In der sehr weitläufigen Anlage befinden sich Doppelbungalows und zweistöckige Gebäude, die durch Holzstege miteinander verbunden sind. Wegen der überdachten Wege kann man bei Regen trocken zum Restaurant, zur Poolbar und zur Rezeption kommen. Sehr gut, weil es diesen Januar an fast 12 Tagen geregnet hat, mindestens halbtags. Die Anlage ist ziemlich alt und hätte eine Renovierung dringend notwendig. Die Gäste waren in den ersten beiden Wochen fast 70% Russen, die nicht grüßen, unfreundlich sind und beim Essen mit ihren Manieren zu wünschen übrig lassen. Auch ihr Verhalten in der Bar und am Pool ist unerfreulich. Für anspruchsvolle oder thailandverwöhnte Urlauber nicht geeignet, auch nicht für Menschen, die Tiere lieben. Die Hotelleitung hat einem Hundepaar die fünf Welpen geklaut, nach dem man es drei Wochen geduldet hatte, daß die Hotelgäste ( vor unserer Zeit) die Elterntiere mit Essensresten gefüttert hatten und saubere Wasserschüsseln hingestellt hatten in einem Wellblechverschlag an der Strandgrenze zur Anlage. Zwei Tage nach dem wir uns zu den Fütterern gesellt hatten, übrigens auch russische Gäste sind Tierliebhaber, hat die Hotelleitung die fünf Welpen weggeschafft. Daraufhin lief das Muttertier mit prall gefüllten Zitzen heulend und jaulend durch die Anlage, am zweiten Tage habe ich mich getraut die beidne Manager auf den Verbleib der Welpen anzusprechen und wurde von beiden niedergeschrien, das Büfett sei nur für Menschen und nicht für Tiere. Von den Resten die die russischen Gäste auf ihren Teller liegen ließen, hätte man einen ganzen Zoo ernähren können und dieses Hotel schafft es nicht, eine siebenköpfige Hundefamilie noch vier Wochen lang zu ernähren und dann die Tiere aufs Festland zu bringen oder eine anderweitige Lösung dafür zu finden. Entweder sollte das Managment solche Ansiedlungen von Anfang an unterbinden oder diese Idylle noch ein paar Wochen dulden. Ich als Hundebesitzerin war sauer, der Urlaub war versaut, da die Hündin und der Rüde weiterhin schreiend und heulend und suchend durch die Anlage trieben, hat man beide auch irgendwie entsorgt.
Wir hatten ein Superiorzimmer, sehr klein, außer dem Bett wenig Platz, keine Nachttische, Klimaanlage zwar sehr laut, aber vom Bett aus zu bedienen, ein Ventilator auch sehr laut, aber vom Eingangsbereich aus zu schalten. Neben dem Eingangsbereich das Waschbecken mit Spiegel und ausreichend Ablage, dann die Tür zur Toilette und durch die Toilette in die Dusche, letztere beiden ohne Klimaanlage und Belüftung. Die Zimmer sind spartanisch eingerichtet, Schränke und Ablageflächen aber ausreichend. Die kleinen Terrassen mit zwei Stühlen und einem gemauerten Tisch karg ausgestattet.
Es gibt ein Restaurant und eine Poolbar, das wars. Das Essen im Restaurant ist sehr gut, drei ayurvedische Gerichte, drei landestypische Gerichte und eine Vielzahl internationaler Speise von guter bis sehr guter Qualität. Der Service im Restaurant alsauch in der Bar ließ zu wünschen übrig, langsam, selten und die beiden Restaurantchefinnen verhielten sich arrogant und unfreundlich gegenüber den Gästen. Die Musik in der Bar war nachmittags gut, von 18 bis 21. 30 Uhr war sie äußerst langweilig, Meditationsmusik bis Wagner. Selbst der Disjockey lamentierte, aber er hätte Anweisung vom Manager diese Musik während des Abendessens zu spielen.
Nur die Rezeption entsprach dem, was ich von einem normalen Hotel gewöhnt bin. Alle anderen Bereiche waren nur auf Trinkgeld aus ohne vorher Leistung erbracht zu haben und ich hatte nicht den Eindruck, daß wir die Serviceleistungen auch inklusive gebucht hätten. Die Bedienungen, außer einem Herrn Chagat, waren alle langsam, unaufmerksam oder einfach faul.
Das Hotel liegt am Ende einer Halbinsel und ist gut mit dem Boot zu erreichen. Der Strand ist sehr breit und schön, wenn nur die lästigen Sandfliege nicht wären und die Leute nicht teilweise mit Eurostück großen roten geschwollenen Beulen übersät wären. Die direkte Umgebung ist ok, bis auf den zum Fluß hin abgelagerten Müllberg, der ab und an mal abgeholt wird. Der nächste Ort ist Alutgama, zu Fuß oder mit dem Tuk-tuk für 100 Rupien eine Fahrt gut zu erreichen, aber das Warenangebot hat mich nicht angemacht, außer zwei langen Röcken wegen der Mücken abends und ein paar Haarklammern habe ich nicht reizvoll gefunden. Außerdem sind die Händler sehr aufdringlich und lästig. Von entspanntem Einkaufsbummel keine Spur. Von den Nachbarhotels sieht man wenig, außer der Lärmbelästigung des einen Hotels auf der anderen Flußseite, daß die Poolarea und die Flußbungalows von 10 bis 24 Uhr beschallt. Die Transferzeit zum Flugfhafen beträgt je nach Tag und Tageszeit zwischen 2 und 4 Stunden. Ausflüge kann man sehr viele machen, es empfiehlt sich auch die Angebote der Strandboys besonders von Thomas in Erwägung zu ziehen, da er preiswert und zuverlässig ist und man die Ausflüge maßgeschneidert bekommt. Er verhält sich äußerst korrekt, ist nicht aufdringlich und spricht gut deutsch und macht seine Sache super gut und hilft einem auch, wenn man mal krank ist und einen Arzt oder Medizin braucht.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es sind zwei Tennisplätze vorhanden, an die allerdings die hoteleigene Mülldeponie grenzt. Die Plätze sind weiß gestrichen und auch die Linien sind weiß, was kaum eine Unterscheidung ermöglicht und gewöhnungsbedürftig ist. Volleyball habe ich einmal probiert, als ehemalige Sportlehrerin bin ich auch gar nicht schlecht, aber die vier Animateure, die in meiner Mannschaft waren, ließen mir keinen Ball und als ich fast mal mit einem zusammenstieß, habe ich das Feld verlassen, was die Jungs aber nicht gestört hat. Die haben munter weitergespielt ohne sich um mich zu kümmern. Es gibt zwei verwahrloste Tischtennisplatten in einer überdachten Halle, in der hinter den Platten vier Säulen stehen, also nur war für Anfänger und die Undichtigkeit der Umrandung macht die Ballsuche sehr aufwändig. Auch die Schläger sind schon alt, hierzulande hätte ich sie schon entsorgt. Der Pool ist einfach und rechteckig, die Beschaffung der Handtücher und der Liegenauflagen ist jeden Tag eine Prozedur und wenn der Poolboy mit den Auflagen und seinem dreckigen Lappen kam, hat es mich jedesmal Überwindung gekostet, die sauberen Handtücher, ich brauchte mindestens zwei um alles abzudecken, auf die schmutzige Auflage zu legen. Richtig unappetitlich.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im Januar 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Frauke |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 2 |


