Ein etwas in die Jahre gekommenes Hotel, allerdings mit einem der besten Strände in dieser Gegend. Das Hotel hat viele (vor allem ältere) Stammgäste, die jedoch der Meinung sind, dass sie alles dürfen und ihnen besondere Rechte zustehen, was sich z.B. im täglichen Reservieren "ihrer" Liegen im Morgengrauen äußert.
Die Zimmer sind ausreichend groß und haben breite Betten mit festen Matratzen, aber (für uns) zu harten Kopfkissen. Der Fußboden ist mit Laminat ausgelegt, das in unserem Zimmer zum Teil aber schon beschädigt war. Ein geschlossener Kleiderschrank fehlt, ebenso wie eine zweite Sitzgelegenheit, so dass ein Campingstuhl vom Balkon geholt werden musste, um z.B. gemeinsam im Sitzen fernsehen zu können. Ein Safe ist vorhanden, ebenso ein kleiner Kühlschrank. Er wird täglich mit Wasserflaschen gefüllt. Schwachpunkt ist das Bad. Veraltete Armaturen, ein Mix verschiedenster Wandfliesen und ein ständiger muffiger Geruch, der von Schimmelecken in der Dusche herrührte. Hier müsste baldigst eine Renovierung erfolgen. Auch die Ausrüstung mit Steckdosen im Zimmer wäre zu verbessern Denn nur im Bad war eine zugänglich oder man hätte auf das Fernsehgerät verzichten müssen. WLAN im Zimmer war nur sehr schwach, auch in den anderen Bereichen war die Übertragungsgeschwindigkeit mangelhaft.
Man erhält für die gesamte Zeit einen festen Sitzplatz, der im Rahmen der Möglichkeiten ausgesucht werden kann. Zum Frühstück und zum Abendessen gibt es kalte und warme Speisen. Die Wurst und der Käse sind täglich gleich, es gibt Eier in verschiedenen Varianten und Gemüse sowie Obst, Joghurt und leckere Bachwaren. Abends gibt es verschiedene warme Speisen und zum Teil auch Life-Cooking. Man findet immer etwas. Sehr schön anzusehen sind die kleinen Leckereien, die die Konditoren angefertigt haben. Zweimal pro Woche gibt es abends Eis. Ansonsten muss tagsüber pro Kugel Eis ein Euro berappt werden. Einen Euro kosten auch frisch gepresste Säfte (Orangen- bzw. Granatapfel-Saft). Der Saft aus dem Automat ist nur süß mit Geschmack. Gewöhnungsbefürftig ist auch der sog. Filterkaffee. Etwas besser ist der aus einem der beiden Automaten, wo aus einem Konzentrat mit Wasser verdünnt ein Kaffee zu holen ist. Ein "richtiger" Kaffeeautomat, wo aus frisch gemahlenen Bohnen ein Kaffee zubereitet wird, fehlt hingegen. Vorzüglich waren die Abendessen im Strandrestaurant (Fisch- bzw. osmanisches Essen).
Keine Beanstandungen gab es bezüglich des Service. Die Rezeption begrüßte uns freundlich, die Koffer wurden schnell aufs Zimmer gebracht. Die Bedienung war flott, Abräumen benutzten Geschirrs ebenso.
Nach ca. 1,5 Std. Fahrt vom Flughafen (bei unserer Rückfahrt 2 Stunden!) erreicht man das knapp 30 Jahre alte Hotel. Der Weg zum Strand führt durch den Garten, der schon bessere Zeiten gehabt hat. Im Vergleich mit Defne Star und Defne Dream gäbe es noch "Luft nach oben"! Sind etwa Gärtner entlassen worden? Der Strand mit seinen Schirmen ist sehr breit, und die Liegen stehen ziemlich weit auseinander. Allerdings sind viele Schirme verschlissen (fehlende bzw. defekte Polsterung an den Kanten der Schirme, Rost an den Stangen). Außerdem sind einige Liegen defekt, auch die Auflagen könnten eine Frischekur vertragen. In der Umgebung gibt es sehr viele Einkaufsmöglichkeiten, und die Bushaltestelle ist nur ca. 200 m entfernt, so dass man günstig nach Side und Manavgat kommen kann.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Im Vergleich zu den Vorjahren "schmaleres" Programmangebot, dafür mehr Musik vom DJ und Tanzmusik für die, die gern tanzen möchten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2018 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Bernd |
| Alter: | 71+ |
| Bewertungen: | 89 |


