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Rita & Chris (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2005 • 2 Wochen • Strand
Gutes einsam gelegenes Hotel - mit kleinen Einschränkungen
4,0 / 6

Allgemein

Das Hotel liegt am Strand Caribe, dem anscheinend schönsten der Isla Margarita. Es ist einsam und von ein paar Bergen eingeschlossen. Die Anlage ist relativ groß, aber ganz gut gemacht. (Von unten schöner als vom Aussichtsturm). Das All inclusive Angebot ist gut, es gibt zwar keine Getränke rund um die Uhr, aber man bekommt zu jeder Tageszeit etwas zu essen und zu trinken. Es hieß, dass nach unserer Abreise der Pool umgebaut werden sollte, daher wissen wir nicht, ob es jetzt noch genauso aussieht. Die meisten Gäste sind deutsch, Kinder gibt es wenig, eher ältere Generationen tummeln sich hier. Zu erwähnen wäre noch, dass in der Trockenzeit die Umgebung sehr braun und trocken ist, man also keine üppigen Palmenwälder und grüne Wiesen erwarten sollte. Dafür kann man täglich die Formationen der Pelikane über dem Meer beobachten und fette Leguane, die durch die Anlage watscheln. Alles in allem war es ein schöner Hotelurlaub, als reinen Badeurlaub können wir es jedoch nicht weiterempfehlen. Wer nur zwei Wochen in der Sonne liegen will, sollte vielleicht doch eher die Dom Rep oder Italien vorziehen. Wer nach Venezuela geht, sollte das tun, um das Land zu sehen. Da gibt es wirklich einiges und wir würden sowieso jedem raten, eine Rundreise zu machen. Wer das nicht will, sollte ein paar Ausflüge (auch ins Landesinnere, Orinoco Delta, Canaima etc.) buchen um einen wirklich unvergesslichen Urlaub zu erleben. Venezuela ist ein tolles und faszinierendes Land, aber wenn man sich zwei Wochen nur innerhalb Hotelmauern bewegt, bekommt man davon nicht viel mit. Nur zum Strandliegen ist weder Hotel noch Land wirklich geeignet. Aber ansonsten kann man dort eine schöne Zeit genießen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Zum Zimmer gibt es keine Beschwerden. Alles war immer sauber, die Klimaanlage funktionierte einwandfrei, Fernseher mit viel Auswahl an Kanälen. Man sollte nur beachten, dass man kein Klopapier ins Klo werfen darf, weil dieses sonst verstopft. (Ist überall in Venezuela so). Aber auch daran gewöhnt man sich, der Müll wird ja auch jeden Tag geleert. Die Handtücher werden auch jeden Tag frisch gebracht (meiner Meinung nach aber nicht unbedingt notwendig). Von dem Meerblick waren wir etwas enttäuscht, unser Zimmer war im Erdgeschoss und somit hatten wir nur Sicht auf Palmen vor dem Strand.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Mit dem Essen waren wir sehr zufrieden. Das Buffet war groß und abwechslungsreich, geschmeckt hat durchweg alles. Lediglich das A-la-carte ist nicht so sehr zu empfehlen, aber angesichts des Buffets jeden Abend ohnehin überflüssig. Es gab immer eine große Auswahl an guten Sachen, Themenabende und zwei Köche bereiten das ein oder andere immer direkt frisch zu. Es gibt drei Bars, an denen man Cocktails und ähnliches bekommt. Es empfiehlt sich, sich eher an die landestypischen Getränke wie Cuba Libre oder Caipirinha zu halten, da in anderen Cocktails meist Wodka (hier: Industrieklebstoff) oder Grenadine (mit Seifenaroma) verwendet wird. Mir persönlich schlug das leider auf den Magen, so dass ich zwei Abende nichts essen konnte.


    Service
  • Eher gut
  • Mit Englisch kommt man wie immer überall weiter, da dieses Hotel von sehr vielen Deutschen heimgesucht wird, sprechen die meisten des Personals zumindest bruchstückhaft deutsch. Freundlich waren alle. Über die Zimmerreinigung kann man sich eigentlich auch nicht beklagen, manchmal hatte man kleinere Handtücher, ein andermal größere. Unsere deutsche Reiseleiterin von Thomas Cook dagegen enttäuschte uns eher etwas. Sie gab keine wirklich nützlichen Tipps - z.b. dass die Taxifahrer wiederkommen, wann man will, wenn man sich wohin fahren lässt (Bezahlung natürlich erst am Ende der Fahrt) oder dass man in Juan Griego alles bekommt und eine Fahrt nach Porlamar absolut überflüssig ist. Zu den größeren Ausflügen erwähnte sie auch nicht alles wichtige (zb. Orinoco Delta, man hat dort nur von 18 bis 6 uhr morgens Strom)


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt relativ einsam; Vorteil: Keine lästigen Plastik-All-inclusive-Armbändchen. Mit den Hoteltaxis (die einen pünktlich zur bestellten Uhrzeit auch wieder abholen) erreicht man in 10 Minuten Juan Griego, ein kleiner Ausflug, der durchaus lohnend ist, vorallem wenn man einheimischen Rum und extrem preisgünstige Zigaretten kaufen möchte. Ansonsten gibt es in der näheren Umgebung nicht sehr viel zu sehen. Es werden einige Ausflugsmöglichkeiten geboten, die wir nicht genutzt haben, da wir vor dem Hotelaufenthalt bereits eine Rundreise gemacht hatten. Es gibt aber einiges, das man in Venezuela sehen kann, was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, daher empfehlen sich sicherlich auch ein paar Tages oder Zwei-Tages-Ausflüge.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Sportangebot haben wir nicht sonderlich genutzt, am ersten Tag haben wir bei einem komischen Dart-Turnier teilgenommen, aber das war dann schon alles. Die Animateure sind manchmal etwas aufdringlich und nervig, wenn sie wollen, dass man bei einem seltsamen Papierfalt-Wettbewerb o.ä. teilnimmt. Der Pool ist ganz nett, aber auch da waren wir nur einmal drin. Das abendliche Show-Programm hält sich eher in Grenzen. Es gibt einen Fitnessraum, die Geräte sind nicht die allerneuesten, aber gut zu gebrauchen. Es gibt eine Internetbar, leider kann man keine Internetkarten kaufen und damit Geld sparen, sondern muss immer sofort die verbrauchte Zeit zahlen. Eher ungeschickt, da man ja meist nicht eine Stunde auf einmal sondern eher ein paar Mal für 10 minuten drin ist. Telefonieren kann man da auch, die Verbindung ist überwiegend ganz gut. Es gibt ein paar kleine Läden in der Lobby, wo man überteuerte Souvenirs kaufen kann. Tipp: Unbedingt nach Juan Griego fahren und dort Einkäufe erledigen! Zum Strand: Liegen sind ausreichend vorhanden, Schirme zwar nicht, aber das stört nicht, da es genug schattenspendende Bäume gibt. Allerdings kommt grundsätzlich ab dem Nachmittag ein heftiger Wind auf, so dass man um etwa 4 gehen muss, wenn man auf Sand in den Augen verzichten möchte. Auch ist der Strand direkt am Meer etwas steinig und nicht so schön weiß wie man es vielleicht aus der Dom Rep oder anderen Karibik-Ländern kennt.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im April 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Rita & Chris
    Alter:19-25
    Bewertungen:2