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Cornelia (46-50)
Verreist als Familie • Mai 2016 • 1 Woche • Sonstige
Enttäuschend im Vergleich zu ähnlichen Hotels
3,0 / 6

Allgemein

Das Positive zuerst: es ist ein sehr schön angelegter Appartement-Komplex, der sich um einen romantischen 18-Loch-Minigolf-Platz, 3 Pools und eine fast naturbelassene Schlucht (dort sind viele Eidechsen zu beobachten) ringt. Es gibt eine erstklassige Instrukterin für Fitnesskurse und sehr gute Musiker sowie Zauberkünstler, die abends in der Bar (dort nur ca. 50 Sitzgelegenheiten) auftreten. Leider wird überall an Personal gespart. Eine Mitarbeiterin formulierte es einmal so: „Der Club ist stark auf Effizienz ausgelegt.“ Das spürt man leider überall. Es wird nur vor Öffnung des Restaurants einmalig eingedeckt, danach muss sich der Gast selbst Bestecke holen. Da der Club ausgebucht war, mussten wir ständig auf saubere Gläser und Bestecke warten. Von den 2 Getränkestationen war oft eine leer und es dauerte lange, bis aufgefüllt wurde. Gläser wurden nur zu der einen Station gestellt, zur anderen Station musste man sich Gläser von der im Raum gegenüberliegenden Station holen. Die verwendeten Zutaten sind frisch und von guter Qualität, die Abwechslung - besonders bei den Dessert - lässt zu wünschen übrig. An manchen Tagen (Themenbuffets, z. B.) besser als an anderen, wahrscheinlich auch eine Personalfrage. Man kann nicht im Freien essen, ausser im kostenpflichtigen A-là-carte Restaurant, das mit seiner kargen Einrichtung und dem „kulinarischen“ Angebot jedoch nicht unseren Vorstellungen entsprach. Lunch-Pakete gibt es nicht. In der Nebensaison gibt es nur 1 Kinderbetreuerin, was von der Sicherheit her problematisch ist. Sie war sehr nett, konnte aber alleine nicht die im Programm angekündigten Thementage und Aktivitäten ausserhalb des Kinderspielraumes durchführen. Sie ließ die Kinder frei spielen und basteln. Einmal legte sie morgens trotz schönen Wetters sogar ein Video ein. Hier muss das Hotel unbedingt in eine 2. Person investieren. Für Kinder ist der Sandspielplatz toll, feiner weißer Sand mit vielen Sandspielzeugen. Schön ist, dass im Kinderpool viele Wasserbälle, Bretter, etc. zur Verfügung stehen. Auch hier wieder ein aber: im Kinder-Pool sind einige Bodenkacheln herausgebrochen, die Toilette neben der Kinderbetreuung wird nicht immer aufgeschlossen, in dem Fall muss man weit gehen zur nächsten Toilette. Die Sonnenliegen-Auflagen haben teils Stockflecken, was nicht verwunderlich ist, denn der Aufbewahrungsschuppen ist – obwohl mitten am Pool stehend – übersät mit Spinnweben und Staub. Die Auflagen muss man sich selbst aus dem Schuppen holen. Alle Getränke muss man sich selbst holen an den Getränkestationen oder an der Bar (alle in Plastikbechern, sogar bei Verzehr abends innerhalb der Bar). Positiv ist, dass es im all-inclusive nur Markengetränke gibt, allerdings ist die Auswahl nicht allzu groß und es wird täglich nur eine einzige Sorte All-Inclusive-Cocktail angeboten. Vor Ort erfuhren wir dann, dass das Zimmer nur 5mal wöchentlich gereinigt wird und die Handtücher nur 3mal wöchentlich gewechselt werden. Das ist für ein bei Tui mit 4 Sonnen bewertetes Hotel einfach nicht angemessen. Letzlich kam die Putzfrau nur 3 mal und das 3. Mal nur, weil wir sie um 13 Uhr auf dem Flur ansprach, ob sie denn nicht putzen käme. Auch hier müsste das Hotel weitere Personen einstellen. In Corralejo selbst sind viele Bauruinen und pleite gegangene Hotels zu finden, es gibt eine lange Straße mit Touristenshops in Flachbauten. Von Hotel aus braucht man zu Fuß 15 Minuten zum nächsten Strand, der überlaufen und nicht der schönste ist. Zum wirklich schönen Sandstrand bei den Dünen mit feinem Sand fährt ein Hotelbus, der im all-inclusive gratis ist. Dummerweise müssen sich 8 Gäste aus dem Hotel einschreiben, sonst fährt er nicht. Was konnten wir dafür, dass sich nicht noch 4 weitere Gäste außer uns zum Strand fahren lassen wollten? Einmal schafften wir es dann doch zum Strand. Wir sind ca.15 Minuten den Strand entlang südlich in Richtung der Wanderdünen gegangen und an einem traumhaften Strand gelandet, der noch dazu in der Nebensaison fast menschenleer war. Dort gibt es ein nettes und empfehlenswertes Strandrestaurant: „La Tasca“. Wir haben einen sehr schönen Ausflug gemacht: die Vulcano Express Tour. Per Fähre nach Lanzerote (Fahrzeit nur 25 Minuten), dann per Bus zum Timanfaya Nationalpark, in dem es besonders für die Kinder interessante Vorführungen gibt, sowie eine beeindruckende Fahrt im Bus durch die Vulkanlandschaft. Meine schlechte Bewertung des Service des Hotels liegt in erster Linie am schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben einen entschieden höheren Preis für diese Reise bezahlt (trotz früher Buchung im Novemeber) als für vorherige vergleichbare Aufenthalte an Pfingsten. Wüssten wir nicht, was in solchen Anlagen machbar ist, wären wir evtl. weniger kritisch.


Aktivitäten

Beliebte Aktivitäten

  • Sonstiges

Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Mai 2016
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Cornelia
    Alter:46-50
    Bewertungen:2
    Kommentar des Hoteliers

    Liebe Gäste, auch wir sind uns bewusst, dass es immer Raum zur Verbesserung gibt, und deshalb sind wir dankbar für Ihre Hinweise. Wir werden diese auswerten und ggf. korrigieren. Zum Strandbus möchten wir noch anmerken: Sollte die Mindestanzahl von Gästen für den Strandbus nicht zustande kommen, zahlen wir unseren All-inclusive-Gästen ein Taxi, da dieser Service auf jeden Fall inklusive ist. Mit freundlichen Grüssen, das Team vom Las Marismas.