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Gilbert und Sigrid (61-65)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Paar • Januar 2007 • 2 Wochen • Strand
Kinderparadies, aber nie mehr All inklusive!
4,5 / 6

Allgemein

Die Bungalowanlage ist sehr weitläufig, gepflegt und offensichtlich renoviert. Es sind jeweils zwei Bungalows aneinander gebaut, ganz wenige alleinstehend. Wenn man nicht gut zu Fuß ist, sollte man sich um einen Bungalow in der Nähe des großen Pools bemühen. Ein Teil der Anlage ist abgeteilt, dort wird offenbar noch gearbeitet. Von Baulärm oder anderen durch die Renovierung bedingten Störungen haben wir nichts gemerkt (unser Bungalow mit der Nummer 87 lag etwa in der Mitte der Anlage). Der kleinere Pool ist nicht beheizt, die Wassertemperatur im Jänner sehr „frisch“. Gäste hauptsächlich aus Deutschland. Besonders für Familien mit kleinen Kindern! Wenn Sie einen Ausflug buchen wollen: nicht zu den Fischerdörfern oder in die Hauptstadt (dorthin fahren Sie besser und viel billiger mit dem Bus). Wir kommen gerne wieder - allerdings nicht mehr All inklusive!


Zimmer
  • Gut
  • Zwei Räume, ein Badezimmer (mit dem überflüssigen und Platz raubenden Bidet), Badewanne mit Handbrause, gute Bade- und Handtücher. Kücheneinrichtung, Geschirr (für 4 Personen) usw. ausreichend. Kühlschrank mit Gefrierfach (läuft auch, wenn der Strom durch Herausziehen der Eintrittskarte generell abgeschaltet wird). Wenn man (wie wir) Akkus aufladen will, erhält man problemlos eine zweite Karte, die im Zimmer steckenbleiben kann. Der Fernseher im Zimmer hat in zwei Wochen nur die letzten zwei Tage funktioniert (angeblich war ein Verstärker ausgefallen). Fernbedienung erhält man an der Rezeption gegen 5 Euro Einsatz. Die Betten könnten besser sein, aber mit zusätzlichen Kopfkissen ist’s dann gegangen. Im Schlafzimmerkasten zwei Tresore, einer gratis mit selbst zu wählendem Zahlencode. Das Kofferfach im Kasten ganz oben roch muffig und war offenbar schon lange nicht mehr abgewischt worden. Die Reinigung „spanisch“, aber ausreichend - man kann in zehn Minuten nicht Bad und zwei Räume ordentlich putzen, Handtücher und Bettwäsche tauschen usw.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Frühstücksangebot: im großen und ganzen in Ordnung - es gibt alles, sogar mehrere (gute) Brot- bzw. Gebäcksorten, Rühreier (lauwarm), Spiegeleier (wenn sie frisch gemacht werden, gleich Teller hinhalten, sonst auch nur lauwarm bzw. fast ausgekühlt), gerösteter Speck, Bohnen mit Tomatensauce, Automaten-Kaffee (auch Espresso), Tee, Kakao, mehrere Joghurt- und Müslisorten, gar nicht gut schmecken Wurst und Schinken, Käse (immer die gleiche Sorte, oft vom Vortag mit aufgebogenen, eingetrockneten Rändern), Obst, Säfte (aus dem Automaten, nicht sehr gut und leider eisig kalt) - nicht zu empfehlen das alte Gemüse. Mittag- und Abendbuffet: Dies ist auf der einen Seite frisch gegrillter, wohlschmeckender Fisch (Fisch in irgendeiner Form gibt es fast täglich), eine gute Suppe (die man allerdings wie fast alles nachsalzen muss), auf der anderen Seite lauwarme bis fast kalte Gerichte mit lächerlichen, geschmacklosen Soßen (Beispiel: Roquefortsoße sieht gleich aus und schmeckt gleich wie jede andere), fast täglich Schweinebauch, wenig Gemüse (und das lauwarm), in zwei Wochen ein einziges Mal Spaghetti mit Sugo (aus der Konserve), kein Reis als Beilage, aber (natürlich) immer Pommes frites, eine große Paella-Pfanne mit den untergemischten Fleisch- und Gemüseresten vom Vortag - wie wir überhaupt den Eindruck hatten, dass auf Qualität und Frische kein Wert gelegt wird. Bis auf das frisch Gegrillte muss alles nachgewürzt werden. Das Warmhalten der Speisen kann nicht funktionieren, weil anstatt der in einem heißen Wasserbad stehenden Stahlbehälter (wie anderswo üblich) Porzellangefäße auf heißen Keramikplatten verwendet werden - und das ist zu wenig. Im Gegensatz zum Frühstück gibt’s zu Mittag und abends einen besseren Käse. Ananasscheiben haben einmal nach Fisch geschmeckt. Täglich mehrere Sorten sehr gutes Eis. Die Mehlspeisen (viel Creme, farbige Gelatinewürfel) haben wir nicht gekostet, weil von österreichischer Konditorenqualität zu sehr verwöhnt. Einmal gab’s Brathähnchen, und es schmeckte einfach alt und grauslich ... Solche Beispiele könnten wir noch viele aufzählen. Das Getränkeangebot: Tetrapackwein von inakzeptabler Qualität, Säfte, klares Wasser ohne Kohlensäure (schmeckte wie auf dem Zimmer nach Chlor). Die Tische werden sofort abgeräumt, Personal ist freundlich und schnell. Für die Kinder gibt’s ein eigenes kleines Kinderbuffet, an dem sich oft auch Erwachsene bedienen. Leider lassen manche Eltern ihre Spösslinge unkontrolliert herumlaufen und sich selbst am Buffet bedienen - da fliegt schon einmal ein Teller ... Die Kontrollore, die dauernd unterwegs sind und sogar Teller gleichrücken, sollten dazu verurteilt werden, alles das zu essen bzw. zu kosten, was den Gästen angeboten wird. Insgesamt hatten wir das Gefühl, dass das Budget für die Küche zu gering bemessen ist (Fleischqualität) und manche Köche nicht wirklich vom Fach. Alles in allem: Beim nächsten Mal kochen wir selber (preislich kommt es - von der Arbeit abgesehen - auf dasselbe hinaus, und man hat ja genug Zeit ...)


    Service
  • Gut
  • Der erste Eindruck an der Rezeption: Alle sprechen Deutsch, sehr freundlich und entgegenkommend. Wünsche nach mehr Kopfkissen, Decken und einer anderen Liege wurden prompt erfüllt. Zwei Internet-Plätze, allerdings teuer (10 Minuten kosten 1 Euro). An der Poolbar mussten wir nicht lange warten (sind auch nicht hingegangen, wenn gerade eine Schlange war), aber offensichtlich doch zu schwach besetzt, weil die Mitrbeiter auch reinigen, Geschirr wegräumen usw. müssen. Die bevorzugte Bedienung von bar zahlenden Gästen an der Poolbar haben auch wir bemerkt - eigentlich eine Sauerei, schließlich zahlen ja die All-inklusive-Gäste auch! Wir tranken nur Whisky (auch um Darmproblemen wegen des Essens vorzubeugen), der in Plastikbechern serviert wird, die auf den Tischen im Freien vom Wind umgeworfen werden. Die Bitte um Gläser wurde nicht erfüllt - lieber füllte man Whisky mehrmals nach, bis wir die Becher ununterbrochen mit einer Hand zu halten uns angewöhnt haben. Bestellt man aber Irish Coffee, bekommt man sehr wohl die (richtigen) Gläser ... Sehr lästig ist aber das Anstellen im Keller (nach dem Schließen der Poolbar werden dort abends die Getränke ausgegeben) - wieder nur ein(e) Angestellte(r), die Warteschlange mehr als ärgerlich ... Es sollte doch möglich sein, diesen Unfug abzustellen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Am Ortsrand von Playa del Inglés, einen halben Kilometer zu Bus und daneben liegendem (kleinem) Spar-Markt. Sehr gut der kostenlose Strandbus (dreimal Vormittag zum Strand, viermal Nachmittag retour). In unmittelbarer Umgebung nichts Sehenswertes, allerdings kann man mit dem Bus mit geringen Kosten überallhin fahren (z. B. in das sehenswerte Fischerdorf Mogan oder auch in die Hauptstadt). Das Taxi nach Maspalomas kostet 4 Euro, zum Strand 2, 60 Euro. Am Strand von Maspalomas gibt es ein Elektronic-Geschäft: Vorsicht!!!


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Angebot wurde nicht benützt. Kinder-Animation mehrmals täglich, wie überhaupt die Animateure (und auch die Mitarbeiter) sich rührend um die Kleinen kümmern. Man kann sagen, dass das ein richtiges Kinderparadies ist - was man auch daran sah, dass sehr viele junge Familien mit Kleinkindern da waren.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Januar 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Gilbert und Sigrid
    Alter:61-65
    Bewertungen:7