die Milchglas-Schiebetür zum Badezimmer war gleichzeitig die Tür zum Wandschrank. Entweder konnte man das Badezimmer damit verschließen oder den Schrank. Eines der beiden Dinge stand dadurch immer offen. Im Wandschrank befanden sich eine ausreichende Zahl an Kleiderbügeln (normale Bügel und keine mit „Diebstahlsicherung), ein herausnehmbares (richtiges und großes) Bügelbrett, sowie ein sehr gutes Dampfbügeleisen. Leider kein Zimmersafe. Im Eingangsbereich war der Boden mit Fliesen ausgelegt. Im Rest des Hotelzimmers gab es braunen Teppich. Die Klimaanlage – wie in fast allen Hotels – über dem Durchgang vom Vorraum zum eigentlichen Aufenthalts/Schlafraum integriert. Geradeaus ein großes Fenster (zwei Teile). Durchgehend vom Boden bis fast unter die Decke. Öffnung in Kipp-Position war möglich. Vor dem Fenster eine weiße Gardine. An den Seiten zwei lichtdichte Vorhänge. Rechts im Zimmer ein kleiner, aber zweckmäßig gestalteter Schreibtisch (Holzimitation, braun). Halbrunde Form. Davor ein moderner Bürostuhl mit Rollen. Auf dem Schreibtisch eine kleine Lampe. Über dem Schreibtisch ein Spiegel. Ein kleiner Papierkorb unter dem Schreibtisch. Rechts war der Schreibtisch direkt mit einer Art Sideboard-Regal verbunden. Es gab zwei Ebenen. Auf der oberen Ebene war ein großes TV-Gerät (Flatscreen) untergebracht. Auf der unteren Ebene standen ein Wasserkocher, sowie ein Tablett mit zwei Tassen und einer unglaublich großen Auswahl an Beuteln mit verschiedenen Kaffee- und Teesorten (kostenlos). Eine Mini-Bar war nicht vorhanden. Besonders erwähnenswert: Im gesamten Raum gab es nur offene Ablageflächen. Keine Schubladen oder verschließbaren Schränke. Links im Zimmer befand sich das Bett. Es hatte ein Kopfteil aus blauem Plastik (Lederimitat). Hinter dem Bett war die gesamte Wand bis zur Hüfthöhe mit einem Panel aus braunem Holzimitat verkleidet. Daran zwei schwenkbare LED-Lichter als Nachttischlampen befestigt. Auf dem linken Nachttisch (fest mit der Wand verbunden) stand ein Radiowecker (großes Display, einfache Bedienung). Auf dem rechten Nachttisch (frei neben dem Bett platziert) ein Notizblock mit Stift. In einem Ablagefach darunter die „obligatorische“ Bibel. Das Zimmertelefon war rechts neben dem Bett an der Wand befestigt. Über dem Bett ein großes Bild (Collage) mit verschiedenen Berliner Fotomotiven. Das Bett selbst war mit einer sehr dicken Matratze ausgestattet. Das hygienisch anmutende Bettzeug mit weißem Streifenbezug versehen. Vier Kopfkissen. Keine Tagesdecke, aber dafür ein kleines, blaues Kissen als Verzierung. Die Breite des Bettes für eine Person mehr als ausreichend. Bei zwei Personen könnte es allerdings etwas eng werden. Auf dem Bett lag beim ersten Betreten des Zimmers ein kleines Tablett. Darauf Informationsbroschüren über das Hotel (Dienstleistungen), das aktuelle TV-Programm, sowie die Fernbedienung des TV-Gerätes. Hinter dem Bett (in Richtung Fenster) stand ein kleiner, brauner Sessel mit gepolstertem Fußhocker. Vom Design her passte der Sessel absolut nicht zum Rest der Einrichtung. Er war allerdings wesentlich bequemer als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Das Badezimmer Das Badezimmer mit einer (oben bereits beschriebenen) Schiebetür aus Milchglas verschließbar. Es war nicht riesig, aber von angenehmer Größe. Erschien besonders geräumig, weil es komplett an Boden und Wänden mit hellen Fliesen ausgekleidet war. In Hüfthöhe lockerte ein Streifen aus kleinen, schwarzen Fliesen die Gestaltung auf. Die weiße Toilette (ein Bidet gab es nicht) direkt links neben dem Eingang zum Badezimmer. Drum herum fanden sich Toilettenpaper (inklusive Notrolle), Hygienebeutel (Wandspender), WC-Bürste und Abfalleimer (mit Tretverschluss). Geradeaus vom Eingang ein Waschtisch aus braunem Holz. Oben drauf eine graue Marmorplatte mit elegant geformtem Waschbecken. Darüber ein großer Spiegel (mit Holzrahmen). Leider kein extra Kosmetikspiegel. Zwei große Stableuchten links und rechts neben dem Spiegel sorgten für gutes Licht. Rechts vom Waschtisch Seife und Körperlotion in Spendern. Links ein kleiner Föhn (an der Wand befestigt, abnehmbar und mit langer Schnur). Ganz links vom Waschtisch ein an der Wand befestigter Holzkasten. Darin zwei Badetücher, zwei Handtücher und ein Waschlappen. Auf dem Kasten eine Box mit Hygienetüchern (weich, Markenware) und zwei Mundgläser (umgedreht auf Papieruntersetzern, aber nicht als „desinfiziert“ gekennzeichnet). Auf der rechten Seite des Badezimmers die Duschkabine. Sehr groß und nur mit einem schmalen Absatz vom übrigen Raum getrennt. Der Untergrund rutschfest. Die Hälfte der Kabine mit einer elegant gewölbten Glasscheibe versehen. Die (abnehmbare) Brause mit optimalem Wasserdruck. Shampoo, Haarspülung und Duschgel in Spendern an der hinteren Wand der Duschkabine platziert. Restaurant und Frühstück Das Frühstücks-Restaurant (bei meinem Aufenthalt – Samstag/Sonntag – von 6:00 bis 10:00 Uhr geöffnet) befand sich im Erdgeschoss. Quasi direkt hinter dem Lobby-Bereich. Frühstück war in JEDER Hotelübernachtung automatisch enthalten. Konnte bei der Buchung nicht abgewählt/hinzugebucht werden. Eine (sonst übliche) Kontrolle der Zimmernummer am Restauranteingang fand nicht statt. Die Einrichtung vom Restaurant schlicht, aber nicht minderwertig. Ein rot/orange Teppichboden lockerte die Atmosphäre auf. Sitzplätze waren in ausreichender Zahl vorhanden. Die kleinen Tische mit Polsterstühlen (es gab welche mit und ohne Armlehnen) wirkten einladend. Einzelne Sitzplätze gab es darüber hinaus an mehreren „Theken“. Hier konnte man quasi auf einem Barhocker (mit entsprechend hoher Sitzposition) platz nehmen. Das gesamte Restaurant war auf Selbstbedienung getrimmt. Hatte somit den „Flair“ einer (guten) Kantine. Die Speisen und Getränke konnte man auf orange Tabletts legen und dann zum jeweiligen Sitzplatz bringen. Gebrauchtes Geschirr und die üblichen Essens- und Verpackungsreste mussten vor dem Verlassen des Restaurants in einen entsprechenden Sammelwagen gestellt werden. Die meisten Gäste ließen jedoch die „Reste“ des Frühstücks einfach auf den Tischen stehen. Wahrscheinlich weil die SB-Prozedur für ein Hotel ungewohnt erschien oder die Sammelwagen relativ „unscheinbar“ hinter einem Sichtschutz verborgen waren. Daher gab es Personal das nur für das Abräumen von Tabletts und Reinigen der jeweiligen Sitzplätze abgestellt war. Die Präsentation, aber auch die Qualität von Speisen und Getränken war für ein Hotel dieser Kategorie erstklassig. Eines der wenigen intelligent und mit stimmiger Planung durchdachten Frühstücksbuffets die ich je gesehen habe. Für die Speisen gab es im Restaurant einen abgeteilten Raum mit drei Wänden. Beim Eintritt in den Raum konnte man sich ein Tablett nehmen. Auf einem Tisch waren unter vier durchsichtigen „Glocken“ insgesamt sechs verschiedene Sorten Käse und acht verschiedene Sorten Wurst aufgebaut. Die Seiten des „Präsentationsraumes“ waren in sechs kleine Bereiche aufgeteilt. In jedem Bereich weiße Theken auf denen unterschiedliche Speisen präsentiert wurden. Über jedem Bereich deutlich die jeweilige Einteilung beschrieben (z.B. gebacken für Brot/Brötchen). Diese dann noch einmal farblich abgesetzt und mit einem Symbolbild hinter der Theke versehen (z.B. Orangen für Saft und Cornflakes für den Müsli-Bereich). Beim Frühstück angebotene Speisen und Getränke (Käse/Wurst bereits oben beschrieben): Kelloggs in kleinen Kartons (fünf Sorten). Müsli von Kelloggs in Spendern (vier Sorten). Angerührtes Müsli, Fettarmer Joghurt und Obstsalat konnten aus großen Schalen „gelöffelt“ werden. Dazu ein Spender für kalte Milch. Unter der Theke zwei Kühlschränke (mit Glasfront). Darin befanden sich hunderte Plastikbecher mit Fruchtjoghurt (Qualitätsmarke, unterschiedliche Sorten). Brötchen (vier Sorten). Toastbrot (zwei Sorten und großer SB-Toaster). Schnittbrot (zwei Sorten). Schwarzbrot. Croissants. Gebäck. Butter, Margarine, Honig und Konfitüre (unterschiedliche Sorten) als Brotbelag. Frisches Obst (Orangen, Bananen, Äpfel). Saft (Multivitamin, Orange). Wasser. Warme Speisen wurden in großen, silbernen Töpfen präsentiert. Die Töpfe hatten einen Glasdeckel. Man konnte also die Art und den Zustand des Inhalts sehen. Musste den Topf nicht (wie in vielen anderen Hotels) erst einmal öffnen. Das Angebot umfasste: Rührei, Spiegelei, Bacon (Speck). Gekochte Eier, Gemüse, kleine Würstchen. In Buffet-Restaurants gibt es um die Getränkeautomaten herum oft dichtes Gedränge. Dem wurde beim Hampton Hotel gleich vorgebeugt. Die beliebtesten Frühstücksgetränke (Tee/Kaffee) wurden daher außerhalb des Speise-Präsentationsraumes auf einer separaten Theke angeboten. Sechs Sorten Tee, heißes Wasser, koffeinfreier/normaler/kräftiger Kaffee standen zur Auswahl. Kaffeetassen und kleine Löffel in rauen Mengen. Auch hier wieder als „Erkennungszeichen“ ein Bild mit Kaffeebohnen im Hintergrund. Eine kleine Kaffee/Tee-Theke (heißes Wasser, normaler/kräftiger Kaffe, KEIN Kaffee ohne Koffein, sechs Sorten Tee) stand noch einmal in der Mitte des Restaurants. Wohl um den Andrang an der eigentlichen Getränke-Theke in Grenzen zu halten und die Nachfüllwege für die Gäste kürzer zu gestalten. Gesamteindruck und Fazit Zentrale Lage. Neues Hotel. Guter Preis. Eventuelle Lärmbelästigung durch die am Hotel verlaufende Bahnstrecke möglich. Service und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter tadellos. Moderne, große Lobby und großer Aufenthaltsraum. Kostenlose Internetterminals. Gratis-W-Lan im ganzen Hotel. Das Zimmer geräumig. Allerdings eher auf Business, als auf Luxus getrimmt. Tolles Bett mit wunderbaren Matratzen. Helles und angenehm wirkendes Badezimmer. Das Frühstücksrestaurant mit leichtem Kantinen-Ambiente. Aber gute Auswahl und ansprechende Präsentation der Speisen und Getränke. Maximale Sauberkeit in allen Bereichen des Hotels. Ich war mit diesem Hotel sehr zufrieden. Preis (70 Euro/Nacht von Samstag auf Sonntag) und Leistung optimal.
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSehr gut
- EssensauswahlSehr gut
- GeschmackSehr gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSehr gut
- Restaurants & Bars in der NäheSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Geschäftsreise
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1-3 Tage im Juni 2011 |
| Reisegrund: | Arbeit |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 545 |


