- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitGut
Die allgemeine positive Einschätzung des Hotels kann ich nur bestätigen. Es besticht durch seine ruhige naturnahe Lage direkt an den Bergen (Wandermöglichkeiten) und das Riff vor der Haustür. Auch die Zimmer und das Essen sind in Ordnung. Mir hat besonders gefallen, dass es täglich Fisch gab. Zu bemängeln ist allerdings einiges, was aber den meist Kurzurlaubern gar nicht auffällt: Zwei Führungskräfte des Hotels, die vor Fett kaum laufen können, fahren mit dem Auto auf den Gehwegen und bis zum Strand. Während der Gast noch schläft, werden die Gebäude unten rundum mit Gift besprüht, zu erkennen an den dunklen Streifen. Die vielen weggeworfenen Zigarettenkippen des Personals, zu erkennen an der Marke. Die häufig hämmernde Musik aus Strand- und Poolbars. Das Boot der Tauchbasis, was ständig Benzingeruch und Abgase verbreitet und mit Seifenlösung gewaschen wird, die ins Meer gespült wird. Kein Taucher bemüht sich, den im Wasser schwimmenden oder liegenden Müll eventuell mal nach draußen zu befördern. Die Fahrzeiten des Shuttle-Busses, die auf das Personal und nicht auf den Urlauber abgestimmt sind. Die Urlauber müssen 12. 30 bis 14. 00 Uhr in der Mittagshitze in der Stadt herum laufen, während der Einheimische Mittagspause macht und den Schatten sucht. Der Müll, der oberhalb des Hafens Dahab verbrannt und im Sand verscharrt wird. Nach dem Geruch zu urteilen auch in Hotelnähe. Ein Hinweis zu den Preisen, sie erscheinen für uns niedrig, daher sind einige Relationen wissenswert: Das Hotelpersonal verdient monatlich durchschnittlich 400 Ägyptische Pfund (LE), das sind 16 LE am Tag. Die Beduinenkinder verkaufen wertlosen Plunder für mindestens 20 LE. Dafür bekommt man aber auch 10 Liter Benzin, 3 Liter Milch oder ein T-Shirt. Weil sie so leicht Geld verdienen, gehen sie nicht zur Schule und haben keinen Anreiz, sich später um eine richtige Arbeit zu bemühen. Das gleiche gilt für die malerischen kleinen Kameljungs. Unsere Hilfe ist also zwiespältig. Für Taxi und Ausflüge gelten Kartellpreise. Der Preis Dahab/Hotel ist mit 40 LE viel zu hoch, wer hart bleibt, schafft es auch für weniger. Der Fahrer setzt aber alle Tricks ein, um entgegen dem vereinbarten Preis doch noch auf seine 40 LE oder mehr zu kommen. Es werden ebenfalls alle Tricks eingesetzt, damit der Tourist beispielsweise nicht die für die Ausflüge zum Katharinenkloster und zum Coloured Canyon festgelegten einheitlichen Kartellpreise mit öffentlichem Bus und Taxi unterbieten kann. Der Bus ist nämlich entsprechend dem allgemeinen Preisniveau sehr billig.
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitGut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischGut
- EssensauswahlGut
- GeschmackGut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Eher schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outEher schlecht
- Kinderbetreuung oder SpielplatzGut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsGut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 4 Wochen im Februar 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Walter |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 9 |


