Das Hotel liegt an einem steilen Hang. Von der offenen, einfach gehaltenen kleinen Lobby mit zwei Sitzgruppen, Rezeptionstisch und lokalem Tourveranstalter schaut man über die Palmenwipfel auf das Meer, im Hintergrund sind bei klarer Sicht die Similan Inseln zu erkennen. In einem Gebäude neben der Lobby befindet sich ein unentgeltliches Internetcafe. Bewegt man sich nun in Richtung Strand, kommt man zunächst entweder über den Wirtschaftsweg oder aber auf verschlungenen Pfaden durch den dschungelähnlichen Garten vorbei am oberen Pool zu den Hangzimmern. Diese sind jeweils zu viert in doppelstöckigen Häusern untergebracht. Weiter unten, dem Bachlauf über einige Brücken folgend, findet man auf dem flacheren Areal auf ganz kurzen Stelzen die Gartenbungalows mit jeweils zwei Zimmern nebeneinander. Danach folgen, links und rechts vom Frühstücksrestaurant, die Strandbungalows, die auf der einen Seite des Hotelgeländes direkt am unteren Pool, in dem die eine oder andere Fliese fehlt, und Liegewiesen mit den Massagehütten angrenzen. Auf der anderen Seite dieses Pools befindet sich die Sunshine Bar, die als Restaurant und Bar dient. Die überwiegende Anzahl der Gäste kam aus Österreich und der Schweiz, im Alter vom Kleinkind bis 60+. Liegen sind am Pool im Gegensatz zu Sonnenschirmen ausreichend vorhanden, trotz der nur etwa 58 Zimmer stehen einige Liegen doch dicht an dicht. Frühmorgendliches Liegenreservieren war bis auf zwei Ausnahmen, auf diese Zeitgenossen trifft man immer, kein Thema. Weil der Schatten der Palmen nicht ausreicht, ging an einigen Tagen der „Sonnenschirmklau“ um, bis das Personal regulierend eingriff. Wer dieses Hotel bucht, sollte unbedingt ein Zimmer (jedoch nicht 1104) in einen inzwischen komplett (inkl. Bad) renovierten Strandbungalow wählen.
Nach unseren eigenen Erfahrungen und Gesprächen mit anderen Gästen scheint hier ein Knackpunkt zu sein. Unser Zimmer 1105 im Gartenbungalow war ordentlich, sauber, es ist zunächst mal alles vorhanden, was ein 4 Sterne Haus ausmacht. Ungeziefer oder Schimmel, wie zu diesem Hotel schon beschrieben, haben wir nicht gehabt. Komisch gerochen hat es nicht, von daher sahen wir keine Notwendigkeit, die Matratzen anzuheben. Das ist aber schon alles. Das relativ geräumige Zimmer ist renovierungsbedürftig, alles wirkt abgewohnt. Die Holzvertäfelungen an der Kopfseite neben dem Bett weisen einige unerklärliche Schäden auf, woher auch immer. An den getünchten Wänden lassen einige Flecken auf erschlagene Insekten schließen. Der in die Wand eingelassene Kleiderschrank ist teilweise offen, vor der Seite mit den Ablagefächern ist keine Tür. Im Bad haben einige Bodenfliesen einen Sprung, liegen lose. Fensterrahmen passen nicht richtig in die Mauer, sind notdürftig und schlecht mit Silikon fixiert. Die merkwürdige Badewanne, deren Form in den Boden eingelassen und gefliest ist, ist überhaupt nicht nutzbar, dient lediglich als Duschgelegenheit. Immerhin war der Vorhang an der zwischen den Wänden eingeklemmten Stange relativ neu. Die Veranda haben wir zunächst nicht genutzt. Als wir sie nach ca. einer Woche erstmals betraten, waren zunächst die Spinnweben zu entfernen. Positiv ist zu bemerken, dass man ruhig und erholt schlafen kann. Matratze, Kissen, Bettwäsche vermittelten einen neuen Eindruck, waren überhaupt nicht abgenutzt und sehr bequem. Die Technik im Zimmer, insbesondere die Klimaanlage funktioniert leise und einwandfrei.
Das Frühstücksbüffet ist recht einfach gehalten und nicht ganz so reichhaltig. In anderern, bisher von uns gebuchten vier Sterne Häusern in Thailand ist das Frühstücksbüffet in Qualität und Auswahl ganz erheblich besser. Es gab zwei, manchmal drei Sorten Brot inkl. Toastbrot, dazu Gebäck, Milch, Müsli. Käse gab es in keinerlei Form, als Aufschnitt lediglich gekochten Schinken. Täglich wechselnd wurden Tomaten, Gurken, Blattsalat, Paprika, manchmal eine Kombination davon angeboten. Lokale Früchte. Speck, kleine Würstchen sowie gelegentlich eine typisch asiatische warme Speise wie gebratene Nudeln oder Reis mit Huhn und/oder Gemüse oder gebratene Fleischbällchen rundeten das Angebot ab. Als Getränk werden zwei gesüßte Fruchtsäfte sowie Kaffee/Tee angeboten. Auf Wunsch bereitet der Koch Eierspeisen in allen erdenklichen Variationen frisch zu. Ein echtes Highlight war für uns die Sunshine Bar. Wir haben die Speisekarte jeden Mittag und gelegentlich auch am Abend mehr oder weniger rauf und runter gegessen. Ausnahmslos hat uns alles hervorragend geschmeckt. Bei Barbeque Veranstaltungen wurden verschiedene ganz frische Fleisch- und Fischsorten richtig lecker gegrillt angeboten. Zuvor konnte man sich das Stück seiner Wahl aussuchen, bezahlt wurde nach Gewicht. Verschiedene Beilagen, Soucen und/oder Suppe waren damit ebenfalls abegegolten. Schade war nur, dass die für ein Hotel noch moderaten Preise zum 1. 10. zwischen 10 und 30 % angehoben wurden. Auch hier schwierig, Sonnen zu vergeben, das Frühstück ließ an Qualität und Auswahl zu wünschen übrig, die Preiserhöhung verärgerte ein wenig, trotzdem waren die Speisen in der Sunshine Bar einfach klasse. Geschmälert um das Frühstück, bleiben leider nur diese Sonnen übrig.
Alle Mitarbeiter sind sehr höflich und äußerst zuvorkommend, insbesondere an der Rezeption, beim Taxiservice und in den Restaurants. Alle bemühen sich erfolgreich um den Gast, man fühlt sich einfach wohl. Das geht so weit, das vom Kellner im Strandrestaurant ein Dessert auf privatem Wege vom Markt besorgt wird, weil es nicht auf der Karte steht. Und das war richtig lecker! Große Abstriche sind beim Zimmerservice zu machen. Das Zimmer als solches wurde sauber gehalten, aufgeräumt jedoch nicht. Um das Bad kümmerte sich der Zimmerservice so gut wie nicht. Die Dusche nachweißlich nur an einigen Tagen gereinigt. An ca. der Hälfte unserer Aufenthaltstage mussten wir wegen Handtüchern nachfragen, während die Bettwäsche jeden zweiten Tag unaufgefordert gewechselt wurde. Schwer, die Sonnen zu vergeben. Einerseits klappte alles hervorragend, Wünsche wurden gleich erfüllt, aber der Zimmerservice…..
Das Hotel befindet sich ca. 3 km südlich von Khao Lak direkt an einem ca. 600 Meter langen Strandabschnitt des Sunset Beach. Zwischen dem Hotelgelände und dem Strand ist eine flache Mauer aus Sandsäcken, allerdings schon nahezu komplett begrünt von flachen Ranken. So stört sie nicht wirklich. Auf Grund der Lage in einem Nationalpark gibt es keinen motorisierten Wassersport. Die Liegen stehen nicht auf dem Strand, sondern auf dem Hotelgelände. Leider wurden gegen Ende unseres Aufenthalts einige rötliche Quallen bis zu 60 cm Größe an den Strand gespült. Obwohl einige Fischer in ihren Longtail Booten versuchten sie aus dem Wasser zu fischen hatten einige Gäste ein brennendes Erlebnis. Das „Khao Lak Center“ ist zu Fuß an der Straße in ca. 20 -30 Minuten zu erreichen, bei Tageslicht auch am Strand entlang, oder für 30 Bhat pro Person bequem mit dem Hotelshuttle.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Findet nicht statt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im September 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Krumbeck |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 6 |


