Kleineres, übersichtliches Hotel mit ausschließlich All Inclusive (d.h. keine Bändel am Arm!). Die Gebäude sind schon etwas in die Jahre gekommen, aber auf den ersten Blick alles ordentlich und gepflegt. Schöne Gartenanlage. Es waren einige Deutsche, Österreicher, Holländer, Polen und viele Franzosen da - Altersdurchschnitt eher um die 40 - 50 Jahre. Meine persönlichen Tipps: Wäscheleine mitnehmen, um draußen Sachen trocknen zu können. Badeschuhe mitnehmen, weil im Meer im ersten Abschnitt große Steine liegen (am besten auf der Seite, wo die Liegewiese ist, reingehen; hier kommt man auch ohne Badeschuhe rein!). Anti-Mücken-Spray unbedingt einpacken! Regenjacke oder Schirm einpacken: An unserem Abreisetag hat es stark geregnet - das kommt ab September wohl immer wieder mal vor.
Kleine Zimmer mit Klimaanlage und schlichter Grundausstattung: Bett, Schrank, Kommode, 2 Nachtkästchen, Hocker, kleiner TV - ohne Bilder oder sonstige schmückende Accessoires. Muss ja auch nicht unbedingt sein ... Balkon mit Tisch und 2 Stühlen. Bad mit Duschwanne + -vorhang. Aber: Schrank ließ sich nicht schließen. Matratzen waren total hart. 2 Einzelbetten mit Rahmen (Achtung: Auch beim Zusammenschieben bleibt ein großer Spalt - wenig Kuschelfaktor!). Keine Möglichkeit Sachen zu lüften auf dem Balkon (Achtung: Viel Wind!). Duschen war eine Herausforderung, da die Wanne nicht grade tief ist, und der Duschvorhang immer wieder heraushängt ... zum Glück ist im Bad ein kleiner Guli auf dem Boden (Achtung: Nicht drauftreten - das Gitter bricht nach innen ein!). Große Moskitotür am Balkon - Netz leider total eingerissen (Achtung: Wirklich viele Schnaken machen einem das Leben schwer!).
Ein Restaurant mit Selbstbedienung; Essen konnte man entweder im Speisesaal oder auf der Terrasse. Die Auswahl war nicht gerade groß, aber man konnte immer etwas finden: grüner Salat, Tomaten, Gurken, Oliven, Karotten, Schafskäse, rote Zwiebel - dazu manchmal Zaziki, Auberginenmus & Co. Bei warmen Gerichten immer etwas mit Fleisch, sehr oft Fisch, Gemüse, Kartoffeln in verschiedenen Formen (als Pommes, gekocht etc.), Nudeln. Meine Highlights: Tintenfisch und Lamm - lecker!!! Dessert war nicht so der Knaller: Obst (teils frisch, wie Melonen oder Trauben, Äpfel - teils vieles aus der Konserve) und eine Sorte Quarkspeise oder Pudding oder etwas in der Art. Okay, aber wenig außergewöhnlich. Für Ausflugstage kann man sich selbst ein Lunchpaket zusammenstellen: Alufolie liegt bereit! Getränke: Selbstbedienung an der Poolbar. Obwohl hier Schilder stehen, dass Alkohol erst ab 13 Uhr erhältlich ist, holten sich alle schon ihre Ration (Bier, Rotwein trocken oder halbtrocken, Weißwein trocken, Metaxa und Raki) direkt nach dem Frühstück. Kaffee gibt's beim Frühstück im Restaurant aus großen Spendern - ab 10 Uhr rührt man ihn sich selbst an mit heißem Wasser und Instantpulver.
Superfreundliches Personal - sowohl im Restaurant als auch auf den Zimmern. Immer ein Lächeln im Gesicht, und immer um den Gast bemüht. Die Dame an der Rezeption und die Dame hinter der Poolbar sprechen sehr gut Deutsch, bei allen anderen kommt man mit Englisch gut durch. Zimmerreinigung war okay, allerdings natürlich nicht mit deutschen Standards zu vergleichen (es gibt ja immer einige, die sich darüber aufregen).
Alleinstehendes Hotel, direkt am Strand. Der nächstgelegene Ort kann mit dem Hotel-Bus ab 17 Uhr stündlich erreicht werden (kostenlos!), aber auch zu Fuß kann man Roda erreichen (haben einige Hotelgäste gemacht). Ums Eck ein sehr kleiner Shop für alles mögliche - genauso wie im Hotel. Hier gibt's auch Souvenirs. Ausflugsmöglichkeiten teils durch die Reiseleitung, teils auf eigene Faust. Über die deutsche Reiseleitung kann man einen Jeep mieten, bei dem Reifen und Unterboden vollkasko mitversichert sind - das ist sonst auf der ganzen Insel nicht üblich, aber nötig, wenn man ungeteerte Straßen fahren will. Ist ca. 30 Euro teurer als der Jeep an der Rezeption, aber für die Sicherheit okay.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wenig Angebot - das find ich super! Ich bin kein Fan von Animation, und mir war auch im Vorfeld bewusst, dass es hier nix in der Art gibt. Und gerade das gefällt mir richtig gut! Pool: Sauber, mit vielen neueren Liegen. Hier findet man am ehesten Platz. Strand: Direkt vor dem Pool-Bereich ein breiter Sandstrand, der leider aber nicht besonders lang ist. Anschließend daran ein ganz schmaler Strand, hinter dem man auf einer Wiese liegt. Leider ist der Zustand der Liegestühle auf dieser Wiese teilweise eine Katastrophe: Stoff eingerissen, Höhenverstellung abgebrochen, Stahlschrauben verrostet und ohne Halt, Querverstrebungen gebrochen - also alles, was eine stabile Liege ausmacht kaputt! Es gab auch gute Liegen - aber da ging ohne Reservieren nix! In dem Fall hab ich sogar Verständnis: Wenn ich den ganzen Tag am Meer bin, möchte ich auf einer guten Liege liegen. Ähnliche Situation bei den Sonnenschirmen: Viele rasteten nicht ein, wenn sie geöffnet wurden, die wenigen funktionierenden Schirme waren heiß begehrt! Duschen gab es am Ende des Liege-Gartens.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ute |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 4 |


