Naja, die Mehrzahl der Bewertungen zum Hotel klingt ja ganz schön euphorisch. Unsere Erfahrungen vom April 2014 sind folgende: Bei Annäherung kann der Hotelkomplex – insbesondere das sogenannte Haus Gotha - seine Herkunft nicht verleugnen. Auf den ersten Blick erkennt man, dass dieser Plattenbau als FDGB-Ferienheim errichtet wurde. Das ist ja auch nicht unbedingt negativ, aber es wird an jeder Ecke deutlich. Vor allem, wenn man den Vergleich mit Häusern macht, die zwar auch diese Vergangenheit haben, aber aufwendiger renoviert bzw. umgestaltet wurden. Das Harzer Land kann den Eindruck nicht verleugnen, dass hier versucht wurde, eine in die Jahre gekommenen Immobilie durch Anbauten aufzuhübschen. So wie der Versuch, die Zeichen des Alters mit Botox überlisten zu wollen. Wir hatten im Haus Gotha ein Appartement gebucht. Die Appartements hat man offensichtlich durch die Zusammenlegung zweier Zimmer gewonnen. Den Aufenthalt in einem „klassischen“ Doppelzimmer mag ich mir gar nicht vorstellen. In unserer Variante war wenigstens mehr Raum vorhanden. Der Wohnraum war einfach möbliert. Schlimm fanden wir, dass die Zimmertüren nach 25 Jahren „Westen“ immer noch die gleichen waren wie zur Übergabe an den FDGB – Hartpappe mit inzwischen klapprigen Plastetürklinken. Nachdem wir uns am ersten Tag in die Dusche gezwängt haben (1/2 m²) ,verlegten wir das Duschen in die Wellness-Oase, dort war wenigsten genügend Platz. Die Nasszelle des Zimmers ist eng und zu dunkel. Ablagen sind keine vorhanden. Dem Haus Gotha fehlt irgendwie die Gemütlichkeit, es wirkt überall etwas abgewohnt. Dem Nichtraucherschutz folgend, herrscht zwar im Hotel überall Rauchverbot – bis auf die „Raucherlongue“ im EG. Trotzdem steigt einem der Rauchermief in die Nase, wenn man im EG den Aufzug verlässt oder die Treppen herabkommt. Wir konnten uns das nur so erklären, dass dieser Mief immer noch in der Auslegeware und in den Wandverkleidungen steckt. Apropos Raucher: Die bevölkern jetzt in Scharen die Flächen vor dem Hoteleingang oder am hinteren Ausgang. Dabei treten dann einige ihre Kippe auf den Wegen aus. Den dienstbaren Geistern im Hotel, die die Hinterlassenschaften dieser Sch...... wegräumten gilt ein Lob. Mit länger werdenden Tagen, wird auch der Minigolf-Garten gern genutzt. Die auf dieser Seite liegenden Zimmer müssen dann allerdings den Lärm der vorwiegend jungen Spieler erdulden. Übrigens war es im gesamten Hotel überall sauber. Das Essenangebot leidet unter dem Massenbetrieb. Zwar ist das Angebot breit, aber es fehlt irgendwie der letzte Pfiff. Die Desserts waren aus der Tüte, der Obstsalat am Frühstückstisch hat die Nacht über im Kühlschrank gelitten. Das Hotel hatte kurz zuvor freudig mitgeteilt, man habe jetzt auch im Haus Gotha vier Sterne, aber so leid es mir tut: Vier Sterne sind das wirklich nicht, auch wenn jetzt ein Rasierspiegel in der Nasszelle ist! Man muss das nur wissen und akzeptieren. Und wenn die Ansprüche nicht zu hoch sind, dann ist auch im Harzer Land ein entspannter Urlaub möglich.
oben schon ausreichend beschrieben
Frühstück und Halbpension waren akzeptabel, hatten aber kein 4-Sterne-Niveau
Haben wenig Kontakt zum Personal gehabt, Sauberkeit in den Zimmern und im Hotel sehr gut!
Gute und zentrale Lage, von Allrode aus sind viele Ziele gut zu erreichen.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Leider war die Wellnessoase meistens übervölkert, das lag aber wohl daran, dass in vielen Bundesländern Schulferien waren.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3-5 Tage im April 2014 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Heinz |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 1 |


