- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Ser gute Lage am See mit großem, geplegtem Park dazwischen. Gut zu erreichen mit genügend, sonst aber knappen Parkplätzen. 10 Minuten Fußweg vom Stadtzentrum Garda und den Schiffslagen. Durchaus freundlicher Service, besonders der Portier!
Das Zimmer war ständig überheizt und die Fenster konnten nachts nicht wegen des Straßenverkehrs geöffnet werden. Die Heizung war, trotz Hochsommer, nicht abstellbar. Zusätzlich heizte die Minibar unter dem Schreib-tisch, die trotz der 4 Sterne, stets leer war. Die abgestellte Klimaanlage brachte ebenfalls Wärme nach unten. Wir wagten nicht, sie anzustellen, da wir die dicken Staubwolken, die aus den Schutzgitter heraus hingen, nachts nicht einatmen wollten. Die vorh. Fotos kann ich leider nicht beifügen! Staubwolken gab es auch auf dem Kabelgewirr hinter dem Mini-Fernseher, der einem 4-Sterne-Hotel nicht würdig war. Die paar Spinngewebe hinter den entfärbten Fensterrahmen störten weiter nicht. Ebenso die div. Beschädigungen der Toilettenzimmer-Tür mit den Einbruch-Spuren. Gefährlich war die im Bad befindliche Stufe....nachts. Es fehlt die Kenntlichmachung!! Zwar stand jeden Morgen der Staubsauger vor der Tür, die Papierreste von den Vortagen aber fielen beim Betreten gleich ins Auge. Das Zimmerpersonal war äußerst nett und höflich. Auch die Betten waren stets vorbildlich gemacht. Vielleicht fehlte nur die Kontrolle?
Zum Frühstück waren drei mittlere Teller mit Salami, Kochschiken mit viel Fettrand und nur einer Käsesorte ausgestellt. Trotz der mangelhaften Qualität waren einmal vor 9 Uhr schon zwei Teller leer und mußten angefordert werden. Drei Holzteller mit Spiegeleiern und Schinken riefen Unzufriedenheit hervor. Von unten kalt und von oben zwar beleuchtet, aber nicht warm gehalten. Einfache Brötchen, selten mit Körnern, waren genügend vorhanden. Nur ein 10-Zentimeter-dickes Schwarzbrot lag neben einem gleichgroßen Maisbrot und konnte in bröckende Scheiben geschnitten werden. Solange der Vorrat reichte. Tomaten oder Gurken fehlten öfter. Der Orangensaft war öfter mit Wasser in Kontakt gekommen und wurde von uns und anderen weg geschüttet. Besser war das Angebot in Obst und Kompot. Katastrofal war der viel zu kleine Kaffee-Automat: Zwischendurch war das Wasser alle. Der Chef-Kellner öffnete den unteren Schrank sodaß der Durchgang blockiert wurde, entnahm den Wasserbehäter und verschwand eiligt in der Küche. Einmal kam ich um diese Zeit und übersah die offene Unterschranktür. Als ich auch noch den Heißwasserknopf betätigte, war es passiert und ich mußte böse Blicke des Chefs über mich ergehen lassen. Entweder war der Kessel zu klein, oder er wurde vor halb acht nicht aufgefüllt. Um diese Zeit hatte man das Gefühl, nicht in einem Klasse-Hotel, sondern in einer Kuranstalt zu logieren. Unwerwähnt darf nicht bleiben, daß es zwar genügend kleine Kännchen gab, hierfür aber die Deckel nicht genügend vorhanden waren. Doppelkännchen konnte man früh erhaschen, nicht aber einen Deckel. Hier half nur ein guter Erfindergeist: Die kleinen Marmeladen-Schälchen paßten genau auf die Kannenöfnung und hielten den Inhalt warm.
Mit den Augen eines 4-Sterne-Gastes betrachtet, war die Gestaltung der Speiseflächen innen und außen sehr ansprechend. Unpäßlich die frühe und prompte Schließung des Frühstücksraumes. Mit der Uhr in der Hand stellte der Servisleiter ein "Closed"-Schild vor die Tür und die Verbindungstür zum Innenraum wurde zugeschoben. Aller-dings mit Hilfe des restlichen Personals, weil die Falttür nur noch in Teilstücken schiebbar war. Die Falten waren vor Altersschwäche abgelöst und boten einen Durchblick. Unschön für so ein Haus!
Über Kempten und Meran waren wir drei Tage unterwegs. währendessen erfuhren wir von der Cook-Pleite. Entsprechend ablehnend war der Empfang im Hotel, wobei der Portier sich alle Mühe gab, uns nett zu bedienen. Während wir ständig mit unserem Reisebüro telefonierten, sprach er mit seiner "Zentrale", wo ein ständiges "No, No" zu hören war. Indes wurden vier weitere Gäste zur Bank verwiesen, wo sie Bargeld zu beschaffen, versuchten. Da wir dazu nicht bereit waren, versuchten wir mit Hilfe unseres Solinger Reisebüro eine andere Unterkunft zu finden, was auf die Schnelle nicht zu machen war. Da kam der Vorschlag, wenn wir uns "privat" zum vollen Preis einchecken wollten, dann würde man auch unsere Creditcarte akzeptieren.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Am Haus gab es wenige Angebote. Zum Ruhen war ein sehr großer Park mit genügend, guten Liegestühlen, sowie ein beleuchteter Pool vorhanden. Zwischen dem strandlosen See und dem Park führte ein mit Bänken und Rosen-Beeten bestückter Wanderweg bis den Ort "Garda". Von dort waren viele Boots- und Bus-Fahrten möglich. Genügend Parkplätze und Fahrradverleih am Haus.
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im September 2019 |
Reisegrund: | Wandern und Wellness |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Toni |
Alter: | 71+ |
Bewertungen: | 1 |