Ankunft in der repräsentativen Eingangshalle. Dann mussten wir erst mal 90 min warten, bis die bestellte Junior-Suite bezugsbereit war (wir wollten ein Arbeitszimmer haben während des Urlaubs). Zum Trost gab es 2 Gläser Orangennektar. Der Trakt mit den Suiten war wegen Umbaus geschlossen. Unsere Junior-Suite hatte man flugs aus 2 Zimmern zusammengestellt, indem aus einem das Bett ausgeräumt wurde und die Verbindungstür geöffnet wurde. Klobige riesige Sessel mit Plastikbezug, widerlich zum drauf sitzen! Gestapelte Nachttische, eigentlich ein Möbellager aus diversen Stilrichtungen. Der Teppichboden war eine Zumutung: Flecken aus mehreren Jahrzehnten, z.T mit Reste-Teppichstücken ausgebessert. Fußleiste ebenfalls aus Teppichresten. Auf dem Balkon billigste Plastikmöbel mit Brandflecken (auch unten am Pool) und Löchern im Tisch, das vom Balkon aus zu sehende Vordach bot freien Blick auf allen möglichen Müll und vergammelte Pflanzkästen mit kümmernden Pflänzlein. Auf dem Balkon mochte man nicht sitzen. Wir haben dann ein normales Zimmer genommen mit einem gefliesten Boden. Auch hier der Balkon nicht besser. Jedes Zimmer diese Hotels hat ein Fenster, dass man nicht öffnen kann und wo man von draußen nicht zum Reinigen drankommt, es sei denn mit einem Kran (was hat sich wohl der Architekt gedacht?) Hier nisten dann Schwalben etc, die waren ganz süß. Wir waren wohl die einzigen im Haus, die kein "all inclusive" gebucht hatten. Die Halbpension bot abends viel Dosengemüse und Dosenfisch, Spaghetti beim Showcooking, viel trockenen Fisch und trockenes Fleisch. Draußen vor dem Pool Discobeschallung. In der Zeit von individueller Ohrstöpselmusik muss das nicht mehr sein! Auf unsere Bitte hat man die Musik dann 5 min leiser gemacht. In der Aufenthaltshalle dicke Rauchschwaden, inzwischen ungewohnt für EU-Bürger. Schon erstaunlich, was dort zwischen den Mahlzeiten alles verdrückt und getrunken wurde! Wir waren das erste Mal in Tunesien und wollten diesmal hier unser Touristengeld lassen für die junge Demokratie. Wir werden nicht wieder hinfahren. der Veranstalter sollte sich die 5 Sterne-Einstufung mal vor Ort ansehen
siehe oben, runtergekommen und nicht das, was wir bestellt hatten.
Menge viel, Qualität wenig, beherrscht von "all inclusive". Als Halb-Pensionisten bekamen wir das bitter zu spüren. Nachtisch bunt, süß und aus der Fabrik. Der Orangensaft schmeckt zuhause besser, auch wenn hier die Orangen wachsen. Brot pappig.
freundlich, an der Rezeption wenig flexibel, jede Menge Chefs, die je nach Anliegen herbeigeholt werden müssen. Wenn wir vormittags um 11 noch im Zimmer waren, legte das Zimmermädchen einen Polsternagel auf die Türschwelle (zu ihrer Erinnerung?). Wir haben zwei davon weggeräumt und sie beim 3. Mal erwischt. (Adäquate Reaktion der Vorgesetzten)
eine Hotelburg an der anderen, viel Leerstand
Beliebte Aktivitäten
- Strand
wir haben nur den Pool genutzt, die Unterhaltung abends mochten wir nicht (glamour girls, wir gehören zuhause zur ARD-Fraktion
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im April 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Klaus |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 1 |


