Das Hotel besteht aus mehreren 2-stöckigen Häusern. Die Rezeption ist sehr freundlich besetzt und tagsüber auch deutschsprachig. Die Klimaanlage kostet wöchentlich 35 €, der Kühlschrank 21 € und der Safe 7 €. Der Safe steht aber nicht im Zimmer sondern mit 99 anderen an der Rezeption. Deutsche haben wir kaum gefunden, dafür aber Polen, Tschechen, Ungarn, Ukrainer und ein paar Belgier, Franzosen und Engländer. Der ehemalige Ostblock ist zu 80 Prozent vertreten, es hat aber nicht gestört. Die Gästestruktur war gemischt. Viele Leute in mittlerem Alter ( 28 - 45 Jahre ), teils mit, teils ohne Kinder, je nach Ferien im Heimatland. Auch ein paar ältere Leute bis ca. 65 waren da. Wir waren in August da und hatten bis 36 Grad außen und 25 Grad im Wasser. Die Hitze war sehr gut zu ertragen, wenn man sich im Schatten aufhält. Man sollte sich ein Auto vom örtlichen Vermieter nehmen und die Insel erkunden. Der Ort selber bietet kaum Unterhaltung. Beim nächsten Mal in Griechenland werden wir ein anderes Hotel buchen, die Gegend selber war fast ideal, Strand, ein paar Tavernen, auch mit mehr Stimmung als normal und in der Nähe eine größere Stadt zum Abendbummel. Die Altstadt von Rethymnon ist abends sehenswert. Der letzte Bus fährt so gegen 23 Uhr zurück.
Die Zimmer sind normal groß und besitzen Klimaanlage und Kühlschrank. Beides gegen Aufpreis zu betreiben. Klimaanlage ist eigentlich ein Muß, denn obwohl wir nur morgens Sonne hatten, war am Abend, als wir nach dem Schwimmen kamen, eine fürchterliche warme Luft im Zimmer. Die Klimaanlage funftioniert auch nur, wenn man im Zimmer ist und den Strom einschaltet. Der Kühlschrank kann dazugebucht werden, war aber nicht so wichtig, da das Mineralwasser bei 35 Grad Außentemperatur auch gekühlt nach wenigen Stunden am Strand warm ist. Uns hat der Kühlschrank nachts gestört, da er direkt neben dem Bett stand. Die Sauberkeit war oben schon angesprochen worden, anfangs ok und hat dann rapide nachgelassen. Handtücher wurde alle 2 bis 3 Tage gewechselt. Ein Föhn war vorhanden, haben wir aber nicht genutzt. Neben dem Hotel ist ein Stall mit mehreren Schafen, wenn man Pech hat und ist auf dieser Seite untergebracht, hat man doch einiges an Gerüchen zu verkraften, aber zu dieser Seite liegen nur ca. 10 % der Zimmer, die Wahrscheinlichkeit ist also gering, dass es einen trifft. Wir hatten ein Superior-Zimmer gebucht, dies beinhaltet die Klimaanlage und den Kühlschrank. Ob es sich gelohnt hat kann ich nicht nachrechnen, da wir Last Minute gebucht haben und in diesem Hotel keine andere Auswahl hatten. Es sind aber ansonsten keine besonderen Zimmer, da der einzige Unterschied zu normalen Zimmern die Klimaanlage und der Kühlschrank ist und die können nach Bedarf in jedem Zimmer dazugebucht werden. Das zimmereigene Fernsehen bietet vier deutschsprachige Sender an, RTL, ZDF, DSF und Intersport, haben wir aber nur am letzten Tag genutzt um über die Wetterverhältnisse in der Heimat informiert zu sein.
Das Frühstück ist mittelmeertypisch. Es ist immer jeden Tag gleich. Es besteht aus den obligatorischen Weißbrot- und ab und zu auch Mehrkornscheiben, harten Eiern, zwei Sorten Wurst, einer Sorte Käse, abgepackter Marmelade (3 Sorten), abgepacktem Thymian-Honig und Butter oder Margarine. Dazu gab es Joghurt mit Schokoladenpops. Der Kaffee war geniesbar, Tee haben wir nicht getrunken. Das Abendessen war fast immer ungeniesbar, zumindest für uns. Die Salatbar war zwar auch immer dieselbe (alle vier Tage gab es gefüllte Weinblätter), war aber das Highlight des abends. Der Tzatziki und der Fetakäse sind ein Genuss. Das Hauptgericht weniger. Meistens gab es Spaghetti mit Soße Bolognese oder Napoli. Sehr fettig und dünn, dazu als zweites Gericht Fisch mit mehr Gräten als Fleisch oder Lamm mit viel Fett. Stifadi soll ja ein Fleischgericht mit Zwiebeln sein, hier war es ein Zwiebelgericht mit Fleischeinlage. Wir haben ein osteuropäisches Pärchen kennengelernt, die hatten am Essen nichts auszusetzen, gaben sogar die Note gut ab. Es ist also Geschmacksache, aber leider nicht mein Geschmack.
Der Empfangsbereich ist hervorragend besetzt, die Dame, die tagsüber da ist, würde von mir 6 Sonnen bekommen. Sie ist sehr hilfsbereit und immer freundlich und spricht ausgezeichnet deutsch. Die Zimmerreinigung war meines Erachtens ein Witz. Nicht nur, dass herumliegendes Geld gern als Trinkgeld angesehen wird und verschwindet, nach vier Tagen beschränkte sich das Reinigen auf das Ausleeren des Mülleimers. Der Sand vom Strand haben wir dann ein wenig zur Seite gekehrt, dieser blieb dann bis zur Abreise da wo er war. Wir hatten am ersten Tag eine Toilettenpapierrolle (noch ca. 20 % Restpapier) an der Blut klebte (vom Vormieter) in den Müll geworfen. Diese Rolle fanden wir am nächsten Tag wieder zum Gebrauch aufgestellt. Die Putzfrau hatte die Rolle aus dem Müll herausgeholt und uns wieder hingestellt. Auch soll bei anderen Gästen sogar eine Hose abhanden gekommen sein. Der Putzservice ist auf jeden Fall verbesserbar und bekommt 0 Sonnen. Die Gesamtsonnen vergebe ich wirklich nur wegen der Rezeption.
Die Lage ist einmalig. Direkt am Strand. Lediglich am Pool vorbei, dann ist man bei den hoteleigenen Liegen, die 5 € pro Set ( 2 Liegen, 1 Schirm ) kosten. Der Sand-/Kiesstrand ist breit und nicht überlaufen, so dass man auch ohne Liegen auf einem Handtuch liegen kann. Ein kleiner Supermarkt ist am Hotel angeschlossen, ein größerer ca. 3 Min. Fußweg entfernt. Das große Shopping-Center ist ca. 10 Fußminuten entfernt. Eine Bushaltestelle ist direkt am Hotel, eine Fahrt nach Rethymnon dauert 15 Min. und kostet 1, 20 €, Tickets vorher am Kiosk/Supermarkt besorgen, beim Fahrer bekommt man keins. Die Transferzeit vom Flughafen dauerte hin ca. 60 Min (Taxi) und zurück mit dem Bus 90 Min.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Alle zwei Wochen gab es einen griechischen Abend, Musik und Tanz waren gut, nur die griechische Polonäse war ein wenig langatmig und wurde deswegen auch zweimal am Abend durchgeführt. Das Hotel bietet einen Pool mit Liegen und Sonnenschirmen umsonst an. Man sollte aber spätestens um 5 Uhr morgens die Liegen reservieren um noch welche zu bekommen, auch wenn dort Schilder stehen, dass man eben dies nicht machen soll.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hans-Joachim |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 63 |


