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DundD (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Januar 2018 • 1 Woche • Winter
Sauberes schönes Hotel mit Abstrichen beim Service
4,0 / 6

Allgemein

Tolles Wintersporthotel in direkter Pistennähe und Ortslage. Sehr gelungenes Konzept hinsichtlich Einrichtung allgemein und Ausstattung der Zimmer, richtig zum Wohlfühlen. Großes Lob für die Sauberkeit des Zimmers und Hotels. Personal immer freundlich und hilfsbereit, aber einige Flüchtigkeitsfehler und Mängel im Service. Wird daher den Ansprüchen hinsichtlich Preis-Leistung nicht gerecht.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wir hatten eine Romantiksuite mit Sauna - das Zimmer insgesamt, die Einrichtung (modern und trotzdem viel Holz), das Raumklima, die Aufteilung, Lichtkonzept, Sauberkeit, Samina-Schlafsystem, Liegefläche in der Loggia und viele Handtücher war einfach der Hammer! Ich habe selten so erholt geschlafen. Hinsichtlich des Zimmers ist der gehobene Preis absolut in Ordnung. Kühlschrank und Safe (kostenlos) nutzbar. Ein paar kleine Kritikpunkte: Die Bademäntel waren (bei Anreise) vergessen worden, so dass wir uns erst welche an der Rezeption holen mussten. Diese waren leider unschön (abgerubbelt), so dass wir uns durch den Zimmerservice am nächsten Tag nochmal andere haben geben lassen. Bei Anreise wurden auch die Kissen für die Liegefläche der Loggia vergessen, die dann am nächsten Tag da waren. (Hier könnte man mal über kleine Wolldecke nachdenken.) Aus dem Abfluss des Granderwasserbrunnens roch es zwischendurch mal komisch. Wenn morgens um halb 9 der Stabsauger im Flur hanging at man es schon gehört. Großes Lob für die Sauberkeit! Erwähnen möchte ich auch, dass die Armaturen im Bad wie neu aussehen; hier scheint bei der Reinigung Wert drauf gelegt zu werden. Es scheint viel mit Dampfreinigern gearbeitet zu werden, jedenfalls hat man das Housekeeping überall mit solchen Geräten gesehen. Die Wände, Holztreppen usw. wurden bedampft und dann mit einem Tuch nachgewischt. Scheint gut zu funktionieren, auch die Wände sahen fast wie neu aus. Tip: Wenn ein Hotelgast mal sein Zimmer nicht verlässt und eine Reinigung nicht möglich ist - man freut sich über ein Kehrpaket an der Tür mit neuen Handtüchern und ev. Klopapier (kenne ich auch so aus anderen Hotels).


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Siehe auch oben bei Service. Wir haben öfter die Möglichkeit des Langschläfer-Frühstücks genutzt, welches man sich dann a-la-carte aussuchen kann. Wir waren immer die einzigen; scheinbar wird dies nicht oft genutzt. Entsprechend verwundert wurden wir dann schon mal angeschaut, wenn wir nachfragten, ob wir was zum Früchstück bestellen könnten. Hierbei wurde dann auch mal der Teller vergessen und der Latte war nur lauwarm. Leider bekam man beim a-la-carte-Frühstück die morgendliche Hauszeitung nicht (Hinweise zum Abendmenü und Tagesprogramm usw.). Ein weiterer Flüchtigkeitsfehler - der häufiger vorkam - war, dass das Dessertbesteck mit abgeräumt wurde und dann mit dem Dessert kein neues gebracht wurde; das gab es erst auf Nachfrage. Komisch fand ich, dass für Speisen oft eine Zange genutzt wurde (statt Löffel), wo es m.E. nicht wirklich Sinn macht. Z.B. Reis oder Rührei. Ich fand es sehr schade, dass wir einen unschönen Tisch zugewiesen bekamen. Dieser war direkt am Durchgang zur Küche gelegen (ständig liefen die Bedienungen vorbei) und bot nicht wirklich Ausblick auf das beleuchtete Tal. Links und rechts gab es Abstelltische fürs Personal. Der Restaurantchef verstand es, dass "Durchgangsflair" zu mindern, in dem einen Wagen mit Schnäpsen so platzierte, dass man nicht mehr direkt am Tisch vorbei laufen konnte. Das hat aber nur der Chef gemacht; die drei Tage an deren er nicht da war, dachte niemand daran. Natürlich hätte man direkt den Platz bemängeln können. Mein Mann ist da aber immer sehr ruhig und wartet erstmal ab. Insbesondere auch deshalb, da natürlich jeder auf den besten Plätzen sitzen möchte. Letztes Jahr in Saalbach war es dann tatsächlich auch so, dass Mitte der Woche, also Gäste abreisten, dann die Tische denen angeboten wurden, die vielleicht zunächst nicht so viel "Glück" gehabt hatten. Wir bekamen keinen anderen Tisch, obwohl auch hier Gäste in der Wochenmitte abreisten und wir auch immer Trinkgeld (im Vergleich zu unserem Verzehr ordentlich) gegeben haben. Erst am letzten Tag der Woche bekamen wir unaufgefordert eine Weinkarte und eine Wasserflasche angeboten (obwohl wir in der Woche auch Wein getrunken haben). Dieser Kellner war uns in der Woche schon positiv mit seiner ruhigen und freundlichen Art aufgefallen (hatte uns abder abends bisher nicht bedient). Aber das er uns dies gleich als erstes angeboten hat, als wir Platz genommen hatten, war top. Ansonsten wurde nur gefragt, was möchten sie trinken. Hier möchte ich nochmal erwähnen, dass uns gesagt wurde: beim Frühstück ist freie Platzwahl. Dem ist aber nicht so. Als wir am Abreisetag ganz früh frühstücken waren, gab waren nur 2 Tische mit direktem Talblick fürs Frühstück nutzbar (Rest war schon für Mittag/Abend eingedeckt). Einen anderen Tag, an dem wir noch vor 10 Uhr da waren (Frühstück gibt es normal bis 10.30 Uhr), wollten wir uns an einen Fenstertisch setzen, welcher nicht eindeckt war (die anderen freien waren ebenfalls schon für Mittag / Abend eingedeckt) - hier wurden wir vom Kellner verscheucht. Ingesamt hatte ich schon den Eindruck, dass wir - eventuell aufgrund unseres jüngeren Alters (?) oder weil wir nicht gleich losmeckern - anders behandelt wurden, nicht so zuvorkommend. Die Tage, an denen der Restaurantchef nicht da war, saßen wir sehr oft lange vor unseren leer gegessenen Tellern und warteten aufs Abräumen. Hierbei liefen zu Spitzenzeiten insgesamt 6 mal Kellner an uns vorbei mit leeren Händen Richtung Küche. An den anderen Tagen wurde schon immer gleich abgeräumt, sofern ein Teller leer war. Das Essen war okay, uns hat es jetzt nicht vom Hocker gehauen. Manches war uns zu speziell, anderes erschien uns sehr fad; manche Suppen (die es täglich gab), waren sehr ähnlich - Rindssuppe, Wildsuppe, Rindconsome; einmal beim Buffet gab es keine Saucen zu Fleisch und Beilage. Der Koch meinte, er hat dann nur die Preiselbeeren und Senf/Ketchup. Eine Alternative beim Nachtisch war immer Sorbet. Auch wenn es täglich verschiedene Sorten gab, ist das nicht unbedingt abwechslungsreich. Aber wenn man es schon macht, wäre es schöner, wenn nicht (recht lieblos) 2 Kugeln in eine Schale getan werden, sondern wenn es nett angerichtet wird auf einer kleinen Platte /Teller, ev. mit Schokosauce verziert. Nicht gut war, dass einmal beim Frühstücksbuffet gegen Ende schon das Reinigen mit dem Gerät vorbereitet wurde und ein Stromkabel ohne Abdeckung über die Speisen in die Steckdose in der Wand gesteckt wurde. An den Kaffeemaschinen beim Frühstück gab es keinen Latte. Der Kakao schmeckte teilweise wässrig. Den Kakao den wir beim a-la-carte-Frühstück bekamen, war lecker. Liegt vielleicht an unterschiedlichen Maschinen. Schöne wäre gewesen, wenn beim normalen Frühstück gefragt worden wäre, ob man noch was bringen kann (was am Buffet nicht bekommt, wie z.B. den Latte). Ich habe dann einen Tag selber nachgefragt. Positiv war, dass der Restaurantchef uns gegen Ende der Woche auf eine Eierlikörrunde eingeladen hat.


    Service
  • Eher gut
  • Vorab: Die Mitarbeiter waren immer freundlich und bemüht. Leider gab es über unseren Urlaub mehrere Punkte, die m.E. in einer solchen Preiskategorie nicht vorkommen dürften. Insbesondere bemängele ich die Informationsflüsse. Einige Beispiele: Als erstes mal die Feueralarm-Geschichte, da diese es besonders verdeutlicht. Mitten in der ersten Nacht ging ein Feueralarm an, aber ziemlich kurz. Das ist nun nicht unbedingt der Erholung dienlich, kann aber ja mal vorkommen. Hier wäre am nächsten Tag schon eine kleine Info ("Fehlalarm, Entschuldigung") gut gewesen, die es aber nicht gab. In der nächsten Nacht gab es von ca. 4.15 bis 4.55 einen weiteren Feueralarm. Da der nach den ersten paar Minuten nicht ausging, fingen wir dann an uns anzuziehen und auf dem Flur zu schauen. Weit und breit keine Hotelangestellten; nur ein paar Gäste die auch nicht so recht wussten, was Sache ist. Mittlerweise standen dann schon ein paar Gäste ganz draussen in dicker Kleidung (eigentlich die richtige Reaktion). Dann waren wir dabei, ebenfalls raus zugehen, als uns ein Gast entgegen kam und sagte, ist wieder Fehlalarm. Der ginge aber nicht abzuschalten, weil die Rezeption dafür eine keinen Schlüssel hätte und der Chef erst kommen müsse. Auch hierzu gab es (am nächsten Tag/Morgen) keine Reaktion der Hotelleitung. Am nächsten Mittag klopfte es an der Tür. Davor stand jemand der meinte, er müssen den Feuermelder kontrollieren. Auch hierzu gab es keine Info. Die hätte ich schon gerne gehabt, wenn jemand ausser dem Zimmerservice in mein Hotelzimmer kommt und das auch noch zu einer ganz anderen Zeit als das Housekeeping. Am Tag danach gab es dann einen Flyer, in welchem auf einen kommenden Probealarm und kommende (erneute?) Rauchmelderkontrolle hingewiesen wurde. Auf Nachfrage bei der Rezeption zur Ausfahrt bei Abreise aus der Garage wurde uns nicht gesagt, dass es eine Ampel gibt, die auf rot oder grün springt und somit anzeigt, ob ein Auto von unten bzw. oben kommt. Bei Bezahlung bekamen wir eine Rechnung vorgelegt, die nicht berücksichtigte, dass wir vorab den ganzen Reisepreis schon bezahlt hatten (zudem war ein Trinkgeld doppelt aufgeführt). Als wir dies mitteilten dauerte es, bis unsere Zahlung im System "gefunden" wurde. Als ich dann am nächsten Tag nur noch die Zimmerkarten abgeben wollte, hies es, es wäre noch eine Restsumme zu zahlen. Erst wieder ein erneuter Blick ins System zeigte dann, dass alles bezahlt war. Die einzige Person, die sich während unseres einwöchigen Aufenthaltes mit Namen vorgestellt hat war der Rezeptionist bei Ankunft. Insbesondere bei der Bedienung zum Abendessen wäre es schön gewesen, da man diese ja doch öfter am Tisch hatte. Das Hotel wirbt damit, familiengeführt zu sein. Uns hat sich niemand der Inhaber während des Aufenthalts vorgestellt. Das stört mich nicht wirklich, aber ich kenne es aus unserem letzten Urlaub in Saalbach anders. Man hatte nicht das Gefühl, dass hier die Nähe zum Gast gesucht wird. Der Restaurantleiter war an drei Tagen nicht da beim Abendessen; die Zuständigkeiten/Abläufe scheinen dann nicht klar geregelt wenn a-la-carte-Gäste kommen oder Sonderwünsche anstehen. Mehrfach mussten Gäste mitten im Restaurant stehen bleiben, weil keine Sitzplätze trotz Reservierung da waren bzw. der Bedienung am Empfang nicht klar, wo diese dann sitzen sollen. Dann wurde oft eine Dame geholt, die - zumindest von Ihrer Art her - die Position nach dem Restaurantleiter inne hat. In der Woche wurde aber sichtbar, dass man ihr stressige Situationen ansieht bzw. sie dann auch so laut spricht, dass es dem Gast unangenehm auffällt. Am letzten Tag kam eine Gruppe von 10 Personen, die gerne zusammen sitzen wollten. Sie stand dann am Reservierungsbuch und sagte immer wieder, sie wisse nicht wo man die hinsetzen solle. Abhilfe schaffte dann der Barchef, der die Gruppe an einen Bartisch (aber gross genug für alle) setzte, der auch im Restaurant steht. Im Übrigen wurden desöfteren Unstimmigkeiten so laut diskutiert (obwohl in der Küche bzw. deren Eingangsbereich), dass man als Gast davon einiges mitbekommen hat. M.E. wurde da auch zweimal ein junger Kellner kritisiert, der mangels klarer Anweisungen "von oben" nichts dafür konnte. Eine Familie hatte ein Fondue bestellt, das stand dann auf dem Tisch aber die Brennpaste/Kerze war nicht da und musste erstmal gesucht werden. W-Lan war offenbar an den ersten Tagen überlastet, da ging zumindest bei uns nicht viel. Empfehlenswert wäre ein Plan des Hauses; es ist doch recht verwinkelt und die Beschilderung sieht man nicht immer direkt. Siehe auch bei Gastronomie. Der Weg über die Terasse mit Ski/Skischuhen ist teilweise sehr glatt. Es wäre gut, wenn man das streuen würde oder ihn von Anfang von Schnee befreien würde. Der Weg nach oben auf die Strasse ist an einer Stelle frei. Zwischendurch stand da aber mal ein Auto, so dass man dann über das Eis am Hang gehen musste.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Fussläufig mit wenigen Schritten direkt im Ortskern und an der Piste, die sofort den Einstieg ins Skigebiet ermöglicht. Auch zum Apres-Ski bzw. von dort ins Hotel (auch mit Ski/Skischuhen) gut machbar. Hotel liegt auf der schattigeren Seite des Tals, somit ist die Piste nicht so schnell "matschig". Dafür wenig Sonne auf den Zimmer(n).


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sport

    Das Hotel hat ein Spa mit Innen- und Außenpool und diversen Saunen. Ruheraum schön eingerichtet, insbesondere die tollen Liegen. Für die Gästeanzahl m.E. zu klein. Lt. Hausprospekt soll das Spa nicht für Kinder unter 12 Jahre sein. Zumindest im Pool waren aber auch viel kleinere Kinder; liegt wahrscheinlich da dran, dass die Bereiche fließend ineinander über gehen. Saunen haben wir nicht genutzt, da wir eine auf dem Zimmer hatten. Pools sind für unseren Geschmack zu kalt (außen 30 Grad, innen 28). Schade ist, dass die Sitzmöglichkeit im Außenpool gegen den Hang gerichtet ist und somit keinen Blick über das Tal hergibt. Den Fitnessraum haben wir nicht genutzt, obwohl ich gerne den Sandsack ausprobiert hätte. Lt. Hotelprospekt kann man kostenlos im Ort Tennis spielen (also keine Platzmiete). Rodelbahn Reiterkogel fussläufig in ein paar Minuten zu erreichen, m.E. aber recht gefährlich: Zwischendurch gewinnt man ganz schön Fahrt und sackt dann wegen vieler Löcher und Hügel ganz schön ab (bei so etwas habe ich mir schon mal die Wirbelsäule gestaucht). Zumindest als ich die Bahn genutzt habe schien sie nicht mit einer Pistenraupe bearbeitet. Apres Ski beim Unterschwarzacher und Goasstall zu empfehlen, siehe dazu auch oben. Einmal die Woche Hausskitag und Apres Ski mit BBQ im Hotel, haben wir aber nicht genutzt. Ansonsten gibt es jeden Tag noch was (Zauberer, Pinzgauer Abend, Weinverkostung) und morgens Yoga oder Skigymnastik.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Januar 2018
    Reisegrund:Winter
    Infos zum Bewerter
    Vorname:DundD
    Alter:31-35
    Bewertungen:6