Parque Cristobal hat ca. 233 Bungalows, wobei es verschiedene Ausstattungsstandards gibt. Auf Grund der größe der Anlage, kann es schon einmal vorkommen, dass man ein paar Meter bis zum Haupthaus (wo sich das Restaurant befindet) und auch den Ausgang zurück legen muss. Die Sauberkeit in der Anlage, damit sind nicht die Zimmer und das Restaurant gemeint, sind gut. Da gab es wenig zu meckern. Wir haben (zum Glück) Halbpension gebucht und waren damit auch zufrieden. So konnten wir oft auswärts Essen. Bei den Gästen gibt es alle Altersklassen, vom Kleinkind bis zum Rentner. Es sind aber auf jeden Fall viele Familien vertreten. An Nationalitäten findet man viele Deutsche, Niederländer und auch englisch sprechende Urlauber. Der kürzeste Weg zum Strand ist ca. 2,3km, zum nächsten Sparmarkt sinds ca. 500 Meter, das große Einkaufscenter ist ca. 1,3km entfernt. Ein paar Tipps: - Da die Taxikosten sehr niedrig sind, lohnt sich eine Taxifahrt für kurze Strecken auf jeden Fall. Zum Strand haben wir ca. 2,70 Euro bezahlt. Dafür gibts in Deutschland ja nicht mal die Anfahrt (oder gerade mal). - Nehmt euch ein Mietwagen, der lohnt sich auf jeden Fall, wenn man die Insel erkunden möchte. Da der Sprit läppische ca. 80cent je Liter kostet, kann man ordentlich Kilometer abfahren. Jedoch rate ich nur routinierten Autofahrern sich hinters Steuer zu setzen, die engen Straßen in den Bergen und die Serpentinen können anstrengend sein. Steile Straßen gibt es zudem massig, besonders wenn euch der Weg mal nach Teror führt (das ist wie Achterbahnfahren im Auto). - Besucht den Palmitos Park, der Eintritt ist mit 28,00 Euro pro Erwachsenen nicht gerade günstig, aber die Papageien und Delfinshow ist es wert. Die Greifvögel fand ich nicht so toll, aber allein die Aussicht in der Berregion, wahnsinn. - Besucht Puerto Rico und vergesst nicht die Fahrt mit einem Schiffchen raus zu den Delfinen. Ja, man kann Delfine in freier Wildbahn sehen und fotografieren (pro Erwachsenen 25,00 Euro). - Puerto de Mogan ist auch einen Besuch wert, besonders am Freitag wenn der Wochenmarkt statt findet. Denkt immer daran zu feilschen, man sollte auf keinen Fall den verlangten Preis zahlen. 50% sollten fast immer gehen. Hier kann man auch mit dem U-Boot fahren, jedoch haben wir das nicht gemacht, da wohl zu wenig Leute da waren damit es irgendwann mal ablegt. - Las Palmas kann ich nicht wirklich empfehlen. Autofahren ist dort grausig, da es dort hauptsächlich Einbahnstraßen gibt, die Strandpromenade kann auch der von Maspalomas nicht gerade das Wasser reichen. - Die Dünen in Maspalomas sind wundervoll. Dort muss man mal durchlaufen, man kommt sich ein wenig vor wie in einer Wüste. Denkt aber daran, viel Wasser mitzunehmen. Der Empfehlung "Barfuß" durch die Dünen zu gehen kann ich nicht nachvollziehen, der Sand ist so heiß, dass man sich schon die Fußsohlen verbrennen kann. - Die Restaurants am Strand sind auch klasse. Mit zwei Personen kann man relativ günstig Essen und Trinken. Wir haben eigentlich immer um die 22,50 Euro für zwei Personen bezahlt (+ 2,50 Euro Trinkeld, somit 25,00 Euro). Was ich besonders mochte ist, dass die Kellner richtig um einen Werben. Man wird angesprochen, ob man was Essen oder Trinken möchte. Möchte man nicht, wird man aber auch direkt in Ruhe gelassen und nicht weiter genervt. - Survival-Tour Das ist der Knaller schlecht hin. Wir haben die Tour von der Tui aus gemacht, die Kosten beliefen sich dabei auf 49,00 Euro pro Person. Treff war um 09:00 Uhr und zurück ging es um 17:15 Uhr. Es gab eine kleine Rundtour über einen Teil der Insel in offenen Jeeps. Zwischendurch gab es kleine Pausen, Informationen zur Insel, einen Halt an einem See in dem man schwimmen konnte, sowie ein Stopp bei einer Kamelstation mit Kamelritt und Mittagessen. Das Beste an der Tour war jedoch der Abschluss und der damit verbundene Offroad-Teil. Man fährt durch die Schluchten über das hügeligste Terrain und so nah an den Abgründen vorbei, dass man Angst hat jeden Moment abzustürzen. Wir hatten einen so guten Fahrer, dass der Spaß kaum zu beschreiben ist. Das muss man erleben. - Kamelreiten Das sollte man auch auf keinen Fall verpassen. Wir haben es an den Dünen gemacht. Es dauerte 30 Minuten und hat uns 25,00 Euro pro Person gekostet. Der Umgang mit den Tieren war sehr gut (anders als bei dem auf der Survival-Tour, bei denen wir nicht mitgeritten sind weil die Kamele schrieen und ihnen wurde mit einem Stock gedroht, das fanden wir schrecklich und verweigerten unsere Teilnahme).
Die Zimmergröße ist absolut ausreichend. Die Ausstattung mit TV, Küche, Ventilator ist gut. Wobei ich mir lieber eine Klimaanlage gewünscht hätte, da es nachts teilweise sehr unerträglich warm war. Eine Terasse gab es natürlich auch. Wobei billige Plastikmöbel den sonst guten Eindruck minderten.
Zwei Sonnen gibt es für die Gastronomie. Den einen Punkt gibt es für die relativ gute Auswahl (jedoch auch eingeschränkt), die zweite Sonne für die Optik und die Klimaanalge. Die Auswahl des Essens war eigentlich ganz ok, jedoch nicht so reichhaltig wie ich es mir gewünscht hätte. Wir haben schon in zwei Sterne Hotels deutlich besser und reichhaltiger gegessen. Die Qualität, ja, da hapert es leider schwerlich. Für mich ein wenig unverständlich, wie soviele Gäste das Essen als gut oder sogar sehr gut betiteln können. Eine Negativauflistung: - Die Bröchten zum Frühstück waren wie aufgebackene Supermarktbrötchen, die nach kurzer Zeit dröge und hart wurden. Teilweise hatte man den Eindruck, die Brötchen wurde einfach immer neu aufgelegt und wenn man Pech hatte, erwischt man ein drei Tage altes. - Der Käse wirkte so, als ob die Teller gerade aus der Geschirrspülmaschine gekommen sind und man diese dann gleich mit Käse belegt hat. Einen anderen Grund, dass der Käse teilweise klebte und so verformt war konnte ich mir nicht vorstellen, da es nicht an der Raumtemperatur gelegen haben kann. - Das Gemüse (es gab einen Abend asiatisches Essen), schmeckte wie aus einem billigen Frostbeutel. - Die Paella war auch Pfad, die Gambas total zerkocht, sofern man manchmal überhaupt die Schale entfernen konnte, so wie die geklebt hat. - Das ganze Essen hat, aus meiner Sicht, einfach keine ordentliche Qualität. - Der Kaffee war so schrecklich, einmal nippen hat gereicht, nach einem zweiten Versuch war es ein kaffeeloser Urlaub. - Der Saft aus den Automaten hätte nicht billiger und schlechter schmecken können. Man kann besser zu einem Tetra-Pak aus dem Supermarkt greifen. - Künstlich wirkende Nachtische (bis auf das Eis oder den Obssalat). Zudem alles irgendwie mit einer braunen Soße überzogen. Farbenpracht ist ja ansich ganz lustig, wenn man was Süßes ist, aber wenn es nicht schmeckt lohnt ansprechende Farbe auch nicht. - usw. Das Einzige was gut war, war der Freitag, da wurde gegrillt. Das Fleisch konnte man eigentlich essen. Selten habe ich in einem Hotel so ungern und schlecht gegessen. Die Sauberkeit war in Ordnung, bis auf die Tatsache, dass manchmal die Tischdecken nicht gewechselt wurden und man an einer befleckten saß (kam auch mal zwei - drei Tage vor, dass eine befleckte Untertischdecke nicht gewechselt wurde). Voll fand ich das Restaurant nur bedingt, da wir ja im abgetrennten Bereich gesessen haben. Dies aber nicht, weil Halbpensionsgäste was besseres sind, nein, damit nachgehalten werden konnte, dass man sich ja nicht am kostenlosen Trinken der All-Inclusive-Gäste bedient und schön bezahlt. 2,00 Euro für eine Cola ist aber ok. Ich habe hier viele positive Bewertungen zum Essen gelesen und auch mal eine Negative, da dachte ich damals: Hm, die Person hat vielleicht zu hohe Ansprüche. Nun muss ich sagen, dem ist nicht so. Ich /wir bin/sind vom Essen wirklich enttäuscht.
Das Personal war "fast" immer freundlich. Sehr unverschämt hat sich ein Kellner verhalten. Wir haben Halbpension gebucht, sind auch jeden Tag in den separaten Bereich gegangen und haben uns eigentlich nie "falsch" verhalten. Nach ca. 1 Woche wollten wir uns vor dem Essen zusammen das Buffet anschauen, ob überhaupt was dabei ist, als wir gerade auf dem Weg zum Tisch und weg vom Buffet waren, kam der Kellner schaute uns an, meinte "Halbpension, no Tricks" und verwies uns auf den abgetrennten Bereich. Wir machten nicht einmal anstalten uns woanders hin zu begeben als zu unseren gewohnten Platz und wurden gleich dargestellt wie irgendwelche Betrüger. Fremdsprachenkenntnisse sind aber bei fast allen Mitarbeitern absolut ausreichend wenn nicht sogar sehr gut vorhanden. Einzig eine Putzfrau konnte kein Wort Deutsch oder Englisch. Die Zimmerreinigung war "ok", nicht überwältigend. Alle 3 Tage ein Handtuchwechsel finde ich persönlich zu wenig, manchmal brauch man einfach früher ein Handtuch. Dazu kommt, dass unser Zimmer am Anreisetag im Bad nicht ordentlich gereinigt war. Vom ordentlichen Schimmelbefall der Dusche mal abgesehen, war die Toilette schmutzig und die Handtücher hatten ekeligen Flecken. Bei der umgehenden Beschwerde an der Rezeption kam zuerst der Hinweis "Heute ist Sonntag, da wird nicht gereinigt...". Ich habe dann klar gestellt, dass wir gerade angereist sind und doch bitte ein sauberes Zimmer vorfinden möchten. Nach einer halben Stunde kam dann die Putzfrau, die leider kein Wort verstand.
Vom Flughafen haben wir ca. 30 Minuten zur Anlage benötigt (eigener Shuttle-Transfer). - Sparmarkt: ca. 500 Meter - Einkaufscenter: ca. 1,3km - Strand / Dünen: ca. 2,3 - 2,5km - Maspalomas Leuchtturm: ca. 5,5km - Palmitos Park: ca. 13km
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Gab es, bis auf den Pool haben wir nichts genutzt. Der Pool war aber ok, gegen Abend nicht so überfüllt und eine Liege hat man eigentlich immer bekommen. Was ich aber schrecklich finde sind immer die Gäste, die schon morgens diverse Liegen geradezu horten und alles mit Handtüchern belegen. Als ob es einen Ausverkauf gibt. Ich nehme an, es sind dann wohl reine Anlagenurlauber, die die schöne Insel kaum zu Gesicht bekommen haben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2010 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hans-Peter, Isabelle |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


