Das Hotel an und für sich schön gelegen und baulich hervorragend angelegt. Nachteilig - das aber gewaltig - ist die Insektenvergasung jeden zweiten Abend.
Die Zimmer waren sehr groß und schön eingerichtet. Deutsches Fernsehn: ARD, RTL, VOX. Aus Anlaß des Fußballspiels Deutschland-USA wurde kurzfristig das ZDF ins hoteleigene Kabel eingespeist. Safe im Zimmer, Kühlschrank mit ein paar Softdrinks, kein Fön, Badewanne, ausreichend Handtücher, Moskitogitter an allen Fenstern, einwandfreie Klimaanlage (geruchfrei). Der einzige, aber ausschlaggebende wirklich schlechte Punkt war, daß jeden zweiten Abend kurz vor dem Abendessen das ganze Hotel mit zerstäubtem Dieselöl eingenebelt wurde. Dieser Giftgasangriff, der eine halbe Stunde dauert, sei angeblich gesetzlich vorgeschrieben wegen der Mücken (in der Wüste!!!). Gegen die allgegenwärtigen und in Massen vorhandenen Stechfliegen (typisch für Wüstengegenden) hat das Gas nichts ausgerichtet. Vögel und Menschen waren teilweise sichtbar beeinträchtigt. Sämtliche Bäume und Büsche verbreiteten ständig einen leichten Dieselduft. Zum Glück waren die Preßluftflaschen der Tauchbasis zu dem Zeitpunkt jeweils schon gefüllt. EIn Bild zur Veranschaulichung habe ich hochgeladen.
Das Essen war so lala. Der Fisch für mich durchweg ungenießbar (teilweise bitter). Beim Frühstück haben die sonst im arabischen Raum obligarorischen weißen Bohnen gefehlt (die ich so sehr mag). Der Orangesaft war aus Pulver und nur für den gaaanz großen Durst. Frische Tomaten, Gurken, Paprika, Bananen, Melonen usw. gab es immer. Insgesamt war das Essen abwechslungsreich und wenig an europäische Gaumen angepaßt. Aber auch für arabische Verhältnisse nicht wirklich toll. Erstklassig war nur der Nachtisch: jeden Tag was anderes und mehrere verschiedene Sorten zur Auswahl. Typisch ägyptisch.
Personal im Zimmer, im Restaurant und am Pool war immer einwandfrei freundlich und zuvorkommend. An der Rezeption fühlte man sich aber nicht wirklich willkommen. Unter anderem gab es mal Theater beim Geldwechseln weil in einem Euro-Schein ein 5 mm langer Riß war. Das muß man sich mal vorstellen angesichts des Zustands der Pfundnoten, die man da ausgehändigt kriegt: zerknittert, bekritzelt, eingerissen, abgerissen und dreckig.
ca. 5 km südlich von Dahab, nur über eine Sandpiste zu erreichen. Die Flughafentransfer-Busse fahren da nicht hin. Der hoteleigene Kleinbus holt einen am Ende der asphaltierten Straße ab. Die Lage ist einsam und ruhig. Tagsüber fahren Geländewagen mit Tauchern vorbei, denn hier wird fast durchweg vom Ufer aus getaucht und einige Tauchplätze liegen noch weiter südlich als das Hotel. Dahinter gibt es nur noch winzige Beduinendörfer.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Der Pool war groß und sauber mit Süßwasser aus der eigenen Meerwasser-Entsalzungsanlage. Daher auch ziemlich kalt. Die Tauchbasis und die Tauchplätze sind gut bis sehr gut (siehe dazu auch die Kommentare auf www.taucher.net). Animation gab es nicht. Es gab in allen öffentlichen Räumen (Poolbar, Restaurand, Billard-Raum) eine von der Rezeption zentral gesteuerte Musik, die in den einzelnen Räumen nur in der Lautstärke geregelt werden konnte: durch unzulängliche Technik oder Kenntnis stark verzerrt und ständig die gleiche CD mit u.a. Gwen Stephani (brrrr). Der Billardtisch war denkwürdig: als ob er 2 Wochen im Meer gelegen hätte und anschließend aus dem dritten Stock geschmissen worden wäre. Einer der Queues hatte sogar ein Polster an der Spitze. Kreide war nicht vorhanden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im März 2006 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martina |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 6 |


