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Ute (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2009 • 3-5 Tage • Winter
Wir kommen wieder!
5,9 / 6

Allgemein

Das Hotel, in dem wir uns im März mit Freunden für ein paar Tage zum Skifahren getroffen haben, macht seinem Namen alle Ehre: Es liegt wunderschön und traumhaft ruhig im Ortsteil Tiefenbach, am Waldrand. Die beiden (mit einem beheizten Gang verbundenen) Häuser sind ebenso stilvoll gestaltet wie die Außenanlagen: Überall herrscht eine angenehme Atmosphäre – in der Ausstattung für uns die ideale Mischung aus stilvoller Gediegenheit und Wohlfühlambiente, Gemütlichkeit und Gastlichkeit. Die vielen interessanten Details im Hause (sogar im unterirdischen Verbindungsgang, für den ich dann schon mal etwas länger brauchte) sind eine Fundgrube für alle Interessierten. Rezeption, Gastronomiebereiche, Sauna- und Wellnessoase, Pilsstübl befinden sich im Haupthaus, die Tiefgarage im Nebenhaus. Jedes der beiden Häuser verfügt über einen Skiraum mit beheizten Skischuhtrocknern. Wer den – gerade im Winter sehr angenehmen - kostenpflichtigen Service der Tiefgarage nicht nutzen möchte, für den stehen ausreichend, immer gut geräumte kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Die Restauranträume sind in unterschiedlichem Stil eingerichtet. Der größte Raum, in dem wir unsere Halbpension eingenommen haben ist hell und freundlich – große Fenster geben den Blick in die Berge und Tiefenbach mit dem Kirchturm frei. Wer´s komplett mit hellem Holz vertäfelt und noch gemütlicher haben will, kann sein Essen im angrenzenden Stüble einnehmen. Leider waren wir immer zu beschäftigt, um uns auch mal im wirklich schön eingerichteten Kaminzimmer aufzuhalten. Wir haben die späten Abende dann eher im Keller im Pilsstübel verbracht. Beim ersten Eindruck waren wir etwas verwundert: duster und eher eng – aber es ist ein Ort zum „Versacken im besten Sinne“, mit Freunden, oder mit welchen die es dann werden können! Hier wird von Thomas (dem Chef des Hauses) oder einer seiner strahlenden Mitarbeiterinnen (fast jeder) Wunsch erfüllt, von Getränken über Musik – bis hin zu den bereitstehenden Erdnüssen.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wir hatten ein sehr großes, ruhiges Doppelzimmer im Haupthaus, der Sitzbereich war etwas abgeteilt. Vom großen Balkon (mit Mobiliar) gab´s einen wunderschönen Blick auf den Wald und die Berge. Mobiliar, Ausstattung etc. alles in einwandfreiem Zustand: geräumige Kleiderschränke (mit Safe gegen Gebühr), Kofferablage, große Garderobe, großer Spiegel, angenehm feste Betten, Radio, Telefon, gemütliche Sitzecke mit TV (den wir aber nicht genutzt haben), modernes Bad mit WC, 2 Waschbecken, Dusche, Fön, Kosmetikspiegel. Am Begrüßungstag gab´s eine kleine Flasche Rotwein. Täglich erfolgen Zimmerservice und Handtuchwechsel (wenn nach Bedarf). Bei diesem Zimmer war es nur schade, das wir bei unserem Tagesprogramm so wenig Zeit darin verbracht haben.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Wir hatten Halbpension gebucht. Wir haben bereits während des Frühstückes die Auswahl aus der Menükarte für den Abend „celebriert“. Ehe jeder am Tisch aus den vielen äußerst abwechslungsreichen und täglich sehr vielfältigen Menüs seine Wahl getroffen hatte, waren dann auch alle morgendlich gesättigt. Zum Frühstück war alles vorhanden, was ein Skifahrerherz (oder besser –magen) vor einem langen Skitag begehrt. Zum Abendmenü konnten wir aus 4 verschiedenen Menüvorschlägen wählen: von Fleisch (Schwein, Rind, Wild, Geflügel,) über Fisch, Pastagerichte – einheimisch und international, darunter mindestens ein vegetarisches Gericht - immer in sehr interessanten Beilagenzusammenstellungen und wer dennoch eine Alternative zu den Menühauptgerichten gesucht hat, konnte auf die freie Auswahl aus der Brotzeitkarte zurück greifen; täglich gab es hervorragenden Suppen und köstlichen Desserts … und wer es nicht süß mochte, konnte als letzten Gang eine leckere kleine Käseplatte wählen. Das vielfältige Salatbüffet ist hier ebenso wenig zu vergessen wie der Service der täglichen Weinempfehlung zum Menü. Tja, ich komme in Erinnerung an diese wunderbaren Abendessen schon wieder ins Schwärmen. Und das klingt nicht nur alles hervorragend, es hat auch immer ausgezeichnet geschmeckt! Sowohl für jemanden der lieber das „isst was er kennt“, als auch für mich – die gern etwas experimentierfreudiger ist – war das Abendessen immer ein Genuss! Sonntag: 5-Gänge Candle-light Dinner Diese Küche ist in jedem Fall eine Empfehlung – nicht nur für Hotelgäste (Restaurant)! Den guten Kaffe und Kuchen kennen wir leider nur vom Hörensagen unserer Freunde – zur Nachmittagszeit waren wir nicht im Hotel. Zum Pilsstübel (Kellerbar): s. o.


    Service
  • Sehr gut
  • Familie Keiß und ihrer gesamten Crew ist es durch ihren sehr unaufdringlichen aber allgegenwärtigen und herzlichen Service gelungen, dass wir uns dort vom ersten Moment an sehr wohl gefühlt haben! Wir wurden stets namentlich begrüßt, die Vorlieben beim Frühstück (lieber Tee statt Kaffee) waren ab dem 2. Tag schon bekannt, Sonderwünsche (z. B. beim abendlichen Dessert, oder die Suche nach einem besonders warmen Plätzchen zum Trocknen der Skijacken) waren immer möglich – und wurden prompt erfüllt. Informationen - wie z. B. zu Skigebieten - haben wir an der Rezeption erfragen können. Bei Bedarf wurden diese direkt per Internet aktuell für uns abgerufen. WLAN ist im Bereich der Lobby verfügbar und über (kostenpflichtiges) Passwort auch mit eigenem Laptop nutzbar. Der Zimmerservice ließ keine Wünsche offen. Bademäntel für die Sauna gibt es an der Rezeption, ausreichend Handtücher und Saunatücher sind ebenso im Wellnessbereich verfügbar wie kostenfreie alkoholfreie Getränke, Knabberzeug und Obst. Auf jedem Frühstückstisch lag täglich – eine Art kleine „Hauszeitung“ mit aktuellen Informationen zum Wetter, zu Veranstaltungen, zur Region, zu Gebräuchen oder allem was einen Urlauber so interessieren könnte (z. B. das Angebot eines „Gästespringens“ an der Sprungschanze in Oberstdorf …) - ein netter Service zum Beginn eines jeden Tages. Das „Bergruh“ ist für uns ein sehr herzliches und offenes Haus - sehr angenehm gleichermaßen professionell wie familiär geführt - in dem keiner scheuen muss, seinen aufkeimenden Wünschen Namen zu geben.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Lage des Hotels – etwas außerhalb und oberhalb von Oberstdorf - hatte für uns nur Vorteile. Die oben schon beschriebene traumhafte Ruhe, die wunderbare Landschaft und – die gute Luft! Das mag seltsam klingen – aber wenn im Winter eine nicht seltene Inversionswetterlage den Ortskern von Oberstdorf schon mal in einer (Halskratzen verursachenden) Dunstwolke einhüllt – da waren wir froh, dass das „Bergruh“ doch etwas höher und außerhalb in wunderbar klarer Luft liegt! Als Autoanreisende war es für uns auch kein Problem, unsere Tagesziele zu erreichen: Da wir ohnehin die unterschiedlichsten Skigebiete von Oberstdorf und Kleinwalsertal nutzen wollten, hätte uns ein „Hotel an der Piste“ auch nur z. T. genutzt. Die Straße zum Hotel war – auch nach frischem Schneefall - recht schnell geräumt und trotz des Gefälles für uns immer gut befahrbar.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sport

    Tja, als Skifahrer sorgen wir üblicherweise für unsere sportliche Unterhaltung selbst. Aber auch ist das „Bergruh“ einen besonderen Tipp wert: Thomas Keiß, der Chef des Hauses, arbeitet mit der Österreichischen Skimanufaktur „edelwiser“ zusammen und hat für seine Gäste Testski der unterschiedlichen Modelle zur Verfügung. Er geht auch schon mal selbst mit seinem Gästen gemeinsam auf die Pisten, um „am richtigen Tag den richtigen Schnee“ zu finden oder mit ein paar Tipps für seine „edelwiser“ zur Seite zu stehen. Ein Test der Ski lohnt sich auf alle Fälle. Nicola Werdenigg, ehemalige Abfahrts-Weltcup-Spitzenläuferin und „edelwiser“-Chefin hat Ihre Erfahrungen und Ihr Bestreben, mit einer möglichst natürlichen Bewegungsweise Ski zu fahren, in die Ski-Entwicklung eingebracht und damit sehr interessante Ski produziert. Selbst hat uns das Konzept überzeugt - aber als wir jetzt im Hotel waren, haben wir auch einen passionierten bayrischen Skifahrer kennengelernt, der seit 66 Jahren dem weißen Sport frönt – und gerade genau zu seinem 70. Geburtstag diese Ski mit Begeisterung getestet hatte. Da bei diesem Ski auch die Möglichkeit besteht, seinen eigenen Ski zu designen – hat er sich sein Geburtstagsgeschenk gleich selbst bestellt. Auf der Website des Hotels findet man auch Hinweise, wann Workshops für jedermann mit Nicola Werdenigg direkt im Hotel (und natürlich in den umliegenden Skigebieten) stattfinden. Die übrigen sportlichen Möglichkeiten (Eishalle, Loipe, Schwimmhalle, oder auch mal einen „Gästesprung“) müssen wohl noch auf uns warten, ebenso wie irgendwann mal ein reizvoller Sommeraufenthalt in Tiefenbach. Der Wellnessbereich gehörte bei uns zum täglichen „apres-ski“ – wunderschön, in stilvollem Ambiente kann man wählen zwischen Finnischer und Biosauna, einem wunderbaren Dampfbad und Infrarotkabine. Auf Wärmeliegen oder gemütlicher Sitzbank und Liegen im einheitlichen mediterranen Stil kann man die Ruhepausen verbringen – mein Favorit ist aber die Kältehütte: über eine Treppe erreicht man eine angebaut Blockhütte – von der man auch in den Garten – und in den Schnee – hinausgehen kann: Und wer es länger dort aushält kann die frische Luft, die wunderbare Berglandschaft und Ruhe auf einem der Liegestühle genießen! Neben Verschiedenen Erlebnisduschen und Schwallbrausen steht noch ein Whirlpool (kostenpflichtig) zur Verfügung – leicht durch Mauern abgetrennt, ist dort ein Bad bei Kerzenschein möglich. Die umfassenden Massageangebote haben wir aus Zeitgründen nicht genutzt.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im März 2009
    Reisegrund:Winter
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ute
    Alter:41-45
    Bewertungen:3