Ferien- und Wellnesshotel dem alpenländischen Stil. Die gesamte Architektur und Einrichtung sind in diesem Stil, ohne, wie bei Neubauten leider oft anzutreffen, aufgesetzt oder "angeklebt" zu wirken. Insgesamt eine angenehme und stilvolle Atmosphäre. Publikum hauptsächlich Deutsche und Schweizer. Viele Familien. Insgesamt ein empfehlenswertes Hotel mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Familienfreundlich. Hunde erlaubt und auch gelegentlich zu vernehmen. Das Hotel könnte sein Ranking mit wenigen einfachen Maßnahmen noch erheblich verbessern und dem 4-Sterne+ bis 5 Sterne-Niveau annhähern.
Alle Zimmer sind sehr schön und stilvoll und zweckmäßig eingerichtet. Wir haben uns mehrere Zimmer angesehen. Da gibt es nichts auszusetzen. Die kleineren Doppelzimmer sind nicht sehr geräumig, aber im Preis- / Leistungsverhältnis akzeptabel.
Das Frühstück lässt nichts zu wünschen übrig. Manch einer mag bemängeln, dass der Morgenkaffee nicht serviert wird, sondern an einem Kaffeeautomaten abgeholt werden muss. Wir haben dies als Vorteil angesehen. Die Qualität des Abendsmenüs ist gut, steht jedoch nicht ganz im Einklang mit den 4 Sternen und dem sonstigen Niveau des Hotels. Kritikpunkt insbesondere: Beim Hauptgang keine Auswahl zwischen zwei Hauptgängen, jedenfalls nicht standardmäßig, sondern nur auf Nachfrage. Hauptkritikpunkt, der allerdings eine Momentaufnahme unseres kurzen Aufenthalts gewesen sein mag: Entschieden zu lange Wartezeiten zwischen den Gängen. Hier waren Logistikprobleme der Küche offenkundig und auch einige ärgerliche Gesichter der Gäste zu sehen. Sehr positiv beim Abendmenue: Kein "Standard-Salatbuffet", sondern ein wechselndes Angebot von sehr leckeren, angerichteten Salaten mit zusätzlichem Angebot von Blattsalaten.
Der Empfang war sehr freundlich, ohne aufgesetzt zu sein. "Lehrbuchmäßig" im positiven Sinn. Ein Glas Sekt zur Begrüßung. An der Rezeption und im Restaurant durchweg sehr freundliche Mitarbeiter. Schwachstelle: Die Mitarbeiter, auch an der Rezeption, haben entschieden zu wenig Kenntnisse über die örtlichen Freizeitmöglichkeiten (Wanderwege, Pisten) usw. Auch der Informationsgehalt der zum Frühstück ausgegebenen Morgenpost ist bezüglich solcher Vorschläge deutlich verbesserungswürdig. Bei vorgeschlagenen Wanderungen fehlte zum Beispiel die Information zum Schwierigkeitsgrad, zur Länge und zur Dauer.
Obwohl das Hotel nicht weit ab von der Durchgangsstraße und direkt an einer Ortsstraße liegt, ist es wirklich sehr ruhig gelegen. Einzige Ausnahme: Die in Bayern unvermeidlichen Kirchenglocken, die in unserem Fall auch am Montagmorgen um 6: 00 Uhr in nächster Nähe geläutet haben.
Beliebte Aktivitäten
- Geschäftsreise
Der Wellnessbereich insgesamt bezüglich Ausstattung, Angebote und Sauberkeit sehr gut. Der Innenpool und, soweit im Winter zu beurteilen auch der Außenpool, sind nichts für "Bahnenschwimmer". Ein Kritikpunkt und eine Kuriosität: Kritikpunkt: Der Wellnessbereich schließt um 19: 00 Uhr. Das ist, angebliche versicherungstechnische Gründe hin und angeblichen Personalmangel beim Reinigungspersonal her, für ein Hotel welches sich "Resort und Spa" nennt, einfach nicht mehr zeitgemäß. Wer um 18: 00 Uhr von der Piste kommt und nicht sofort zum Abend essen, sondern erst in die Sauna will, kommt ebenso zu kurz wie Gäste, die, wie wir, gerne auch noch nach dem Abendessen den Spa-Bereich aufsuchen. Kurios (Anmerkung mit Humor zu lesen !): Heftige Lettern verkünden am Eingang zur Sauna "Nacktbereich" an der Innentür zur Sauna "Zu den Pools- Kein Nacktbereich". Ich glaube nicht, dass ein Saunagast, den man noch vor 2 Minuten unbekleidet in der Sauna getroffen hat, erblindet, wenn jemand textilfrei in den direkt vor dem Saunabereich gelegenen Whirlpool steigt. Manche Hotels schreiben für Whirlpools aus hygienischen Gründen textilfreie Benutzung vor, weil Schlabberbadehosen ideale Bakterienverteiler sind und das insbesondere von Leuten, die mit diesen Badeklamotten auch in die Saunakabinen sitzen. Was übrigens niemand beanstandet hat, wogegen das textilfreie Durchschreiten der vorerwähnten Tür im katholischen Bayern garantiert mindestens die Exkommunikation nach sich gezogen hätte.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im Januar 2008 |
| Reisegrund: | Arbeit |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rainer |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 24 |


