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Christina (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2012 • 2 Wochen • Strand
Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
4,7 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr gut

Das Hotel ist mittelgroß, etwas weitläufiger, nur 3 Stockwerke, tolle Eingangshalle, allgemein angenehme Atmosphäre.Die Sauberkeit ist in Ordnung. Es ist nicht immer wie "geleckt", aber zu Hause ist es ja auch nicht immer perfekt.Wir hatten Halbpension gebucht, es scheint auch Vollpension zu geben oder eben nur Frühstück.Es waren hauptsächlich französische Gäste, später wurden es aber auch immer mehr Deutsche. Wenige Araber und Schweizer konnte man auch sehen/hören. Französisch zu können ist dort auf jeden Fall ein Vorteil. Allgemein bietet das Hotel für den günstigen Preis (2 Wochen Halbpension im Doppelzimmer für 635,- € pro Person im September) sehr viel.Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden.Kleine Abstriche gibt es ja immer. Im September ist es immernoch ziemlich heiß (30 - 35 °c), aber durch die Meeresluft sehr gut erträglich. Die Sonne geht auf Djerba wirklich sehr früh unter (schon um 19 Uhr ist es stockdunkel).


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet, schön hell und freundlich. Zusätzlich zum Bett gibt es noch eine Liege am Fenster, einen kleinen Schrank mit Kühlschrank (kühlte nur wenn Zimmerkarte eingesteckt war und das Zimmer Strom hatte), eine Schminkkommode, zwei Stühle und ein kleiner Tisch, Kleiderschrank, großer Spiegel, Bad mit Badewanne und Waschtisch und separate Toilette. Die Betten sind bequem, relativ gute Matratzen würde ich meinen. Die Matratzen rutschen auch nicht so extrem auseinander wie in anderen Hotels. Unter dem Bettlaken gab es noch eine Hygiene-Auflage. Auf dem kleinen Balkon gab es ein kleines Tischchen und 2 Stühle und eine Möglichkeit zum Handtücher aufhängen. Das das Hotel erst 2010 gebaut wurde ist noch alles ziemlich gut in Schuss. An manchen Stellen wurde schon ausgebessert, aber das ist ja in Ordnung. Natürlich kann man keine "deutsche Wertarbeit" erwarten, die Fliesen sind z.B. nicht so sauber verfugt wie bei uns. Aber das ist nun wirklich nicht so tragisch. Minibar gab es keine. Die Klimaanlage funktionierte nur zeitweise richtig gut (vormittags und mittags fast gar nicht) und nur wenn die Balkontür geschlossen war. Das Bad ist funktionell und absolut ausreichend. Der Fernseher ist ein kleiner Samsung Flachbildschirm mit zwei deutschen Programmen, RTL und ZDF. Telefon am Bett war vorhanden. Leider kein Wasserkocher oder Kaffeemaschine (hätte ich mir gewünscht).


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Zusätzlich zum normalen Buffet-Restaurant "Yasmine", gibt es noch die Bar in der Lobby "Argonaute", die Chicha-Bar und eine kleine Bar am Pool "Le Palmier".Am Strand gab es auch noch eine Bar "La Vague" mit einigen Gerichten, wie Pizza, Burger, Salate, und Gegrilltem. Dort haben wir des Öfteren zum Mittag Pizza, Burger, Pommes oder Nudeln gegessen.Die Preise sind in Ordnung, für ein Hotel verhältnismäßig günstig.z.B. eine Fanta 33cl 2,800 Dinar (1,40 €), Pizza Margarita 9 (4,50 €), 90cl Mineralwasser 2,500 Dinar (1,25 €). Halbpension: Zum -französischen- Frühstück (6 - 10 Uhr) gab es eigentlich immer das gleiche: Croissants, Croissants mit Schokofüllunh, frische Crèpes, Baguette. "Körnerfresser" kommen leider nicht auf ihre Kosten, einzig und allein die Haferflocken beim Müsli-Tisch liefern Ballaststoffe. Ansonsten verschiedene Konfitüren, natürlich Butter und Margarine, kleiner Camembert-Käse, auch Yoghurt und Käse und Wurst, habe ich allerdings nicht probiert, sah mir nicht ansprechend genug aus. Es gab morgens auch leider nur Wasser- und Honigmelone, die um 9 Uhr dann schon nicht mehr so ansprechend aussah.Zu trinken gab es Wasser, und zwei verschiedene "Fruchtsäfte" die extrem übersüßt waren, für mich persönlich nicht genießbar.Für 3 Dinar gab es frisch gepressten Orangensaft, den habe ich mir dann hin und wieder gegönnt. Abends (19:30 - 21:30 Uhr) gab es wechselndes Buffet. Man konnte sich immer Nudeln frisch braten lassen und es gab immer den "Fleisch-Mann", mit frischer Hühnerbrust, Kebab, und frittierten Köstlichkeiten, wie z.B. den traditionell tunesischem "Brik", in Teig frittiertes Rührei quasi. Sehr lecker. Oder auch in Teig frittierte Zucchini, Aubergine, ... Es gab auch Spinat, gemischtes Gemüse, gefüllte Tomaten, Pizza, Reis, ... Es gab jeden Abend eine oder auch zwei verschiedene Suppen, z. B. Minestrone, Krabbensuppe, Tomatencremesuppe, ...Auch einen Tisch für typisch tunesisches Essen gab es. Meist Couscous, Reis oder Nudeln, mit verschiedenen roten Saucen. Achja und natürlich gab es immer Baguette und Pizzen. Allgemein muss man sagen: Salz, Salz, Salz. Das fehlt fast überall. Schön dass das Hotel das Essen dem europäischen Gaumen anpassen möchte, dennoch ist das zu viel des Guten. Es herrschte auch permanenter Salzstreuer-Mangel, weil es vermutlich vielen Gästen so erging wie uns. Isst man Fleisch- / Fischgerichte sollte man auf Gräten und Knorpel- bzw. Knochenstückchen aufpassen. Der Nachtisch ist wirklich gut. Also wer keine Angst vor 1 bis 2 kg mehr auf der Waage hat, kann zuschlagen. Leckere Creme-Törtchen mit Pistazie, Streuseln, Schokolade, Pflaumen, Aprikosen, ... Es gab auch immer 3 Sorten Eis (wechselnd), das war aber an manchen Tagen so extrem weich, dass man es fast nicht mehr essen wollte.Obst gab es am Abend auch mehr als morgens. Aprikosen, Pflaumen, Trauben, usw. Leider gab es immer Gäste, die sich die Teller total voll füllten mit Essen und dann 90% stehen ließen. Wir haben immer von jedem ein bisschen probiert. Wenn etwas geschmeckt hat, dann kann man ja mehr holen, aber so eine Essensverschwendung fanden wir unmöglich. Das Restaurant war sauber, es gab Personal das sich auch während der Essenszeiten darum kümmerte. Nur beim Eis wurde es manchmal ziemlich klebrig. Zu trinken gab es das Reguläre, Mineralwasser, Cola, Fanta, Sprite, Säfte, Wein, Bier, usw. Mal ging es mit der Bestellung schneller, mal langsamer, je nachdem wie voll es schon war. Man bezahlt im Hotel und am Strand alles mit der "Hotel-Kreditkarte", sehr angenehm, nicht immer viel Bargeld bei sich zu tragen, außer vielleicht das Trinkgeld. Die Karte hat 250 Dinar, sind diese aufgebraucht (steht auf der jeweiligen Quittung) bezahlt man an der Rezeption und kann wieder 250 Dinar "ausgeben". Wir haben aber in 14 Tagen nur einmal 250 Dinar gebraucht. Im Innern des Restaurants wurde es zu den Stoßzeiten immer ziemlich laut, deswegen ist es zu empfehlen, sich auf der Terasse ein Plätzchen zu sichern. Am Pool ist eine kleine Terasse, meist sehr schnell besetzt, aber hinter dem Restaurant gibt es noch eine größere Terasse mit zumindest bei uns sehr nettem Kellner.Pünktlich zu sein erhöht die Chance auf einen guten Platz ;-) Was vielleicht den ein oder anderen stören könnte: Ein paar streunende-Baby-Katzen waren immer zu den Essenzeiten draußen am Restaurant unterwegs. eigentlich ganz niedlich. Die Kätzchen waren auch eher scheu und haben sich schnell aus dem Staub gemacht, wenn man kam.


    Service
  • Gut
  • Das Personal war durchaus freundlich. Kann daher manch andere Bewertungen nicht nachvollziehen. "Wie es in den Wald hinein schallt, schallt es auch wieder heraus", soll heißen, wer selbst kein Lächeln o.ä. hervorbringen kann, sollte das nicht vom Gegenüber erwarten.Und den Kellnern mal 1 oder 2 Dinar hinzuschieben sollte ja auch kein Problem sein. Die sind mit Sicherheit wirklich arm dran! Der Security-Mann an Eingang fragte uns täglich mit Lächeln "Alles klar?" und sogar die Gärtner und Zimmermädchen grüßten immer freundlich.An der Rezeption scheint es manchmal etwas stressiger zu sein, aber auch dort wurden alle Wünsche und Probleme erfüllt bzw. gelöst. Zuerst hat uns unser Zimmer im Erdgeschoss direkt am Pool nicht so gut gefallen (es konnte eigentlich jeder auf den Balkon und man fühlte sich beobachtet), das konnten wir dann gleich wechseln in die oberste Etage, Zimmer 333. Wie schon gesagt: Französisch zu können ist gut, aber nicht zwingend erforderlich. Einige Angestellte können relativ gut deutsch oder englisch. Man versteht sich auf jeden Fall. Die Zimmerreinigung scheint sehr stark vom aktuellen Zimmermädchen abhängig zu sein. In der ersten Woche war alles picobello, mit Handtuch-Schwänen und Blütenblättern auf dem Bett, in der zweiten Woche war alles etwas oberflächlicher. Hier und da liegt in den Ecken mal etwas Staub, aber Schlimmeres konnte ich nicht entdecken. Also kein Schimmel oder andere Flecken. Die Wände wurden farblich schon ausgebessert, das war erkennbar. Es gab ein tägliches Animationsprogramm an Pool und Strand. Aqua-Fitness, Beachvolleyball, usw. Genutzt haben wir es aber nicht. Die Animateure spielten mit den Gästen auch Kniffel, Karten, Tischtennis, ... Auch wie in einer anderen Berwertung kann ich das "Musik-Problem" am Pool nicht verstehen, die laute Musik gab es eigentlich nur zu den "Aqua-Fitness"-Zeiten und war für diese Aktivität absolut angemessen. Abends gab es meistens eine Show, Folklore mit Bauchtanz, Fakir oder Schlangenbeschwörer, das Übliche halt. Sie waren ganz nett anzusehen, aber nicht herausragend. Es gab auch eine Art Miniclub mit Spielplatz zu Kinderbetreuung. Wäscherei zu günstigen Preisen, innerhalb 48h. Ein Computer mit Internet im ersten Geschoss war vorhanden. WLAN im Bereich der Eingangshalle, am Pool und im Restaurant, je nachdem wo man saß. Sicherlich auch in lobby-nahen Zimmern. Neben der Rezeption gibt es Münztelefone und einen Geldautomaten. Fotografen waren bei den Shows und am Strand, 1 Bild 13x18cm kostet 8 Dinar (4 €). Die Koffer wurden bei Ankunft aufs Zimmer gebracht und es gab einen kleinen alkoholfreien Begrüßungscocktail. Der Security-Mann am Eingang achtet abends darauf, dass wirklich nur Hotelgäste reinkommen. Der Salon de Thé mit Melonen-Chichas ist sehr schön. Leckerer Minztee und witzige Chichas mit Melone als Bowl. für 10 - 14 Dinar kann man sich das leisten. Am Pool kann man sich die Cocktails auch ganz dekadent servieren lassen, der Kellner kommt regelmäßig rum.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt so ziemlich am östlichen Ende der "Zone Touristique" am 17km langen Sidi Mahrez Strand.Ich fand es schön etwas abgelegener zu sein und nicht dort, wo sich wirklich Hotelstrand an Hotelstrand reiht.Der Weg zum Strand ist wirklich nicht weit, wir sind immer gelaufen und haben nie den "Shuttle Service" per Pferdekutsche genutzt, weil das wirklich lächerlich war, für den kurzen Weg den armen Gaul zu quälen.Der Weg zum Strand ist tatsächlich wie in einer anderen Bewertung gezeigt etwas vermüllt. Wer darüber nicht hinwegsehen kann / möchte, der sollte sich ein ganz anderes Urlaubsziel suchen, am besten in Europa bleiben. Der Müll ist dort überall auf der Insel, ja sie hat quasi ein "Müllproblem". Kommt man (mit dem Taxi) aber weiter ins Innere / Ländliche der Insel, dort wo die meisten Palmen und Olivenbäume wachsen, wird das viel besser.Am Strand kann man weit spazieren gehen Richtung Houmt Souk, man wird aber oft gefragt ob man denn nicht Kamel oder Pferde reiten möchte, Ketten oder Sandrosen kaufen will ... Die Insel lebt halt von Tourismus. Nach Midoun sind es ca. 6km, kostet mit dem Taxi ca. 2 Dinar (1 €), Houmt Souk etwa 20km, kostet ca. 8 Dinar (4 €), Guellala etwa 25km, kostet ca. 10 Dinar (5 €). Allgemein kommt man mit dem Taxi schnell und günstig überall hin! Zur Unterhaltung ist nicht allzu viel in der Nähe, es gibt eine Disco am Hotel "Cyclone", wir waren aber nie drin. Ansonsten auf der anderen Straßenseite ein kleiner Supermarkt / Souvenir-Shop, Preise sind erträglich, aber vergleicht man mit denen in den Städten, erkennt man ca. 100% Aufschlag. An der Straße nach Houmt Souk habe ich noch eine Disco (o.ä.) gesehen, der "Cotton Club", aber was genau das ist, weiß ich nicht. Außerdem ein ziemlich großes von außen sehr hübsches Casino. Als Ausflüge sind sehr empfehlenswert Guellala (die "Töpferstadt"), Markt ist immer Mittwoch und Sonntag (am besten vormittags, über die Mittagszeit sind die Märkte / Läden meist geschlossen). Die Städte Midoun und Houmt Souk sind auch toll zum Shopping und zum Handeln. In Midoun ist der sog. lybische Markt immer Freitag. In Houmt Souk ist der lybische Markt ist immer Montag und Donnerstag, fängt am Wasser an neben der Bordj el Kebir (eine alte Festung, auch sehenswert, 5 Dinar Eintritt). Toll ist auch sich den Gemüsemarkt anzuschauen, Melonenberge, ganze Anhänger voller Zwiebeln, riesige Kürbisse, Kleidungsberge .... Dort gehen eben auch die Einheimischen Einkaufen. Die klare Grenze zum rein touristischen Markt erkennt man sehr leicht. Dort findet man von Schmuck über Kleidung, Taschen, Gürtel, Gewürze, wirklich fast alles. Beim Handeln einfach auf sein eigenes Gebot beharren und falls der Händler nicht mitgeht einfach weitergehen, nicht angenehm aber sehr wirkungsvoll.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Pool ist schön und von der Tiefe her abfallend bis zu ca. 2m Tiefe. Am Einstieg ist er schön flach, für Kinder sehr gut geeignet. Am Abend wird der Pool beleuchtet. Laut Vorschrift ist der Pool von 10 - 19 Uhr geöffnet, aber man hat auch vor 10 Uhr schon hin und wieder Leute schwimmen sehen. So streng ist es also nicht. Die restliche Zeit wird wohl zur Reinigung verwendet. Die Liegen am Pool (aus Holz) sind bequem mit weichen Auflagen. Es gibt auch große Sonnenschirme. Der Hoteleigene Strand ist sauber, mit tollen Palmenstroh-Sonnenschirmen und weißen Plastik-Liegen. Manche waren schon kaputt, aber alles halb so wild. Für die Auflagen am Strand muss man zahlen, das sind 2 Dinar pro Auflage pro Tag. Es gibt auch kleine "Häuschen" mit 2 Liegen inkl. Auflage und Tischchen zum Mieten, allerdings 35 DInar pro Tag. Der stolze Preis hat bewirkt, dass diese meist leer standen. Manchmal wurden die Liegen am Strand etwas knapp und Auflagen waren auch oft schon aus. Aber es war immer ein Kommen und Gehen, sodass man nicht lange warten musste. Auch ohne Auflage waren die Liegen bequem genug. Es gab 2 Duschen und auch Toiletten (leider nicht so sauber) am Strand. Der Strand ist schön flach abfallend, direkt vor dem Strand gab es leider so 1 bis 2m viele größere Steine, die den EInstieg etwas erschweren. Läuft man aber 10m zum Strand des "SprinClub" ist der Einstieg viel besser. Je nachdem wie der Mond steht, gibt es Ebbe und Flut. Meist ist das Wasser sehr ruhig, kaum Wellen und recht klar. Mit Taucherbrille und Schnorchel kann man schon das ein oder andere Meerestierchen entdecken. Je nach Wetter kann es sein, dass Seegras am Strand liegt. Das wird dann per Traktor wieder ins Meer befördert. Aber das war auch eher an den Nachbarstränden zu beobachten, am hoteleigenen Strand lag fast nie Seegras. Abends wird der hoteleigene Strand abgeschlossen, man kommt natürlich "außenherum" am Wasser trotzdem ran.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gutHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Mehr Bilder(9)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Christina
    Alter:19-25
    Bewertungen:2