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Sabrina (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2008 • 2 Wochen • Strand
Schöner Urlaub, aber...
2,5 / 6

Allgemein

Vorab... es war ein sehr schöner Urlaub, obwohl es doch einige Dinge gab, die nicht so toll waren. Weiterempfehlen kann ich dieses Hotel aber nicht. Vom Publikum gab es auch viele Einheimische, aber es waren doch auch Deutsche, Engländer usw. da. Ausflüge: -- Jeepsafari: man sieht viel von der Insel, gibt auch ein wenig Hintergrundwissen. Offroad auf Macanao. Offroad kommt leider etwas kurz. Ist eher als Inselrundfahrt im Jeep mit Offroad-Einlage zu verstehen. -- Katamaran zur Isla Coche: lohnt zum Schnocheln nicht, aber trotzdem schöner Ausflug auf die Isla da Coche (Achtung: Volle Sonneneinwirkung auf dem Schiff!!) -- Inselrundfahrt im Bus: geht Richtung Porlamar und an der Ostküste wieder aufwärts. Ist ganz okay. Überschneidet sich aber mit der Jeepsafari teilweise. Bei dieser Inselrundfahrt hier macht man eben auch an den Kirchen und an der netten Festung halt zum fotografieren. Sehr empfehlenswert ist folgendes: Einfach an den Strand und dann nach links laufen. Den dortigen Hügel überqueren und man befindet sich an einem weiteren Abschnitt des Playa Caribe. Dort gibt es einige Bars und Restaurants. Neben den Einheimischen sind dort auch ein paar Touristen. Wenn man mal wo anders essen gehen möchte, dann dort. Am besten mittags oder so gegen 16h. Nicht vergessen, es wird schnell dunkel und über den Hügel muss man auch noch laufen. àCaribe Tu-Tu Tango Restaurant: super lecker, direkt am Strand und super Service. Es wird auch etwas deutsch gesprochen. Preislich nicht unbedingt günstig, aber geschmacklich super --> Das Boca Juniors Restaurant (oder so ähnlich): Der argentinische Besitzer hat jedenfalls von dem Verein Flaggen am Strand hängen und der Typ ist alleine schon ein Besuch wert. Auch sehr netter Service und gutes Essen!! Delta Orinoco und Canaima: Diesen Ausflug haben wir nicht gemacht. Aber wir haben von einigen gehört, wie toll dieser sein soll. Vom Reiseleiter, aber auch von einigen Urlaubsgästen war zu hören, dass eine Malariaprohylaxe und Gelbfieberimpfung nicht nötig seien!!! Jeder weiß selber was für einen gut ist. Aber da wir diese Impfung/Prohylaxe nicht hatten, sind wir auch nicht ins Delta geflogen. Egal was andere dazu meinen. Wenn so ein Ausflug gewünscht wird, diesen von zu Hause aus buchen. Ist günstiger. Auszug Auswärtiges Amt: Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Ein hohes Risiko besteht in den südlichen Regenwaldgebieten, insbesondere in den Provinzen Bolivar und Amazonas. Ein mittleres Risiko besteht in den Provinzen Delta Amacuro mit dem Orinoco-Delta und Sucre. Ein geringes Risiko besteht herdförmig im Nordwesten. Malariafrei sind die mittleren Küstenabschnitte, die Höhenlagen, die Inseln und die Stadtgebiete. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen ggf. unter einem Moskitonetz Geld: Nur einen kleinen Betrag am Flughafen in Bolivares umtauschen. Im Hotel, aber auch in den Restaurants und unterwegs wird gerne der Dollar und der Euro genommen. Da die Einheimischen dort auf dem Schwarzmarkt Dollar und Euro wechseln, rechnet keiner zum staatlich festgelegten Kurs von 1 Euro = 3 Bolivares um. D. h. man legt beim Einkauf mit der Währung im Verhältnis immer drauf. Daher mit Euro am Besten zahlen (kleine Scheine mitnehmen, da in Bolivares rausgegeben wird!!) Außerdem kann man die Bolivares anscheinend nicht wieder in Euro/Dollar zurücktauschen. Abreise: Übergepäck kostet pro Kilo 21 Dollar! Die nehmen das dort auf den Gramm genau!! Koffer am besten nicht mit Zahlenschloss verschließen. Vorhängeschloss reicht. In der Abflughalle werden auch viele Urlauber aufgerufen, um die Koffer öffnen zu lassen. Sand, kleinere Muscheln können mitgenommen werden. Da gab es bei uns zumindest keine Probleme. Sonnencreme LSF 30 -50 /Apre Sun genügend mitnehmen!


Zimmer
  • Schlecht
  • Wie schon erwähnt, ist das Hotel ziemlich in die Jahre gekommen, bzw. es wurde einfach nicht gepflegt. Auch unser Zimmer war wie alles andere recht lieblos eingerichtet. Wir hatten eine Junior-suite. Darunter verstehe ich eigentlich was anderes, als das was wir hatten. Wir hatten zum Beispiel das große Glück, einen gefüllten Kühlschrank im Zimmer zu haben und zwei Klimaanlagen. Was wir und die anderen Hotelgäste komisch fanden, war, dass man entweder einen im Zimmer befindlichen Krug oder deine leere Flasche aus dem Kühlschrank (niemals wegschmeißen, Kühlschrank wird nicht gefüllt und Flaschenware gibt es nicht "all inclusive") an den verschiedenen Bars mit Wasser selbst auffüllen mussten. Die Armaturen im Bad sahen auch unfertig aus. Alles in allem machte es einen sehr abgelebten Eindruck. Es gab auch einmal einen Stromausfall und einmal kein Wasser. Und bis auf die Kakerlaken konnte es man in dem Zimmer schon aushalten. So lange hält man sich dort auch nicht auf. Ganz wichtig: SAFE anmieten. Es wurde bei anderen Urlaubern einige Male eingebrochen, bzw. Wertsachen entwendet. Also auch Foto, Pässe usw. in den Safe und den Schlüssel gut verstecken oder bei sich tragen. Safe muss man übrigens mit den einheimischen Währung zahlen. Also am Flughafen das Geld wechseln (der Safe kostet umgerechnet 2 USD am Tag). Gleich auch von zu Hause einen amerikanischen Adapter mitnehmen. Allerdings einen, der keinen Nullleiter hat. (nur die zwei flachen Stecker). Adapter konnte man zwar auch im Hotel bekommen, aber es gab keine mehr. Taschenlampe und Leatherman (Multifunktionsmesser) mitnehmen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Frühstück: Es gibt dort Sachen, die isst kein Europäer zum Frühstück (z. B. Hähnchenschlegel oder schwarze Bohnen). Hauptsächlich warme Speisen. Die Marmelade fanden wir ziemlich am Ende des Urlaubs im Kühlschrank. Omelette, Pfannkuchen und das frische Obst waren gut. Kein Honig, keine Nougatcreme. Mittagessen: Gibt es im Hauptrestaurant und an der Snackbar. An der Snackbar gibt es Pizza, Hamburger zum selber bauen, Pommes, und Hotdogs (Hotdogs schmecken aber furchtbar, gute Wurst gibts halt nur in Deutschland :-) Abend: Der Mexikaner ist sehr zu empfehlen. Der Italiener war auch okay. Das Essen im Hauptrestaurant war mit der Zeit eintönig. Das Hauptrestaurant macht darüber hinaus nicht viel her. Nichts schön angelegt, sehr kleine Buffet, schmuddelig und die Möbel haben "Sperrmüll-Look" Sonstiges: Pina Colada, Isla Dorada oder auch Ananassaft mit Rum sind sehr lecker. Wobei es die ersten zwei Cocktails nicht immer gab. Leider alles in ollen Plastikbechern. Wenn man Glück hat bekommt man abends auch zwischendurch mal ein richtiges Glas an der Bar. Lobbybar: Optisch kein Hingucker. Wie eben alles an Aufenthaltsbereichen im Hotel einfach, alt und undekorativ!


    Service
  • Eher schlecht
  • Lässt unserer Meinung zu wünschen übrig. Der deutschsprachige Gästeservice hat sich wirklich um einen bemüht, wenn man ein Problem hatte. So zum Beispiel bei uns: Wir hatten insgesamt 3 Kakerlaken im Zimmer, obwohl wir im dritten Stock wohnten. Nachdem wir diese aus den Räumlichkeiten entfernt hatten und diverse Vorkehrungen getroffen haben, kam am nächsten Morgen jmd., der das Zimmer besprüht hatte. Die Koffer nach dem Einchecken am besten selber ins Hotelzimmer tragen. Das mit den Kofferboys dauert zu lange. Die Handtücheranzahl auf den Zimmern variierte zwischen 2 und 5. Am Besten "bunkern" Handtücher am Pool: gib es eigentlich ab 9h, kommen aber meist um 9. 30h. Swim-up-Bar: An sich eine nette Sache. Aber wenn 4-5 Barmänner an der oberen Poolbar rumhängen und die Gäste, die an der unteren Seite im Pool an der Swim-up-Bar sitzen, ignorieren, ist das mit der Zeit nervig. Außerdem hat man den Eindruck, dass für das Land der Tourismus nicht wichtig ist (im Gegensatz z. B. zur Dom.-Rep.).


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Die Hotelanlage ist schon etwas in die Jahre gekommen bzw. nicht gepflegt worden, ist aber trotzdem schön angelegt. Auch der Strand ist sehr schön. Es gibt genügend Liegen und Schatten findet sich auch unter den Palmen. Vor allem links und rechts vom Hotel schöne einsame unberührte Strandabschnitte, die zum spazieren einladen.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gab morgens Aquagymnastik, man kann auch Volleyball, Wasserball, Tennis spielen. Animation gibt es nicht so viel und die Animateure lassen einen auch in Ruhe, wenn man keine Lust hat. Pool: Ist ebenfalls sehr schön angelegt. Allerdings war bei uns der Whirlpool entweder aus oder leer. An einem Tag waren einige der Unterwasserpoolbeleuchtungen defekt. Sie schwammen am Kabel an der Wasseroberfläche. Für Kinder nicht ungefährlich! Auch fehlte eine Abdeckung eines Rohres am Poolboden. Der ganze Pool muss dringend instandgesetzt und neu gefliest werden Meer: Ab und zu steinig (am Besten Schwimmschuhe anziehen), großteils aber Sandboden. Starke Strömung (etwas ungünstig für Kinder). Die Wellen sind aber herrlich. Absolut kein "Karibikmeer"


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sabrina
    Alter:26-30
    Bewertungen:5