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Andre & Christiane (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2004 • 2 Wochen • Strand
Der beste Urlaub unseres Lebens
4,6 / 6

Allgemein

Durch das Katalogbild auf das Hotel aufmerksam geworden, waren die Erwartungen natürlich hoch. Nach zermürbenden 3 Stunden Taxifahrt vom Flughafen für nur 91 km! endlich am Ziel angekommen, waren alle Mühsalen vergessen, als wir mit dem Boot auf die Hotelanlage zugefahren sind. Der Anblick ist einfach traumhaft. Die meist einstöckigen und nur wenig zweistöckigen Bungalows, die in roten Backsteinziegeln errichtet sind, passen wunderbar in den weitläufigen botanisch vielfältigen und sehr gepflegten Garten. Die Wege zu den Zimmern sind alle überdacht, was sich gerade in der Regenzeit sehr positiv macht, da man trockenen Fußes zum Essen, zur Bar, etc. kommt. Der Altersdurchschnitt lag so bei 40 Jahren. Es waren viele Familien mit Kindern so zwischen 12 und 18 da. Die haben sich dann ziemlich schnell zusammengefunden und hatten ihren Spaß und wir unsere Ruhe (unser Sohn ist 14). Der Bootservice klappt reibungslos. Wenn man am Anlegesteg steht, wird immer sofort ein Boot gerufen, zu jeder Zeit. Im nächsten Ort (kann man laufen oder TuckTuck nehmen) bekommt man günstig T-Shirts, Kleider etc. Aufpassen, dass sich kein Einheimischer an die Fersen heftet und als Zwischenhändler fungieren will. Wir hatten beim zweiten Einkaufsbummel ein sehr anhängliches Exemplar, dass wir quasi nach James-Bond-Manier mit einem TuckTuck abhängen mussten. Ausflüge haben wir mit Einheimischen gemacht. Wir haben eine 2-Tages-Fahrt in den Yale-Nationpark und eine Bentota-Flussfahrt gemacht. Da gerade Trockenzeit im Gebiet des Yale-Nationalparks war (dort regnet es nur einmal jährlich 1 Monat), haben wir nicht allzuviele Tiere gesehen. Immerhin aber 6 Elefanten, unzählige Krokodile, Wasserbüffel, Wasservögel und Rehe, ein paar Wildschweine und Affen. Alte Sachen anziehen! Man ist hinterher mit rotem Staub überzogen. Besonders toll fand ich die Massagen im hoteleigenen Ayurveda-Zentrum. Zwei Mädels (bei Frauen) massieren synchron eine ganze Stunde lang von Fuß bis Kopf. Besonders toll fand ich die Schi.... (das Wort habe ich mir nicht merken können)-Anwendungen. Da wird warmes Öl in ein Tongefäß gefüllt, welches langsam über die Stirn läuft und einmassiert wird. Das entspannendste was ich je mitgemacht habe. Leider spricht dort nur Kumari Deutsch. Grüßt sie bitte herzlich von mir.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Anlage und die Bungalows sind schon etwas älter. Die Zimmer sind ziemlich klein. Wir hatten mit Zustellbett ein Superior-Zimmer gebucht. Dann mussten wir allerdings auf dritte Bett steigen (alle 3 Betten stand direkt nebeneinander), um an den Wandschrank zu kommen. Bekannte sind nach einem Tag nach Zuzahlung von 137 € in ein Deluxe-Zimmer umgezogen, weil es ihnen zu eng war. Da wir aber sowieso nur zum Schlafen in das Zimmer gegangen sind, hat uns das nicht weiter gestört. Das es in der Dusche Stockflecken gibt, ist meiner Ansicht nach bei ganzjährig 90 Prozent Luftfeuchtigkeit kein Wunder. Die hat man ja selbst bei unserem trockenen Klima schon mal. Die Klimaanlage hat immer funktioniert. Die Zimmer sind mit TV, Telefon und Fön ausgestattet. Wir hatten im einstöckigen Bungalow eine kleine Terrasse. Ein Teil der Häuser wurde gerade saniert, was sich aber überhaupt nicht störend ausgewirkt hat.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essen war immer sehr reichhaltig. Es gab Morgens zwar nur eine Sorte Wurst und Käse, da ich aber frühs sowieso nur Süßes esse, störte mich das nicht weiter. Es gab Eier in allen Variationen, Obst und Gemüse. Wir würden das Essen frühs als ausreichend bezeichnen. Die Vielfältigkeit mittags und abends war enorm. Sowohl an Salaten als auch an warmen Speisen und Desserts. Wir können nicht bestätigen, dass man pünktlich da sein musste. War etwas alle, so wurde es sofort wieder nachgefüllt. Nachmittags ab 4 gab es an der Bar immer Kaffee und Kuchen (meist 1 - 2 Sorten). Der Kaffee schmeckt wie meist im Ausland schrecklich. Als Alternative gab es Tee. Sehr positiv fanden wir die großen Tische. Man lernte praktisch täglich neue Leute kennen. Trotz unserer schlechten Englischkenntnisse haben wir dort nette Australier, Engländer, Franzosen und auch Schweizer, Deutsche, Österreicher kennengelernt.


    Service
  • Gut
  • Die Menschen in Sri Lanka sind sehr sehr freundlich. Wenn man natürlich mit einem zitronensauren Gesicht rumläuft, ruft man sicher anderer Reaktionen hervor. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem freundlichen Danke hatten wir nie Probleme, an der Bar das gewünschte zu bekommen. Auch freuen sich die Angestellten, wenn man mit Ihnen redet, einfach mal fragt, wie es Ihnen geht. Beim Essen war nicht immer sofort ein Kellner da. Wir hatten aber genügend Zeit, so dass ich nicht ungeduldig schon in der ersten Minute nach einem Kellner schaue. Innerhalb von 5 Minuten hatte man immer das Gewünschte. Mit dem Abräumen sind sie sehr fix. Da muss man aufpassen, dass man sein Besteck behält, während man sich das 2. oder 3. Mal am Buffet bedienen geht. Die Zimmer wurden jeden Tag gründlich gereinigt. Die Bettwäsche wurde in den 14 Tagen ca. 2 x gewechselt, die Handtücher jeden Tag. Wir haben immer ein kleines Trinkgeld aufs Bett gelegt. Er uns dafür jeden Tag frische Blüten auf Bett. Er hat sich immer sehr über einen kleinen Plausch gefreut. Die Servicekräfte dort verdienen sehr sehr wenig und sind auf Trinkgelder angewiesen. Ich glaube nicht, dass 100 Rupien (ca. 90 Cent) täglich zuviel sind. Der Inhalt der Minibar gehört zum AI-Service. Die leeren Flaschen werden täglich durch die Reinigungskräfte mitgenommen und durch volle ersetzt. Die Klimaanlage hat immer funktioniert. Auch der Ventilator. Der Wäscheservice dort ist gut und billig. Wir hatten vorher davon gelesen und nur wenige Sachen mitgenommen und dafür mehrmals waschen lassen. Außerdem hatten wir so Platz im Koffer für die gekauften Sachen. Es sprechen dort nur wenige Deutsch. In der Rezeption waren es nur zwei Mitarbeiter. Leider ist unser Englisch grottenschlecht. Trotzdem haben wir uns immer irgendwie verständlich machen können. Aufgrund einer eingefangenen Grippe mussten wir den Arzt kommen lassen. Dieser wurde von der Rezeption angerufen und war innerhalb von zwei Stunden da und kam aufs Zimmer. Der Arzt sprach Deutsch, ließ gleich die ersten Tabletten da und schickte am nächsten Tag durch die Apotheke die Folgemedikamente ins Hotel.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Wunderbar ruhig auf einer Landzunge zwischen Bentotafluss und Meer gelegen. Auf dem Katalogbild und auf diversen Postkarten sah es so aus, als könnte man um die Spitze drumrumlaufen. Das war während unseres Aufenthaltes nicht möglich. Entweder war der Flussstand höher, so dass der breite Sandstreifen am Bootssteg dadurch unter Wasser war, oder am Katalogbild wurde getrickst. Nichtsdestrotrotz ist die Anlage aber traumhaft. Man hat praktisch keinen Weg zum Strand. Er liegt direkt vor der Tür und ist sehr gepflegt. Erstaunlich fand ich die Leere. Wir sind einen Tag am Strand entlang nach Bentota gelaufen und uns fast niemandem begegnet. Am Eingang vom Strand zur Anlage steht immer ein Wachposten, so dass man auf seiner Liege unter Palmen seine Ruhe hat. Ich fand aber die Händler am Strand nicht aufdringlich. Schandra, der Strandliegenmeister, sorgte immer schnell für eine Auflage auf die Liegen. Diese waren ausreichend dar. Frische Handtücher holte man sich täglich selbst am Pool (kostenlos). Während unseres ganzen Aufenthaltes wehte die rote Fahne. Allerdings sind wir (und andere) trotzdem ins Meer und haben uns ein bisschen von den Wellen schupsen lassen. Ein Rettungsschwimmer passt auf und warnt, wenn gefährliche Strömungen einen schneller als man sich versieht abtreiben lassen. Der Garten ist sehr weitläufig und wie gesagt sehr gepflegt.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Pool ist ziemlich klein. Zum Wasserballspielen aber voll ausreichend. Es gab zwei Tischtennisplatten. Schläger und Bälle sind da. Sollte man allerdings Wert auf gute Schläger legen, so sollte man sich die mitbringen. Es gibt zwei Tennisplätze. Ein Profi würde sich die Nase rümpfen, aber für unsere Amateur-Spaß-Zwecke waren sie voll ausreichend und fast immer leer. Schläger und Bälle bekommt man bei den Animateuren. Man konnte Wasserski und Bananaboot fahren. Fand ich ein bisschen sehr teuer (15 € für 15 Minuten). Die Schwimmwesten und Helmen sind größtenteils in sehr schlechtem Zustand. Weiterhin gab es einen Beachplatz innerhalb der Anlage und einen am Strand. Die Animation müssen wir als sporadisch bezeichnen. Z.B. Wassergymnastik fand nur manchmal statt. Auch Wasserball war nicht immer. Da haben wir uns aber schnell zu mehreren zusammengefunden. Beachvolleyball fand täglich statt. Das Abendprogramm war sehr laienhaft. Haben wir aber ab dem dritten Tag nicht mehr angeschaut und hatten unseren Spaß an der Bar. Jeden Freitag kam eine ziemlich gute Liveband.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Andre & Christiane
    Alter:36-40
    Bewertungen:1