Unsere positiven Erfahrungen während des gleichen Zeitraums 2023 wurden vom ersten bis zum letzten Tag vollumfänglich bestätigt. Nach dem pünktlichen Start in einer sauberen Maschine mit ausreichend Beinfreiheit erlebten wir den ruhigen Flug und die sichere Landung mit MARABU außerordentlich entspannt. Wie beim letzten Aufenthalt hatte Alltours einen Kleinbus organisiert, der uns in etwa 30 Minuten direkt vor den Eingang des Hotels chauffierte. Nach freundlicher Begrüßung erklärte uns eine neue junge Angestellte an der Rezeption die örtlichen Gegebenheiten und wies uns kurz in die Gepflogenheiten des Hauses ein. Hier erhielten wir auch die kleinen Kärtchen, die uns einen zweimaligen kostenlosen Tausch der Strandtücher pro Woche ermöglichten. Die Liegen an den zwei kleinen Pools vor Haus 2 und auf Ebene 3 des Hauptgebäudes nutzten wir genauso wenig wie die auf der Dachterrasse von Haus 3, die für Freude des FKK vorgehalten sind. Wenn alle Plätze an der Pool Bar besetzt waren, platzierten wir uns gerne auf den Liegen um das Becken, ansonsten zogen uns die Liegebetten am Strand doch mehr an. Am Abreisetag freuten wir uns über die „Sänften“ bei den beiden Whirlpools auf der Dachterrasse im 5.Stock des Haupthauses. Während unserer Anwesenheit waren zwar mehrere Arbeitskräfte damit beschäftigt, an Haus 3 Fassadenplatten anzubringen, jedoch beeinträchtigen weder Lärm noch Staub unseren Aufenthalt. Nach unseren eingangs angesprochenen Erfahrungen drei Jahre vorher entschieden wir uns für diese Unterkunft, weil wir unsere persönlichen Vorstellungen hier bereits damals ausgezeichnet umsetzen konnten. Ein Katzensprung zum feinsandigen kilometerlangen Strand und bei angenehmen Temperaturen ausgiebig im warmen Sand an den Dünen von Maspalomas vorbei bis zum Strandkiosk Nr.8 und zurück schlendern, den Abend bei einem kühlen Tropfen ausklingen lassen und einfach die Seele baumeln lassen. Möglicherweise sorgt dieses geniale Gesamtpaket dafür, dass wir uns als „Best Ager“ hier mit sehr vielen Gleichaltrige wohlfühlten. Ab 10 Uhr konnten wir uns auf dem Weg zum Strand an der vorgelagerten Beach Bar mit einem kühlen Getränk erfrischen und es uns nach wenigen Schritten über den Anexoplatz unter dem Sonnenschirm auf den Liegen bequem machen. Dass pro Liege und Schirm noch immer 2,50 € per Karte oder in Bar fällig sind, überraschte uns angesichts horrender Preissteigerungen in anderen Bereichen doch etwas. Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Renovierungs Arbeiten wirkte der Bereich um die neue Strandbar zwar noch etwas beengt, dennoch fanden wir immer ein Plätzchen, den Tag bei dem einen oder anderen kühlen Drink in Ruhe ausklingen zu lassen.
- ZimmergrößeSehr gut
- SchlafqualitätSehr gut
- SauberkeitSehr gut
In unserem neu gestalteten und eingerichteten, großzügig geschnittenen Doppelzimmer 005 im Erdgeschoss des Haupthauses neben der Rezeption nutzten wir während der zwei Wochen den bereitgestellten Wasserkocher und das dazugehörige Kaffee- bzw. Teezubehör nur selten. Sehr gerne aber hielten wir täglich unsere kleinen Wasserflaschen für zwischendurch im Kühlschrank frisch, da das Leitungswasser lediglich zum Zähneputzen, nicht jedoch zum Trinken geeignet ist. Den großen Flachbildfernseher über einem Sideboard schwenkten wir so, dass wir gemütlich vom Bett aus einer Vielzahl von Programmen das uns passende auswählen konnten und blieben so immer am Puls der Zeit. Ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen bot auf dem eingebauten Balkon die Möglichkeit, einen Blick auf die Außenterrasse des Restaurants zu werfen oder einfach abzuhängen. Unsere Kleider konnten wir im großen dreitürigen Schrank auf zwölf Bügeln aufhängen, bzw. in sechs Fächern ablegen. Sehr gerne deponierten wir im dort kostenlosen Safe, der auch mit der Zimmerkarte bedient werden konnte, unsere Wertsachen. Auf den gemütlichen Matratzen in den breiten Einzelbetten schliefen wir gut. Auch im großen neuartigen Bad gefiel uns neben dem großflächigen ebenerdigen Duschbereich das runde moderne Einzelwachbecken über dem ein großer, runder Spiegel die Wahrheit gnadenlos offenbarte. Ein kleiner, schwenkbarer Kosmetikspiegel unterstützte beim Kaschieren der einzelnen Fältchen oder größerer „Gräben“. Gerne nutzten wir die Ablage unter dem Becken zum Deponieren nicht täglich benutzter persönlicher Utensilien.
- EssensauswahlSehr gut
- GeschmackSehr gut
Auch diesmal ließ das Verpflegungsangebot sowohl im Essens- als auch im Getränkebereich keine Wünsche offen. Zu einem gelungenen Start in den Tag konnten wir zwischen 08:00 und 10:30 Uhr verschiedene knusprige Brötchen und frische Brote mit diversen Wurst- und Käsesorten belegen und diese mit Gurken- oder Tomatenscheiben bzw. Paprikastreifen garnieren. An der warmen Station warteten gekochte Eier, Rühr- und Spiegeleier und gebratener Speck. Müslifreunde kamen hier genauso auf ihre Kosten und auch Leckermäulchen hatten die Qual der Wahl bei den verlockenden Marmeladensorten und den leckeren Naschereien. Frische Kaffeesorten nach Wahl konnte man entweder an zwei Automaten auswählen oder man holte sich einfach eine Tasse aus dem großen Behälter. Für Teefreunde standen diverse Sorten und heißes Wasser zur Verfügung. Vier Karaffen mit unterschiedlichen Säften ermöglichten den notwendigen Vitaminschub für den Tag ebenso wie diverse Obstsorten, nicht nur Morgenmuffel brachten ihren Kreislauf mit einem Glas Sekt in Schwung. Nach einer täglich wechselnden Suppe hatte man beim Abendessen von 18:00 bis 21:00 Uhr die Qual der Wahl aus unterschiedlichen Fleisch- und Fischspeisen mit passenden Beilagen. Liebhaber asiatischer Spezialitäten suchten in der speziellen Ecke ihre Favoriten aus, auch die Freunde frisch gebratener Fleisch- und Fischspezialitäten kamen an einer eigenen Theke zum Zug. Vervollständigen konnte man dies alles mit Salaten nach eigener Wahl mit unterschiedlichen Dressings. Reizvolle Gebäckstückchen verleiteten abschließend ebenso zum Sündigen wie mehrere Eissorten, während Gesundheitsbewusste am Obstbüffet die Qual der Wahl hatten. Damit das Essen nicht im Hals stecken bleibt, konnte man sich selbst an Automaten mit dem passenden Getränk versorgen. Zwischen 11:00 und 13:00 Uhr wurden Snacks angeboten, um den Magen auf das bevorstehende Mittagessen zwischen 13:00 und 15:00 Uhr einzustimmen. Auch diesmal lockte ein ähnlich breitgefächertes Angebot wie beim Abendessen. Wer sein All IN vollständig ausnutzen und nichts verpassen wollte, „verdrückte“ ab 15:00 bis 17:00 Uhr an der vollkommen neu gestalteten Poolbar zu seinem Kaffee noch das eine oder andere Stück Kuchen. Hier konnte man von 10:00 Uhr bis 22:30 Uhr neben Bier, Wein und Softgetränken auch mehrere Longdrinks ordern. Auch einige Cocktails waren inclusive.
- DeutschkenntnisseGut
Bester Service
- Zimmer
- Rezeption
- Bar, Disco & Restaurant
Auch dieses Mal erlebten wir während der zwei Wochen alle Angestellten von der Bar über das Restaurant und die Rezeption bis zum Zimmerservice als absolut freundlich und stets mit einem Lächeln im Gesicht. Daher verbietet es sich für uns, einzelne dieser Personen namentlich hervorzuheben. Offensichtlich schafft es der neue Hoteldirektor in die sicherlich großen Fußstapfen seines Vorgängers zu treten und so ein angenehmes Betriebsklima zu schaffen. Warum sonst hätten wir mehrere Angestellte nach der langen Zeit wieder erkannt? Auch er war permanent im Haus unterwegs und war sich bei seinen täglichen Besuchen im Restaurant nicht zu schade, benutztes Geschirr abzuräumen, wenn gerade kein Bediensteter in der Nähe war und suchte regelmäßig das Gespräch mit den Touristen. Bereitwillig diskutierte er mit den Gästen Verbesserungsvorschläge und zeigte sich für den einen oder anderen Hinweis dankbar.

