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Barbara (26-30)
AlleinreisendJuli 20163-5 Tage Strand

Wenn Komiza, dann ein Appartment suchen!

2,0 / 6
Da das Hotel Bisevo das Monopol in Komiza besitzt (ansonsten gibt es nur Appartements), können sie natürlich tun und lassen, was sie wollen ...
Nachdem das Hotel ein einziger Zustand und das Essen ungenießbar war, hat auch noch das Tauchen keinen Spaß gemacht. Und mit der tollen Gastfreundschaft konnten sie die Situation leider nicht retten, deshalb bin ich nach 5 Nächten (anstatt 14 Nächten) nach Hause geflüchtet.

Lage & Umgebung
3,0
Vom Fährhafen Vis ist man theoretisch in gut 20 Minuten im Hotel. Sofern man gut über die Serpentinen kommt und nicht wie bei mir das Navi versagt (bei so einer kleinen Ortschaft sehr wahrscheinlich). Da es das einzige Hotel ist und weithin sichtbar, funktioniert zumindest das Durchfragen recht gut ...
Direkt gegenüber des Vordereinganges liegen sowohl der Strand als auch das Tauchcenter ISSA. Ein zweites Tauchcenter ist ein Stück die Straße entlang.
Vom Hotel ist man binnen weniger Minuten im Ortskern.

Zimmer
1,0
Das Bad ist so winzig, dass man die Tür nicht einmal ganz öffnen kann, weil sie gegen die Toilette schlägt. Abgesehen davon, dass es kaum möglich ist, in der Dusche eine angenehme Wassertemperatur zu erreichen, kann man aufgrund des engen Platzes auch nicht abtrocknen, dazu muss man in das Zimmer.
Das Zimmer an sich ist mit einem Teppichboden ausgestattet, was grundsätzlich unhygienischer ist als glatte Materialien. Zumindest wurde täglich gesaugt.
Der Kasten miefte so stark, dass ich lieber aus dem Koffer lebte, als meine Kleidung dort hinein zu legen. Die Laden bei der Spiegelkommode und den Nachkästchen waren schmutzig.
Bei der Ankunft waren die Nachttischlampen, TV, Kühlschrank und Klimaanlage ausgesteckt. Die Steckdosen sind schwer erreichbar hinter dem Bett.
Die Klimaanlage funktioniert nur leidlich. Es ist unmöglich, die Temperatur unter 22°C zu bringen, der Luftstrom ist kaum fühlbar.
Zudem ist das Labyrinth eine Zumutung: Ich hatte ein ebenerdiges Zimmer, von welchem ich auf mein Auto blicken konnte. Um mein Auto zu erreichen musste ich allerdings das Hotel seitlich durchqueren, einen halben Stock hinauf, 2 Stöcke hinunter und wieder 2 Stöcke hinauf.

Service
2,0
Gleich das Positive vorweg: Die Gastfreundschaft des Personals ist kaum zu übertreffen!
In der Rezeption geht es leider nur sehr langsam voran und die Kommunikation scheint nicht ganz so zu klappen. Deshalb wusste im Restaurant auch niemand Bescheid, dass ich heute eingetroffen bin und es gab keinen Tisch für mich. Kleines Chaos, bis der Platzzuweiser einen provisorischen Platz für mich fand ...

Gastronomie
1,0
Das Frühstücksbuffet war von der Auswahl her angemessen. Allerdings schafften sie es sogar, dass die Spiegeleier wässrig schmeckten ...
Beim Abendessen gab es zuerst eine Packerlsuppe (zum Glück, da kann man wenig falsch machen). Der Hauptgang war leider selbst gekocht: Schweinefleisch übersäht mit Knochensplittern, blutdurchzogenes Huhn sowie flachsiges Rind ... Nachspeise täglich Obst.
Was die Freundlichkeit des Personals nicht wettmachen kann, ist ihre komplette Unfähigkeit. Man sitzt bis zum Schluss neben seinem dreckigen Suppenteller :( Auch von Besteck polieren haben sie noch nie etwas gehört, das Besteck wirkt unsauber.
Verlässt man den Tisch, wird das Tischtuch mit einem Handbesen, dessen Borsten einst weiß waren und inzwischen unansehnlich grau sind, von den Bröseln befreit.

Sport & Unterhaltung
3,0
Der zugehörige Strand wirkt sauber.
Das direkt gegenüberliegende Tauchcenter ISSA Diving bietet Tauchgänge in der gesamten Umgebung rund um die Insel an. Die beiden scheinen auf eine Kooperation zu haben, so gibt es in der Nebensaison Sonderangebote für Tauchen + Hotel.

Hotel
2,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Alleinreisend
Kinder:Keine Kinder
Dauer:3-5 Tage im Juli 2016
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Barbara
Alter:26-30
Bewertungen:28